Babynahrung zubereiten / kaufen ??

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von aleaa 23.11.10 - 21:11 Uhr

Guten Abend ihr lieben #winke

Unsere kleine Tochter ist nun 3 Monate alt. Wir haben aber schon angefangen uns damit zu befassen wie wir die Nahrung nach dem Stillen weiter geben möchten ( also eventuell auch zum Stillen zusätzlich #gruebel). Wir sind uns nicht einig ob wir den Babybrei selbständig zubereiten sollen oder die in der Glasflasche kaufen. #schwitz

Welche Vor- und Nachteile seht ihr in der Zubereitung des Babybreis??? Aufwand? Kosten? Was brauche ich alles? Wie lange haltbar?

Welche Vor und Nachteile gibt es bei den Glasflaschen??? Kosten?


Also her mit Euren Erfahrungen ... :-) :-) :-)




#winke#winke#winke

Vielen lieben Dank im voraus.

#kleealeaa#klee

Beitrag von ladyphoenix 23.11.10 - 21:15 Uhr

Hey :-)
also preislich fand ich die Glässchen echt okay, aber ich hab jetzt ein Kochbuch in dem Babybreirezepte stehen und da werd ich später auch mal was draus kochen. Du musst dich ja nicht festlegen, du kannst ja selber kochen wenn die Zeit es zulässt und wenn nicht, gibst du eben ein Glässchen. Aufwendig ist das Kochen eigentlich nicht, du kochst zb Gemüse und Nudel oder was auch immer, und pürierst das einfach nur, ohne zu würzen, die Glässchen machst du im Wasserbad warm.

LG
Lady

Beitrag von irish.cream 23.11.10 - 21:31 Uhr

Hi,

bei meinem Sohn vor 3 Jahren wollte ich auch alles selbst kochen, pürieren und einfrieren usw..
ABER ich hab die Rechnung ohne meinen Sohn gemacht! Dieser verweigerte nämlich Mama's frisch gekochten Breichen komplett und bevorzugte die Gläser!
Außer wir waren bei Oma und die hat ihr Mittagessen püriert, DAS wurd verschlungen wie nix #schmoll

naja - ich hab jedenfalls entschieden, es wie letztes Mal zu machen: Gläschen kaufen bzw Oma kochen lassen..
de Arbeit mache ich mir net nochmal :-p

Und ich finde das Preis/Leistungsverhältnis bei den Gläsern auch gar nicht so verkehrt..

Alles Gute
Tanja mit Brian (3) und #paket 20+2

Beitrag von gussymaus 24.11.10 - 09:15 Uhr

wer erstmal keine gläschen kennt kann sie nicht bevorzugen ;-) dass die süßen hipp-möhren besser schmecken als hausmannskost erklärt sich (mir) von selber...

aber preislich macht es wenig aus wenn du nur bio kaufst zum kochen, das stimmt schon...

Beitrag von gingerbun 23.11.10 - 22:55 Uhr

Hallo,
für das Essen hat sich unsere Tochter lange nicht interessiert. Der Beikoststart war mühsam und rückblickend mit 6 Monaten bei ihr viel zu früh. Ich hab ewig gestillt, dann meist selbst gekocht. Ich fand es nicht aufwendig. Gemüse, später noch Fleisch in den Topf - gekocht, püriert und in kleinen Portionen (Eiswürfelbehälter eigenen sich super) eingefroren. Fertig.
Flasche kennt unsere Tochter nicht. Sie hat dann später direkt aus dem Becher getrunken. Werd ich jetzt auch wieder so machen.
Gruß!
Britta

Beitrag von regenbogenherz 24.11.10 - 09:43 Uhr

ich habe es auch genauso gemacht: lange gestillt und selbstgekocht.

Beitrag von gingerbun 24.11.10 - 21:13 Uhr

Da weiss man was man hat :-)

Beitrag von picaza 23.11.10 - 23:32 Uhr

Hi,

ich habe das Essen für meine Tochter immer selbst gekocht.
Das ist auch nicht weiter kompliziert und ihr hat es auch immer geschmeckt! :-)

LG

Beitrag von carana 24.11.10 - 09:05 Uhr

Hi,
ich fand das Kochen super aufwändig. Zudem hab ich mich gefragt, welche Vitamine ich jetzt alle verkocht hab. Also, wenn braucht man einen Dampfgarer. Zudem, wenn man ehrlich rechnet, ist Selbstkochen nicht billiger. Auch wenn es zunächst so aussieht - man muss auch die Energie und die Zeit hinzurechnen, die man braucht.
Ich habs einmal gemacht - nie wieder. Es gab Gläschen und schon nach vier Wochen immer mal was von unserem Essen in die Hand. Hat prima geklappt...
Das Einzige, was ich auch in Zukunft selbst machen werde, ist Apfelsaft und Apfelmus. Das geht mit Entsafter recht einfach und schnell.
Lg, carana

Beitrag von gussymaus 24.11.10 - 09:20 Uhr

das kommt doch sehr drauf an wie man kocht...

ich hab kartoffeln geschält - in 5 minuten füe eine ganze woche, dazu ein halber sack TK-gemüse, fertig geputzt und geschnippelt, ohne bio für 199/kg zu haben, deckel drauf, dünsten in wenig wasser bis alles gar ist und rein in den mixer - fertig... dann hab ich mahlzeiten für mindestens eine woche, also 7gläschen, 7x0.80 (wenn man nicht die teuersten nimmt) =5,60€ - selbst wenn ich großzügig die hälfte fürs material und abwaschwasser nehme: sooo teuer ist strom auch wieder nicht... und warm machen müsste ich das gläschen ja auch immer noch...
wenn du gleich die paar häppchen gemüse und kartoffel aus deinem topf nimmst hast du gar keinen extra aufwand und energie...

ich werde wieder beides haben: wenn es geht selbst gekocht, und gläschen wenn es eben nicht anders zu schaffen ist, ich vergessen hab was aufzutauen oder wir unterwegs sind (kürbis mit reis mochten meine auch kalt)

Beitrag von gussymaus 24.11.10 - 09:13 Uhr

babybrei kauft man in gläschen, nicht in flaschen ;-)

selber kochen ist etwas billiger auf dauer wirtschaftlicher. wenn du den dreh raus hast ist es kaum aufwand. außerdem kann man ein kind dann manchmal besser an den familientisch gewöhnen als wenn sie auf gläschen eingeschworen sind.

ich hab immer beides gehabt. wenn es geht selber gekocht, aber auch mal ein gläschen da gehabt für zischendurch mal schnell oder unterwegs. kommt ja immer mal vor... dann ist mir ein gläschen lieber als "nudeln pur" weils schnell gehen musste.

bri kochen ist nicht mehr als kartoffel und gemüse kochen (vitaminschonend kurz) mit etwas Öl pürrieren und ggf portionieren... später kann fleisch dazu, das hab ich aber gerne dazugekauft (fertig im gläschen) oder in großen portionen mit vorgekocht und mitpürriert in der küchenmaschiene, mein pürrierstab machte da so komische fasern und es wurde nicht schön breiig bei der einzelnen kleinen portion.

da du ein kind nicht von heute auf morgen von trink auf löffelmahlzeit umstellen kannst wirst du wohl zusätzlich zum stillen löffeln müssen ;-) bzw andersrum zum löffeln nachstillen müssen, es sei denn du willst dann flaschenmilch geben... würde ich aber nicht wenn ich nicht muss.

flaschenmilchnahrung hab ich nie gegeben, wenn würde ich die aber als pulver kaufen. sie selber zu kochen (mit flocken und kuhmilch) ist sehr aufwendig wenn man es halbwegs hygienisch haben will und dann auch nur noch wenig wirtschaftlicher... ich stille einfach bis zum brei - laut ernährungswissenschaftlern eh das beste, und außerdem das einfachste und billigste obendrein....

eigentlich gehört das aber ins fütter-forum, oder ins babyforum, mit babyvorbereitung hat das eigentlich wenig zu tun...

Beitrag von sunnysunny 24.11.10 - 09:23 Uhr

Unsere Maus bekommt wechselweiße.
Mal frischen Brei und dann auch mal Gläschenbrei.

Wir bereiten immer gleich mehrere Portionen von frischen Breien zu und frieren diese dann ein.

Beim frischen Brei weißt du wenigsten was drinnen ist.

Beitrag von kiki-2010 24.11.10 - 10:52 Uhr

Ganz einfach! Gar nicht erst mit dem gekauften Kram anfangen, sondern einfach Gemüse kochen, pürieren, fertig. Eingefroren fast ewig haltbar (naja, geht ja fix weg). Ist super einfach und vor allem 1000x leckerer als der Gläschen-Fras aus dem Laden. Igitt, das riecht schon so komisch wenn man's erwärmt.
Also wir haben das immer so gemacht. Ich habe dafür Gläschen gesammelt (von Freunden usw.), ausgekocht und wieder befüllt.

Du fängst dann mit einfachen Sachen an, Möhren, Kartoffeln usw. Und dann fügst Du irgendwann Fleisch oder Fisch hinzu. Würzen immer nur ganz wenig, aber was auch gut ist, ist z. B. Kümmel. Das beugt dann gleichzeitig ein bisschen den Blähungen vor.

Wir haben fast immer alles püriert was wir auch gegessen haben (natürlich bevor wir viel gesalzen haben). Ob man damit generell günstiger fährt, das weiß ich nicht. Ich denke schon, denn solche fertigen Gläschen sind ja auch nicht gerade billig. Aber um die Kosten ging es uns nie, es geht halt eher um die Frische und vor allem den Geschmack. Schließlich essen wir zuhause auch kein Mikrowellen-Essen sondern kochen immer frisch und gesund.

Geschadet hat's dem Sohnemann nicht, auch jetzt (er ist fast 5) ist er weder wählerisch noch irgendwie zimperlich (und wir essen im Gegensatz zu den Deutschen viel Fisch, Meeresfrüchte und wenig Standard-Fleisch-Sauce-Kartoffel-Kombinationen. Sowas gibt's hier nunmal nicht....)

Lg Kiki


Beitrag von lachris 24.11.10 - 11:37 Uhr

Mein Freund kocht, püriert und friert ein.

Daher ist mein Aufwand minimal :-)

Machen wir aber nur mit Gemüse. Obst gibts entweder frisch oder aus dem Gläschen.

Zum mitnehmen eigenen sich die Gläschen besser.

Ein paar braucht man auch um später Einfrierbehälter zu haben ;-)

Ansonsten ist das kochen recht einfach. Der Hauptaufwand ist eigentlich das Schälen des Gemüses.

Ein Mixer ist übrigens viel praktischer als ein Pürierstab. Er püriert feiner, schneller und es spritzt nicht.

Für den Obstbrei nehme ich Schmelzflocken, Dinkel- oder Hirseflocken und mische Banane oder Apfel drunter.

Ach ja: an alles sollte noch ein wenig Rapsöl...

VG lachris

Beitrag von gussymaus 24.11.10 - 11:46 Uhr

"Ein paar braucht man auch um später Einfrierbehälter zu haben "
marmeladengläser tuns aber auch... oder die von pilzen, erbsen oder was man sonst so in gläsern kauft... nach der spülmaschine sind die alle gleich sauber ;-)

Beitrag von lachris 24.11.10 - 13:37 Uhr

Hi,

klar gehen die auch. Aber meine isst nicht soviel. Sie hat recht lange gebraucht, bis sie mal ein normales Gläschen geschafft hat.

Den Rest kann man zwar in den Kühlschrank tun, aber das ständige Einfrieren uns Auftauen tut dem Gemüse wahrscheinlich nicht so gut.

Und zum Wegwerfen ist es zu schade.


VG lachris

Beitrag von gussymaus 25.11.10 - 19:16 Uhr

brei nr einmal auftauen... das friert man dioch kein zweites mal wieder ein... so meinte ich das bestimmt nicht...

aber man muss die gläser auch nicht ganz voll machen ;-)

ich hab anfangs 50g portionen gemacht, da blieb nach kaum 2 wochen nichts mehr von über... und dann hab ich eben beim nächsten mal etwas mehr rein gemacht... viel weggeworfen hab ich auch nie, dafür ists mir auch zu schade...

Beitrag von cori0815 24.11.10 - 14:16 Uhr

hi aleaa!

Ich nehme an, du meinst nicht unbedingt den Milchbrei, sondern den Gemüse-Kartoffelbrei usw.?

Da habe ich es ganz so gemacht, wie ich es gerade geschafft habe. Ich habe ab und zu einen großen Topf mit Gemüse, ein wenig Brühe und Kartoffeln gekocht, etwas Öl oder Butter unter gerührt und mit ein wenig Petersilie gewürzt. Dann habe ich es püriert (am Anfang sehr fein, später stückig zerstampft).

Später habe ich mit Gemüse, Stärkebeilage (also Nudeln/Reis/Kartoffeln) etwas mehr experimentiert und das Fleisch darin gegart, dann klein geschnitten und ggf. püriert.

Ich habe die Portionen im Gefrierbeutel portioniert, zugeclipt und flach gedrückt. So habe ich es in kurzer Zeit auch wieder auftauen können. Meist habe ich es abends aus der Truhe genommen und im Kühlschrank für den nächsten Tag aufgetaut.

Ich habe aber auch immer Gläschen im Haus gehabt, wenn es mal schnell gehen musste oder für unterwegs. Und meine Kinder mochten sie beide gern. Nur dieses Fleisch im Extra-Glas ist nie gut angekommen.

Zum Brei: Meine Kinder haben früh Schmelzflocken bekommen, da sie die Pulvermilch nicht besonders gut vertrugen und so quaddelig davon wurden. Und so habe ich auch den Abendmilchbrei dann selbst gekocht: mit Pomps Kindergrieß und Milch (man kann es auch mit Premilch zubereiten). Schmeckt um Längen besser als die Fertigpampe.

Lg
cori