Der Hund eines Freundes gestorben.. Fragen

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von minimal2006 22.11.10 - 19:25 Uhr

Hallo

Am Samstag rief ein guter Freund von uns an.
Er hatte einen 12 Jahre alten Pitbull.
Als er am Samstagmorgen aufgestanden ist, lag der Hund tot vor seinem Bett.
Zu dem Pitbull hatte er eine kleine Yorkie-Dame ;-)
Ein ungleiches Paar.. aber es hat super geklappt und die beiden waren ein Dreamteam!

Er möchte so schnell wie möglich wieder einen Hund haben.
Allein schon für die Yorkie Dame.

Diesmal soll es ein Dogo Argentino sein.

Im ansässigen Tierheim sitzt einer und wartet sehnsüchtig auf ein neues zu Hause.

Hat hier jemand Erfahrung mit einem Dogo Argentino?
Wie sind sie im Rudel zu halten, sprich als Zweithund?

Wenn ich ehrlich bin, hab ich ein ungutes Gefühl.
Niemand weiß, was der HUnd erlebt hat und ob er sich von einer kleinen Terrier-Dame so auf der Nase rumtanzen lässt, wie es der Pitbull getan hat, wage ich zu bezweifeln.

Unabhängig davon, das mir diese Art Hunde überhaupt nicht gefallen, kann ich ihm weder dazu raten noch abraten!
Ich bin da also allein schon der Optik wegen befangen.

Bitte keine endlos Diskussionen über "Kampfhunde", "Listenhunde" oder ähnliches.
"Diese Art" meine ich, das sie mir persönlich nicht gefallen!!

LG minimal

Beitrag von nadine1976 22.11.10 - 19:40 Uhr

Hi,

das einfachste, dein Freund erkundigt sich dort mal wegen des Dogos. Die wissen dort schon wie der Hund tickt. Und dann einfach mal mit der Yorkiedame hin und dort Annäherungsversuche starten.

Viel Glück
Nadine

Beitrag von pechawa 22.11.10 - 21:45 Uhr

Hallo,

wohnst du in meiner Nähe ;-)
http://tierheim-trier.de/tiervermittlung/sehr-grosse-hunde/detailansicht/datum/2010/10/04/bellavitis/
meine Meinung dazu: die Yorkiedame ist der Chef im Haus, wenn der neue Hund ein Rüde ist und kleine Rassen nicht zum fressen gerne hat (das sagen die einem im Tierheim), dann wird die Yorkie Dame der Chef bleiben und auch dem Dogo Argentino auf der Nase rum tanzen ;-)
Dein Bekannter soll im Tierheim nachfragen und dann eine erste Begegnung auf neutralem Gebiet starten. Wenn es da gut klappt, kann man den neuen Hund auch mal nach Hause einladen,

LG Pechawa

Beitrag von alkesh 22.11.10 - 22:21 Uhr

Ich schließ mich meiner Vorrednerin an ;-)

LG

Beitrag von minimal2006 23.11.10 - 10:35 Uhr

Guten Morgen

Er wird den Hund heute mal im Tierheim besuchen.
Die Annäherung mit der Yorkie Dame wir dann natürlich erst mal auf neutralem Boden statt finden.

Na, ich bin gespannt.
Ich gestehe.. das war schon ein Bild für die Götter, wenn er den Pittbull mit der Yorki Dame Gassi geführt hat#rofl#rofl.

Ich habe jetzt mal auf versch. Tierheimseiten geschaut.
Mensch#heul wie traurig.. da sitzen so viele Hunde (der s.g. Listenhunde) im Tierheim.
Warum kaufen sich die Leute denn Hunde, erziehen sie nicht.. sind restlos überfordert und schlußendlich müssen sie ins Tierheim??!!

Einfach schlimm!

Gott sei Dank hatte ich bisher immer Glück mit meinen Welpenkäufer.

LG Tanja

PS: Der Link ist nicht DER Dogo, den mein Freund gerne zu sich nehmen würde..

Beitrag von pepelope 25.11.10 - 19:46 Uhr

Hallo , ich bin im Tierschutz tätig und hatte mal einen Dogo in Pflege, er wurde dem
Besitzer weggenommen, weil der ihn
geschlagen hat. Ich hatte auch immer Respekt vor ihm, nicht wegen Listenhund, er war halt ein Mordskerl und hatte schlechte Erfahrungen gemacht. Daher lief er bei mir , wenn mein Sohn (8) in der Nähe war, mit Maulkorb rum. Er knurrte auch öfters Leute an, aber das gibt es bei anderen Rassen
natürlich auch. Ich habe 4 Podencos und einen Ratero, und mein Mailo (Podi-Mix) hatte die gleiche Vergangenheit, und er war auch erst recht schwierig. Ich hatte ihn daher erstmal immer in Beobachtung, wenn er mit meinen Anderen zusammen war. Aber Mailo ist halt geblieben , der Dogo hat ein super Zuhause gefunden. Ein Dogo hat halt eine ganz andere Beisskraft, wenn ! er mal zubeißt , ich muss zugeben, mir war er auch nicht ganz geheuer, und das spürt so ein Tier natürlich auch. Aber zur Sache: Wenn das ein gutes Tierheim ist, würde ich nach der Vorgeschichte des Hundes fragen, seht Euch an, ob er in einer Gruppe mit ( kleinen?) Hunden lebt, wie geht er mit denen um? U
d am besten erstmal einige Zeit zum
Gassigehen abholen und zum Kennenlernen. Beim Spaziergang kann man auch erkennen, wie er auf Artgenossen reagiert. Und wenn er kastriert ist, noch besser, meist sind kastrierte Rüden verträglicher, wenn es ein Rüde ist... Wenn die Yorkiehündin stänkert, sollte er schon drüber stehen, oder ihr nur eine kleine Ansage machen, sonst war's das mit ihr. Aber wie gesagt, dass hat nicht unbedingt was mit der Rasse zu tun, es ist halt auch ein ziemlicher Grössenunterschied...Ich würd ihn
erst mal in Ruhe kennenlernen und dann mit Vernunft handeln, das ist besser, als wenn der Hund am Ende wieder zurück ins Tierheim muss, weil es nicht klappt.