Woher soll frau wissen, ob....

Archiv des urbia-Forums Liebesleben.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Liebesleben

Ob Liebeslust oder Liebesfrust, ob erotische Freuden oder "technische" Probleme: Hier ist Platz für Fragen, Sorgen und Tipps. Für das Thema Verhütung gibt es ein eigenes Forum Verhütung.

Beitrag von woher??? 23.11.10 - 16:11 Uhr

...mann bereit ist, bei der Geburt dabei zu sein, ohne irgendwelche Störungen s. Thread weiter unten davonzutragen?

ich frage mich das momentan sehr intensiv, denn mein Mann und ich haben um ein erfülltes Sexleben beide kämpfen müssen (er wollte so gut wie nie, ich immer), nachdem wir uns für ein Kind entschieden haben, hat sich bisher gottseidank nix geändert, wir genießen weiterhin unser Sexleben.

Wenn jetzt irgendwiewas passiert unter der Geburt (Riss, Schnitt, Saugglocke etc.) dann befürchte ich, dass er mich ebenfalls nicht mehr anfassen wird, und das ganze Theater mit vielen Gesprächen und Tränen pack ich garantiert kein zweites Mal!

Im Geburtsvorbereitungskurs sitzen die Männer auch mal ganz alleine mit der Hebamme und können mit ihr sprechen, aber trotzdem glaube ich kaum, dass Vorbereitung alleine da hilft...

Er sagt, er will dabei sein, ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist?
Auf der anderen Seite was soll ich ihm erzählen, wie die Geburt war, wenn ich doch Verletzungen davon getragen hab?
Da ist die Erzählung vielleicht schlimmer als wenn er dabei ist???

Wie ist es denn für die Männer hier bei urbia gewesen, die bei der Geburt ihres Kindes dabei waren?

Beitrag von sally1409 23.11.10 - 16:32 Uhr

Also mein damaliger Mann war bei allen 3 Geburten dabei und hat keinen Schaden zurückbehalten dadurch.

Ich würde meinem Mann was erzählen wenn er mich bei so einem Ereigniss alleine läßt, der bräuchte nicht einmal daran denken auch nur in die nähe des Baby`s zu kommen.
Abgesehen vom KS das wäre ok

Und ganz ehrlich dein Mann sitzt normalerweise hinterdir oder neben dir.
Er wird dir nicht die ganze Zeit zwischen die Beine schauhen...

Beitrag von stubi 23.11.10 - 21:19 Uhr

>>Ich würde meinem Mann was erzählen wenn er mich bei so einem Ereigniss alleine läßt, der bräuchte nicht einmal daran denken auch nur in die nähe des Baby`s zu kommen. <<

Sorry, aber das ist doch bekloppt. Nicht bei der Geburt dabei zu sein, heißt doch nicht automatisch schlechter Vater.

Mein Mann war bei beiden Geburten nicht dabei, er wollte nicht und ich habe das akzeptiert. Er war noch nicht mal in der Nähe vom Krankenhaus. Beim 2.Kind hat er sogar seelenruhig daheim im Bett geschlafen.

Ja und? Wirklich vermisst habe ich ihn nicht, zumindest nicht während der Wehen und der Geburt. Nur unmittelbar danach etwas, einfach den Moment gemeinsam genießen, wenn das Kind dann da ist. Aber er fuhr ja sofort los, nachdem ich ihn informiert hatte, dass alles vorbei ist.

Und er ist ein super Papa, der seinen Kindern auch verbunden ist, ohne die Geburt erlebt zu haben.

Beitrag von wartemama 23.11.10 - 16:33 Uhr

Wenn er dabei sein möchte, ist die Sache doch klar? Er muß sich ja nicht direkt an den "Ort des Geschehens" begeben...

Die Männer meiner Freundinnen waren alle bei der Geburt dabei; keiner von ihnen hat ein "Trauma" davongetragen.

LG wartemama

Beitrag von minimal2006 23.11.10 - 16:53 Uhr

Hallo

Mein Mann war bei zwei von drei Geburten dabei!

Die erste war lang und sehr beschwerlich.
Mit Dammschnitt und Saugglocke :-(
Selbst das durchtrennen der Nabelschnur musste so schnell gehen, das er gar nicht gefragt wurde, ob er das machen möchte!

Er hat mich unterstützt und zwar am Kopfteil des Geburtsbettes.
Was der Arzt rumgewurschtelt hat, hat er Gott sei Dank nicht mitbekommen.
Es gibt immer Möglichkeiten, sollte er mal aus dem Kreissaal rausgehen, so zu gehen, das er nichts sehen muss!

Die zweite Geburt war eine Sectio.
An diesem Tag war ich unglaublich angepisst und habe kurz vor der OP beschlossen "du gehst NICHT mit!"
Er war sauer ;-) aber ich auch.. !

Bei der Kleinen war er dabei (wieder Sectio) und es war ein tolles Erlebnis für ihn.
Man(n) sieht da ja nix.

Dennoch finde ich, liegt die Entscheidung allein bei der Frau.
Wenn du Bedenken hast, dann äußer sie doch!

Alles Gute für die Geburt.. egal ob mit oder ohne ihn!

LG

Beitrag von klitzekleinerFliegenpilz 23.11.10 - 17:07 Uhr

Mein Mann kann kein Blut sehen und wir hatten ausgemacht das er jederzeit rausgehen kann ,wenn er es nicht mehr aushält.Aber er blieb bei beiden Geburten (1. Geburt 11Std. , 2. Geburt 1,5Std.) dabei und hat es nie bereut.
Er war die ganze Zeit neben mir oder an meinem Kopfende und hat vom Hauptgeschehen nur eine leise Ahnung und aber nie direkt hingesehen.

Sex hatten wir auch gleich nach dem Ende des Wochenflusses wieder -also alles easy.

Es kursieren ja immer diese Ammenmärchen ,die jede Schwangere erzählt bekommt -ob sie es nun hören will oder nicht .Da werden ganze Horrorzenarien erzählt was bei einer Bekannten von einer Bekanten die Freundin und davon die Cousine passiert ist #zitter bla bla

Eine Geburt ist immer individuell und die eine kann mit Schmerzen umgehen ,die nächste nicht und schreit den ganzen Kreissaal zusammen.Ein Riss ist fast normal (auch ich bin einmal gerissen und einmal geschnitten) und nichts was die Ärzte nicht wieder hinbekommen .Auch wenn du dann unter Schlafmangel und mit Stillen ,Windeln wechseln etc beschäftigt bist ,vernachlässige dein nettes Äußeres nicht .Tue immer wieder zwischendurch etwas für dich -ein duftendes Schaumbad ,ein bischen Schminke,mal eine neue Frisur-sei Frau nicht nur Mutter -das wird dein Mann auch zu schätzen wissen.

Lass dich nicht verunsichern ,und lass deinen Mann dabei sein wenn er will -er kann jederzeit auch den Raum verlassen wenn es ihm zuviel wird oder er dich nerft

Viel Glück

Beitrag von nisivogel2604 23.11.10 - 17:25 Uhr

Hallo,

mein Mann war bei beiden spontanen Geburten dabei. Er hat bei der ersten sogar alles frontal gesehen. Ihm ist das klar wie und wo das Kind rauskommt und er fand das einfach nur interessant und keineswegs eklig oder so (ich hatte sowas aber auch vermutet)

Die zweite spontane Geburt fand zu Hause statt, da brauchte ich ihn vorne zum klammern, da konnte er nichts sehen, aber er fand es wundervoll dabei zu sein (die Hausgeburt fand er viel viel schöner, weil ich nicht krank und schwach sondern gesund und stark gewirkt habe).

Mein Mann würde auf dieses Erlebnis niemals verzichten wollen.

Der Mann einer Freundin hat gesagt es sieht aus als wenn sich eine Rose öffnet wenn der Kopf kommt.

Ich finde diesen Moment teilt man mit den Menschen die man liebt, denen man vertraut. Und da steht mein Mann bei mir an erster Stelle.

LG

Beitrag von binnurich 23.11.10 - 17:58 Uhr

mein Mann war 13 Stunden mit mir im Kreissaal und wollte trotz Glockengeburt nachher noch genau so häufig wie vorher
also, in der Beziehung hat ihm das nicht geschadet

Beitrag von ayshe 23.11.10 - 18:19 Uhr

Ich habe den anderen Thread jetzt nicht gelesen.

Aber man wird hier ja auch nichts pauschalisieren können.
Dein Mann ist eben dein Mann, keine Ahnung, wie er so etwas wegsteckt.


##
(Riss, Schnitt, Saugglocke
##
Habe ich hinter mir und mein Mann war dabei und hat alles gesehen, eben viel mehr als ich selber.
Er war etwas geschockt, das stimmt schon und sprach auch von "Massaker", aber er hat es verkraftet.


##
Auf der anderen Seite was soll ich ihm erzählen, wie die Geburt war, wenn ich doch Verletzungen davon getragen hab?
##
Du selber bekommst es ja gar nicht so mit, ich habe es jedenfalls nicht, ich habe es ja nicht gesehen und gespürt, najam das schon so in etwa, aber eben nicht gesehen.

##
Da ist die Erzählung vielleicht schlimmer als wenn er dabei ist???
##
Keine Ahnung, im Grunde hat mein Mann MIR da eher einiges erzählt.

Beitrag von ayshe 23.11.10 - 18:20 Uhr

Und noch etwas.
Er hat es niemals bereut, daß er dabei war.
Und er war auch glücklich dabei gewesen zu sein.

Beitrag von susa3 23.11.10 - 20:44 Uhr

...und wenn sie nicht gestorben sind...#verliebt

Wie schön...was anderes hätte ich auch nicht erwartet bei dir, wie immer alles perfekt, bist richtig zu beneiden!

#kuss



Beitrag von ayshe 24.11.10 - 08:24 Uhr

Es nichts weiter als nur normal.



Und was willst DU eigentlich dauernd von mir?

Beitrag von mausi3600 23.11.10 - 18:30 Uhr



ich habe 3 kaiserschnitte hinder mir und mein mann war immer dabei und hat keiner schaden davon getragen. das beste beispiel ist mein bruder der wollte bei der geburt seines sohnes nicht dabei sein ,er war total überrascht als er merkte es geht los und er kommt aus de rnummer nicht raus ;-):-p(was mich gefreut hat,ich weiss ich bin gemein hihi) aber selbst mein bruder der mehr gesehen hat ,als er wollte hat das überstanden und die normale geburt war nicht ohne. also mach dir nicht soviel gedanken freu dich das dein mann dabei sein möchte. ich wünsche euch alles gute lg sylvi

Beitrag von pcp 23.11.10 - 18:43 Uhr

Redest Du mit ihm über diese Ängste?

Beitrag von pumukel75 23.11.10 - 19:14 Uhr

Ich denke das muß jeder für sich selbst entscheiden und wenn ich hier höre...meiner hat keinen Schaden davon getragen...weiß ich nicht wirklich was diese Aussage bedeuten soll.
Das es auch danach wieder Sex gibt ?, das er nicht in Therapie mußte?

Wenn dein Mann von sich aus sagt, ich möchte gern dabei sein, ist es okay...ist er sich unsicher...dann erzwinge nichts...

Ich habe mich dazu entschlossen, alle 4 Kinder ohne meinen Mann zu bekommen, das heisst er war im Nachbarraum des Kreisssaales ...hat sie sofort nach der Geburt gesehen.
So hatte ich das Gefühl nicht allein zu sein und für ihn war es aufregend aber ohne jeglichen "Ekelgefühle".

Beitrag von ayshe 23.11.10 - 20:00 Uhr

##
meiner hat keinen Schaden davon getragen...weiß ich nicht wirklich was diese Aussage bedeuten soll.
Das es auch danach wieder Sex gibt ?, das er nicht in Therapie mußte?
##
Genau das.

Beitrag von similia.similibus 23.11.10 - 20:18 Uhr

Jeder Mann empfindet anders. Mein Mann sagt, bei der Geburt seiner Tochter dabei sein zu können, war das schönste Erlebnis seines Lebens. :-) Er hat aber auch keine Berühungsängste mit Blut, Schmerzen, Körperflüssigkeiten usw. Und die Geburt war auch wirklich absolut komplikationslos. Wie schon vorher meinen Sohn habe ich mein Kind rausgemeckert.
Ich war mir vorher auch rein intuitiv ziemlich sicher, dass er die Geburt gut überstehen würde. Warum ich das wusste, kann ich dir aber nicht sagen. Ich hatte es sozusagen "im Urin"! ;-) Kannst du deinen Mann nicht einschätzen? Wenn ich Zweifel hätte, würde ich ihn vielleicht nicht mitnehmen.

Beitrag von asimbonanga 23.11.10 - 21:38 Uhr

Ich glaube auch, man hat das im Gefühl, wen man in den Kreißsaal mitnehmen kann und wen nicht.
Ich kenne z.B. beide Seiten-habe drei Kinder bekommen und war bei der Geburt meiner Nichte die ganze Zeit dabei.#schwitz
Das sind doch völlig unterschiedliche Perspektiven-auch nur vom Kopfende und von der Seite.
Wenn mein Mann nur die geringsten Zweifel hätte, würde ich ihn außen vor lassen.

Beitrag von ayshe 24.11.10 - 08:30 Uhr

##
Ich glaube auch, man hat das im Gefühl, wen man in den Kreißsaal mitnehmen kann und wen nicht.
##
Wahrscheinlich, aber beim ersten Mal, weiß ja keiner wirklich, was da auf einen zukommt, und auch bei weiteren Geburten kann es ja auch wieder ganz anders sein.


Aber wichtig ist ja auch, daß man notfalls eben auch währenddessen rausgehen kann, also der Mann natürilich nur ;-)

Ich habe zu meinem auch gesagt, daß er eben gehen soll, falls er irgendwie nicht klarkommt, das wäre kein Problem.

Und vllt sollte die TE sich das auch immer sagen. Er könnte ja auch gehen, wenn er es will oder muß.

Beitrag von der-einen 24.11.10 - 08:38 Uhr

Hi,
ich habe mir da ehrlich gesagt nie gedanken drum gemacht, für mich und meinen Mann war es selbstverständlich das er dabei ist. Er hätte es sich auch nicht so einfach nehmen lassen. Bei der Geburt war auch noch meine Mutter dabei(wollte sie einfach auch bei mir haben, da ich angst hatte die Ärzte machen irgendwas mit mir was nicht richtig ist, bzw. was ich nicht will und ich weiß meine Mutter kann sich durchsetzen). Meine Mutter war also hauptsächlich bei mir am Kopfende und mein Mann saß neben der Hebamme und sah die ganze zeit das geschehen(ich fand es gut so, ich wollte ja auch eine ehrliche Berichterstattung zwischendurch und nachher wie es ist). Jedenfalls hat er alles mit angesehen, beim 1sten Kind 23 Stunden:-[ und einem anschließenden Riss in der Klitoris#heul und beim 2ten Kind die 15min.#verliebt
Er hat mir dann nachher alles erklärt, was wann passiert ist und er möchte die Erfahrung nicht missen.
Sex hatten wir auch nach 2 und bei der 2ten 1 Wochen wieder, von daher, mach dir keine sorgen.

LG