nicht verheiratet

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von emma-rose 24.11.10 - 10:31 Uhr

Was muss man tun bzw beachten wenn man ein Baby bekommt aber nicht verheiratet ist?

Beitrag von prinzessinaqua 24.11.10 - 10:33 Uhr

Ihr müßt beim Amt die Vaterschaftanerkennung vor der geburt beantragen. Das dein freund als Papa eingetragen werden kann.
Macht man beim Jugendamt oder Notar wen ich das richtig in Erinnerung habe.
Das ist eig das wichtigste,

LG
Manu

Beitrag von die-caro 24.11.10 - 10:34 Uhr

Wenn der Papa als Papa überall mit eingetragen sein möchte bzw. ihr das möchtet müsst ihr zum Jugendamt eine Vaterschaftsanerkennung machen.

Wollt ihr beide das Sorgerecht haben müsst ihr ebenfalls eine Sorgerechtserklährung machen.

Beitrag von krummi81 24.11.10 - 10:36 Uhr

Hallo,


das namensrecht, d.h. sein oder dein Nachname (dieser kann nicht mehr geändert werden, hat das Kind seinen namen, ist das für IMMER so)

das Sorgerecht, d.h. macht ihr das geteilt, müßt ihr das beim JUA beantragen
(bedenken, dass der Vater sonst keine Recht am Kind hat, sei es, es passiert Dir etwas)

die vaterschaft anerkennen.

So haben wir es gemacht, außer Sorgerecht, das machen wir jetzt erst, nach fast zwei Jahren#schwitz, haben es irgendwie nie geschafft zum JUA zu gehen.

LG

Beitrag von emma-rose 24.11.10 - 10:47 Uhr

"das namensrecht, d.h. sein oder dein Nachname (dieser kann nicht mehr geändert werden, hat das Kind seinen namen, ist das für IMMER so) "
?????????
Sicher? Eine Freundin von mir, hat auch dem Kind ihren Nachnahmen gegeben, aber es hieß wenn sie heiraten, kann sie den Nachnahmen ändern lassen....

Beitrag von novemberkruemel 24.11.10 - 10:48 Uhr

Ich glaube so rum geht das noch, aber wenn bei der Geburt direkt sein Name genommen wird, hat das Kind quasi schon eine Namensänderung hinter sich und dann geht es nimmer. Aber 100%ig sicher bin ich mir auch nicht.

Beitrag von krummi81 24.11.10 - 11:11 Uhr

das stimmt, ein Muttername kann mit Heirat geändert werden, aber der name vom Vater, wenn man sich dafür entscheidet, kann nicht geändert werden.
Es sei denn, du heiratest mal jemand anderes (will man ja nicht hoffen) und dieser jenige adoptiert das Kind. Es ist aber nicht so, dass das Kind mit einer Heirat automatisch so heißt wie Du.
Rückgängig kann man nicht machen, wenn du dich mit dem Vater verstreitest, da wurden wir ausdrücklich drauf hingewiesen!

Klar waren wir uns einig zusammen zu bleiben, trotzdem sollte man darüber nachdenken. Bei meiner Schwägerin ist es nämlich so, die Kleine heißt wie er, und sie wollte den namen los werden, weil er mit vielen negativen dingen behaftet ist, aber es geht nicht!
LG

Beitrag von kleinerkruemmel 24.11.10 - 11:44 Uhr

Hallo

muss hier ganz deutlich wiedersprechen , ein Kind was bei der Geburt den Namen des Vaters annimmt , kann durchaus später bei zb einer Trennung den Namen der Mutter annehmen durch eine Namensänderung die Kostenpflichtig ist.

Der Vater muss allerdings sein Einverständniss geben wenn man geteiltes Sorgerecht hat.

Lg Mona #winke

Beitrag von miriamj1981 24.11.10 - 10:36 Uhr

Vaterschaftserklärung und Sorgerecht (vor der Geburt), wenn es dir wichtig ist.
ICH fand es einfach furchtbar, dass meine Mutti (und ich liebe meine Mutti!) mehr Rechte gehabt hätte, wie der Papa des Babys falls mir was bei der Geburt passiert wäre...

lg

Beitrag von oldtimer181083 24.11.10 - 10:41 Uhr

Hallo,

bei uns konnte man die Vaterschaftsanerkennung auf m Standesamt bei der Anmeldung machen :-D
Sorgerecht wie gesagt vorher oder nachher auf m Jugendamt.
Und du kannst entscheiden ob das Baby dein Nachnamen oder den Nachnamen des Vaters bekommt.



Lg

Beitrag von yeti75 24.11.10 - 10:50 Uhr

Sind auch nicht verheiratet und solche Fragen umtreiben mich auch. Nun läuft es derzeit auch nicht so berauschend zwischen uns und ich habe ehrlich gesagt ein bißchen Angst davor das gemeinsame Sorgerecht zu beantragen...hat seine Gründe... Wenn ich das nicht kläre beim Jugendamt, habe ich dann automatisch das alleinige Sorgerecht?

LG, Yeti

Beitrag von aliane 24.11.10 - 10:54 Uhr

Mein Parnter und ich sind auch nicht verheiratet. Und ich habe schon einige Horror-Geschichten wegen dem Väterlichen Nachnamen gehört.

Was habt ihr für Erfahrungen?

Beitrag von elmi1211 24.11.10 - 11:37 Uhr

Wenn du nicht verheiratet bist, gehört das Sorgerecht dir. Du musst deine Einwilligung geben das dein Partner sozusagen die Hälfte dessen bekommt. Bei uns haben sie auf mich eingeredet ob ich mir wirklich sicher bin das Sorgerecht zu teilen, da ich glücklich bin und wir sowieso heiraten wollen und ich finde das ruhig beide Elternteile sich die Sorge teilen sollten haben wir das dann gemacht. Allerdings bin ich auch mit meinem Partner sehr sehr glücklich und zufrieden.
Wenn du dir nicht sicher bist und er es nicht unbedingt will dann lass es doch einfach. Denn wenn du mal die Hälfte abgegeben hast, dann geht das ganze nur noch übers Gericht.

Beitrag von emma-rose 24.11.10 - 12:36 Uhr

Hm, stimmt das so?
Mal angenohmen:
Mein Freund erkennt "nur" die Vaterschaft an
Und ich habe das alleinige Sorgerecht.
Mir passiert was.
Das dann das Kind NICHT automatisch zum Vater kommt???