Zungenbändchen

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Beitrag von dani.only 24.11.10 - 20:09 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Wir waren heute zur U4. Fabian ist prima entwickelt und alles ist soweit bestens.
Die KiÄ hat heute festgestellt, dass er ein kurzes Zungenbändchen hat. Sie meinte aber, dass man das in der Regel nicht mehr durchtrennt und hat meine Bemerkung, dass daher ja vielleicht auch meine Schmerzen beim Stillen (immer noch) kommen, eher als unwahrscheinlich abgetan, da er ja normal zunimmt. Das Trinken also ja eigentlich klappt.
Stimmt ja auch, aber dennoch bin ich der Meinung, dass es (ganz vielleicht) besser wäre, wenns durchtrennt wird?!
Ausserdem habe ich mich etwas eingelesen in das Thema und bin darüber gestolpert, dass es später zu Schluck- und vor allem Sprachproblemen führen kann.
Nun überlege ich, was wir machen. Mein Mann findet eigentlich, dass wir das nicht machen sollten. Er hat halt Sorge, dass es dem Kleinen Schmerzen bereitet, die eigentlich nicht sein müssen.
Dazu habe ich aber gelesen, dass je älter das Kind wird, desto "aufwendiger" wird es. Dann eben mit Narkose und Schmerzen danach, weil es nicht mehr so gut heilt, wie jetzt noch.
Angeblich geht das ja jetzt noch ohne Narkose (Fabian iat 14 Wochen alt) und mit nur einem kleinen Ziep, den er sofort wieder vergisst, sobald er danach angelegt wird.
Würde gerne mal eure Erfahrungen und Meinungen dazu hören.
Sonst noch einen schönen Abend euch!

Dani

Beitrag von sternenforscher 24.11.10 - 20:13 Uhr

Hi du,
bei meiner Nichte wurde es mit ein paar Wochen kurz und schmerzlos in der Praxis erledigt. Danach hatten sich ALLE Stillprobleme erledigt! Meine Mutter hat auch ein kurzes Zugenbändchen, welches nicht durchtrennt wurde. Man kann also prima damit leben, aber stillen ist in der Tat manchmal nur sehr schwer, schmerzhaft oder gar nicht möglich.
LG Tanja

Beitrag von puenkchen 24.11.10 - 20:18 Uhr

huhu

also zu meinem ersten sohn wurde mir das auch gesagt mit dem zungenbändchen und das es so durchgeschnitten wird#schock wir haben uns dagegen entschieden. und was soll ich sagen er ist jetzt 5 und spricht ohne zu lisbeln und schluckbeschwerden hat er auch. er redet mehr als deutlich. ich bin froh das wir das nicht gemacht haben.
wenn ich es vermeiden kann werde ich meinem kind jeglichen schmerz nicht antun. stell dir vor die scheniden deinen zungenbändchen durch und sagen es soll nicht weh tun#kratz#klatsch also ich bitte dich kneif doch mal dein baby und sag ihm das tut nicht weh#nanana

sorry aber für mich ist sowas unnötig

puenkchen

Beitrag von lilly7686 24.11.10 - 20:46 Uhr

Hallo!

Im Zungenbändchen sind meines Wissens kaum bis keine Nerven. Daher ist das Durchtrennen eher erschreckend als schmerzhaft (wenn ich mich täusche, dann bitte verbessert mich!).

Natürlich können die Schmerzen beim Stillen durch das zu kurze Zungenbändchen sein. Bzw. ist es sehr wahrscheinlich!

Wenn du also vorhast, länger zu stillen, dann sollte das Zungenbändchen durchtrennt werden.
Du musst dir nur die genaue Art zu Trinken vorstellen: die Zunge "melkt" (das heißt tatsächlich so!) die Brust. Wenn das Zungenbändchen nicht durchtrennt wird, kann es sein, dass dein Baby nicht richtig trinkt und nur die Brustwarze und einen kleinen Teil des Warzenhofes in den Mund nimmt. Dadurch wird die BW gereizt und schmerzt dann natürlich auch.

Ich persönlich würd es durchtrennen lassen.

Liebe Grüße!

Beitrag von dani.only 24.11.10 - 21:46 Uhr

Genau damit habe ich ja auch argumentiert. Ich bin noch unschlüssig, wie lange ich Stillen werde, aber zumindest möchte ich nicht morgen abstillen. ;-)
Davon abgesehen ist die Sache mit der eventuellen Sprachstörung ja auch nicht unerheblich, bzw. auch ziemlich wichtig.
Ich denke, wir werden noch mal einen zweiten Arzt dazu befragen, der sich vielleicht besser mit der Materie auskennt und dann entscheiden.

Danke dir!

Beitrag von lilo_26 24.11.10 - 21:31 Uhr

Hallo Dani,

also ich weiß nicht, wie kurz - kurz ist.
Bei mir und unserem kleinen Sohn ist es genau das selbe. Ich habe ein kurzes Zungenbändchen, was nie durchtrennt wurde. Ich habe weder Schluckprobleme noch Sprachprobleme.
Wir lassen das Zungenbändchen von unserem kleinen nicht durchtrennen.

Ich habe meinen Sohn bis fast zum 9. Lebensmonat gestillt und ich hatte nie Schmerzen.

Ich habe mich in das Thema nicht so intensiv belesen, aber ich denke, dass man dem kleinen Körper nicht unbedingt eine "Wunde" zufügen muss. Ich denke, dass das auch verkraftet werden muss von dem kleinen. Und das man dann unbedingt auf peinliche Hygiene achten muss (klar muss man auch, aber wie oft soll man dann den Nucki sterelisieren, man weiß ja nicht, ob schon Keime auf dem Nucki sind, die sich dann schön verbreiten können.)

Aber die Entscheidung kann dir keiner Abnehmen, die musst du im Interesse von deinem Kleinen treffen.

LG Lilo_26

Beitrag von dani.only 24.11.10 - 21:40 Uhr

da hast du wohl Recht. Aber um eine Entscheidung zu treffen, wollte ich halt Erfahrungen hören. :-)
Über die Sache mit dem Nucki sterilisieren zumindest muss ich nicht nachdenken. Den nimmt er eh nicht. ;-)
Aber es ist auf jeden Fall interessant von Menschen zu hören, die es nicht haben machen lassen und trotzdem gut damit leben.
Meist liest man immer nur vom Gegenteil.
Ich denke, wir werden tatsächlich einfach mal eine neutrale, zweite Meinung einholen.
(Und leider habe ich ja Probleme beim Stillen, die unter Umständen damit gelöst wären. Aber auch das kann vielleicht ein zweiter Arzt beurteilen, wenn er sich das mal genauer anschaut.)

Danke für deine Antwort.

LG, dani

Beitrag von lilo_26 24.11.10 - 22:02 Uhr

Hallo Dani,

meinst du nicht, dass eine weitere Meinung dich nicht doch noch verunsichern würde? Also mir würde es so gehen. Wenn der eine Arzt Hü und der andere Hot sagen würde.

Was meint deine Hebamme zu den Stillproblemen, bzw. zu dem Thema?

LG, Lilo

Beitrag von dani.only 24.11.10 - 22:09 Uhr

da diese kinderärztin, bei der wir sind, auch behauptet hat, die blähungen seien normal und da müssten wir durch und ein besuch beim osteopath sofort abhilfe geschaffen hat, höre ich mir gerne nochmal eine meinung von jemandem an, der davon vielleicht etwas mehr ahnung hat und sich auch mal anschaut, wie kurz kurz eigentlich ist und so weiter.
meine hebamme hat vom stillen nicht viel ahnung. stehe mittlerweile in kontakt zu einer stillberaterin. allerdings bisher erst per email. und da hab ichs noch nicht erwähnt, da ich es ja vorhin erst erfahren habe.

LG, Dani

Beitrag von lilo_26 24.11.10 - 22:32 Uhr

Das ist echt schade, dass deine Hebamme keine Ahnung vom Stillen hat, aber es ist richtig, dass du dir dazu andere Hilfe suchst. Sprich nur bald mal mit der Stillberaterin, denn mit Schmerzen stillen bringt nichts. Ich denke, dass die unangenehmen Schmerzen sich im Kopf festbrennen und man dann vielleicht nicht ungehindert stillen kann.
Ich glaube, dass es echt viele Ärzte gibt, die immer ihre Schiene fahren, ohne mal nach Ausweichmöglichkeiten zu suchen. Unser Arzt ist da echt gut. Er will unseren Kleinen auch alle 4 Wochen zum messen uns wiegen sehen, damit er immer auf dem Laufenden ist. Die Abstände zwischen den U-Untersuchungen sind ihm zu lang.

Ich wünsche dir, dass dir die zweite Meinung hilft, die richtige Entscheidung zu treffen.

Alles Gute wünscht Lilo_26

Beitrag von katrinchen85 24.11.10 - 23:08 Uhr

Hallo,

also bei unsrem Kleinen haben die gleich in der Klinik schon gesagt, dass sein zungenbändchen sehr kurz ist. Man siehts auch richtig, wenn er versucht die Zunge richtig raus zu strecken.
Unsere Kinderärztin sagte aber auch, dass man das nur bei Beschwerden durchtrennt.
Nun die Beschwerden tauchten dann aber auch recht bald nach der Geburt auf. Meine Brustwrazen sind richtig gerissen. Seitlich so. richtig lange Risse, zeitweise auch eitrig... Man hört auch, dass er ganz falsch saugt, er zieht immer Luft beim Trinken. Dadurch hat er natürlich auch Blähungen#augen
Wir lassen es also jetzt nächste Woche durchtrennen. Die machen das aber huet nicht mehr ohne Narkose meinte unser Arzt der das dann macht. Sondern mit einer leichten Gas-Narkose. Sofort danach gehts ihm wieder super meinte er und er kann beschwerdefrei trinken. das wird wohl mit so ner Art Lötkolben gemacht meinte mein Mann.


LG,Kati

Beitrag von dani.only 25.11.10 - 10:31 Uhr

Wir haben dann heute Nachmittag einen Termin bei einem HNO. Mal sehen, was der dazu sagt.
Danke euch für eure Tipps!

LG, Dani

Beitrag von dani.only 25.11.10 - 14:09 Uhr

falls es euch interessiert. haben uns nun doch erst einmal dagegen entschieden :)

Beitrag von lilo_26 25.11.10 - 22:18 Uhr

schön, dass du uns noch geschrieben hast, was eure Entscheidung ist.

Wenn dann doch noch Probleme sind, könnt ihr euch ja immer noch dazu entscheiden.

Alles Gute für Euch,
Lilo