Bin am verzweifeln...noch zu retten mit dem Stillen ?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von babylove22 23.11.10 - 12:48 Uhr

Hallo.

Seit dem Milchstau am Samstag hab ich einfach fast keine Milch mehr.
Wir sind zu Hause nur am anlegen und Dauerstillen. Auch meine Hebi unterstützt mich.

Versuche alles, richtig angelegt ist sie, versuche viel zu trinken, sstilltees, etc, hab mir von weleda das milchbildungsöl besorgt, und und und.......

aber irgendwie wird es nicht mehr#heul

will unbedingt weiter stillen. nach dem daueranlegen sind meine beiden brustwarzen entzündet, die kleine ist sooo unzufrieden :-( das macht mich alles total traurig. sie hat seit gerstern nicht eine stunde am stück durchgeschlafen:-(

Wie lange dauert es denn bis die milch mehr wird ? Kann es sein, dass es mit dem stillen nicht klappt und ich es aufgeben muss ?#schmoll#schmoll#schmoll

lg + Krümeline 18 Tage alt

Beitrag von babylove22 23.11.10 - 12:56 Uhr

ach so, muss noch dazusagen, dass ich es heut morgen nicht mehr azsgehalten hab und ihr 45 ml pre zugefüttert hab:-(

Beitrag von fridolina2 23.11.10 - 13:05 Uhr

NICHT AUFGEBEN!

erzähle dir kurz von mir: hatte nach der Geburt vor 10 Wochen drei Milchstaus mit Fieber und Schüttelfrost, Baby trank nicht aus der linken Brust und beide Brustwarzen waren nicht nur wund sondern kaputt. Sogar beim Abpumpen lief es nur noch rot heraus.
Nach 5 Wochen kam auch nur noch wenig Milch, da ich beim Stillen total verkrampft bin. Stilltees, Essen bis der Arzt kommt, etcetc haben alle nichts geholfen.
Da hatte ich die Schn....voll und habe begonnen abzustillen.
Ich bin ein sehr rationaler Mensch und habe trotzdem dabei gelitten wie ein Hund. Stand im DM vorm Flaschenregal und habe geheult...

Als ich fast abgestillt hatte, waren die Brustwarzen plötzlich abgeheilt und ich dachte mir: versuch's nochmal. Und siehe da: 10 Tage später war ich weg von den Flaschen und habe voll gestillt und das ohne besondere Ernährung.

Inzwischen fluppt das Stillen so, wie ich es von meinen anderen Kindern gewöhnt bin.

Was ich sagen will: Stillen ist auch Kopfsache. Wenn du verkrampfst, kannst du soviel Trinken wie du willst und es kommt keine Milch.
Wenn es sein muss, wird deine Tochter halt für ein paar Tage etwas Pre-Nahrung bekommen, um dich zu entlasten. Das ist nicht das Ende des Stillens!

Viel Erfolg!

Petra

Beitrag von kirayellow 23.11.10 - 13:28 Uhr

Hallo Babylove,
lass dich erstmal#liebdrueck
Ist deine Hebamme auch Stillberaterin?
Wenn nicht nicht, schau mal hier:
http://www.lalecheliga.de/
Ich habe davon hier im Forum gehört.
Die beraten wohl auch kostenlos und können dir sicher helfen.
Ruf da am besten gleich an.
Mach dir bitte keinen Streß (ich weiß, leicht gesagt).
Ich drücke dir die Daumen.
Liebe Grüße
Kira

Beitrag von berry26 23.11.10 - 14:09 Uhr

Hi,

ich rate dir auch zu einer richtigen Stillberaterin (LaLecheLiga, AFS)! Wenn deine Kleine hungert und momentan zu wenig Milch kommt, wäre eine Möglichkeit die Zufütterung über ein Brusternährungsset. Damit steigerst du deine Milchmenge, deine Kleine wird satt und du verhinderst eine Saugverwirrung die mit der Flasche entstehen kann. Die Anwendung kann dir eine Stillberaterin zeigen.

Mach dir keinen Stress!

LG

Judith

Beitrag von fragmaledeltraud 23.11.10 - 14:29 Uhr

Manchmal wird es wieder ausreichend, manchmal nicht.
Sollte die Zeit zum Abstillen gekommen sein, sei nicht traurig. Wäre ja nichts Schlimmes.

Beitrag von lillystrange 23.11.10 - 14:41 Uhr

Astrid, ähhh, Steffi, ähhh, Lucaundhartmut?

Beitrag von kirayellow 23.11.10 - 19:20 Uhr

War auch meiner erster Gedanke#rofl#rofl

Beitrag von steffi0413 23.11.10 - 21:30 Uhr

fast sicher....

Beitrag von mss.fatty 24.11.10 - 00:01 Uhr

#rofl

Beitrag von suena1978 23.11.10 - 14:53 Uhr


Heyhey

Bitte nicht aufgeben!

Bei mir lief die Milch anfangs nicht so gut. Geholfen haben mir Cranio-sacral-Therapie und dann habe ich zusätzlich noch einen Spagyrik-Spray gegen Milchunterproduktion in der Apotheke geholt.

So wie ich lese, bist du gut "dran", hast Unterstützung durch die Hebamme und auch den Willen zum Weiterstillen.

Versuche mal etwas "runterzufahren", Ruhe zu finden und mal abzuschalten... vielleicht kann dein Mann oder eine Freundin mal mit der Kleinen spazieren gehen, damit du ausruhen kannst.

Eine "Pause" für die Mama kann einiges bewirken.... Ich war unmittelbar nach der Geburt von den Hormonen so aufgedreht und konnte kaum zur Ruhe kommen, da ich so glücklich war, dass die Geburt nun vorbei war und unser Krümmelchen wohlauf, meine Milch schoss nicht richtig ein.

Es ist eine grosse Umstellung für dich und deinen Körper an den du dich erst gewöhnen musst, alles wird sich mit der Zeit einpendeln. Kann auch sein, dass es noch ne Weile geht, bis die Milch wieder fliesst, heute ist ja erst Dienstag... oder?

Ich wünsche dir viel Zuversicht und viele schöne Momente mit deiner Krümeline!

Herzlich
Suena

Beitrag von steffi0413 23.11.10 - 21:04 Uhr

Hallo Babylove,

es dauert schon ein paar Tage, bitte nicht aufgeben! Es ist aber sehr wichtig, dass Du sehr-sehr oft beidenseitig anlegst, wenn es geht in gewechselten Positionen.
Ich glaube ihr erlebt inzwischen den ersten Wachstumsschub auch und deshalb möchte die Kleine so oft angelegt werden.

Ich stelle ein paar Fragen, hoffentlich kommt da etwas raus...

Waren durch Milchstau beide Brüste betroffen? Hast Du noch Schmerzen? Spürst Du noch Knoten? Hast Du Fieber?

Wie oft stillst Du jetzt in 24 Stunden? Wieviel nasse Windel hat die Kleine pro Tag?

Habt ihr früher auch Flasche verwendet?

Wenn Deine BW entzündet sind, das bedeutet, dass deine Kleine nicht richtig angelegt ist. Wo genau tun die BW weh? Wie schauen die BW nach dem Stillen aus? Genau so rund als vorher oder "schreg abgeschnitten" als ein neuer Lippenstift oder "kantig" wie ein Pflaumenkern? Stillst Du immer in der gleichen Position?

Spürst Du beim Stillen den Milchspendereflex? Hörst Du, dass sie schluckt?

Schmerzen, Stress, Sorgen, Druck, Angst, zu viel trinken (mehr als 2-3 Liter pro Tag) können den Milchspendereflex negativ beeinflussen, kann sogar ausbleiben.

So kannst Du den unterstützen: vor dem Stillen die Brust mit heissem Wasser (so heiss, wass deine Haut noch verträgt) waschen; vorsichtig (nicht stark) massieren, ein wenig Milch mit der Hand ausstreichen, während des Stillens C-Griff verwenden (drück -Daumen oben, andere Finger unten - deine Brust hinten dem Bruswarzenhof zusammen und halte ein bisschen so. Stark, aber weh tun darf es nicht.)

LG
Steffi