Jemand da, dessen Sprößling im Hochbett schläft?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von zibbe 24.11.10 - 11:56 Uhr

Hey ihrs,
falls eure Kurzen in einem Hochbett schlafen, würd ich doch mal gerne wissen seit welchem Alter sie das tun. Man liest bei den meisten Hochbetten, dass sie erst ab 6 Jahren wären, aber irgendwie kann ich mir kaum vorstellen, dass nicht auch jüngere geben soll, die in so einem Ausguck nächtigen. Worauf habt ihr beim Kauf geachtet und was könnt ihr empfehlen?
LG, zibbe

Beitrag von schweinemoeppel 24.11.10 - 12:00 Uhr

Hallo,

meine Tochter bekam im letzten Jahr zu ihrem 4. Geburtstag ein Hochbett mit Rutsche. Darin schläft sie super. Nachts lassen wir allerdings ein Schlummerlicht an, damit sie die Treppe/Rutsche findet, falls sie mal auf die Toilette muss.

Vlg.

Beitrag von bommersch 24.11.10 - 12:02 Uhr

Unser Junior schläft seit er vier
ist in einem hochbett
hatte am anfang noch zusätzlich einen rausfallschutz dran gemacht da der 10 cm höher war als die bettumrandung
und habe die Matratze vom babaybett auf den Boden vors bett gelegt

habe heute immer noch decken auf dem boden liegen

niklas ist jetzt 5,5 jahre

und ist noch nie rausgefallen
auch gab es keine fast situationen

Beitrag von tanjamami2006 24.11.10 - 12:47 Uhr

Hallo,
darf ich mal fragen um was für einen Rausfallschutz es sich da handelt und wo man sowas bekommt. habe seit kurzem meine 4 jährige im hochbett, jedoch schläft bald die 2 jährige schwester unten, ging leider nicht anders

würde mich über infos evlt mit link freuen!

danke

tanja

Beitrag von sunshine_dani 24.11.10 - 12:04 Uhr

Mein Sohn hat sein Hochbett bekommen als er 3,5 Jahre alt war. Er hat aber nur eins das 1,40 m hoch ist. Runtergefallen ist er noch nie und er ist inzwischen 5 Jahre!! Er hat jede Nacht ein kleines Nachtlicht an und eine Wandlampe über dem Bett die er sich auch anmachen kann falls er nachts mal aufstehen muss, aber ihm reicht eigentlich das Nachtlicht.

LG

Beitrag von hannah1010 24.11.10 - 12:07 Uhr

Hallo!

Meine beiden Kids haben jeweils mit 1 1/2 Jahren ein Hochbett bekommen, allerdings eines, das man in 5 oder6 versch. Höhen aufbauen kann.
Am Anfang wars natürlich ganz unten ( ca. 20cm über dem Boden) und mit der Zeit immer weiter hochgewandert.

Bei meinem Sohn ( 3 Jahre ) ist es jetzt auf ca. 1 m Höhe und bei meiner Tochter ( 6 Jahre ) auf ca. 1,60 m.

Schlafen beide super drin und sind noch nie rausgefallen.

Ach ja...unsere Betten sind von "Billi-Bolli".

lg tina

Beitrag von liurin 24.11.10 - 12:12 Uhr

hallöchen, unser schläft seitdem er 3 J. ist darin. das hochbett hat aber auch einen rausfallschutz, wie die meisten :-) die treppe konnte er auch gut raufklettern. unser 2jähriger kommt schon problemlos die treppe hoch, nur lass ich ihn das nicht unbeaufsichtigt machen, da ich noch schiss hab :-)

LG

p.s. an der wand haben wir ihm eine kleine lampe angebracht, falls er nachts durst hat oder auf toilette muss. ER LIEBT SEIN HOCHBETT ÜBRIGENS und sein kleiner bruder möchte da auch ständig rein. und unterm bett bauen wir immer ne höhle, verstauen die gästematratze und die tausend kuscheltiere ;-)

Beitrag von bine3002 24.11.10 - 12:13 Uhr

Meine Tochter war 3 1/2 als sie ein Hochbett bekam. Sie hat es sich gewünscht. Wir haben uns für ein halbhohes Bett entschieden, was anderes passt auch gar nicht rein. Es gibt gewissen Regeln im Hochbett: Nicht hoppsen, nicht laufen, nur krabbeln, maximal 2 Kinder im Bett. Daran hält sich meine Tochter und passt auch auf andere Kinder auf. Für kleinere Kinder haben wir eine Sicherung, sodass sie die Treppe nicht hoch kommen.

Ich denke, es kommt sehr aufs Kind an. Einem kleinen Racker, der nur Unsinn macht, würde ich kein Hochbett hinstellen.

Beitrag von sillysilly 24.11.10 - 12:22 Uhr

Hallo

Hochbetten sind ein schwieriges Thema - ist die größte Unfallgefahr für Kinder unter 7 Jahren -
und im erste Hilfe-Kurs wurde uns deutlich davon abgeraten.

Hatte echt Sorgen, vor allem wenn auch Besuchskinder da sind. Denn dann wird doch mal im Bett gespielt ..... und gerade Nicht-Hochbettkinder sind besonders geneigt sich über das Hochbett zu freuen und zu toben.
Und die Vorstellung, daß einem Besuchskind was passiert ---- grauenhaft ...

Wir haben jetzt Hochbetten - aber ich habe bei einer Taue-Sicherheitsfirma extra Netze anfertigen lassen -
So kann nicht mehr abgestürzt werden .....
Und bei den Treppen haben wir Bretter angebracht, damit der Kleine oder zu kleine Besuchskinder nicht hoch kann

Grüße Silly

Beitrag von tanjamami2006 24.11.10 - 12:54 Uhr

Hallo,

ich gebe dir schon recht das so ein hochbett unfalltechnisch freilich nicht gerade gut istl
ich möchte jedoch anmerken , dass es auch wohnsituationen gibt, die keine andere möglichkeit lassen.
so wie bei uns: wir haben zwei winzige zimmer und bald kommt unser drittes kind.
zwei einzelne betten kann man nicht stellen, bzw dann haben die kinder ja gar nichts mehr von ihrem zimmer
so ist es nun das meine 4 jährige in einem hochbett schläft und die kleine bald 2 wird dann in einem halben jahr unten schlafen.
interesant finde ich was du über sicherungsmassnahmen geschrieben hast!
Kann ich dafür noch infos haben?
welche firma macht sowas? was kostet es und wo gibts sowas?
ich möchte unser hochbett auf jeden fall auch noch sichern, zum glück kann die kleine noch nicht alleine hoch.
und auch die große geht dann oft unten mit ihr rein,
ist auch schön dann hat die große ihren privatplatz oben,
denn sie übrigens sehr liebt, da das bett direkt vor dem fenster steht und somit eine tolle aussicht bietet"!

gruss tanja

danke für infos

Beitrag von sillysilly 24.11.10 - 17:57 Uhr

Hallo

wenns klappt stelle ich gleich mal ein Foto in mein Vk - lösche ich aber bald wieder raus.
Da kann man unser System erkennen.

Wir brauchen auch die Hochbetten, aber ohne richtige Sicherung hätte ich keine ruhige Minute.
Habe mal einen Bericht von der Hannelore Kohl Stiftung gesehen, über Gehirnschäden nach Stürzen von Hochbetten, damals habe ich unser Hochbett meiner 3,5 Jährigen Tochter noch am selben Abend - durch meinen Mann - abbauen lassen.

Meine Mittlere ist ein wilder Vogel und so bin ich etwas entspannter - wobei trotzdem auf dem Bett nicht getobt werden darf.

Die Seile kann man nach Maß bei diversen Taufirmen herstellen lassen.
Wir haben sie oben mit Karabinern befestigt, so kann das Netz auch ab gemacht werden.
Die Karabiner und die Hacken gehen ganz schön ins Geld vor allem weil wir zwei Betten haben.
Der Preis vom Netz war für mich echt ok

Grüße Silly

Beitrag von nudelmaus27 24.11.10 - 14:16 Uhr

Hallo!

Meine große Tochter ist reichlich 4 Jahre alt und schläft seit 1 Woche in einem Flexa Hochbett (also nicht halbhoch sondern ganz hoch) und ganz ehrlich die ersten Nächte hatte ich Angst, denn es ist wirklich hoch.

Jedenfalls hat sie so eine Ikea Himmelröhre drüber und sowieso ein Nachtlicht in der Steckdose und wir haben Hochbettgriffe an der Leiter und Teppich auf den Stufen angebracht damit sie besser rauf und runter kommt.

Mittlerweile kommt sie prima klar und liebt ihr Hochbett was eigentlich erst für Kinder ab 5 Jahren ist!
Meiner Freundin ihre Tochter ist übrigens ein halbes Jahr älter und ist schon mal "abgestürzt" in dem Alter und hatte danach einen echt komplizierten Armbruch.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann kauf ein halbhohes oder ein mitwachsendes Bett (ist aber sehr teuer!), da stürzt dein Kind wenigstens erstmal nicht so tief.

LG, Nudelmaus

Beitrag von daniela9982 24.11.10 - 14:24 Uhr

mein sohn hat zu seinem 3 geburtstag ein hochbett mit rutsche bekommen, im ersten monat haben wir ihm gesagt er soll uns rufen wenn er aufs klo muss, da wir nicht wollten das er im dunklen die treppe runter fällt... und nach nem monat haben wir ein schlummerlicht nachts an und es klappt alles super von allein, er geht runter wenn er aufs töpfchen muss und klettert wieder allein hoch und schläft weiter...

lg dani

Beitrag von jessi_hh 24.11.10 - 15:00 Uhr

Hallo,

unsere Süße hat zum 3. Geburtstag ein halbhohes Bett (ca. 1,15m hoch) bekommen. Sie liebt es und wir haben den Kauf nicht bereut.
Nachts leuchtet ein Nachtlicht und wir haben eine schräge Treppe, die sie meist vorwärts runterklettert. Im Bett ist ein Tunnel, damit die Kids (auch Besuchskinder) nicht darauf hopsen.

Ich finde die Sicherungsmaßnahmen, die einige hier erwähnt haben etwas übertrieben. Für nachts, wenn das Kind schläfrig ist - o.k.. Aber tagsüber? Ein Klettergerüst ist viel höher und da kann das Kind genauso herunterfallen. Oder spannen die Mutter dort auch Netze? #kratz

LG,
Jessi

Beitrag von zahnweh 24.11.10 - 15:56 Uhr

Auf dem Spielplatz sind bei uns keine Netze. Dafür Rindenmulch.

Meine Madam ist schon vom höheren Klettergerüst gefallen: auf Rindenmulch. Es ist nichts passiert, sie ist weich gefallen und weil sie wach war, konnte sie sich abfangen.

Zu Hause, deutlich geringere Höhe auf harten Korkboden gefallen. Gehirnerschütterung!
Nachts ist sie auch schon am Rausfallschutz vorbei rausgefallen. Kopf voran. Ebenfalls harter Korkboden, wenige Zentimeter über dem Boden und Kopfschmerzen danach.

Und nein, Rindenmulch werde ich ihr nicht ins Zimmer legen. Dafür darf sie auf den Spielplatz wo es welchen gibt und da sind dann auch größere Höhen erlaubt.

Beitrag von zahnweh 24.11.10 - 15:48 Uhr

Hallo,

meine wird ehrlich gesagt kein Hochbett bekommen. Auch wenn schon andere darin schlafen.

Unser Kinderarzt rät von unter 6 Jahren strikt davon ab - er hat schon zu viele Unfälle erlebt und die gesamte Entwicklung ist ab 6 Jahren eben ausgereifter.

Meine ist 3 Jahre alt, hat Rausfallschutz am Bett. Nur wenige Zentimeter vom Boden. Zum Glück!!!

Sie ist schon durch die zwei offenen Stäbe vom Gitterbett rausgefallen und kürzlich am Rausfallschutz vorbei gefallen (Rausfallschutz ist am Fußende körperbreit offen, so dass sie alleine raus kann). Kopf voraus und mit voller Wucht. Aus einem halbhohen Hochbett hätte sie das nicht überlebt oder wenn säße ich nicht hier, sondern würde sie auf Intensiv betreuen.


Von einem Rundherum Rausfallschutz halte ich auch nichts. Denn sie muss ja nachts auch mal aufstehen können. Meine steigt auch mal oben drüber, aber muss keine Leiter finden.

Ansonsten weiß ich aus dem Bekanntenkreis:
eigenes Kind hält sich an die Regeln: nicht toben. Besucherkind klettert hoch (nein ein 3jähriges kann sich gegen Gäste nicht immer durchsetzen), fällt runter: Schädelbasisbruch. Geschaut wurde öfter, aber ich bin der Meinung man sollte auch ein Kind (auch mit Besucherkindern) ca. 10 Minuten allein spielen lassen können und schauen. Bei einem Hochbett kann diese Zeit zu lang sein.

Meine bekommt jetzt ein niedriges 90x200 Bett. Mit Schubfächern für Stauraum.
Klettern kann sie tagsüber auf dem Spielplatz.

ja, es gibt viele Kinder, die schon seit Jahren ein Hochbett haben und denen (noch) nichts passiert ist. Finde ich gut. Aber ich glaube kaum, dass die Eltern, deren Kindern etwas passiert ist, noch Zeit für Foren haben. Die sitzen jetzt auf der Intensiv und betreuen ihr Kind.

Stimmt, passieren kann überall etwas. Genau deswegen gehe ich mit meinem Kind auf den Spielplatz. Dann ist sie wach, fit, es ist hell, wenn sie schnell auf's Klo muss kein Problem, Alpträume hatte sie tagsüber bisher keine, auf dem Spielplatz werde ich mich nicht zu ihr kuscheln und wenn sie runterfällt ist sie 1. wach und 2. landet sie im weichen Rindenmulch.
Der Unterschied vom Klettergerüst wach auf Rindenmulch zu fallen und nachts Kopf voraus, schlafend aus einem niedrigem Bett auf harten Boden macht viel aus.

Beitrag von sillysilly 24.11.10 - 18:05 Uhr

Hallo

genau meine Erfahrungen -
deswegen hatten wir bis vor kurzem gar kein Hochbett.

Meine Tochter ( gerade 6 ) und 3,5 haben aber ein gemeinsames Zimmer und Schwierigkeiten mit den Bereichen im Zimmer.
Die Kleine hatte immer das Gefühl ihr gehört nichts, kein Bereich.

Darum haben wir hohe Hochbetten mit Schrank und Schreibtisch drunter.
Aber eben mit einer Profi-Sicherung -
sie können im Treppenbereich immer noch abstürzen, aber die Gefahr verringert sich deutlich.

Und das meiste passiert eben beim Spielen - es muß gar nicht toben sein, ers reicht aus unvorsichtig zu sein, sich zu weit raus zu lehnen oder eben ein Kind schupst ein Anderes weil es sich ärgert.

Bei uns bleiben bei Besuch die Bretter an der Leiter -

Grüße Silly

Beitrag von knutchen 25.11.10 - 00:30 Uhr

Hallo,
unser Sohn schläft seit ein paar Wochen in einem Hochbett und er ist knapp 4 3/4 Jahre alt. das Bett ist selbst gebaut. Er kann nicht rausfallen, da das Brett an der Seite höher ist als die Matratze. Für den Fall der Fälle haben wir aber das Kinder Sofa ausgeklappt und noch eine Matratze drüber gelegt. Im Zimmer brennt ein Nachtlicht, so dass er problemlos aufstehen kann um auf die Toilette zu gehen. Ich hätte gerne noch einen Tunnel zur Sicherheit am Bett befestigt, allerdings wollte unser Sohn das partout nicht. Wir haben auch hin - und herüberlegt, ob das zu früh ist und wir es zunächst auf halbe Höhe bauen. Haben uns dann aber darauf geeinigt, dass wir es erstmal in voller Höhe probieren..... Bei uns im Bekanntenkreis haben viele 4-5Jährige Hochbetten und alle kommen gut zurecht.

LG
knutchen