Vollzeit arbeiten und umziehen

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von mr.x-76 22.11.10 - 17:05 Uhr

Hallo,

ich frage für meine Freundin.

Sie arbeitet derzeit auf geringfügiger Beschäftigung und demnächst steht die Scheidung an. Da sie natürlich selber ihren Lebensunterhalt verdienen möchte, für die Rente was tun möchte und selber krankenversichert sein muss (das ist sie ja nach der Scheidung nicht mehr, wenn sie auf 400 Euro Basis weiter arbeitet, muss sie die Versicherung selber zahlen).

Sie sucht seit längerer Zeit eine Arbeitsstelle und hat jetzt die Möglichkeit, eine Vollzeitstelle zu bekommen die zudem auch noch gut bezahlt ist.

Wir würden dann zum nächstmöglichen Zeitpunkt, wenn wir etwas passendes gefunden haben, in eine andere Stadt ziehen, da. 25 km entfernt, da wir beide dann in der gleichen Stadt arbeiten würden.

Nun stellt sich uns die Frage, ob ihr Ex uns einen Strich durch die Rechnung machen kann, da die Kinder dann jeden Tag in den Ganztag müssen. Und ich müsste sie morgens fertig machen für die Schule, da meine Freundin dann um halb 7 anfangen muss (dafür immer früh frei und somit der ganze Nachmittag Zeit für die Kinder).

Könnte er es verhindern, dass wir umziehen? Weil die Kinder in den Ganztag müssen? Oder weil ich die Kinder morgens schulfertig machen werde?
Hätte er da irgendeine Chance?

Gruß und Danke!

Beitrag von mr.x-76 22.11.10 - 18:37 Uhr

Mir ist nochwas eingefallen:

Ihr jüngstes Kind müsste für ein paar Monate in einen anderen Kindergarten wechseln, da er ab Sommer in die Schule kommen wird.

Natürlich ist das absolut blöd. Aber wenn wir ein Häuschen finden, werden wir umziehen, da es in der Gegend schwer ist, was zu finden. Entweder geht es ganz schnell was passendes zu finden oder es dauert.
Aber wenn wir "Pech" haben und schnell etwas finden, müsste es dann für die Zeit in einen neuen Kindergarten, bis zum Sommer.
Gut, er könnte so schon ein paar Kinder vor der Schule kennen lernen, aber es ist eben wieder ein Neuanfang.

Könnte ihr Ex dagegen was sagen und uns den Umzug verbieten?

Beitrag von 16061986 22.11.10 - 18:38 Uhr

Also wenn sie aus Beruflichen Gründen in eine andere stadt (nicht weiter wie 50km) zieht dann kann sie das machen und er kann euch nichts!

Auch wenn du die kinder dann fertig machen würdest,das hilft ihr ja nur dabei dass sie eben mehr verdienen kann also sehe ich da nichts negatives und selbst wenn er mit anwalt und gericht drohen sollte wird nichts dabei raus kommen!

Beitrag von picco_brujita 22.11.10 - 20:53 Uhr

ich wüsste jetzt auch nicht, was dagegen sprechen sollte.
sie haben zwar gemeinsame sorge aber wie schon geschrieben wurde dient es zur existenz sicherung und nicht aus halligalli beweggründen.

und wenn der ex sich so dermaßen dagegen wert, dann soll er halt die kinder nehmen, wenn er sie besser betreuen kann ;-)

das einzigste was sein könnte ist, dass sie die kosten für die abholtage (sprit etc) zahlen muss, da sie weiter weg zieht - wobei 25 km keine strecke ist!

lg
brujita

Beitrag von mr.x-76 22.11.10 - 21:39 Uhr

Danke dir!

Na das ist ja das, wovor sie so Angst hat.
Das er sagt, er arbeitet in Teilzeit (wie er das anstellen will sei dahingestellt!) und besteht darauf, die Kinder zu nehmen.

Beitrag von evbe 23.11.10 - 08:56 Uhr

Hallo,


wenn die Kinder bisher ihren Hauptlebensmittelpunkt bei der Mutter hatten und sie hauptsächlich für die Betreuung zuständig war / ist wird da kein Gericht der Welt sagen "die Kinder kommen zum Vater".

Mach dir da mal keinen Kopf, Exmänner und Exfrauen reden beide viel wenn der Tag lang ist ;-)

LG
evbe

Beitrag von 16061986 23.11.10 - 10:16 Uhr

Das wird keiner gutheißen wenn die kinder bisher immer bei der Mutter waren. Und auch an Sprit wird sie sich nicht beteiligen müssen,erst ab einer entfernung von 50km!(einfach).

Ich würde mir da jetzt wirklich keine Sorgen machen,sie soll ihr Ding durchziehen und sich bloß nichts von ihrem ex einreden lassen!

Beitrag von frau-friedlich 24.11.10 - 08:27 Uhr

Hallo!

Ich habe derzeit ein ähnliches Problem, nur das der Papa sich schon sperrt. Er sagt, dass er nicht möchte das die Kinder aus dem gewohnten Umfeld herausgerissen werden.
Dabei ist es nicht weit!

Meine Anwältin hat mir gesagt, bei 30 km sei es überhaupt kein Problem. Dann werden bei dir die 25 km auch nichts ausmachen.

Ich wünsche euch viel Glück! #klee