berufliche Veränderung?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von frandy 23.11.10 - 19:49 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich bräuchte mal Meinungen von objektiven Dritten. Der Übersicht halber fang ich am besten mal vorne an...

Ich habe nach der 11. mein Abi abgebrochen (gesundheitliche Probleme, keine Lust mehr usw.) Ein halbes Jahr später musste ich dann eine Ausbildung im Büro anfangen. Ich habs gemacht obwohl ich das eigentlich nie wollte... egal, hauptsache erstmal irgendwas haben. Gleich nach meiner Ausbildung hab ich durch unglaublich viel Glück einen SEHR guten Job gefunden. Sehr gut in folgenden Punkten:

- sehr gutes Gehalt
- recht sicheres "Gewerbe"
- ständige Weiterbildungen die vom AG finanziert werden; unter anderem eine international anerkannte Ausbildung zum - und jetzt nicht lachen - Berufsberater

In meinem Team bin ich einer der Wissenträger, bin mit am längsten da und gleichzeitig die Jüngste. Ich rutsche aber durch meine Art mit Problemen umzugehen bzw. diese anzugehen immer mehr in den Bereich Controlling. (Softwarelösungen, Budgetverwaltung, ...)

Tja und nun das große Problem an der schönen Geschichte... eigentlich möchte ich das alles nicht #schwitz

Ich wollte schon immer mit Menschen/Kindern arbeiten. Therapeutisch, psychologisch irgendwie sowas... entwickle mich aber immer mehr in eine andere Richtung. Mein großer "Traum" ist sogar die Selbstständigkeit.

Nun frag ich mich ob ich einfach auf sehr sehr hohem Niveau nörgel und zufrieden sein sollte so einen guten Start gehabt zu haben. Oder ob ich jetzt, wo ich noch jung bin und mir viele Wege offen stehen, nochmal neu anfange. Bloß weiß ja noch nicht mal wo die Reise hingehen soll.

Ich bitte um Denkanstöße und Ideen.
Danke.!

Beitrag von no-limit 23.11.10 - 20:04 Uhr

hallo,

ist wirklich eine verzwickte situation. auch ich mag meinen job nicht und jeden morgen denke ich i fahrstuhl .... *und täglich grüßt das murmeltier*

hast du denn schon mal mit kindern gearbeitet oder handelt es sich hier nur um einen wunschgedanken? mach doch mal ein praktikum um zu schauen, ob du das überhaupt abkannst .... ne meute kids ;-) ...

da ich alleinerziehend bin würde ich immer den einfacheren weg gehen und einen soliden job nie für einen traum opfern. stattdessen besuch ich abends schon meinem weiterbildung. ich möchte nämlich meine finanzielle freiheit nämlich nicht missen und kann es mir mit einem kind auch nicht leisten. auf meinen partner möchte ich mich nicht verlassen, denn es kann sich immer emotional was ändern !

ich würde praktikas evtl. vorschlagen, um mal reinzuschnuppern. durch deinen werdegang bzw. deinen beruflichen erfahrungen kann man wunderbar auch abends ohne abi studieren. mich verschlechtern käme nie in frage.

an was hast du denn gedacht? kita, jugendamt, sozialarbeiter, betreuer, kinder oder jungendliche etc. pp ?

lass dich doch einfach mal beraten aber schnupper auch mal ! aber alles hinwerfen würde ich heutzutage nie, denn die miete muss ja auch gezahlt werden !

alles liebe

dein vorteil ist, du bist kinderlos und nur für dich verantwortlich, das macht vieles einfacher !

Beitrag von frandy 23.11.10 - 20:21 Uhr

Ne Meute Kinder sind TOLL!!! Ich hatte vor meiner Ausbildung für 2 Monate das Vergnügen und es hat mich, rückblickend wirklich erfüllt. Allerdings ist das jetzt auch schon ne Weile her...

Ich dachte auch eher an die Arbeit mit einzelnen Kindern bzw. deren Eltern (Erziehungsberatung, Psychologin,...)
Ich kann mir sogar vorstellen die Berufsberatung weiter auszubauen und Jugendliche dahin zu fördern wo sie hinwollen und passen. Und nicht einfach irgendwo unterbringen.

Bloß hab ich da auf Arbeit momentan nicht viele Möglichkeiten für.

Beitrag von no-limit 23.11.10 - 20:46 Uhr

ich würde mich beraten lassen ....

da du anscheinend als personaldisponentin tätig bist, könntest du dich doch ans arbeitsamt wenden und dich beraten lassen wie man an eine stelle wzB. ins biz kommt ;-) ? du hast doch fachliche kompetenz !

heutzutage geht ja viele über zeitarbeit, leider! keine ahnung ob die auch ausbildungsberatung für jugendliche anbieten. ansonsten gibt es doch auch gesellschaften die als lehrkräfte o.ä. für absolventen in der berufsfindung tätig sind ... a la bnw

guckst du hier: http://www.bnw.de/www/home.nsf/jobs.htm?readForm&key=SFEL-76HDF6

keine ahnung wie das bei euch heißt #hicks

Beitrag von hummingbird 23.11.10 - 20:15 Uhr

ICH würde den Job behalten und mich ehrenamtlich betätigen.

Im Sozial-Therapeutischen Bereich verdient man oft nur einen Hungerlohn.
Wirst du damit zufrieden sein?