selbst entscheiden - Mädchen bald 3

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von sanne4 23.11.10 - 14:04 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich habe eine prinzipielle Frage. Wie viel lasst ihr eure Kinder selber entscheiden? Klara darf recht viel entscheiden. Zum Beispiel was sie essen möchte auf ihr Brot und halt im Alltag Dinge, die ich jetzt nicht einzeln wiedergeben kann. Jetzt bekomme ich Kritik von den Schwiegereltern und meinen Eltern, dass es zuviel für das Kind wäre und dass sie doch noch so klein ist und sie leicht überfordert sein könnte. Aber ich dachte bis gestern, dass es der richtige Weg ist, weil ich eben nie etwas entscheiden durfte. Bis jetzt war ich überzeugt davon und jetzt fange ich an zu zweifeln. Ich muss dazu sagen, dass wir grad wieder eine heiße Phase haben und wir heute keinen guten Tag hatten. Wahrscheinlich hat sie meine Unsicherheit gemerkt.

Habt ihr Tips?

Vielen Dank !!!

Sanne mit Klara *29.2.2008

Beitrag von fruehchenomi 23.11.10 - 14:20 Uhr

Definitiv - ein 3jähriges Kind bekommt 2 Dinge zur Auswahl und mehr nicht. Es ist schlicht und einfach überfordert, mault und mäkelt, knatscht und trotzt und am Ende sind Mama UND Kind genervt. Mitreden bei alltäglichen kleinen Dingen, das muss man im Einzelfall sehen.

Ich werde es NIE verstehen, dass Mütter ihren Kindern eine ganze Palette zur Auswahl lassen, es in "Erwachsenendingen" maßgeblich mit entscheiden lassen wollen und nicht begreifen, dass das Kind das noch überhaupt nicht WILL und KANN - und dann doch stöhnen, weils nix wird.
Nicht böse sein, aber so ein keines Kind ist kein zu kurz geratener Erwachsener mit weitreichender Entscheidungsintelligenz.
Und das war übrigens vor 30 Jahren das gleiche wie heute. Meine Kinder bekamen "entweder.....oder" und meine Tochter macht es mit ihrer knapp 4jährigen Tochter heute genauso - ohne jegliches Problem. Auch mein 10jähriges Patenkind wurde von ihren Eltern so erzogen samt Bruder, noch heute klappt das prima. Von wegen morgens 10 T-Shirts rausreißen und alles liegenlassen - das kommt noch früh genug #schwitz

Kleinkinder brauchen liebevolle Anleitung, Konsequenz - alles mögliche, aber sicher keine für sie unübersichtliche Auswahl/Entscheidungsfreiheit. Weder bei Klamotten, noch beim Essen noch beim Spielzeug. Man muss sich schon gut überlegen, was kann so ein Kind überhaupt schon übersehen bei seiner "Entscheidung" oder womit ist es einfach überfordert. Das steigert sich dann schon Richtung Schulalter.
Darüber sind sich übrigens mittlerweile auch die meisten "Erziehungsratgeber" einig.
LG Moni

Beitrag von sunflower.1976 23.11.10 - 14:35 Uhr

Hallo!

Viele Auswahlmöglichkeiten hat mein goßer Sohn in dem Alter nicht bekommen und mein kleiner Sohn (2 J.) jetzt auch nicht.

Beim Essen dürfen beide aus der ganzen "Palette" aussuchen, was sie auf´s Brot möchten. Aber meistens sagt das auch unser kleiner Sohn sowieso von sich aus ohne fragen, so dass es keine Überforderung ist. Könnte er sich nicht entscheiden, will etwas anderes, nachdem er sich was ausgesucht hätte usw., würde ich es vorgeben.

Ich lege z.B. abends die Kleidung für beide raus. Manchmal holt sich unser großer Sohn (5,5 Jahre) einen anderen Pulli, den er lieber anziehen möchte. Aber er wird nicht "befragt", was er anziehen möchte.

Genauso planen wir Erwachsenen den Tagesablauf. Ab und zu fragen wir unsere Kinder, ob sie lieber im Garten spielen oder Fahrrad/Laufrad fahren möchten o.ä.. Aber im großen und ganzen geben wir das vor. Einfach weil es sonst ständig "Theater" gibt weil der eine lieber im Garten bleibt und der andere auf den Spielplatz will o.ä.

Ich denke, dass für unsere Söhne ein Mittelweg zwischen "gar nicht entscheiden" und "dauernd befragt werden" ganz gut läuft. Zu viel Entscheidungsfreiheit würde sie verunsichern.

LG Silvia

Beitrag von alinashayenne 23.11.10 - 18:09 Uhr

Hallo!

Also ich weiß auch nicht genau, was deine Schwiegereltern und -eltern gemeint haben und wie es bei euch läuft.
Im Grunde genommen, musst du es ja handhaben wie du möchtest und vor allen Dingen - funktioniert es oder funktioniert es nicht?
Ich meine, wenn bei deiner Tochter Anzeichen von Überforderungen zutage treten, sie dauernd knatschig oder bockig ist oder oder oder...dann "könnte" es natürlich daran liegen. Wobei - wie schon gesagt - das jetzt schwierig zu beurteilen ist.

Meine Tochter wird "erst" Anfang Juni drei Jahre alt...was darf sie entscheiden? Ich weiß nicht, sie darf einen Pulli o.ä. aussuchen, wobei ich ihr natürlich sage auf welches Fach sie sich beschränken muss, - ansonsten würde sie sich vielleicht T-Shirts aussuchen. Das klappt sehr gut und geht blitzschnell und wenn ich mal sage, dies und jenes geht nicht, dann liefer ich ihr eigenlich immer eine Erklärung (weils nicht dazupasst #zitter, weils zu kalt ist oder oder oder) - da ist sie sehr kooperativ - Kleidung bedeutet ihr soooo viel - wahnsinn in dem Alter #schwitz

Ich lasse sie auch entscheiden was sie zwischendurch essen möchte. Ich frag, ob sie Hunger hat und was sie möchte. Wenn sie dann meint, sie möchte...keine Ahnung Pizza am Vormittag oder Schokolade o.ä. dann sage ich ihr eben, was zur Auswahl steht. Ich seh das nicht so eng, mit nur 2 Dingen zur Auswahl zu stellen. Sicher, ich glaube schon, dass sowas besser sein kann, aber ich achte da oft gar nicht drauf und es gab eben diesbezüglich (noch) nie Probleme. Wenn ich ihr sage, sie kann sich entweder einen Apfel, eine Banane, einen Joghurt, ein Müsli, Reiskekse, Hirsebällchen oder Apfelmus aussuchen, dann überlegt sie und sucht sich was aus...

Beim Einkaufen, ob nun Schuhe oder Kekse o.ä. frage ich - WENN überhaupt - dann aber nur "dies" oder "das" also zwei Sachen...

Meine Tochter darf sich Abends aussuchen, welches Buch wir lesen sollen, wobei sie sich mit dem großen Bruder absprechen oder abwechseln muss. Die Entscheidung fällt ihr nie schwer und ich hätte noch niemals beobachtet, dass sie sich überfordert fühlte (und immerhin haben die beiden allein in ihrem Zimmer über 300 Bücher!!) Aber das kommt, denke ich, schon auch sehr auf das jeweilige Kind an - mein Sohn ist nicht so entscheidungsfreudig und wird, wenn man ihn vor so viele Entscheidungsmöglichkeiten stellt schon manchmal nervös oder gar ärgerlich.

Hm...was fällt mir sonst noch ein? Dinge, die irgendwie gefährlich werden können, darf meine Tochter natürlich unter keinen Umständen allein entscheiden und ich habe auch nicht die Zeit, sie bei jeder kleinsten Entscheidung um ihre Meinung zu fragen bzw. möchte ich das ja auch nicht. Ich entscheide auch meist was wir kochen, - wenn ich mir selbst nicht sicher bin, was ich machen werde, frag ich natürlich die Kinder, was sie denn lieber hätten, aber da biete ich dann automatisch nur 2 maximal 3 Auswahlmöglichkeiten an.

Mehr fällt mir auf Anhieb nicht ein - vielleicht kannst du kurz darauf zurückkommen, was für Entscheidungen du denn deiner Tochter überlässt?

Lg.Nina

Beitrag von kathrincat 23.11.10 - 18:26 Uhr

früher war es anders, mein darf auch viel entscheiden, klar essen (wann, wieviel, was), anziehen (ob rock, hose....), was sie spielen möchte,.....
wenn ich allerdings sage es geht nicht, ist es so.

Beitrag von ayshe 23.11.10 - 18:45 Uhr

Du solltest es von deiner Tochter abhängig machen und sehen, mit welchen entscheidungen sie klarkommt, also auf welchem Level.


Mit drei hatte meine Tochter zb auch keine Probleme sich Klamotten auszusuchen, Schrank auf, sie suchte sich schon pulli und Hose raus oder so und fertig.
Manche können das scheinbar nicht, wie ich hier dauernd lese, die dürfen dann eben nur zwischen 2 Sachen wählen und man muß hoffen, daß das dabei ist, was sie wollen ;-)



Mach es wie du denkst und beobachte sie, ist sie total unsicher und unschlüssig, war es wohl zu viel, ist sie eben sicher und fest, klar in der Entscheidung, paßt es eben.
So sehe ich das.

Und es ist eben verschieden.
Manchen Kindern muß man noch mit 6-8 die Klamotten rauslegen, anderen nichtmal mehr mit 4.

Beitrag von zahnweh 23.11.10 - 19:04 Uhr

Hallo,

meine 3jährige darf bei sehr vielen Alltagsdingen zwischen ZWEI Möglichkeiten entscheiden.

Bsp:
Brot oder Joghurt? - Brot
mit Butter oder ohne? - mit
mit Käse oder Wurst? - Käse
(wichtig ist dabei, dass sie es sieht. Manchmal verwechselt sie Begriffe oder bekommt dann doch Appetit... für's Kigafrühstück ist es meistens Käsebrot das ich am Abend vorher richte. Mit oder ohne Käse?)

Kleidung lege ich ihr zwei Möglichkeiten abends bereit. Daraus darf sie eine aussuchen.

Bei Puzzlen/Geschenken: das rote oder das blaue Laufrad? Motiv mit Hunden oder mit Autos?, wenn ich mirnicht sicher bin und ihr die Entscheidung zutraue, darf sie sich aus ZWEI Möglichkeiten EINE aussuchen.

Beim Zähne putzen entscheide ICH über das "ob". Welche Sitz-/Liegeposition ihr lieber ist, darf sie auswählen.
das klappt sehr gut.

Beitrag von schwarzesetwas 23.11.10 - 19:08 Uhr

Also grundsätzlich mache ich es auch so, wenn Kind sich nicht entscheiden kann/will.
Zwei Sachen zur Wahl anbieten, fertig.

Andererseits überlasse ich meinen Kindern schon mal Entscheidungen (welcher Spielplatz, welcher Weg (wenn sich keine großartigen Änderungen dadurch ergeben) oder ob Bahn oder Bus.
Eben einfach nur Kleinigkeiten, damit sie sich bestätigt in ihrem Willen fühlen.

Es gehören meiner Meinung nach Erfolgserlebnisse zu einem starken Kind dazu und nicht ständig überhört bzw. unterbuttert zu werden.
Zumal ich den Eindruck habe, dass dadurch Misserfolge besser verkraftet werden.

Lg,
SE

Beitrag von lisasimpson 23.11.10 - 20:42 Uhr

also ehrlich gesagt würde ich nie künstlich wahlmöglichkeiten einschränken, wenn ich das gefühl hätte, mein kind kämne mit der auswahl klar.
also bsp:
wenn wir abendessen mit brot machen, dann liegen hier locker 5 oder 6 brotaufstriche, drei sorten gemüse oder ein salt o.ä. rum.
natürlich darf sich jeder aussuchen was er möchte- weder ich noch meine kinder hatten damit je ein problem.
mein kleiner sohn ist ganz heiß auf seine "bob der baumeister" pullis- also will er die gerne anziehen- hab ich kein problem damit- wenner ncihts sagt such ich aus, wen ner einen bestimmten wunsch hat, der erfüllbar ist, dann erfülle ich ihn.
ebenso bei llen anderen dingen des alltags.
wenn wir schnel lirgendwo hinmüssen, dann kann keines der kinder entscheiden ob/ wann/ wie wir losgehen,
wen nwir aber zeit und nichts vor haben, dann entscheiden die kinder ob sie einen freund besuchen, wir rausgehen, drinnen basteln oder wie heute (mein sohn hat iom kindergarten alle verabredungen abgeleht, weil er sagte, er will heute den keller putzen- hat mir das auch als seinen wunsch für die nachmittagsbeschäftigung erzählt- war für mich o.k.:)

ich sehe keinen sinn drin, entscheidungen künstlich zu vermeiden, ich warte eherlic hgesagt eher auf eine wunschäußerung, alos daß ich den ganzen tag über entscheidungen abfrage..

und um ehrlich zu sein, fände ich alles ander für mich persönlich völlig unauthentisch

lisasimpson

Beitrag von sanne4 23.11.10 - 22:21 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

erst einmal vielen lieben Dank für eure ehrlichen und ausführlichen Antworten.

Wenn ich mir eure Antworten durchlese, stelle ich fest, dass ich es nicht viel anders mache, wie ihr. Ich lasse ihr meistens auch die Wahl zwischen zwei Dingen. Allerdings denke ich auch, dass ich dennoch umdenken muss und sie vielleicht DAMIT bereits manchmal auch schon überfordert ist (Tagesform?). Ich muss nun also einen gesunden Mittelweg finden, um es wieder entspannter werden zu lassen. Ich bin froh, dass ich den Denkanstoss von meinen Schwiegereltern, Eltern und von euch bekommen habe. Manchmal tut so ein Blickwinkel von außen gut. Man ist eben als Eltern nicht unfehlbar. Ich denke, es ist wichtig, sich dies als Eltern zu verinnerlichen uns sich die "Kritik" anzunehmen. Vielleicht bin ich zu sehr in meinem eigenen Denken verwachsen, da meine Meinung nie wirklich gefragt war als Kind und ich dies meinen Kindern ersparen möchte. Es ist eben auch nicht besser geworden, als ich älter wurde. Klara ist noch Einzelkind, aber Nr. 2 ist in Planung :-D. Klara ist momentan schnell reizbar und impulsiv. Ich denke, es könnte etwas mit diesem Thema zu tun haben.

Also vielen Dank !!!

Sanne

Beitrag von ayshe 24.11.10 - 08:41 Uhr

##
Allerdings denke ich auch, dass ich dennoch umdenken muss und sie vielleicht DAMIT bereits manchmal auch schon überfordert ist (Tagesform?).
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Also meine Tochter war bei Müdigkeit und Hunger immer völlig neben der Spur, jetzt mit 6 Jahren ist es nicht mehr so krass, aber damals habe ich dann auch irgendwelche Dinge vermieden, weil sowieso gar nichts mehr mit ihr los war. :-)

Beitrag von ayshe 24.11.10 - 08:38 Uhr

##
also ehrlich gesagt würde ich nie künstlich wahlmöglichkeiten einschränken, wenn ich das gefühl hätte, mein kind kämne mit der auswahl klar.
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Das ist es eben!

So sehe ich das auch, diese Einschränkungen sind ja oft überhaupt nicht nötig.




Und ich frage mich oft, warum es so viele erwachsene Frauen gibt, die vor einem vollen Kleiderschrank und verzweifeln, weil sie nicht wissen, was sie anziehen sollen #cool

Beitrag von taricha 25.11.10 - 12:18 Uhr

"Und ich frage mich oft, warum es so viele erwachsene Frauen gibt, die vor einem vollen Kleiderschrank und verzweifeln, weil sie nicht wissen, was sie anziehen sollen."

Ohhh, darauf weiß ich eine Antwort:
Weil eben nach zwei Schwangerschaften nichts mehr so richtig sitzen will. Ich glaube ich muss mal shoppen gehen... #cool

LG
taricha

Beitrag von zahlenhexe 23.11.10 - 23:33 Uhr

Ich durfte mit 3 auch schon viel entscheiden, es hat mich voll überfordert. Ich wollte dann wieder klein sein. Es gab viele Jahre Probleme. Dann kam noch mein kleiner Bruder, dem ich mit sehr viel Hass begegnet bin. Es hat viel Kraft gekostet, dass erlebte zu verarbeiten.

Ein kleines Kind kann in dem Alter noch keine so schwierigen Situationen meistern, klar kann es sich zwischen zwei oder drei Sachen entscheiden, aber eben auch nicht mehr.

Beitrag von celi98 24.11.10 - 13:39 Uhr

hallo,

ich kann dir ein buch empfehlen, dass sich genau mit diesem thema beschäftigt. es heißt "das kompetente kind" von jesper juul. dort wird ganz gut beschrieben, welche entscheidungskompetenzen kinder schon haben, wie man diese fördert und wo eltern auch deutliche vorgaben machen müssen.

lg sonja

Beitrag von sanne4 24.11.10 - 23:03 Uhr

Vielen Dank dafür :-)

Beitrag von liz 25.11.10 - 09:49 Uhr

Hallo!

Auch wir lassen die Kinder viel selbst entscheiden. Es gibt Grunddinge die ich entscheide. Anderes dürfen die Kinder.

zB ICH entscheide es wird eine Jacke angezogen. Lila oder roas? Ist mir dann egal.
ICH entscheide es gibt kalte Jause. Brot, Wurst, Käse, Butter, Aufstrich, Paprika, Gurke. Die Kinder nehmen was sie wollen.

Auch die Kleidung können sie selbst wählen. Dominik mag zB momentan keine roten T-Shirts. Naja, dann ist das so. Wenn ihm die Hose die ich heute rauslege nicht gefällt, dann soll er sie ins KiZi bringen und sich eine andere nehmen.

Da reg ich mich nicht auf. Auch Alina (2,5) darf diese Dinge schon entscheiden. Ich finde das gut und richtig und was andere sagen ist mir wurscht.

Als Dominik mit 11 Monaten einen Löffel und selbst essen wollte, haben auch alle gesagt ich überfordere ihn. Als er mit 13 Monaten nur mehr aus dem Glas trinken wollte und nicht mehr aus der Flasche, haben auch alle gesagt ich überfordere ihn (ausserdem könne er ja noch nicht mal aus dem Trinklernbecher/-flasche trinken). Ich hab mein Ding durchgezogen.

Ja, manchmal is es mühsam wenn Kinder alles alleine machen wollen. Oder sie etwas anders entscheiden als ich es wollte. Aber nur so lernen sie dass sie auch etwas zu sagen haben. ICh bin kein Bestimmer. (zumindest nicht immer. gg).

Hör auf dich und lass die anderen reden. Ich könnte übrigens nicht behaupten dass meine Kinder nörgelig und quengelig seien wenn sie ihre Entscheidungen selbst treffen dürfen.

Mein Tipp? Mach es wie bisher.

lg liz

Beitrag von woodgo 27.11.10 - 15:19 Uhr

Hallo,

ein 3-jähriges Kind kann noch nicht alleine entscheiden;-)

LG