Ebay, rießen Problem - was tun?

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Beitrag von kruemlschen 23.11.10 - 20:52 Uhr

Hallo Zusammen,

ich habe letzte Woche auf Ebay 2 Pakete mit Kinderkleidung versteigert, das eine hab ich gestern los geschickt und heute schreibt mich die Käuferin an, dass die Ware nicht mit der Beschreibung der Auktion zusammen passt...

Ich Idiot, hab das falsche Paket los geschickt.

Jetzt wäre das an sich ja nicht sooo das Problem, ich hätte mich mit der Käuferin einfach darauf einigen können, dass ich den Versandschein für das Paket welches sie fälschlich erhalten hat in Ihr richtiges Paket lege + eine kleine Entschädigung, damit sie das Paket dann an den richtigen Empfänger schickt, wenn da nicht das große Aber käme.. denn:

1. hat der Käufer des anderen Pakets noch nicht gezahlt
2. war das Paket welches diese Käuferin irrtümlich erhalten hat OFFEN, sprich, sie hätte eigentlich die Annahme bei DHL verweigern müssen.

Was mach ich jetzt also? Irgendwelche Vorschläge?

Ich habe bisher nur positive Bewertungen und würde mir wirklich nur ungerne eine negative einhandeln, wo doch eigentlich der Fehler auf beiden Seiten lag, oder seh ich das falsch?

Gruß K.

Beitrag von die-ohne-name 23.11.10 - 21:00 Uhr

Huhu,

ich würd ihr auch den Schein in das andere legen und ne kleine Entschädigung.

Wie meinst du das mit offen und nicht annehmen dürfen, steh aufm Schlauch!

Natürlich ist dies nur deine Schuld, nicht auch ihre, ich hätte das Paket auch angenommen, sie wartete ja schließlich auf eins von dir!

Lg

Beitrag von kruemlschen 23.11.10 - 21:03 Uhr

Hallo,

das Paket war lt. ihren Angaben bei Ankunft OFFEN, also nicht mehr verschlossen, sprich, der Karton war offen/Verpackung beschädigt.

Das meine ich mit sie hätte es doch eigentlich nicht annehmen dürfen.

Denn sie wies nun nach meinem Vorschlag (Versandschein in richtiges Paket) darauf hin, dass sie nicht weiß ob das Paket nun vollständig ist, weil es ja eben schon offen war...

VG K.

Beitrag von die-ohne-name 23.11.10 - 21:05 Uhr

Achso,hmm das is natürlich doof....

Und wenn sie dir schnell schriebt was drin ist?
Wie gesagt würde dann eh ne Entschädigung mitschicken.

Wenn sie das alles nicht möchte bleibt nix über als das Paket auf deine Kosten zurück zu nehmen!

Lg

Beitrag von knuddel24688. 23.11.10 - 21:08 Uhr

Hallo!

Du überweist ihr das Porto, damit sie das falsche Paket an dich zurück sendet, zeitlgleich sendest du ihr das richtige Päckchen mit kleiner Entschädigung zu. Sobald du das Päckchen von ihr erhalten hast (was sie zukleben soll ;-)), musst du schauen, dass alles drin ist dann hast du SChwein gehabt. Wenn nicht musst du dich mit dem anderen Käufer auseinandersetzen und die Negative riskieren.

Ist schlecht gelaufen, machst viell. noch Minus dabei aber dass du das falsche losgeschickt hast ist allein dein Fehler!

Ist mir auch schon passiert! Fehler machen Menschen halt!

GLG
Vanessa

Beitrag von kruemlschen 23.11.10 - 21:45 Uhr

Hallo,

danke für Deine Antwort.

Dass ich das falsche Paket los geschickt hab, ist selbstverständlich mein Fehler, es geht mir ja nur darum dass sie ein Paket angenommen hat welches OFFEN von DHL kam.

Ich hab ihr jetzt mal alle drei Varianten angeboten.

Mal sehen für was sie sich entscheidet.

Blöd einfach, die ganze Sache :-[

K.

Beitrag von besserwisser 23.11.10 - 22:43 Uhr

Warum sollte man kein Paket annehmen "dürfen", wenn es offen ist???#kratz
Ist doch jedem selbst überlassen, ob er/sie wert auf eine intakte Verpackung legt...

Sollte das wirklich verboten sein, zeig sie an... #augen#klatsch

Beitrag von kruemlschen 24.11.10 - 09:20 Uhr

Was für ein hirnloses Geschwätz!

Selbstverständlich ist es nicht verboten, aber der Versicherungsschutz von DHL entfällt mit Annahme des Pakets, sprich DHL haftet nicht mehr für evtl. abhanden gekommene Artikel was ja durchaus passieren kann wenn das Paket offen ist.

Wenn man nichts sinnvolles beizutragen hat, sollte man manchmal einfach die Klappe halten #aha

Beitrag von besserwisser 24.11.10 - 10:26 Uhr

Tut mir echt leid, wenn du die Ironie in meinem Beitrag nicht gefunden hast... #augen

Beitrag von kruemlschen 24.11.10 - 11:06 Uhr

Das habe ich sehr wohl, ändert aber nichts an Deiner saublöden Antwort Du Klugscheisser, ach nein, heißt ja Besserwisser...

Beitrag von besserwisser 24.11.10 - 13:25 Uhr

#rofl
Achsoo... Du bist einfach nur frustriert... Erklärt natürlich einiges :-D

Beitrag von hermina 24.11.10 - 09:53 Uhr

Hallo.

Ich würde ihr vorschlagen, sie schickt das Paket zurück. Wenn es da ist schickst du ihres los und packst dort noch die Portokosten für das andere Paket mit rein und eine kleine Entschädigung und gut ist.

Du kannst doch nicht einfach den Lieferschein vom anderen Paket mit reinpacken, das ist Datenschutzverletzung. Kannst ja nicht einfach die Adresse der anderen Person preisgeben.

LG Hermina

Beitrag von parzifal 24.11.10 - 12:17 Uhr

Ich bin im Datenschutzrecht nicht so firm wie Du.

Wo genau steht denn, dass die direkte Weitergabe des Pakets an den richtigen Empfänger eine (verbotene?) Datenschutzverletzung ist?

Beitrag von hermina 24.11.10 - 18:46 Uhr

Weiß nicht, ob das irgendwo steht, aber mal logisch gedacht. Ich würde nicht wollen, dass sie meine Adresse weitergibt. Oder wäre dir das egal. Und sicher kann man auch nicht sagen, ob sie das dann weiterschickt. Ist immer ein Risiko. Ich würde es mir wieder zuschicken lassen und dann richtig versenden.



Beitrag von parzifal 24.11.10 - 22:57 Uhr

Man muss aber schon trennen zwischen "es ist verboten" und "es ist nicht schön ".

Du hast Dich halt eindeutig für (rechtlich) verboten ausgesprochen. Daher dachte ich Du hättest auch eine Quelle?

Ich sehe halt keinen Grund dafür, dass es rechtlich verboten sein sollte. Aber wie gesagt, in dem Bereich bin ich nicht fit.

Und zur "moralischen" Seite:

Ich hätte kein Problem damit. Man kann es mit dem Datenschutz auch übertreiben.

Was wäre so schlimm daran, wenn das Paket direkt zum richtigen Empfänger kommt (und somit schneller) als über den Verkäufer zu doppelten Portokosten.

Wenn es sich jetzt um peinliche Artikel oder ähnliches handeln würde stimme ich Dir natürlich zu.

Ob man das Ganze machen sollte oder nicht, weil noch andere Gründe dagegen sprechen hat aber nichts mit der Datenschutzproblematik zu tun.

Dies muss jeder selbst abwägen (Wert der Ware im Verhältnis zu den Portokosten, Risiko ob der "falsche" Käufer weiterleitet etc.).

Wenn es tatsächlich aber verboten wäre erledigen sich diese Abwägungen, was aber eben nicht der Fall ist.

Deine Argumente berechtigen je nach persönlicher Einstellung selbstverständlich die nachvollziehbare Wahl die Ware an sich selbst zurückschicken zu lassen. Es gibt aber keine rechtliche Verpflichtung so zu handeln.