Am 29.12. Kaiserschnitt. Hab Fragen!!!!!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von 110385 23.11.10 - 14:44 Uhr

Hallo ihr Lieben!

War heute beim FA und meine Kleine im Bauch sitzt immernoch in BEL. Sie macht auch keinerlei Anstalten sich zu drehen. Wenn das so bleibt, wird am 29.12 ein Kaiserschnitt gemacht.

Ich hab ein wenig Bammel vor einem KS. Hab weniger Angst vor dem Eingriff - aber vor dem was danach kommt. Hab so oft von Frauen gehört das sie hinterher wegen der PDA Migräne bekamen. Hab eh schon Migräne mit Aura. Hab ich dann hinterher etwa stärker damit zu kämpfen? Und wann kommt der Kreislauf wieder in die Gänge? Als ich mal an meiner Nase operiert wurde, war mir danach 2 Wochen lang schwindelig und ich war schlapp!!!! Ist das bei einem Kaiserschnitt genau so wie bei einer "richtigen" OP? Habe auch noch nie einen Katheter angelegt bekommen. Wie läuft denn das so ab??

Könnt ihr mir berichten wie ihr euch gefühlt habt und wann ihr wieder richtig auf die Beine gekommen seit? Immerhin muss ich mich danach um zwei Kinder kümmern.

Bin für eure Erfahrungsberichte dankbar.

Beitrag von night72 23.11.10 - 14:49 Uhr

Hatte gestern auch ein paar Fragen da ich meinen KS am 17.12 habe kannst ja mal lesen.
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=2&tid=2908177&pid=18394352

LG Michaela ssw 36

Beitrag von lalinn 23.11.10 - 14:50 Uhr

Huhu,

leider kann ich Dir darauf keine Antworten geben, da ich genauc so wie Du vor den selben Fragen stehe. Mein KS ist am 30. November und ich habe ganau wie Du weniger vor dem Eingriff selber sondern mehr vor dem Danach Angst. Auch die Frage nach den Schmerzen, die einem eh keiner beantworten kann, weil bei Jedem ander, macht mir kopfzerbrechen. Ich würde am liebesten schon am WE danach wieder heim.
Ach so, die Frage mit der PDA- hatte ich bei meinem ersten Kind. Ich hatte danach keine Mirgräne, obwohl ich während der Schwangerschaft auch dazu geneigt habe- mit Aura ebenfalls.
Aber beim KS gibt es meißtens eine Spinale.

Alles Gute Dir und dem Baby!!!

Lalinn

Beitrag von 110385 23.11.10 - 15:06 Uhr

Hey!

Dann hast du es ja bald geschafft :-) Der 30.November ist ja bald :-)

Wünsche dir Alles alles Gute!!!!!!!

Beitrag von hexla80 23.11.10 - 14:51 Uhr

Hallo,
dadurch, dass das dein 3. Baby ist, hat dein Krümel noch jede Menge Platz, sich zu drehen. Das kann also immernoch passieren. Es gibt im Übrigen verschiedene Möglichkeiten nachzuhelfen. Die Indische Brücke oder Moxabustion zum Beispiel.
Frag doch mal eine Hebamme. Unser Krümel hat sich mir dem Drehen auch Zeit gelassen. Glücklicherweise hat mein FA mir nicht gleich nen Termin für einen Kaiserschnitt gegeben.
LG.

Beitrag von 110385 23.11.10 - 15:01 Uhr

Hallo!

Es ist mein 2. Baby (nicht drittes) :-)

Ja ich hab mit meiner Hebamme übers moxen gesprochen. Das Problem ist nur, dass ich starke vorzeitige Wehen habe. Das moxen ruft nochmal zusätzlich Wehen hervor. Deshalb dürfen wir nicht zu früh mit dem moxen anfangen.

Das einzige wasich ausprobieren kann ist der "Taschenlampen-Trick" oder die indische Brücke.

Beitrag von mi0403 23.11.10 - 14:55 Uhr

Hallo,

kann Dir von meinem KS berichten.

Ich hatte Wehen und MM war 8 cm offen, ich bestand aber aus diversen Gründen auf einen Kaiserschnitt.

Ins Rückenmark wurde die Spinale gelegt (halb so schlimm, kurzer unangenehmer Piks) und langsam wurde alles taub. Den Katheter hatte mir schon vorher gelegt, auch nicht tragisch, kein Schmerz, nur drückte es etwas.

Auf der Pritsche ging es dann mit den OP-Vorbereitungen los. Tuch, etc. mein Mann durfte zwischenzeitlich auch zu mir.

Es hat bisserl geruckelt und gezuckelt, war nicht sehr angenehm aber gut auszuhalten und mein erstes Kind war da, 1 Minute später dann der zweite.

Saubermachen, zunähen (tackern)(hat ewig gedauert) fertig.

Am nächsten Morgen wurde der Katheter gezogen, langsam aufs Tö (war schwierig, hatte Angst dass was aufreißt) waschen, umziehen.

Kopfweh hatte ich keine, nur schwindelig (hab viel Blut verloren) konnte mich aber um meine Zwerge selbst kümmern. Klar Schmerzen hat man, aber das läßt nach.

Ich bereue den Schritt zu einem WKS nicht und das drumherum ist allemal auszuhalten. Jeder hat aber einen anderen Schmerzpegel und ein anderes Empfinden. Du wirst sicher verschiedene Meinungen zum KS hören.

Alles Gute

MI

Beitrag von 110385 23.11.10 - 15:04 Uhr

Vielen Dank für dein Bericht!!!!

Darf ich dich fragen wie lange du diese Schwindel-Pobleme hattest?
Und wann durftest du heim?

Beitrag von mi0403 23.11.10 - 19:34 Uhr

Schwindelig war mir 2-3 Tage, aber es war nicht so extrem.

Nach Hause durfte ich nach einer Woche, aber meine Bettnachbarin (auch mit KS) konnte schon nach 5 Tagen heim. Ich hatte halt Zwillinge und die kamen 4 Wochen zu früh und konnten die Temperatur noch nicht so halten. Aber glaub mir, Du hast Dein Würmchen dann in der Hand und alles ist (fast) vergessen. Meine Narbe sieht super aus und nach 2 Wochen hab ich nichts mehr gemerkt. Sport musst Du halt vorsichtig sein ein paar Monate.

Meine Jungs haben keinerlei Folgen von dem KS davongetragen. Kamen raus und haben geschimpft. 1. 3060 g und 49 cm, der 2. 2630 g und 47 cm).
Sie sind super entwickelt und ich war mit dem KS auf der sicheren Seite. Wichtig war für mich, dass mein Mann dabei war.

Bei dem Eingriff wurde mir kurz übel, aber dann gibt der Narkosearzt etwas dagegen, musst halt sagen, wenn es Dir schlecht wird.

Liebe Grüße und Alles wird Gut.

MI

Beitrag von jeanny0409 23.11.10 - 15:12 Uhr

Also in meinem KH wurde man frühestens und eigentlich generell am 5.Tag nach dem KS entlassen.

Ja so 2 Wochen war ich auch insgesamt nicht 100%ig Fit.

Hatte aber dann 3 Kids Zuhause;-)

Also die erste Woche Zuhause nach Entlassung sollte am besten jemand bei dir sein,Verwandte,LG ect.

Aufgestanden bin ich noch am abend der OP.

Katheter wird erst nach der PDA gelegt,merkst du also nicht;-) und wird nach 2 Tagen gezogen,tut auch nicht weh.:-)

Beitrag von marie627 23.11.10 - 15:27 Uhr

Ich hatte einen vor 3 Monaten und es verlief super. Ich hatte keine Kopfschmerzen von der PDA, wobei ich sonst auch unter Migräne und generell über viel Kopfschmerzen klage.
Hier mein Ablauf:
Die Einstichstelle für die Narkose wird wie beim Zahnarzt örtlich betäubt und dann kam erst der eigentlich Einstich für die PDA. Dafür muss man einen ganz schön krummen Rücken machen, damit die auch richtig gesetzt werden kann (Katzenbuckel).
Du bekommst vor der OP nen Einlauf (meist schon am Vorabend), am morgen der OP, einen Katheter (drückt nur ein wenig, ist gar nicht schlimm), OP-Hemdchen und Stützstrümpe an. Bis dahin biste auch noch selbst mobil. Erst wenns in den OP geht musst Du auf die Liege. Dann bekam ich diese EKG Knöpfe auf die Brust und einen Pulsmesser an den Finger. In die Hand nen Zugang für die Infusionen. Monitor für Herzfrequenz und Kreislauf wurde angeschlossen und die linke Hand mit dem Zugang auf einer Armstütze festgeschnallt. Dann gings in den OP selbst rein, wo mein Mann bereits wartete und da wurde dieser Vorhang aufgebaut. Kurzes schäkern mit den OP Schwestern und der Hebamme, dann kam der Arzt, ein paar ermutigende Worte von ihm und dann hat das Team angefangen. Gemerkt hab ich erst eine ganze Weile nix mehr, dann auf einmal ein Druckgefühl. Da haben die auf dem Bauch herumgedrückt um das Kind herauszupressen. Einige Sekunden war dieses Druckgefühl enorm, dann kam die Hebamme mit Baby im Arm an mir vorbeigesaust und eine gefühlte Ewigkeit später fing der Kleine an mega zu schreien. Das Baby wurde mir ein paar Minuten auf die Brust gelegt und dann leider mit meinem Mann in den Kreißsaal gebracht. Ich wurde zugenäht ca. eine halbe Stunde und musste dann noch eine halbe Stunde im Aufwachraum liegen. Dann kam die Hebi und hat mich in den Kreißsaal zu Mann, Kind und Familie gebracht. Da musste ich dann nochmal 1 Stunde bleiben und kam dann auf mein Zimmer. Nach ca. 4 Stunden hab ich gemerkt, wie die Narkose nachgelassen hat. Abends musste ich kurz mit der Hebi aufstehen für den Kreislauf. Die Nacht war etwas unangenehm...starkes Ziehen im UL. Bekam ein Zäpfchen, dann war gut. Am nächsten morgen ganz früh kam der Katheter raus und ich bin mit der Schwester aufgestanden. Ist zwar am Anfang echt hart und etwas schmerzhaft, aber wenn Du mal stehst und läufst gehts eigentlich. Vor allem die Freude Dein Kind selbst zu versoregen lassen Dich eh Bäume ausreisen :-) Die Narbe merkste halt gut 4 Wochen lang, bis es endlich wieder "fast normal" ist und am Anfang ist Pipi machenetwas schwierig, wie gereizt, durch den Katheter.
Nutze die etwas längere Zeit im KH um Dich zu erholen und Du bist umso fitter zuhause. Bei 3 Mäusen haste ja dann auch viel zu tun.

Bei mir war es ein WKS und ich würde das auch immer wieder tun. Ich hab mich super gefühlt. Befasse Dich ausgiebig vorher mit dem KS und das alles ist dann nur halb so schlimm. Du musst nur gut darauf vorbereitet sein. Sprich auch ausgiebig mit Deiner Hebi darüber.