Wechseln ja oder nein?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von jenny-79 22.11.10 - 19:04 Uhr

Hallo,

Sophia besucht seid 1,5 Jahren den DRK Kindergarten direkt bei uns um die Ecke. Leider läuft von Anfang an vieles schief, einige Kleinigkeiten, aber es summiert sich halt. Bei der Anmeldung hieß es, der Kindergarten hätte drei Gruppen und in eine dieser drei käme sie dann. Dann kam Sophia aber in die U3-Gruppe und mußte nach einem Jahr in eine der beiden anderen Gruppen wechseln. Sophia kam mit 3 Jahren und zwei Monaten in den Kindergarten. Die jüngsten Kidner kommen fast alle in diese U3-Gruppe und müssen dann nach ein oder zwei Jahren wechseln. Das fand ich schon überhaupt nicht gut.

Sophia ist ein recht unauffälliges Mädchen, sie spielt gerne alleine und braucht überhaupt gar keine Beachtung. Nur leider geht sie im Kindergarten komplett unter.

Jetzt war sie zu Englisch angemeldet, nach 5 x wurde der Kurs vom Kindergarten abgebrochen und es wurde eine neue Englischlehrerin besorgt, angeblich durch irgendwelche Kontakte. 5 x Englisch kosteten 30,00 Euro, war dem Kindergarten zu teuer. Nun kommt ab Januar bis zu den Sommerferien eine neue und es müssen 99,00 Euro bezahlt werden, aber dikret am Anfang. Das alles ohne es mit den Eltern abzusprechen.

Termine werden nur sehr kurfristig vorher bekannt gegeben und man muß sie echt im Kindergarten suchen, mal an der Turnhallentür, mal direkt hinter dem Eingang, mal an der Gruppentür und mal im "Postfach". Wir bekommen auch keine Termine übers Jahr verteilt, also so als Auflistung. Selbst bei Alexander im Voki hab ich einen Zettel mit allen Terminen für das eine Jahrt bekommen.

So, Alexander möchte ich nicht in diesen Kindergarten geben. Ich habe Alexander in einen evangelischen Kindergarten angemedelt, dieser gefällt mir sehr gut. Die Kritiken von anderen Eltern sind bisher auch postitv. Der Leiter hat mir angeboten, dass Sophia nach den Sommerferien wechseln könne. Natürlich würden dann im Frühjahr auch Schnuppertage etc. gemacht, wie bei Alexander zum Anfang auch.

Sophia würde auch gerne wechseln, alleine schon, um mit ihrem Bruder in einem Kidnergarten zu sein. Aber ist das wirklich richtig? Sie wäre dann ein Jahr in dem neuem Kidnergarten und würde dann zur Schule gehen.

Ich suche einfach nach Anregungen und Tipps. Ich möchte nichts falsch machen, möchte mein Kind nicht überfordern.
Der neue Kindergarten wäre auch einiges weiter weg, wir könnten nicht mehr zu Fuß mal eben rüber laufen. Dafür ist direkt nach der Eingangstür ein schwarzes Brett. Dort hängen alle Termine für alle Gruppen.

LG
Jenny

Beitrag von twins 22.11.10 - 20:03 Uhr

Hi,
wenn es euch nicht gefällt, dann wechsel einfach.
Wir hatten 3 Jahre Ärger und haben jetzt endlich gewechselt. Wir haben noch zwei Jahre bis zur Schule und sie werden mit niemanden aus dem jetzigen Kiga in die Schule kommen, also dann wieder komplett neu anfangen. Und außerdem müssen wir jetzt 8km Auto fahren, vorher konnten wir auch zu Fuß gehen.
Egal, wir haben es sooo gut getroffen und ich es jederzeit wieder machen würde. Unsere Kinder bekommen viel Aufmerksamkeit, werden toll gefördert und haben super tolle Freunde gefunden. Ich habe auch nicht gedacht, das sie sich soo gut einfügen, da sie eher schüchterner sind aber es hat 1a geklapt.

Man muß das eigene Gefühl mehr vertrauen!!

Grüße
Lisa

Beitrag von jenny-79 22.11.10 - 20:16 Uhr

Hi,

danke für Deine Antwort.

Mein Gefühl sagt ganz klar WECHSELN!

LG
Jenny