stillen?!

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von glam77 24.11.10 - 11:32 Uhr

hallo ihr lieben...

mich würde sehr interessieren, ob jemand von euch nicht gestillt hat und wie eure erfahrungen damit waren?

Beitrag von lilly7686 24.11.10 - 11:57 Uhr

Hallo!

Ich konnte meine Große nicht stillen. Sie kam 13 Wochen zu früh und nach 4 Wochen Milch abpumpen war meine Milch weg.
Sie wurde als gar nicht gestillt.

Meine Erfahrung damit? Teuer..... Wir haben einige Milchnahrungen probiert, sie hatte nur Beba vertragen. Die ist recht teuer. Wir brauchen wöchentlich mindestens eine Packung davon. Außerdem brauchte sie recht lange (bis über ein Jahr) ihre Milch auch nachts. Das Flasche machen nachts war schlimm für uns beide.
Meine Tochter war seeeehr ungeduldig (ist sie jetzt mit fast 7 Jahren immernoch ;-) ), bis ich die Flasche fertig hatte, hat sie schon gebrüllt wie verrückt.
Da danach wieder in den Schlaf zu finden war nicht gerade einfach. Vorallem für mich, sie schlief oft (nicht immer) beim Trinken wieder ein.

Meine zweite Tochter ist ein Stillkind. Wenn ich das Füttern beider vergleiche? Nie wieder Flasche!
Mit der Kleinen kann ich total spontan sein. Ruft eine Freundin an, ob wir uns in 10 Minuten im Cafe treffen, sag ich ja! Früher wär das nicht gegangen. Da musste erst noch Wasser abgekocht werden, Pulver portioniert werden, Flasche eingesteckt werden, usw.

Heute bin ich ausgeschlafener. Nicht immer super fit (Mäuschen zahnt gerade...), aber meist ausgeschlafen. Ich muss nicht mehr aufstehen nachts so wie bei der Großen damals.

Ich würde nie wieder freiwillig Flasche geben.

Wenn du also nach den Vorteilen des Fläschchens fragen willst, kann ich dir nur einen einzigen möglicherweise Vorteil nennen: du kannst dein Kind schon früh mal ein paar Stunden bei Papa oder Oma lassen (wobei selbst das für mich kein Vorteil ist; seit meine Schwiegermutter gemeint hat, wenn ich abgestillt hab, schläft die Kleine mal bei ihr, bin ich vom Langzeitstillen überzeugt).


Liebe Grüße!

Beitrag von fragmaledeltraud 24.11.10 - 16:08 Uhr

Ich habe mich gerade bei urbia mal über Deine Beiträge belesen. Deine Antwort auf die Frage der TE ist doch recht einseitig, und Du solltest nicht vergessen zu erwähnen, dass Du per derzeitiger WE-Kurse eine Bezeichnung erlangen kannst, die es Dir erlauben soll, möglichst gut in Sachen Ernährung eines Kindes per Brust zu beraten (wobei der Begriff "gut" relativ ist). Somit bist Du dann doch eher "eingenordet" und läufst Gefahr, nicht neutral und nach bestem Wissen und Gewissen zu antworten.

Zudem solltest Du nicht vergessen zu erwähnen, dass Du, wie ich eben las, beim ersten Kind minderjährig und folglich wahrscheinlich besondere Schwierigkeiten hattest, mit der neuen Sitation klar zu kommen.

Beitrag von berry26 24.11.10 - 16:16 Uhr

#rofl#rofl#rofl
Schon wieder eine die ihr Kind per Brust ernährt....
Mensch kaum liest man einen Nick nimmer...#winke

Beitrag von muehlie 24.11.10 - 18:47 Uhr

Sag mal, dir ist wohl auch nicht mehr zu helfen, oder? Die TE hatte nach persönlichen Erfahrungen mit dem Fläschchen gefragt und nicht nach einer objektiven Bewertung von Pro und Kontra Flaschenmilch.

Wobei selbst objektiv betrachtet, ist die "Brusternährung" der Ernährung mit Säuglingsmilch IMMER vorzuziehen. #augen

Beitrag von lilly7686 24.11.10 - 19:38 Uhr

Ach, du, ich mach mir da keine Sorgen.
Weißt du, die TE ist erwachsen. Ich setze also voraus, dass sie sich selbst ein Bild machen kann.

Ja, ich bin Stillberaterin. Aber ich habe auch, wie geschrieben, mit beiden Varianten Erfahrung.
Diese Erfahrung hab ich der TE aufgeschrieben.
Sie wird wohl erwachsen genug sein, sich anschließend selbst entscheiden zu können, welchen Weg sie gehen möchte.
Und ich nehme doch an, dass sie diese Entscheidung nicht aufgrund einer einzigen, meiner, Antwort treffen wird, sondern aufgrund aller Antworten und ihres eigenen Verstandes/Herzens/Informationen.

Aber danke, dass du dich so rührend um die TE sorgst.

Beitrag von lalal 24.11.10 - 12:01 Uhr

Hallo,

ich habe meine erste Tochter nicht gestillt, ich bereue das sehr. Ich habe ihr doch so einiges damit vorenthalten. Die Kinder danach wurden beide gestillt bzw. werden .

Ich finde die Frage übrigens etwas seltsam#kratz warum möchtest du das wissen?

Lg

Beitrag von haruka80 24.11.10 - 12:32 Uhr

Huhu,


ich wollte unbedingt stillen, mein Sohn kam aber zu früh und es klappte letztlich nicht, ich habe 3 Monate gepumpt damit er wenigstens MuMi bekommt. Anfangs war das schwer für mich, wir haben echt einiges versucht, damit er die Brust nimmt (er hatte aber die ZEit auf der Neonatologie im KH schon die Flasche UND Schnulli bekommen, was das Ganze natürlich nochmal erschwerte).
Ich habe bestimmt 4 Monate gebraucht, bis ich mich damit abgefunden hatte, Flaschenmama zu sein, gerade weil alle in meiner Umgebung stillten.

Heute bin ich soweit, dass ich sage, es ist wie es ist, ich hätte es gerne anders gehabt, aber es war auch so ok. So konnte mein Mann auch füttern, ich konnte nachts mal liegenbleiben. Ich glaub, das ist aber auch der einzige Vorteil für mich gewesen#schein

L.G.

Beitrag von lulu-lieb 24.11.10 - 13:05 Uhr

Ich Stille auch nicht aber ich Pumpe ab und gebe es ihr,das sie wenigstens Muttermilch bekommt

Beitrag von berry26 24.11.10 - 13:26 Uhr

Hi,

ich habe meinen Sohn nicht gestillt!
Meine Erfahrungen....
Es war eine sehr teure und wahnsinnig umständliche Zeit. Immer ne riesen Tasche mitnehmen. Ständig Wasser auf die richtige Temp. bringen. Immer irgendwo ein Plätzchen suchen, wo ich ne Flasche frisch zubereiten kann.
Kind in der Nacht wieder irgenwie zum schlafen bringen nach dem Fläschchen, weil es sich vorher vor Hunger eingeschrien hat.
Er ist zwar auch so gut groß geworden aber das Leben mit meiner gestillten Tochter ist doch um einiges einfacher und unkomplizierter.

LG

Judith

Beitrag von linagilmore80 24.11.10 - 13:58 Uhr

Stillen ist neben natürlich und schön vor allem super praktisch: T-Shirt hoch, BH auf (wenn vorhanden), das Baby anlegen, fertig! Muttermilch kostet nichts, außer etwas Nerven bis zum Milcheinschuss.

Allerdings kann ich jetzt nicht sagen, dass Flaschenernährung unpraktisch ist. Man muss nur organisiert sein, damit das Baby einen ähnlichen Komfort hat wie beim Stillen. Nachts kann man Z.B. abgekochtes Wasser (einmal heiß und einmal kalt) in einer Thermokanne aufbewahren, das Fläschchen mit Pulver schon mal vorbereiten, dann einfach mixen und füttern.

Die Flaschenmilch kostet aber und du kannst locker 80€ pro Monat einrechnen, wenn Dein Baby nur die teure Milch verträgt.

Ich persönlich tendiere zum Stillen oder zum Abpumen, sofern nicht Gründe vorliegen, die dagegen sprechen.

LG,
Lina

Beitrag von goejan 24.11.10 - 14:58 Uhr

ich stille NICHT! und es ist nicht umständlich für mich. im gegenteil. ich sehe genau was sie trinkt. ich muss nicht ständig die bluse aufknöpfen und "nach bedarf" mein kind anlegen...sondern sie ist MINDESTENS 4 stunden SATT. nachts schläft sie durch! ich kann also immer genau planen wann sie ihr fläschen kriegt und hab halt das zeug immer dabei. stört mich üüüüüberhaupt nicht. ich nenne das freiheit. auch wenn jetzt andere mit dem kopf schütteln...übrigens...ich hab 5 tage versucht zu stillen und fands einfach furchtbar. sozusagen hat meine süße aber dieses kolostrum bekommen und etwas muttermilch. und es geht ihr auch mit flasche prächtig. und kuscheln und knutschen tun wir den ganzen tag...das brauch ich nicht noch zu den mahlzeiten. ist zwar ne teure angelegenheit - das stimmt...aber ehrlich: MIR ist`s das wert.

Beitrag von berry26 24.11.10 - 16:00 Uhr

Dein Kind hat einen 4-Stundenrhytmus... GLÜCK Flaschennahrung gibt man auch nach Bedarf und mein Sohn hatte einen 2-3 Stundenrhytmus mit 1er, manchmal auch weniger! Das hat meine Tochter als Stillkind auch.
Dein Kind schläft durch ....... GLÜCK
Das hat rein gar nichts mit Flaschennahrung zu tun und kann sich jederzeit ändern!

Bluse aufknöpfen??? Mach ich nie! Shirt hoch und los, ohne vorher ne Flasche anzurühren und mir dafür nen Platz zu suchen...

Freiheit ist es für dich jeden Tag ne riesen Tasche rumzuschleppen und nicht überall füttern zu können? Versteh ich nicht!

Sorry natürlich ist es nicht schlecht Flaschenmutter zu sein, aber eine normale Stillbeziehung als "unpraktisch" hinzustellen, empfinde ich als Blödsinn. Wer nur 5 Tage gestillt hat, kann das auch nicht wirklich beurteilen.

LG

Judith

Beitrag von sabrina1980 24.11.10 - 18:40 Uhr

Guten Abend

eine Frage möchte ich in den Raum schmeissen...

Warum können wir -diejenigen die mit Flasche füttern-, nicht auch unsere Vorteile aufzählen...ob es jetzt praktischer ist war ja nicht die Frage.

lg
Sabrina

Beitrag von berry26 24.11.10 - 19:33 Uhr

Natürlich und welche sind das??? Habe ja nur geschrieben das ein Rhytmus und Durchschlafen nichts mit der Flasche zu tun haben. Und wer sagt es sei nicht umständlich den ganzen Kram mitzuschleppen, der weiß nicht wie schön es ist an nichts denken zu müssen. Ich denke man darf in einem Forum schon falsche Argumente widerlegen.

Natürlich gibt es schwierige Situationen in denen eine Flasche einfacher ist, aber das betrifft bei den meisten nur die Wochenbettzeit und einige Ausnahmesituationen in denen Stillen einfach nur schlecht oder gar nicht möglich ist.
Ich habe selbst Flasche gefüttert und kann ganz gut vergleichen!

Beitrag von sabrina1980 24.11.10 - 23:53 Uhr

Natürlich, jeder sucht...seine Vorteile (oder hat sie schon gefunden)...das der Rythmus und das Durchschlafen nichts mit der Flasche zutun hat, kann ich auch bestätigen...was das mitschleppen von Utensilien anbelangt ,ich finds nicht umständlich...wie du siehst, ist alles Relativ.


Beitrag von fragmaledeltraud 24.11.10 - 16:15 Uhr

Ich bin zwar Brustmutter, aber meine Schwägerin wohnt mit ihrem Baby und Mann im Haus neben uns und muss wegen ihrer Chemotherapie ihr Kind per käuflicher Säuglingsmilch ernähren.

Beide Ernährungsmöglichkeiten können Vor- und Nachteile haben.

Eltern sollten (wenn sie die Wahl haben) die Ernährungsform wählen, mit der alle Beteiligten am besten klarkommen, und die am besten das gute Gedeihen eines Kindes garantiert.

Es gibt heutzutage derart gute käufliche Säuglingsmilch (auch für sehr schmale Geldbeutel), dass sich keiner schlecht fühlen muss, wenns Kind nicht (lange oder ausschließlich) Weibsmilch erhalten kann, darf, soll, muss oder möchte.

Zudem: Mit dem richtigen Equipment (das nicht zwangsläufig teuer sein muss), ist ein Fläschchen irre schnell zubereitet, und man muss bei Weitem nicht so viel mitschleppen, wie so manche Brustmutter im Eifer des Gefechts gern behauptet.

Und viele Brustmutter benötigen mitunter auch Hilfen, die Geld kosten (Brusteinlagen, Brusthütchen, besondere Fütterungsmittel, Medikamente, Spezial-BHs, Geld für besondere/ausgewogene Ernährung der Mutter und besondere Getränke für die Mutter etc.).

Zudem sind Brustmütter oft eher unausgeruht, weil sie sich als Schnullerersatz hergeben etc..

Beitrag von culturette 24.11.10 - 17:53 Uhr


Weibsmilch
Brustmutter

#rofl

Ansonsten zu dem was du "mal wieder" geschrieben hast:
#bla

Beitrag von fienchen 24.11.10 - 18:08 Uhr

ist das ein neuer Nick oder noch eine verrückte Brustmutter? #schein

Beitrag von lilly7686 24.11.10 - 18:27 Uhr

Nur ein neuer Nick. Mal wieder ;-)

Ich finds ja so geil, was sie von sich gibt. Echt, das ist super.
Einerseits könnt ich mich darüber immer wieder so furchtbar aufregen.
Andererseits könnt ich mich todlachen über ihren Schwachsinn.

Und nachdem, was sie auf meine Antwort geantwortet hat, ist mir auch klar geworden, warum sie gerade auf mich so los geht: ich bin Stillberaterin! Mich muss man besonders bekämpfen! :-D

Na, wenn es ihr gut tut...

Beitrag von muehlie 24.11.10 - 18:59 Uhr

"Und viele Brustmutter benötigen mitunter auch Hilfen, die Geld kosten (Brusteinlagen, Brusthütchen, besondere Fütterungsmittel, Medikamente, Spezial-BHs, Geld für besondere/ausgewogene Ernährung der Mutter und besondere Getränke für die Mutter etc.)."

#kratz

- Stilleinlagen gibt es für äußerst wenig Geld in jeder Drogerie und sind häufig nach ein paar Monaten nicht mehr notwendig
- Stillhütchen brauchen nur sehr wenige Stillmamas
- besondere Fütterungsmittel braucht im Normalfall auch keine Stillmama, ganz im Gegensatz zu dem Arsenal von Flaschen und Saugern, das eine Flaschenmama benötigt
- Medikamente? Welche sollen das sein?
- Still-BHs sind praktisch, aber keine zwingende Notwendigkeit, davon abgesehen kosten die auch nicht mehr als ein regulärer BH
- ausgewogene Ernährung? Heißt das, Flaschenmamas ernähren sich alle nur von Burgern und Pizza? #kratz
- spezielle Getränke? Was denn? Mineralwasser, Fencheltee und ab und zu mal ein Malzbier? Das ist natürlich sehr speziell und sooo teuer

Ich habe hier schon vielen hirnlosen Müll gelesen, aber du übertriffst gerade alles (oder dich selbst?).

Beitrag von fragmaledeltraud 25.11.10 - 14:53 Uhr

Zudem haben Brustmütter nicht selten mit vielerlei gesundheitlichen Problemen zu kämpfen (wunde Brustwarzen, zu starke Gewichtsabnahme oder zu starke Gewichtszunahme, Milchstau, Migräne, Haarausfall etc.). Dies muss nicht vorkommen, ist aber wie gesagt gar nicht so selten.

Zudem gibt es Hinweise darauf, dass Brustkinder (vor allem Langzeitbrustkinder) in Sachen sozialer Kompetenz Kindern, welche per Fläschchen gefüttert werden/wurden, hinterherhängen.