Nervlich am Ende... Hormone...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von maeusekrieger 22.11.10 - 09:14 Uhr

Hi!
Ich war und bin nach der ganzen Paten-Geschichte (unser Wunsch-Taufpate hat erklärt, er könne diese Aufgabe nicht übernehmen) nervlich ziemlich am Ende, auch wenn das gestern niemand so recht verstanden hat. Ich versuche ja das ganze zu verstehen, aber dennoch funktioniert das nicht ganz. Allein wenn ich daran denke, dass ich jetzt irgendwie einen Kompromiss machen muss und mir eine "2. Wahl" suchen muss, fang ich an zu heulen. Niemand anderer erfüllt einfach unsere Vorstellungen, die uns für unser Kind wichtig sind. Ich bin mir sicher, in spätestens ein paar Jahren hätte unser Wunschpate seine Selbstfindungskrise überwunden und könnte den Job super machen, er glaubt halt nur grad nicht dran und versteht nicht, dass es im Moment eh nicht so wichtig ist, denn erstmal stehen die Eltern im Vordergrund. Jedenfalls bin ich ur traurig, grad als Schwangere ist das für mich schwierig so einen Rückschlag hin zu nehmen, mein Kind kommt mir plötzlich so ungeliebt vor. Ich weiß, das ist blöd, aber ich kann nix dagegen machen.... :(
lg maeusekrieger

Beitrag von monili 22.11.10 - 09:23 Uhr

Hi,

ganz ehrlich sei froh, wenn jemand zu dir so ehrlich ist und sagt er kann das nicht übernehmen, als wenn der Ernstfall eintritt, und euch beiden was passiert und dein Kind zu einem Paten soll, der keine Zeit oder einfach noch keine Nerven hat für das Kind.
Ich fände es beruhigender zu wissen, jemand nimmt das Amt aus vollem Herzen an und weiß welche Verantwortung er trägt, was nicht heißt Geschenke und Unternehmungen, sondern im Ernstfall da zu sein, als wenn man es halt macht weil sich die Eltern das so wünschen. Ich selbst habe das Amt der Patin auch schon abgelehnt.
Ich habe ein Patenkind und das reicht mir fürs Erste, weil wenn hier etwas passiert, bin ich plötzlich Mama nicht nur von meinem noch Ungebohrenen Kind sondern auch von meinem Patenkind.
Dieses Kind muss erstmal aufgefangen werden und mit viel Liebe groß gezogen werden um den Verlust so gering wie möglich zu halten.

Demnach sei froh wenn jemand ehrlich ist.

Mach dir nicht so einen Kopf ihr findet jemand anderen, der das gerne macht und sich auch der Verwantwortung bewusst ist.

GLG

Monili

Beitrag von maeusekrieger 22.11.10 - 09:30 Uhr

Hm, jetzt hab ich das schon so oft gehört mit dem "wenn was passiert, dann kriegt man als Pate das Kind" - das stimmt doch nicht, oder? Da ist doch erstmal Familie dran?? Der Pate ist ein Wegbegleiter in christlicher Sicht, der das Kind in die Kirchengemeinschaft einführen soll. Mir wäre noch nie eingefallen, dass das Kind, wenn uns was zustößt, beim Paten aufwächst... Da sind doch Großeltern, Tanten & Onkel,... Gott behüte dass sowas jemals passiert...
lg

Beitrag von connie36 22.11.10 - 09:29 Uhr

ich verstehe ja, das dich die hormone in der ss extrem angreifbar machen, aber das theater verstehe ich nicht so ganz.
wollte immer meine stiefmutter als patin haben, schon beim ersten kind. aber sie sagte damals, dass sie nicht mehr als 10 patenkinder möchte, und in 2 jahren sind zwei über 18, dann wäre es wieder möglich. habe ich verstanden und habe kein problem damit.
die patenschaft ist heute nicht mehr so eng wie früher.
wir haben dann unsere "2." wahl gefragt, und fahren super damit.
lg conny 28.ssw

Beitrag von kleinerracker76 22.11.10 - 09:37 Uhr

Ich habe gestern schon überlegt, ob ich dir schreibe. Ich tue es jetzt:;-)

Ein Patenamt ist nicht das, was manche sich vorstellen:

Wenn den Eltern was passiert, sind die Paten die nächsten, die dann für das Kind da sind.

Das ist heute nicht mehr so: Ich bin jetzt auch frisch Patin von meiner Schwester ihrer Kleinen geworden. Mein Hauptamt ist in dem Sinne, dass ich die Kleine mit dem Glauben "miterziehe". Ich bin für die Kleine ein guter Wegbegleiter in Ihrem Leben.

Wenn meiner Schwester etwas passiert, hat die Kleine noch ihren Papa. Und sollte beiden was passieren, nimmt die Kleine derjenige, der dann zugewiesen wird... (Oma, Geschwister etc.) das hat aber mit dem Patenamt nichts zu tun.

Das sollte Euer potenzieller Pate auch mal wissen... auch wenn er im Ausland ist kann man Pate sein...

GLG

Beitrag von maeusekrieger 22.11.10 - 09:42 Uhr

Genauso sehen wir das auch! Und wir haben echt alles versucht, ihm das zu erklären, aber im Moment checkt er das einfach nicht. Er würde ja auch nicht mal ins Ausland ziehen, nur jetzt ein paar Semester dort studieren und ist der Meinung, dass er dann seiner Aufgabe nicht nachkommen kann - bei einem Baby/Kleinkind ?!?!? Das versteh ich halt nicht ganz, aber ok, ich muss es akzeptieren.
lg

Beitrag von kleinerracker76 22.11.10 - 09:44 Uhr

Schade, dass er das nicht versteht... aber so ist das jetzt eben.

Auch wenn du enttäuscht bist, muss es von Eurer / Deiner Seite her akzeptiert werden.

Sei nicht traurig. Zwingen geht ja auch nicht.

GLG

Beitrag von jindabyne 22.11.10 - 10:06 Uhr

Ich weiß, wie doof das ist. Man hat zwar viele Freunde und Bekannte, aber die Ansprüche für ein Patenamt erfüllen die meisten dann doch nicht (wenn man die Sache ernst nimmt).

Bei unserer zweiten Tochter hat 2x jemand das Patenamt abgelehnt. Ich war auch ganz schön getroffen, weil ich fand, dass es eine Ehre ist und ich es beiden auch sehr zugetraut hätte. Aber andererseits war ich froh, dass die beiden ehrlich waren, weil von einer halbherzigen Patenschaft hat das Kind auch nichts. Und es hat ja nichts mit meiner Tochter als Mensch zu tun.

Nun haben wir einen ganz anderen Paten, auf den wir anfangs gar nicht gekommen wären (wie dachten, er ist katholisch, aber er ist doch evangelisch ;-)). Und er ist toll! Es hat sich also doch noch ideal gefügt!

Nun stehen wir wieder vor dem selben Problem. Eigentlich hätten wir für EIN Kind genau gewusst, wer das Patenamt übernehmen "soll", aber nun bekommen wir Zwillinge und uns gehen langsam die Paten aus... Mal sehen, irgendwo wartet die passende Lösung auf uns ;-)

Lg Steffi