Antrag auf Aufenthaltsbestimmungsrecht...

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von blushless 24.11.10 - 16:52 Uhr

Hallo, ihr Lieben,

das ist mein erster Beitrag hier im Forum und ich möchte nicht niedergemacht werden...

Folgende Situation:
der Papa von meiner Tochter und ich haben gemeinsames Sorgerecht, ich habe einen Antrag auf Aufenthaltsbestimmungsrecht gestellt. Welche Auswirkungen damit verbunden waren, konnte ich nicht absehen...
Wir hatten letzte Woche die Anhörung beim Familiengericht und es wurde der Umgang festgelegt...

Jetzt meine Frage: Kann ich den Antrag auf das Aufenthaltsbestimmungsrecht zurückziehen, obwohl schon die erste Anhörung war?

Ich würde mich über eine Antwort freuen....ich weiß langsam nicht mehr weiter....

Lg blushless

Beitrag von bob-andrews 24.11.10 - 16:56 Uhr

Klar geht das. Sag Deinem Anwalt Bescheid und gut ist.

Beitrag von blushless 24.11.10 - 17:13 Uhr

Danke für die schnelle Antwort...aber geht das so einfach? Und was ist dann mit den Kosten? Und wenn ich den Antrag zurückziehe, bleibt dann der Gegenantrag vom Papa bestehen?

Beitrag von fensterputzer 24.11.10 - 17:17 Uhr

wo kein Antrag da kein Gegenantrag un du zahlst eben deinen Anteil der Kosten: deinen Anwalt und die bisher entstandenen Gerichtskosten plus die bisherigen Kosten SEINES Anwaltes den er wegen deines Antrages nehmen mußte.

Beitrag von blushless 24.11.10 - 17:21 Uhr

Es tut mir leid, wenn ich so blöd frage..aber ich habe Prozesskostenhilfe bewilligt bekommen. Trage ich trotzdem die Kosten?

Ich will mich nicht blöd stellen, ich möchte nur meine Fehler wieder gut machen...

Beitrag von fensterputzer 24.11.10 - 17:25 Uhr

jetzt wirds echt kompliziert!! Weil PKH bekommst du nur bei guten Aussichten den Prozeß zu gewinnen......... Da kann ich nur sagen : frag den Anwalt , daß kann dir hier keiner mehr beantworten.

Beitrag von blushless 24.11.10 - 17:28 Uhr

PKH habe ich bekommen, weil mein Einkommen nicht so hoch ist, weil ich grad im dritten Lehrjahr meiner Berufsausbildung bin...

Okay...dann bedanke ich mich ganz herzlich bei dir...

Beitrag von fensterputzer 24.11.10 - 17:35 Uhr

schon richtig aber eben auch nur wenn du sehr gute Chancen hast den Prozeß zu gewinnen sonst gibt es nämlich keine PKH egal bei welchem Einkommen.

Beitrag von blushless 24.11.10 - 17:51 Uhr

okay...schwieriger wird es damit jetzt auch noch...dankeschön trotzdem :-)

Beitrag von fensterputzer 24.11.10 - 17:58 Uhr

wenn du Geld sparen willst ziehst du den Prozess durch denn du hast ihn ja nicht ohne Grund angestrengt.

Beitrag von blushless 24.11.10 - 18:07 Uhr

...aber nerven das durchzuhalten, die habe ich nicht...ich bin fertig mit den nerven...es ist besser so...

Beitrag von fensterputzer 24.11.10 - 18:14 Uhr

falscher Ansatz denn der Grund existiert immer noch. Zieh es durch denn dein Anwalt ist immer an deiner Seite!!! Du bist nicht allein und denk dran du tust es für das KIND

Beitrag von peti05 24.11.10 - 22:11 Uhr

Hallo


Zieh dein Ding jetzt durch ........

Es wird auch wieder ruhiger.....Egal was passiert ist du hattest deinen Grund einen Antrag zu stellen

Kram noch einmal deine restlichen Reserven raus und dann ist es geschafft

NICHT AUFGEBEN


lg Petra

Beitrag von parzifal 25.11.10 - 14:44 Uhr

Eine "hinreichende Erfolgsaussicht" ist ausreichend.