Ist eine intakte Beziehung wirklich immun gegen die Versuchung?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von volvofan 22.11.10 - 13:59 Uhr

Liebe Urbiafreunde,

ihr kennt doch sicher auch die Aussage, in eine intakte Beziehung könne man nicht einbrechen.

Stimmt das so?
Ist eine intakte Beziehung unkaputtbar?

Und bedeutet das im Umkehrschluss, dass eine Beziehung, die gegen die Versuchung keinen Bestand hatte, dann zu diesem Zeitpunkt sowieso nicht mehr intakt war?

Wenn man frisch verliebt oder emotional fest gebunden ist, kann dann doch auf einmal jemand auftauchen, der lockt und zieht ... und schließlich fühlt man sich in seiner Bezieung fremd?
Oder war dann die Beziehung ohnehin schon am einschlafen?

Ich lasse das jetzt mal ohne Beispiel, mich interessiert die Theorie.
Wie ist das bei euch? Wenn ihr fest verbunden seid, lockt euch dann die Versuchung?

es grüßt
die Volvofrau

Beitrag von kommunikation 22.11.10 - 14:04 Uhr

hallo,


sag niemals nie

Beitrag von lichtchen67 22.11.10 - 14:04 Uhr

Ob eine intakte Beziehung unkaputtbar ist.. würde ich so nicht unterschreiben. aber dass eine Beziehung, die gegen die Vesuchung keinen Bestand hatte, dann zu dem Zeitpunkt nicht mehr intakt war ja.

Bzw. dass der Mensch, der in Versuchung gerät und dieser nicht widerstehen kann einen erheblichen persönlichen Mangel aufweist.

Wenn ich fest gebunden bin, dann gibts für mich keine Versuchungen... ich gehe auf evtl. Flirtversuche gar nicht erst ein, mein Gegenüber bekommt überhaupt keine Response diesbezüglich von mir.

Ob das so ist oder nicht sei dahingestellt, beim Thema Beziehungen gibts immer tausend Beispiele, Ausnahmen, Gegenbeispiele etc.

Das Geschriebene ist jedenfalls meine Meinung. Aufweisen kann ich 17 Jahre Ehe in denen ich mich und mein Verhalten u.a. erlebt habe.

Lichtchen

Beitrag von volvofan 22.11.10 - 14:13 Uhr

Hallo Lichtchen ... du meinst, es wäre dann eine charakterliche Schwäche, wenn man, trotzdem man glücklich gebunden ist, sich auf einmal sehr verliebt?

Ich hätte es eher so betrachtet: es fehlt dann in der Beziehung etwas. Etwas, was vielleicht für das Ausleben dieser Beziehung gar nicht so entscheidend ist, also bisher nicht als fehlend wahrgenommen wurde ... aber auf einmal weckt ein anderer Mensch in einem das Verlangen danach.

Beitrag von lichtchen67 22.11.10 - 14:17 Uhr

Genau das habe ich doch geschrieben, es fehlt demjenigen dann etwas...

Ob dieser Mangel vorher bewusst war oder nicht, sei dahingestellt. Und jetzt wäre wünschenswertes verantwortungsvolles erwachsenes Verhalten in die bestehende Beziehung zu gucken und mit diesem Wissen, was fehlt, erarbeiten, wie man diesen Mangel abstellen kann.

Ob das eine charakterliche Schwäche ist, wenn man sich verliebt, trotzdem man glücklich gebunden ist weiß ich nicht. in meiner "Welt", mit meiner Annahme, wie ich lebe passiert das einfach nicht, weil ich es nicht dazu kommen lasse. Es geht ja nicht jemand über die STraße und poff ich bin verliebt. das hat auch was mit zulassen zu tun, einlassen, reinsteigern.

Lichtchen

Beitrag von volvofan 22.11.10 - 14:25 Uhr

Zulassen, einlassen, reinsteigern - da hast du ja sowas von recht. Das Problem ist, dass es eine gewisse Eigendynamik entwickelt, die dann nur noch schwer auszubremsen ist.

Ich frage mich, wie es dazu kommt, dass eine Beziehung lange Jahre völlig "immun" sein kann gegen außen, und dann kommt doch auf einmal jemand, mit dem man diese Gefühle zuläßt. Und das, obwohl man sich ja im Prinzip nicht kennt, also diese ganze Verliebtheit auf einer starken Projektion aufgebaut ist.

Beitrag von lichtchen67 22.11.10 - 14:30 Uhr

Eben.. in diese Eigendynamik-Schleife gerät jemand mit meiner Einstellung gar nicht erst. Dann muss auch nichts ausgebremst werden.

eine Beziehung kann jahrelang immun und intakt sein, aber irgendwann dann nicht mehr. Beziehungen / Menschen / Bedürfnisse können sich ändern. Nur gilt es dann, mal in die bestehende Beziehung zu gucken und diese mit dem Partner zusammen zu beleuchten.. sich überlegen, was will man eigentlich, wo steht man.

Projektionen tun nie gut.

Lichtchen

Beitrag von gustav-g 22.11.10 - 14:05 Uhr

"Ist eine intakte Beziehung unkaputtbar?"

Nein

Beitrag von pcp 22.11.10 - 14:06 Uhr

Früher schon, aber da war ich überhaupt nicht gefestigt. Also es lag eher an mir als an den Beziehungen.

Heute schätze ich das anders ein. Ich bin nicht emfänglich bzw. offen für irgendwelche Männer. Ich bemerke die Signale die gesendet werden, das schmeichelt ja auch und da sind oft ganz nette und gutaussehende dabei, aber das war es dann auch schon.

Meinem Mann kann einfach niemand das Wasser reichen, seit beinah 8 Jahren. Aber das ist auch keine "ordinary love".....
#verliebt

lg

Beitrag von volvofan 22.11.10 - 14:15 Uhr

Love is never ordinary. ;-) Zumindest nicht in dem Moment, in dem man sie lebt.

Schön für dich, dass du dir da so sicher bist! Das erspart dir sicher auch jede Menge Streß ...

Beitrag von badguy 22.11.10 - 14:42 Uhr

Locken und ziehen ist doch ok. Das ist aber doch nur eine Prüfung für eine Beziehung.

Da ich ein Verfechter der Aussage "Sex und Liebe trennen" bin, denke ich sexuell ja, emotional kann man nicht dir nichts, mir nichts in eine Beziehung einbrechen.

Bei frisch verliebt frag ich mich ehrlich gesagt schon, was kommen muß, damit man selbst dann was neues anfängt.

Beitrag von volvofan 22.11.10 - 14:56 Uhr

Badguy, aber wenn das Locken und Ziehen letztlich doch dahin führt, dass die Beziehung zerbricht? Dann war doch an der Beziehung irgendwas nicht im Lot, oder?

#gruebel

Nein, frisch verliebt, und sich neu verlieben, das geht schon mal hormonell gar nicht - ich meine, man kann sein emotional-erotisches Verlangen nur auf eine Person richten, also ich zumindest kann das nur so.

Offensichtlich kann man doch zwei Menschen lieben, aber in zwei gleichzeitig verliebt sein? Das geht irgendwie nicht.

Beitrag von badguy 22.11.10 - 15:05 Uhr

Konstruieren wir doch jetzt einfach mal den Fall, ich würde der Verlockung einer dritten Person weiblichen Geschlechts erliegen, es käme raus und und und.

Meine Frau würde mit Sicherheit knatschig reagieren, sie würde allerdings wissen wollen, woran es gelegen hätte. Somit könnte die Beziehung allenfalls an den Gründen, nicht aber an der Realität zerbrechen.

Wir bewegen uns auf unterschiedlichen Leveln, das jetzt die Fokussierung angeht, du sagst, du kannst erotisches Verlangen nur mit emotionalem Verlangen verbinden aber gleichzeitig zwei Menschen lieben.

Ich kann nur einen Menschen lieben aber für Sex würde mir Sympathie und Optik reichen.

Beitrag von volvofan 22.11.10 - 15:15 Uhr

Hier geht es nicht um Sex, es ist auch (noch) gar nichts passiert. Klar, erotische Aspekte spielen auch eine Rolle, aber erst einmal geht es um Gefühle.

Es hat sich eine Person verliebt (und redet von Liebe), die sich bis dato in einer stabilen und sehr schönen Partnerschaft glaubte, eine gemeinsame Zukunft war geplant.

Nun sind heftige Gefühle ins Spiel gekommen, die sie nicht mehr steuern kann, und die Freundin ist bereits in Kenntnis gesetzt. Und egal, was jetzt noch passiert (Kontaktabbruch, oder mit wehenden Fahnen rein in eine Liebschaft, oder aber der Versuch, sich stark zu disziplinieren und eine Freundschaft draus zu machen) - die Beziehung hat einen Knacks.

Um ehrlich zu sein, ich bin nicht sicher, ob die Beziehung das übersteht.

Und dabei war sie doch eigentlich intakt.

Beitrag von badguy 22.11.10 - 15:41 Uhr

Können wir es richtig real machen?

Du hast dich verliebt, deine Freundin weiß Bescheid. Du hast geglaubt, deine Beziehung sei intakt und siehst dich jetzt einer harten Realität ausgeliefert.

Wodurch hat die Beziehung jetzt einen Knacks? Durch deine Selbstzweifel oder die Zweifel deiner Partnerin?

Beitrag von seelenspiegel 22.11.10 - 14:59 Uhr

<<<Ist eine intakte Beziehung unkaputtbar? >>>

Ohne wenn und aber: JA !


Nur hat das in meinen Augen nichts mit dem zu tun, was Du als "Bedrohung" aufführst.


Es gibt viele viele interessante Menschen mit denen durchaus auch mal mehr teilen kann, als den Platz am Tisch mit Kaffee und Kuchen, aber das hat dann für mich (achtung: Betonung!) nichts damit zu tun, dass danach die Beziehung kaputt oder angeschlagen ist.

Der Mensch ist nicht ...bzw. nur bedingt monogam..... aber ich glaube dennoch an bedingungslose Treue.

Nur schade dass für die breite Masse "treu sein" immer nur gleichbedeutend mit sexueller Treue ist.....für mich hat nunmal das eine nichts mit dem anderen zu tun, und ist in meinen Augen nur sehr einseitig gedacht- und aus Verlustangst geprägt.

Die Versuchung lässt mich ziemlich kalt, aber die Lust auf fremde Haut ist ab und an dennoch da, was ich aber nicht als Versuchung ansehe, sondern als völlig natürlich.

Solange meine Partnerin Bescheid weiss, oder umgekehrt falls sie mal auf "Abenteuerreise" ist ich dann ebenfalls gerne Bescheid wissen will......finde ich da absolut nichts verwerfliches daran.

Da empfinde ich Dinge die hier im Forum tagtäglich breitgekaut- und scheinbar als teilweise völlig normal angesehen werden, viel schlimmer und regelrecht fürchterlich.

Gefühlskälte, anschreien, ignorieren, nachspionieren, fehlendes Vertrauen, nebeneinander her leben, anlügen, Respektlosigkeit ..... etc.

Sowas kenne ich nicht und will ich auch nicht kennen lernen. Da ist das was ich mache und auslebe regelrecht harmlos dagegen....und viel ehrlicher und um einiges stressfreier. :-)

Grüßle
TJ

Beitrag von volvofan 22.11.10 - 15:24 Uhr

Hallo TJ, im Prinzip sehe ich es ja wie du.

Hier geht es aber nicht um einen Seitensprung, sowas kann sicher jede gute Beziehung irgendwie verkraften. Es ist gar nichts passiert, außer einem Multiplex an Gefühlen ... die nun zu einer Aussprache mit der Freundin geführt haben.

Ich habe auch vorgeschlagen, dass (wenn Zeit ins Land geht) vielleicht die Gefühle für mich irgendwann auch Platz haben neben den Gefühlen für sie. Für mich ist das keine Frage von Entweder-Oder, ich weiß, dass man mit Menschen mehr teilen kann, als strikt definierte Freundschaften oder Liebesbeziehungen, und dass vieles aus der Grauzone sehr bedeutungsvoll sein kann, auch ohne dass die Beziehung daran zerbricht.

So tickt sie aber nicht.
Und die Freundin auch nicht.

Beitrag von stubi 22.11.10 - 15:01 Uhr

Keine Ahnung, ich bin seit 17 Jahren immun gegen andere männliche Einflüsse, mein Mann was andere Frauen betrifft denk ich auch (zumindest habe ich nichts gegenteiliges mitbekommen).

Intakt war unsere Ehe nicht immer, aber wir sind beides Kämpfernaturen und geben (uns) nicht so schnell auf.

Ob es so bleibt? Keine Ahung. Es ist zu hoffen.

Beitrag von volvofan 22.11.10 - 15:18 Uhr

Das war sehr ehrlich, Stubi, danke. :-)

Beitrag von Tagträumerin 22.11.10 - 15:03 Uhr

Definiere "intakte Beziehung". Das ist ein breites Spektrum. Wenn es tatsächlich eine Beziehung gibt, in der man nichts vermisst und nichts anders haben wollte, dann kann ich mir schwer vorstellen, dass die Beziehung gefährdet sein könnte.

Definiere "einbrechen". Heißt das, eine Krise kommt, die nicht bewältigt wird und jemand beendet die Beziehung?
Oder heißt das, einer hat ne Affäre und betrügt den anderen?

Ich denke, auch in "intakten" Beziehungen können Fehler passieren. Das hängt davon ab, wie schwach oder willensstark die Partner sind. Und wie weit bereit, Konflikte zu lösen. Manche rennen schon beim kleinsten Problem weg. Andere kämpfen. Viele hatten mal einen Seitensprung, den sie niemals dem Partner beichten und die Beziehung bleibt erhalten und hat nicht mal einen Sprung.

Man kann es nicht verallgemeinern, meine Meinung.

Beitrag von volvofan 22.11.10 - 15:33 Uhr

Natürlich kann man es nicht verallgemeinern.

Eine intakte Beziehung gründet auf Respekt, und auf Vertrauen in die Gemeinschaft, meiner Meinung nach ist es dabei auch egal, ob sich Sexualität 1:1 in der Beziehung abspielt. Aber es ist eine Basis emotionaler Verlässlichkeit vorhanden.

Darin einbrechen ... findet statt, wenn eine dritte Person ins Spiel kommt, obwohl die Beziehung nicht als offene Beziehung ausgelegt war, unerheblich, ob das "Spiel" emotionaler oder sexueller Natur ist. Oder wirtschaftlicher (!), falls in einer Nacht außer Haus ein Kind gezeugt wurde ...

Vielleicht hast du recht, und Lichtchen ja in einem gewissen Sinne auch, und es liegt an der Willensstärke. Auch wenn man jahrelang willensstark war ... nun ist auf einmal doch ein Moment der Schwäche gekommen, oder so?

Aber was ist, wenn das alles nur passieren konnte, weil es sich um echte, starke Gefühle handelt? Wenn es vielleicht diesmal wirklich Liebe ist?

Beitrag von Tagträumerin 22.11.10 - 15:47 Uhr

Liebe ist nicht immer gleichbleibend stark. Liebe hat starke und schwache Phasen. Eine Form von Liebe kann auch sein, einen Fehler oder einen Moment der Schwäche zu verzeihen. Ich würde niemals sagen, wer liebt, ist immer glücklich und macht niemals Fehler.
Lieben und Leiden liegen nah beieinander, das eine geht nicht ohne das andere. Und meistens liebt immer einer mehr als der andere.

Beitrag von hummelinchen 22.11.10 - 15:46 Uhr

Jaaaa, das habe ich mich auch schon mal gefragt....

Und ich bin (kurz gesagt) zu folgenden Schluss gekommen.
1. hat was was mit dem Individuum zu tun. Wie freizügig, wild, häuslich, Sicherheitsbewusst oder abenteuerlustig jemand ist...
Was der eine in einer Situation machen würde, wäre für den anderen nicht möglich...
2. würde ich hier die Trennung in Männlein und Weiblein machen... Ganz plakativ gesagt, gibt es soooooo viele Prostituierte... Callboys sind da eher rar... #cool
3. hat das evtl. auch was mit dem Alter zu tun... Jugend ist da eher eine Experimentierphase, im Alter wird das ruhiger... (glaub ich :-p)
4.definiere "intakte Beziehung"


Haste Mitleid mit Carl Gustav von Schweden... ?? #schein


#winke Tanja

Beitrag von emestesi 22.11.10 - 16:45 Uhr

Hallo,

ich denke nicht, dass man dies nur Schwarz oder Weiß sehen kann. Da gibt es noch ganz, ganz viele Graustufen, die dazwischen liegen.

Ich bin mit meinem Mann seit 17 Jahren ein Paar und ich glaube schon, dass ich unsere Beziehung als "fest verbunden" bezeichnen kann. Dennoch kommt es natürlich vor, dass er oder ich Jemanden interessant, attraktiv und anziehend finden. Aber dabei bleibt es auch. Wir l(i)eben nach der Devise: Gucken ja, Flirten auch ja, aber dann ist Schluss. Wie heißt es so schön? Appetit holen unterwegs - gegessen wird Zuhaus! Und damit leben wir sehr gut und glücklich.

Sprich: Versuchungen gibt es an jeder Ecke, aber es liegt an einem Selbst, inwieweit man der Versuchung nachgibt oder nicht. Das unterscheidet uns ja quasi von Tieren ;-).

Aber ob wir für immer und alle Zukunft und bis zum glücklichen Ende (... und wenn sie nicht gestorben sind ...) zusammen sein werden, kann niemand sagen. Ich bin der Meinung in eine intakte (was immer man auch als intakt bezeichnen will) Beziehung kann ein Außenstehender nur "einbrechen", wenn der eine oder andere Teil der Partnerschaft dazu bereit ist, den Weiterbestand seiner Beziehung auf's Spiel zu setzen und den Kopf auszuschalten.

Und da ich eine Freundin des Mottos: "Sag niemals nie!" bin, will ich nicht ausschließen, dass das auch für uns gelten könnte. Jeden Tag kann dir Etwas über den Weg laufen, was alles Andere in Frage stellt - stets und immer zu wissen, wie man selbst reagieren würde und ob man ebenso stets und immer in der Lage ist "Nein" zu sagen, wer kann das wirklich (Hand auf's Herz!) von sich behaupten?

Von daher finde ich es wichtig, sich immer daran zu erinnern, dass eine gute Partnerschaft nicht einfach ein Geschenk ist, was einem in den Schoß fällt, sondern gepflegt werden muss. Eventuell kann man dann sagen: In eine gut gepflegte, gehegte und gelebte Partnerschaft kann niemand Anderes einbrechen :-).

VLG Emestesi

Beitrag von ..lolliepop.. 22.11.10 - 20:32 Uhr

Hallo,

also ich habe mal gelsen, und daran glaube ich auch, dass Fremdgehen lediglich eine Sache der Einstellung und des Charakters ist.

Ich habe die Einstellung, dass nichts und niemand in meine Bezeihung einbrechen kann und der, der es versucht, wird an mir abprallen wie ein Gummiball und wenn er noch so "toll" für mich erscheint, das ist für mich eine Einstellungs-Sache.

Es liegt definitiv nicht in der Natur des Menschen treu zu sein. Aber wenn man weiss was man hat, was man möchte und das alle anderen auch nur mit Wasser kochen, dann geht es und sogar sehr gut.

LG

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