beschäftigungsverbot? kündigungsgrund aufgrund unehelicher SS?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von kia2010 24.11.10 - 20:44 Uhr

Guten tag zusammen,
vielleicht könnt ihr mir helfen. ich arbeite auf einer befristeten stelle in einer kirchlichen (katholischen) einrichtung und habe einen starken kinderwunsch. da mein partner und ich nicht verheiratet sind, habe ich nun angst, dass ich deshalb gekündigt werden könnte oder dass mein chef extrem enttäuscht/sauer wäre, da er erwartet, dass man nach dem christlichen glauben lebt - wie er es vor der einstellung ausdrücklich erwähnt hat (wobei ich nicht wirklich weiß, wie er das meinte...)
ich bin hin und hergerissen. einerseits wünsche ich mir nichts mehr als schwanger zu werden - andererseits habe ich angst vor der kündigung oder dass ich auch generell nicht mehr in meiner einrichtung (mit pflegebedürftigen kindern) arbeiten darf, obwohl ich dort sehr gerne arbeite und ich bei beschäftigungsverbot meinen lieben kollegen wirklich viel mehrarbeit antun würde... was mich auch wieder zum hinauszögern drängt...
aber meine lebensplanung davon abhängig machen? es gibt doch immer irgendwelche gründe es zu verschieben... vielleicht könnt ihr mir mal eure meinung dazu schreiben, würde mich sehr freuen. v.a. bzgl. beschäftigungsverbot mit pflegebedürftigen kindern als schwangere und bzgl kündigungsverbot aufgrund unehelicher schwangerschaft in kirchlicher einrichtung... VIELEN LIEBEN DANK!!!!!!!

Beitrag von sonne_1975 24.11.10 - 20:52 Uhr

Und warum könnt ihr vorher nicht heiraten?

Beitrag von kia2010 24.11.10 - 21:04 Uhr

gute frage, habe ich mir schon gedacht. naja ...

1. für andere heiraten?!?!?!?
2. ich wollte immer nur heiraten, wenn ich einen antrag bekomme... da bin ich als frau halt altmodisch...
3. (und es gibt berufliche gründe seinerseits, weshalb eine heirat auf dauer für uns evtl. von nachteil sein könnte)

reicht es kirchlichen arbeitgebern denn, wenn man schwanger heiratet?! oder muss man vor der zeugung geheiratet habe... dann kann man ja noch ewig warten. eine "schöne" hochzeit is ja nicht so schnell realisierbar.... :( ich will meine hochzeit doch nicht mal eben irgendwo dazwischenquetschen...

und muss man kirchlich heiraten oder reicht standesamtlich? also eine kirchliche hochzeit stell ich mir schon etwas größer vor und frühstens in einem halben jahr bis jahr umsetzbar, mit planung und so... ojeeee...

Beitrag von fensterputzer 24.11.10 - 21:17 Uhr

***

Beitrag von vwpassat 25.11.10 - 10:47 Uhr

Richtig

Beitrag von hauke-haien 25.11.10 - 11:39 Uhr

Ich glaube eine pauschale Beleidigung von Religionsgemeinschaften gehört nicht zum guten Stil in einem Internetforum!

Beitrag von sonne_1975 24.11.10 - 21:25 Uhr

Da habe ich keine Ahnung. Wenn du aber mit Kind und nicht verheiratet einen neuen Job im gleichen Bereich suchen solltest, wäre es sehr schwierig.

Ob man kirchlich heiraten muss - keine Ahnung.

Aber eins ist sicher, gekündigt werden kannst du in einer SS nicht.

LG Alla

Beitrag von demy 24.11.10 - 21:32 Uhr

"Aber eins ist sicher, gekündigt werden kannst du in einer SS nicht. "

In einem Tendenzbetrieb wie die Kirche einer ist schon!

Gruß
Demy

Beitrag von windsbraut69 25.11.10 - 07:48 Uhr

"Aber eins ist sicher, gekündigt werden kannst du in einer SS nicht. "

Von wegen!
Die Kirche ist kein Arbeitgeber, der mit normalen juristischen Maßstäben gemessen wird.

Gruß,

W

Beitrag von fensterputzer 24.11.10 - 20:57 Uhr

***

Beitrag von hauke-haien 25.11.10 - 11:41 Uhr

Dein Ton, Madamme, ist unter aller Kanone!

Beitrag von fensterputzer 24.11.10 - 20:58 Uhr

***

Beitrag von manavgat 24.11.10 - 21:01 Uhr

Wer im pädagogischen Bereich arbeitet, engt sich bei der Berufswahl erheblich ein, wenn er aus der Kirche austritt oder ein außereheliches Kind bekommt.

Ich würde vermutlich - rein rational - erst heiraten und dann schwanger werden.

Gruß

Manavgat

Beitrag von fensterputzer 24.11.10 - 21:19 Uhr

Mana , ich sage ja sie soll sagen der heilige Geist hat sie bestiegen.. da soll dann die Kirche die ja die Evolution abstreitet erstmal logisch das Gegenteil beweisen.

Beitrag von r.le 24.11.10 - 21:25 Uhr

Hallo Fensterputzer,

was sollen diese Art Beiträge? Wem helfen Sie weiter?

Bist Du besoffen? Alkohol ist keine Lösung . . . ;-).

Gruß

Ralf

Beitrag von fensterputzer 24.11.10 - 21:28 Uhr

man muß sie mit ihren eigenen Waffen schlagen

Beitrag von r.le 24.11.10 - 21:40 Uhr

<man muß sie mit ihren eigenen Waffen schlagen>

wen denn - die katholische Kirche?

Bis das gelingt ist die TE samt Kindern und Kindeskindern Geschichte.

Eine Lösung für Ihr aktuelles Problem bietet Dein Ansatz nicht so ganz.

Gruß

Ralf

Beitrag von fensterputzer 24.11.10 - 21:43 Uhr

mit Unterstützung von Blödzeitung und RTL läßt sich bestimmt auch eine sog. unbefleckte Empfängnis darstellen! Da kann dann noch nicht mal Kondomipapa was machen als anerkennen.

Beitrag von knutschka 24.11.10 - 21:36 Uhr

"Wer im pädagogischen Bereich arbeitet, engt sich bei der Berufswahl erheblich ein, wenn er aus der Kirche austritt oder ein außereheliches Kind bekommt."

Kannst du mir das mal erklären?

Ist das im Westen wirklich ein allgemeines Problem? (Ich gehöre keiner Konfession an, habe ein uneheliches Kind und bin mir sicher, dass beides hier im Osten niemanden bei der Stellevergabe für Lehrer interessiert).

LG Berna

Beitrag von kati543 24.11.10 - 21:46 Uhr

Das kann ich dir auch erklären. Die Regel bei den kirchlichen Arbeitsplätzen lautet, dass jeder Angestellte ein gläubiger, getaufter Christ evangelischen oder katholischen Glaubens sein muß. Ein entsprechendes Schreiben des zuständigen Pfarrers ist bei der Bewerbung vorzulegen. Austritt aus der Kirche bedeutet die Kündigung. Bei uns im "Westen" gibt es fast nur kirchliche Einrichtungen. Und die suchen wie verrückt Erzieherinnen, weil die eben nur katholische und evangelische Erzieherinnen einstellen. Mit unehelichen Kind und/oder falscher Konfession oder gar konfessionslos reduziert die Anzahl möglicher Arbeitsplätze mal locker um 80-90%.

Beitrag von knutschka 25.11.10 - 07:30 Uhr

Alles klar, ich dachte schon, ich hätte was verpasst... ;-) Aber dann betrifft uns das ja wirklich nicht.

LG Berna

Beitrag von windsbraut69 25.11.10 - 07:50 Uhr

Auch im "Osten" gibt es inzwischen wieder katholische Einrichtungen, oder?

Gruß,

W

Beitrag von knutschka 25.11.10 - 15:37 Uhr

Ja, gibt es - aber deswegen muss noch nicht jeder, der im pädagogischen Bereich Arbeit, Probleme wegen einer fehlenden konfessionellen Bindung bekommen. Wenn man den Beitrag von Manavgat darum ergänzt, dass es um jeden, der bei einem kirchlichen Träger arbeitet, geht, dann verstehe auch ich, was gemeint ist. ;-)

LG Berna

Beitrag von windsbraut69 25.11.10 - 15:41 Uhr

Ahsooooooooooooooooooooo, ich dachte, Du hättest gleich verstanden, was sie meint!

LG,

W

Beitrag von knutschka 25.11.10 - 21:24 Uhr

Nein, ich stand ganz ernsthaft auf der Leitung... ;-)

Ab und an passiert das auch mir... Was soll's - nun bin ich schlauer.

LG Berna