Anwaltskosten einvernehmliche Scheidung

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von max_guevera 24.11.10 - 09:52 Uhr

Guten Morgen alle zusammen,
so nun habe ich gestern meinen Scheidungstermin vom Amtsgericht bekommen und erst mal ein Glas Sekt getrunken #hicks
Obwohl mein zum Glück bald Ex-Mann nicht mehr mit mir redet, bleibt es wohl erstaunlicherweise bei einer einvernehmlichen Scheidung.
Meine Frage ist jetzt die: Bin ich rechtlich verpflichtet, die Hälfte der Anwaltskosten zu übernehmen? Zur Info: Er hat die Scheidung eingereicht, ich habe ihm viele Dinge (Elektrogeräte, Möbel) im Haus gelassen, ihm sogar noch letztes Jahr vor der Trennung einen nicht unerheblichen Betrag überwiesen, damit er finanziell klar kommt. Zum 31.12. endet mein Arbeitsverhältnis und ob ich ab dem 01.01. direkt wieder einen Job habe weiss ich nicht. Vermutlich kann ich die Kosten gar nicht aufbringen. Ich habe zwar bis Ende des Jahres ein Einkommen, aber eben auch die normalen Ausgaben (Miete, Strom etc.). Meine Wohnung ist relativ teuer, aber ich hatte keine andere Wahl, weil ich regelrecht aus dem Haus geworfen wurde (gehört meiner SM :-().
ER muss weder Miete noch Gas noch sonst was bezahlen. Macht alles die Mama.
Ich sehe es einfach nicht ein, nur weil ER geschieden werden will jetzt auch noch SEINEN Anwalt zu bezahlten, nachdem ich schon jede Menge Geld für ein neues Leben bezahlt habe.
LG
Maxine

Beitrag von hermina 24.11.10 - 10:31 Uhr

Hallo.

Wer hat den Anwalt aufgesucht und die Scheidung eingereicht? Dein zukünftiger Ex, also hat er auch die Kosten zu tragen. Und nix mit Halbehalbe. Mein Ex hatte auch die Scheidung eingereicht und hätte sie auch bezahlen müssen. Aber da sich ein halbes Jahr nix getan hat und ich auch die Scheidung endlich haben wollte, bezahlte ich die Anwaltskosten. Er jammerte immer, er habe kein Geld und ich wollte ja auch die Scheidung. Also habe ich es aus meiner Vernunft heraus gemacht. Aber du musst keine Anwaltskosten tragen. Wen vertritt denn der Anwalt, dich oder deinen Ex. Also.

Lg Hermina

Beitrag von fensterputzer 24.11.10 - 10:36 Uhr

wer die Musik (Anwalt) bestellt der zahlt. Du hast nur deinen Anteil an den Gerichtskosten zu tragen.

Beitrag von aeternum 24.11.10 - 12:08 Uhr

Aloha Maxine,

na, herzlichen Glückwunsch #fest - ich komme eben vom Gericht und bin endlich! geschieden worden! #schein

Ich kann mich den anderen anschließen - wer den Anwalt beauftragt, zahlt ihn auch. Damit hast Du also nichts zu tun.

Viel Glück weiterhin #klee

Ae

Beitrag von max_guevera 24.11.10 - 15:58 Uhr

Danke schön ihr Lieben :-)

Den Gerichtskostenvorschuss hab ich meinem zukünftigen Ex schon anteilig überwiesen. Dann werde ich mich mal taub stellen, wenn er die Anwaltskosten einfordern will. Das wird er nämlich garantiert tun.

LG
Maxine

Beitrag von fensterputzer 24.11.10 - 16:07 Uhr

#rofl du hast Geld zu verschenken?? Prima, ich geb dir meine Kontonummer, ich brauche auch grad mal so ein paar Tausender... Einverstanden? Ich hab nämlich ganauso wie dein Ex das Recht auf deine Kohle#rofl

Beitrag von camperii 18.01.11 - 19:50 Uhr

Ich habe das auch hinter mir und auch wir hatten nur einen Anwalt.
Ich wurde in der Verhandlung vom dem Richter gefragt, ob die
Kostenteilung des Anwaltes vorher besprochen wurde, was ich
mit ja beantwortet habe und so wurde das auch ins Protokoll
der Verhandlung aufgenommen und somit mußte ich
natürlich auch die Hälfte der Anwaltskosten übernehmen.

War das bei Euch anders ??