Betablocker Bisoprolol verzweifelt

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von juli-e86 22.11.10 - 17:44 Uhr

Hallo ihr,

auf Grund von schon seit einigen Jahren bestehenden Bluthochdruck bei mir werde ich mit Bisoprolol behandelt. Die Dosis ist recht hoch, 2 mal 5mg am Tag.

Seit der SS ist der Blutdruck jedoch super-besser als vorher, und ich hoffe,dass die Dosis evtl. etw. nach unten gestellt werden kann. Habe morgen Termin bei meinem Internisten, weil ich ne 24Std. Messung haben möchte.

So, mein FA meinte, dass Medikament tut mir gut, deshalb soll ich es auch weiter nehmen. So weit so gut.

Habe heute mit Embryotox telefoniert und bin etwas verunsichert. Ich weiß, dass man die Neugeborenen nach der Geburt genauer beachten sollte (Puls und Blutzucker etc.). Jedoch wurde mir von Embryotox geraten auf jeden Fall in einem KH zu entbinden wo ne Kinderklinik mit angeschlossen ist... hm, das macht mich ein wenig traurig, da unser Wunsch-KH dies nicht hat. Dort ist nur ein Kinderarzt vorhanden.

Die KH hier in Köln mit Kinderklinik liegen jeweils 30min entfernt (wenn kein Stau)...und ich hab einfach Schiss, dass es nicht rechtzeitig ist bis wir dort ankommen. Zudem ist das Ambiente nicht so toll ...

Wenn es allerdings nicht vermeidlich ist bzw. für die Gesundheit des Kindes wichtig ist, würde ich es natürlich tun!

Was mich noch verunsichert, Embryotox meinte, es solle zur Sicherheit die Feindiagnostik gemacht werden, weil die Kinder halt kleiner und leichter sein können und um evtl. Fehlbildungen zu erkennen (die unter der Einnahme von Bisoprolol aber nicht in erhöhter Weise auftreten). Zudem wurde ich vor der Schwangerschaft bis in die 6SSW mit Dexamthason behandelt, welche auch Gaumenspalten hervorrufen können.

Bisher hat mir mein FA aber nichts dazu gesagt und ich habe Schiss, wenn ich am Samstag die nächste VU habe da auf Granit stoße...
meint ihr eine Überweisung zur Feindiagnostik ist im meinen Fall gerechtfertigt?

Würde über eure Meinungen bzw. auch Erfahrungen sehr dankbar sein,

lg von einer versunsicherten Julia (18+3)

Beitrag von knackundback 22.11.10 - 17:52 Uhr

Hi Julia,

ich nehme auch bereits seit 13 Jahren Betablocker. Allerdings Metoprolol(Bisopolol hab ich nicht vertragen).

Mir wurde auch schon nahegelegt ein KKH zu wählen mit Kinderstation und ich werde das in jedem Fall berücksichtigen.

Auch wenn nichts sein muss ist es doch im Fall des Falles wirkolich blöde wenn Dein Kind zur Überwachung in ein anderes KKH kommt.

Ob eine Überweisung zur Feindiagnostik damit generell gerechtfertigt ist weiss ich garnicht. Meine FÄ hat es aber schon empfohlen. Wobei ich das im Zweifelsfall auch auf eigene Kosten machen lassen würde.

Ein kleines bisschen unsicher bin ich auch da ich durch die Behandlung schon immer einen eher niedrigen Blutdruck und vor allem Puls (45) habe. Das hat mir selber nie was gemacht. Aber nun denkt man ja schon "wird das Baby ausreichen versorgt? Genügend Blut transportiert?" etc.

Werde das auch diese Woche nochmal mit meinem Internisten besprechen.

Wahrscheinlich darf man sicher einfach nicht so verrückt machen :-) (jaja. Ich weiss. Leichter gesagt als getan).

LG

Miri

Beitrag von juli-e86 22.11.10 - 18:00 Uhr

Danke dir für deine Antwort!

Ja, das mit dem verrückt machen ist so eine Sache.

Bin sowieso jmd. der beim Arzt immer nen Blutdruck hat der nicht mehr schön ist. Meine Nerven spielen dabei eine wichtige Rolle. Kaum zu Hause ist er top :-)

Naja, das mit dem KH werde ich wohl berücksichtigen müssen- aber warte da doch mal das Gespräch mit dem Internisten und auch mit dem FA ab.

Zur Not werde ich die Feindiagnostik auch bezahlen, wobei ich beim FA halt schon nen Paket (US jedes mal, Babyfernsehen,Zuckertest, Doppler etc.) für 200€ "gebucht" habe.

Wenn dann kommt das für eine Feindiagnstik wohl nochmals da drauf. Es ist ja nicht so, dass ich die Feindiagnostik will, weil ich mein Baby sehen möchte, sondern weil es einfach berechtigte Gründe sind, unter dieser Medikamenteneingabe... :-( Aber mal abwarten am Samstag...

Bist du denn als RisikoSS eingstuft wegen der Hypertonie und der Behandlung?
Ich nicht...

lg Julia

Beitrag von knackundback 22.11.10 - 18:09 Uhr

Nein. Meine FÄ meinte zwar man müsse meine Schwangerschaft strenger kontrollieren. Es ist jedoch nicht als Risiko SS eingestuft.

Ich nehme die Medikamente eigentlich auch garnicht wegen Blutdruck Problemen (der war vorher immer ok) sondern wegen Herzrythmusstörungen.

Der niedrige Blutdruck und Puls sind da nun leider nicht vermeidbare Nebeneffekte :-)

Drücke Dir mal für Samstag die Daumen das Deine Ärztin Dir wenigstens eine Überweisung für die Feindiagnostik gibt. Bist ja so schon genug Geld losgeworden.

LG

Miri

Beitrag von tinschen86 22.11.10 - 18:14 Uhr

Hallo...

also bei mir war der bestehende Bluthochdruck ein berechtigter Grund zur Feindiagnostik...bei der ja auch geschaut wird wie die Versorgung durch die Nabelschnurarterien ist...mein Arzt meint das Nabelschnurr und Plazenta durch den Blutdruck geschädigt werden können .....was nicht sein muss aber es soll kontrolliert werden

Auch zum Doppler werde ich um die 30 Sww überwiesen um wieder nach der Versorgung zu schauen...

Ich habe vor der Schwangerschaft auch Bisoprolo genommen ...nun nehme ich Dopegyt aber mein Blutdruck geht nichjt unter 160/90...

Mit dem KH hat mir allerdings noch keiner gesagt da muss ich mich nochmal informieren.

Dir alles Gute
Tinschen

Beitrag von schlunzchen 22.11.10 - 20:40 Uhr

Hallo,

ich habe vor der Schwangerschaft auch Bisoprolol genommen. 5 mg am Tag. Doch man hat mich nach feststellen der Schwangerschaft sofort auf Presinol umgestellt, da dies die erste Wahl in der Schwangerschaft sei. Komme auch gut klar damit. Blutdruck ist bisher ok.

Meine Frauenärztin meinte unserer Wunschklinik steht nichts im Wege und sie weiss von meinem Bluthochdruck ja. Aber die Uniklinik ist auch nur 5 min entfernt mit Kinderklinik.

Liebe Grüße
Nancy mit #baby inside (15+1)