Baby und Kleinkind..Geschwister..Zweifach/Mehrfachmamis

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Beitrag von amalka. 22.11.10 - 20:06 Uhr

Guten Abend,
ich wollte alle Mehrfachmamis fragen, wie es euch mit zwei und mehreren Kindern geht. Ich mache mich wirklich verrückt, dass ich alles unter einen hut bekomme. Dass die Große (2,5) dann vernachlässigt wird, weil sich der kleine seine Aufmerksamkeit holt.

Und in diesen Panickattacken, die wahrschienlich noch von den Resthormonen und der aufregung verursacht sind, will ich euch fragen, wie ihr so die erste Zeit erlebt habt ? Fandet ihr die Umstellung von eins auf zwei größer ? Wie hattet ihr es mit dem Begriff ,,Überforderung´´, wenn beide auf einmal was wollen. habt ihr etwas, was ihr sagen könnt:Dies ist meine Erfahrung, das würde ich keine zweites Mal machen ? Wie reagierten die Großen..

wann hattet ihr für euch den Eindruck wieder alles beherrschen zu können, so souverän zu sein ?

Ich wäre für viele Erfahrungsberichte dankbar!

LG a. mit Samuel, KS-1

Beitrag von meldo 22.11.10 - 21:16 Uhr

Erstmal#liebdrueck!
MAch dir doch nicht so einen Kopf! Das wirst du auch mit 2 Kindern alles hinbekommen!!!!
Meine Große wurde 3 als vor 4 Monaten Nr. 2kam. Und ich kann nur sagen die Umstellung von kein Kind zu Kind war um einiges größer!
Klar liefen die ersten Wochen chaotisch, Haushalt blieb Haushalt und ich war selten geföhnt und zurecht gemacht, aber wir hatten alle etwas zu essen und waren sauber ;-)
Im ernst, klar müssen die Großen lernen das sie nun nicht mehr immer an Nr.1 stehen, aber in der Regel hat man die Kinder ja schon ein wenig auf das Geschwisterchen vorbereitet und wenn du sie mithelfen lässt und sie an allem teilhaben kann, wird auch die Eifersucht nicht allzu stark.
Nele durfte schon im KH das erste mal beim wickeln helfen und beim stillen hat sie immer neben mir gesessen. Oft hab ich ihr ein Buch vorgelesen oder wir haben ICH SEHE WAS DAS DU NICHT SIEHST gespielt. (Anfangs waren die STillzeiten ja noch sehr oft und sehr lang)
Heute dauert es nur noch ein paar Minuten und die kann Nele auch alleine verbringen.
Auch das ins Bett bringen von zweien (man hab ich mich verrückt gemacht!!!) ist mit ein wenig Routine und Ritualen nicht schlimm. Das packt man recht schnell.
Ich denke so nach 8Wochen war ich mit zweien besser organisiert als das ganze erste Lebensjahr von Nele.
Vertrau dir einfach und lass einfach mal fünfe gerade sein. Niemand ist perfekt und je gelassener du an die Sache rangehst, desto entspannter sind auch deine kids!!!!!

Alles Gute für dich!
Meldo

Beitrag von sonnenschein211104 22.11.10 - 21:22 Uhr

Hi!

Ich kann von mir sagen, dass die Umstellung von 1 auf 2 Kinder gar nicht so schlimm war, auch nicht von 2 auf 3! Ich habe die Großen viel mit einbezogen und es ging eigentlich ganz gut!
muss man aufpassen , dass man nicht zu häufig sagt, Mama kann grad nicht weil das Baby dies oder jenes braucht, ebenso wie man aufpassen muss nicht zu viel von den Großen zu verlangen " Du bist doch die Große , du mußt aber lieb sein/ vorsichtiger sein/ du kannst das doch alleine ..." Selbst meine 5 jährige kann manchmal nicht mal mehr die einfachsten Dinge - weil es ja so schön ist, wenn Mama auch mal ihr hilft!

Klar gibt es Eifersüchteleien aber auch das hält sich in Grenzen. Und ab und zu ein paar Minuten für die Große einlegen, das hilft bei uns ganz gut! Und in ganz anstrengenden Zeiten gab es für die Große dann auch mal einen Filmabend mit Chips - also 30 min Film - dann fühlt sie sich ganz besonders und der Schwesternstress verfliegt!

Wann ich alles wieder im Griff hatte - bei Nr. 2 nach wenigen Tagen lief es schon super, diesesmal hats gute 3 Wochen gebraucht bis ich wieder fit war!

Also keine Angst und alles Gute für morgen!!!
LG Steffi

Beitrag von cooky2007 22.11.10 - 21:37 Uhr

Ich fand die Erfahrung von 1 auf 2 Kinder sehr belastend. Der Große war eifersüchtig, die Kleine fordernd und bis ca. 10 Wochen ein Schreikind.
Auch heute noch fordert sie vehement ihre Aufmerksamkeit ein.
Letztes haben sie sich ein Schreiduell geliefert - einer begann, der andere machte weiter, während der erste aufhörte - immer so weiter und das ca. 1 Stunde lang. Wir waren mit den Nerven vollkommen fertig!
Schlimm finde ich auch, dass beide solche Mamakinder sind. In vielen Situationen hilft eben nur Mamas Arm, da kann Papa machen, was er will.
Man bekommt schon vieles unter einen Hut, hat aber dadurch viel weniger Zeit für sich selbst und für den Partner.

Toll ist folgende Situation: Du liegst stillend mit Baby gemütlich auf deinem Bett, während es aus dem Bad dröhnt: "Ich bin fertig!"

ABER - es wird immer besser. Es ging etwas besser, als das Baby 8 Wo. alt war, noch besser mit 3 Mon. Die Kleine nimmt nun am Leben des Großen Anteil, lacht ihn an etc. Das ist sooo schön! Sie saugt frömlich auf, was der große Bruder alles macht. Deshalb würde ich es wieder so machen!

Beitrag von amalka. 22.11.10 - 23:58 Uhr

cooky weißt du, mein erstes Kind war schreikind...frühchen, flasche..mein zweites identisch ab orgen..ich kann mir bidlich deine Situationen vorstellen, ich bin wirklich froh, du hast doch gemeldet, auch mit deinem abschlußwort...

danke schön!

Beitrag von laboe 23.11.10 - 09:35 Uhr

Huhu!
Also erstmal: Am Anfang spielen die Hormone (leider) noch eine sehr entscheidende Rolle. In den ersten 3-4 Wochen nach der Geburt unseres 2.Kindes war ich oft verzweifelt und hab mich unter Druck gesetzt, alles zu managen. Aber schnell habe ich erkannt, dass es NICHT GEHT. Man kann NICHT alles perfekt machen. Wenn du es schaffst, das einzugestehen, hast du schon viiiiiieel gewonnen! ;-)

Ich habe heute (nach 13 Wochen), einen gut durchdachten Alltag, bei dem weder meine Große (5), noch mein Kleiner (13 Wochen), noch mein Mann oder ich selbst zu kurz kommen. Auch Haushalt und co schaffe ich locker. Ich nehme mir zwischendurch Auszeiten und mache nichts mehr wischi waschi. Ich mache alles bewusst. Selbst Wäscheaufhängen mache ich bewusst. Hört sich albern an, aber mir hilft es. Ich nehme mir eine "Tagesaufgabe" vor, die ich dann auch umsetze. Aber mehr nicht! Heute ist es: Büchereibücher abgeben. ;-) Klar, dass noch hier und da ne Wäsche anfällt oder der Abwasch gemacht werden muss. Aber dass ich noch zusätzlich einkaufen gehe und zu ner Freundin danach usw. Das mache ich nicht mehr. Und so schaffe ich im Laufe der Woche eigentlich alles, was ich mir so vornehme. Die Kinder sind um 19uhr im Bett, so dass mein Abend für mich und meinen Mann um spätestens 20h beginnt. Wir haben das Glück, dass unser Kleiner jetzt seit ner Woche von 19 bis 6h schläft. So dass die Erholung auch ganz gut klappt.

Das kommt alles mit der Zeit! Aber eins sag ich dir, das ist echt der aller beste Tipp, den man sich echt zu Herzen nehmen sollte, damit man nicht untergeht: Du KANNST nicht alles perfekt machen! Und du MUSST auch nicht! Kinder wollen keine perfekten Eltern! ;-)

Alles Gute!

Laboe

Beitrag von amalka. 23.11.10 - 12:36 Uhr

vielen großen Dank an euch alle. Ihr weißt nciht grade, wie ihr mir geholfen habt !!! Ich weiss nicht, wie es bei uns noch laufen wird. Wir waren gestern auf der neonatoligie und sie sind hier sehr gründlich. Es kann sein, dass er hier länger bleibt...aber unabhängig davon irgendwann kommt er nach hause und dank euren Erfahrungen bin ich jetzt ruhiger..

Danek schön!