Viel FW = Schwangerschafts-Diabetes?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von asharah 24.11.10 - 16:26 Uhr

Hallöchen,

da heut Mittag nur eine einzige Antwort, versuch ich´s jetzt nochmal!

War am Dienstag wieder beim Doppler, Versorgung usw. ist super, aber der FA hat "viel Fruchtwasser" festgestellt (obere Grenze des Normalwerts). Meinte, das könnte auf einen Gestationsdiabetes hindeuten, und ich sollte nochmal einen Zuckerbelastungstest machen. Hatte in der 29. SSW schonmal einen, die Werte waren optimal: 4,91 / 9,12 / 6,94 mmol/l. Habe auch absolut keine Anzeichen für Zucker, Urinwerte und einfache Blutzuckermessungen sind absolut i.O.! Habe jetzt natürlich keine große Lust, das Ganze Prozedere nochmal (und vermutlich sinnlos) über mich ergehen zu lassen, zumal ich frühestens nächste Woche zum Test kann, d.h. ich wäre schon Ende 38. SSW wenn die Ergebnisse da wären.

Meine Frage an alle die sich damit auskennen:
Was wird bei einer SS-Diabetes meistens gemacht, welche Behandlung ist die häufigste? Ab wann wäre das Medikament- bzw. Insulinpflichtig? Und was würde dem Krümel passieren, wenn die letzten 1-2 Wochen nicht behandelt wird?

Ach ja, der Kleine ist nicht zu groß (2800 g, 48 cm) und es geht ihm laut US prima. Meine Hebi meint, ich sollte doch die KH-Untesuchung nächsten Montag abwarten, ob tatsächlich (zu) viel FW da ist.

LG, Ash (37. SSW)

Beitrag von fyluc 24.11.10 - 16:42 Uhr

#winke

Hatte das auch also zu viel FW musste dann 4 Tage ins kh wurde zuckertest gemacht aber war alles im grünen bereicht kein zucker,wieso ich zu viel Fruchtwasser habe/hatte ist den ärzten unklar.

Die Frage mit dem Insulin usw kann ich dir leider nicht beantworten

Beitrag von asharah 24.11.10 - 16:47 Uhr

Warum musstest du denn ganze 4 (!) Tage ins KH dafür?
Wieviel FW zuviel hattest du denn?

Beitrag von fyluc 24.11.10 - 17:49 Uhr

kann dir leider nicht sagen wie viel es war aber bei mir hat es auch wehen ausgelöst deswegen hab ich auch noch wehenhemmer und lungenreife bekommen

Beitrag von lela99 24.11.10 - 16:56 Uhr

Hallo,

der Rat deiner Hebamme ist mit Sicherheit sinnvoll. Abgesehen davon ist doch die Frage, was der Belastungstest auf den letzten Metern noch bringen soll? Die Gefahr ist doch immer, dass das Kind bei Diabetes zu groß und zu schwer wird und sich die Organe ggf. nicht optimal entwickeln (zwar groß, aber nicht angemessen leistungsfähig), aber da dein Kleiner eh fit ist, kann das ja kaum das Problem werden. Selbst wenn du Werte hättest, die mit Insulin behandelt werden müssten, würde die Einstellung damit wahrscheinlich länger dauern als der Rest deiner Schwangerschaft.
Eine Sache könnte allerdings eintreten: Dein Baby könnte bei der Geburt schlechte Blutzucker-Werte haben. Um dem vorzubeugen, kannst du für die letzten Wochen eventuell minderwertige Kohlenhydrate (Weißmehl, Zucker und co) meiden, aber wenn du meinst, dass deine normalen Werte sowieso i.o. sind, dann sollte doch alles gut sein. Kontrollierst du denn selber gelegentlich?
Ich stand auch schon unter Verdacht der eingeschränkten Glukose-Toleranz, messe jetzt regelmäßig, ist aber alles bestens.

Viel Glück!