Stillen

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von ani_78 24.11.10 - 11:46 Uhr

Hallo,

meine Maus ist nun knapp 2 Wochen alt.
Stillen klappt nicht so ganz wie ich es mir vorgestellt habe. Pumpe zwischendurch immer mal ab, damit der Milchfluss angeregt wird. Aber viel kommt da nicht, trotz Stilltee usw.!
Gibt es da noch ein paar Tipps?
Als Beruhigung will sie aber auch nicht den Nuckel bzw akzeptiert sie ihn nur kurz! Erst wenn ich sie nochmal anlege wird sie ruhiger! Natürlich bekommt sie mittlerweile auch eine Flasche dazu!

Was kann ich tun?? Danke!!!

Anett

Beitrag von thalia72 24.11.10 - 11:57 Uhr

Hi,
nimmt sie nicht richtig zu oder warum musst du den Milchfluss anregen bzw. zufüttern? Die Menge beim Pumpen ist nicht aussagekräftig, die Kleinen bekommen ganz andere Mengen aus der Brust.
Häufiges Anlegen regt doch den Milchfluss an, das ist doch das, was deine Kleine will.
Was sagt deine Hebamme dazu?

vlg tina +justus 17.06.07 + joris 27.10.10

Beitrag von lilly7686 24.11.10 - 12:01 Uhr

Hallo!

Darf ich fragen, warum du Flasche dazu gibst? Wer hat dir denn dazu geraten?
Wenn deine Kleine doch ruhiger ist an der Brust, dann passt es doch oder?

Was beim Pumpen aus deiner Brust kommt, das ist nichts im Vergleich zu dem, was dein Baby rauskriegt wenn es trinkt.

Ich würde die Flasche weglassen und nach Bedarf anlegen.
Weißt du, Stillen ist ja nicht nur Trinken, es ist auch Kuscheln, Sicherheit und Nähe für dein Baby.
Das Nuckeln hat also nicht nur den Sinn, die Nahrung aufzunehmen. Dein Baby stimuliert durch das ständige Nuckeln auch die Brust. Dadurch wird mehr Milch produziert.

Schreib mal, warum du Flasche gibst und abpumpst, dann kann man dir leichter sagen, was du tun kannst ;-)

Liebe Grüße!

Beitrag von berry26 24.11.10 - 13:22 Uhr

Hi,

was genau klappt denn nicht?
Wenn du die Milchproduktion anregen willst, dann hilft am besten anlegen, anlegen und anlegen. Pumpen regt bei weitem nicht so effektiv an wie dein Baby. Die Pumpmenge sagt auch gar nichts über deine Milchmenge aus. Ich kann nie mehr als 50 ml abpumpen, stille aber bereits seit fast 6 Monaten voll! Wie kommst du darauf das du zuwenig Milch hast?

Wenn du Stillen willst, lässt du am besten die Flasche weg und suchst dir eine Stillberaterin. Hebammen haben da leider auch meistens nicht so die Ahnung.

LG

Judith

Beitrag von anom83 24.11.10 - 14:32 Uhr

Hallo,

wie kommst du darauf, dass deine Milch nicht reicht #kratz???

Ich stille seit 1,5 Jahren und konnte noch NIE abpumpen, da kam bei mir nichts! Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich zuwenig Milch hatte.

Es hängt vielmehr damit zusammen, dass beim Abpumpen die Brust NIE so effektiert stimuliert wird, wie beim Stillen.

Mach dir keine Sorgen.

LG Mona

Beitrag von fragmaledeltraud 24.11.10 - 15:59 Uhr

Eine Menge Frauen können nicht (ausreichende) Milchmengen abpumpen. Damit muss man sich abfinden.

Deine Brüste sollten keinesfalls als Schnullerersatz dienen, sondern nur der Nahrungsaufnahme dienen.

Lasse dem Baby das tägliche Fläschchen, damit es auch wirklich satt wird und gut gedeihen kann.

Zudem kann in einigen Fällen Folgendes helfen:
- häufigeres (nicht längeres) beidseitiges Anlegen
- warme Lappen auf die Brüste legen, bevor das Kind daran saugt
- nicht mehr als 4 bis 6 Tassen Fenchel-, Kümmel-, Anistee am Tag trinken
- 1 Flasche Malzbier am Tag trinken
- auf 5 ausreichende und ausgewogene Mahlzeiten am Tag achten
- oft und viel nackt mit dem Kind kuscheln
- eventuell aus der Apotheke etwas Bockshornkleesamenhaltiges besorgen
- immer erst beide Brustwarzen, dann das Fläschchen anbieten

Beitrag von felix.mama 24.11.10 - 16:10 Uhr

"Deine Brüste sollten keinesfalls als Schnullerersatz dienen, sondern nur der Nahrungsaufnahme dienen.

Lasse dem Baby das tägliche Fläschchen, damit es auch wirklich satt wird und gut gedeihen kann."


Und das ist gerade der Grund warum viele Mütter dann aufgeben! So ein quatsch, wie du ihn hier aufgeschrieben hast, finde ich gehört nicht hierher!

Beitrag von culturette 24.11.10 - 17:49 Uhr

An anderen kontraproduktiven Beiträgen von dir sieht man ja wieviel Sinn deine Tipps machen. #augen
Alles was von fragmaledeltraud kommt kann man getrost überlesen...

Beitrag von muehlie 24.11.10 - 19:05 Uhr

Edeltraud sollte vielleicht selber erst mal die richtigen Leute befragen, bevor sie selbst Fragen beantwortet. So eine dumme, unqualifizierte Antwort! #augen

Beitrag von ani_78 24.11.10 - 19:18 Uhr

Ich füttere zu da sie nach dem stillen immer wieder an ihrer hand nuckelt bzw "sucht" und wenn sie dann nichts bekommt wird sie unausstehlich. also geh ich davon aus das ihr das was raus kommt nicht ausreicht. nach der flasche schläft sie dann oder ist eine zeit munter und schläft dann ein. würde ich sie ihr nicht geben ist hier die hölle los. es kommt auch vor das sie nach der brust einschläft dann lasse ich sie natürlich schlafen und wenn sie wieder wach ist und hunger hat lege ich sie erst an und jenachdem gebe ich ihr dann eine flasche oder auch nicht. beim abpumpen ist gerade mal der boden der flasche bedeckt. an der einen brust saugt sie auch oft länger als an der anderen. ich stille sie auch in verschiedenen positionen um die milchbildung noch mehr anzuregen.

vielen dank
anett

Beitrag von lilly7686 25.11.10 - 08:20 Uhr

Hallo!

Vielleicht wär es gut, eine Stillberaterin aufzusuchen.
http://www.lalecheliga.de
http://afs-stillen.de
Beide Vereine arbeiten ehrenamtlich, du zahlst also nichts für deren Hilfe.

Gerade zu Beginn der Stillbeziehung muss sich die Produktion erst auf dein Baby einstellen.
Dazu gehört manchmal leider auch das sog. Clusterfeeding.
Dass dein Baby die Faust in den Mund steckt, ist völlig normal, und muss nicht unbedingt ein Hunger-Zeichen sein.

Die meiste Milch wird während des Trinkens gebildet.
Du kannst versuchen, eine Brust anzubieten, dann die zweite, dann wieder die erste, usw.

Wende dich am Besten an eine Stillberaterin vor Ort. In einem persönlichen Gespräch, vorallem, wenn die Beraterin euch mal beim Stillen zusehen kann, kann man oft viel besser einschätzen, was genau los ist.

Alles Liebe!

Beitrag von 11i 24.11.10 - 21:15 Uhr

Hallo Anett,

denke bis sich das mit dem Stillen eingependelt hat dauert eine Zeit lang, aber zufüttern ist da eher nicht förderlich. Eher viel Zeit nehmen und immer anlegen wann sie will. Ist zwar anstrengend am Anfang, regt aber die Milchbildung an und befriedigt auch das Saugbedürfnis der Kleinen. Aber man kann es auch schaffen vom zufüttern wieder auf voll stillen umzusteigen. Und zum Thema viel kommt da nicht: dein Baby bekommt da viel mehr raus als die Milchpumpe, ich habs schon mehrfach mit wiegen und abpumpen ausprobiert!! Wenn du willst kannst du aber zusätzlich noch Malzbier oder/und Malzkaffee probieren, ich hatte danach allerdings das Gefühl, dass meine Brust fast immer zu voll ist.

Wir hatten anfangs auch große Probleme, besonders wegen Schmerzen beim Stillen. Das hat sich aber nach einiger Zeit (sie ist jetzt 11 Wochen) eingespielt. Wir mussten nicht zufüttern. Was mir sehr geholfen hat war eine Stillgruppe, denn dann kann man sich austauschen und sich gegenseitig helfen.

Viele Grüße und viel Erfolg!

Elfi