nach der Geburt impfen oder nicht?

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Beitrag von lisa-88 25.11.10 - 11:01 Uhr

ich war im Geburtsvorberietungskurs und da sind wir auf das Thema impfen nach der Geburt gekommen... die bekannte 6fach Impfung...

meine Frage nun:
ist es wirklich sinnvoll so ein kleines Lebewesen mit so viel Impfstoffen zu bombadieren
oder
kann man da noch ein wenig warten bis der Wurm etwas größer ist?

vor allem was ist am sinnvollsten?

(im GvK sind wir dann irgendwie vom Thema abgekommen und ich hab da keine wirklichen Infos bekommen)

danke lg die lisa#sonne

Beitrag von mama-02062010 25.11.10 - 11:05 Uhr

Also ich habs gemacht, die werden ja nicht dierekt nach Geburt geimpft, mein Sohn ist mit 8 wochen geimpft worden, habe schon alle 3 durch jetzt erstmal Ruhe bis zum 11.Monat. Schaden tut es ja nicht.

Beitrag von lisa-88 25.11.10 - 11:07 Uhr

danke für die schnelle antwort...
bin mir aber immer noch nicht so ganz im Klaren ob ichs mach...
=)

Beitrag von mama-02062010 25.11.10 - 11:10 Uhr

Beim ersten mal tut es zwar innerlich weh, weil die kleinen so schreien und weinen, beim 2. mal eventuell auch noch, aber das 3. mal gehts schon besser. Auf dem Arm hat er sich aber schnell wieder beruhigt.

Beitrag von brautjungfer 25.11.10 - 11:18 Uhr

du scheinst top informiert zu sein. Natürlich kann eine Impfung auch schaden. man muss demnach für sich abwägen welches Risiko einem höher erscheint, das einem Impfschaden oder das einer evtl durchmachenden Krankheit.

Beitrag von lilalaus2000 25.11.10 - 11:05 Uhr

Meine Meinung:

Umbedingt impfen lassen !!!!!

Beitrag von lisa-88 25.11.10 - 11:09 Uhr

ok danke ich werd mal schaun ob ichs machen lass...
=)

Beitrag von 23082008 25.11.10 - 11:06 Uhr

Hallo Lisa,

ich war zwar in keinem GVK, aber meine Kleine wird erst bei der U4 geimpft, also 3.-4. Monat. Gleich bei der Geburt hab ich noch nie was davon gehört#gruebel

Welche Impfungen man wählt, hängt von der Einstellung der Mutter ab. Ich bin mir auch noch nicht ganz schlüssig, ob ich die Rotavirenimpfung machen lasse.

Liebe Grüße
Moni

Beitrag von lisa-88 25.11.10 - 11:10 Uhr

ich glaub ich mach mich noch mal richtig schlau und frag meine Hebamme und nen Kinderarzt. dann bin ich auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Vielen dank für die schnelle antwort
alles gute

Beitrag von kleiner-gruener-hase 25.11.10 - 11:06 Uhr

Unser Sohn wurde genau wie unsere Tochter "erst" mit 4 Monaten geimpft. Das finde ich sinnvoller als z.B. Keuchhusten zu riskieren.

LG

Beitrag von lisa-88 25.11.10 - 11:11 Uhr

ok das ist ein sinnvolles Argument... Danke=)

Beitrag von lila_23 25.11.10 - 15:06 Uhr

Du weißt aber schon, dass erst nach der 3. (5-fach od. 6-fach) Impfung auch ein zuverlässiger Schutz gegen Keuchhusten aufgebaut ist?! Sprich dein Kind ist frühestens mit sechs Monaten vor einer evtl. Keuchhusten Erkrankung geschützt. Und in dem Alter ist der Keuchhusten nicht mehr lebensbedrohlich. Insofern macht deine Aussage nicht viel Sinn. Denn Keuchhusten ist nur für die Kleinsten richtig problematisch, und da hilft die Impfung leider auch nicht weiter. :-(

Beitrag von sue1983 25.11.10 - 11:10 Uhr

meine Kinder bekamen alle Hep B am Tag der Geburt

Lg Sue

Beitrag von lisa-88 25.11.10 - 11:13 Uhr

au backe!!!

kann man dann noch dagegen impfen oder was habt ihr dann gemacht???
hoff es geht euch gut...

Beitrag von muehlie 25.11.10 - 16:30 Uhr

Ich glaube, sie meinte eher, dass ihre Kinder am Tag der Geburt gegen Hep-B geimpft wurden. Ein Neugeborenes holt sich die Erkrankung höchstens von seiner infizierten Mutter. Aber in Deutschland werden alle schwangeren Frauen auf Hep-B-Antikörper untersucht und im Falle eines Falles entsprechende Maßnahmen ergriffen, so dass Neugeborene sich nur noch sehr, sehr selten infizieren. :-)

Beitrag von kati543 25.11.10 - 11:14 Uhr

Letztendlich gibt es da 2 Parteien und du musst entscheiden, wozu du gehören willst. Die einen sagen, impfen schädigt - die anderen sagen, impfen schützt.
Ich habe meine Kinder wie von der Impfkomission vorgeschlagen, impfen lassen. Gerade in dem winzigen Alter, sind die Kinder unheimlich vielen (auch tödlichen) Krankheitserregern ausgesetzt. Wenn du dein Kind davor schützen willst, dann kannst du es impfen lassen. Die krankheiten sind manchmal ziemlich ansteckend und dein Kind kann es wirklich von überall her bekommen. Die andere Seite ist die, dass es natürlich auch Impfschäden gibt - die allerdings nur sehr selten auftreten. Aber es gibt sie.
Das ist eine Entscheidung, die du treffen musst. Niemand kann sie dir abnehmen.
Ich bin der Meinung, man sollte ein Kind so früh wie nur möglich impfen. Es gibt genügend Impfungen, die erst später sind - weil sie früher eben zu gefährlich sind. Aber was machst du, wenn dein unter-1-Jähriges Kind mit Masern angesteckt wird? Eine Impfung konnte es in dem Alter nicht erhalten. Aber das andere Kind, was dein Kind angesteckt hat, hätte geimpft werden können. Hättest du dann nicht echt Wut auf die Mutter des anderen Kindes, weil dein Kind nun eventuell sterben muß oder schwerstbehindert sein wird? Ich kenne ein Kind, was nun dank einer solchen "anderen" Mutter langsam vor sich dahinsiecht und stirbt.

Beitrag von darkphoenix 25.11.10 - 11:55 Uhr

auch geimpfte Kinder können überträger sein.
impfen sagt eher das die Krankheit milder abläuft, aber die krankheit kann auch bei geimpften auftreten! bei einigen verhindert es aber anstecken bzw. übertragen kann man auch als geimpfter!
egal ob kind oder erwachsener. fragst du jeden erwachsenen ob er seinen impfstatus auffrischen lässt? du/dein mann/bekannte könnten kontakt mit einem erkrankten Kind haben, wo der ausschlag noch nicht ist und auch wenns bei euch nicht auftritt kann auch so an kleinstkinder die Krankheiten übertragen werdne.

Beitrag von lilly7686 25.11.10 - 11:14 Uhr

Ich möchte dir empfehlen, schau mal in die Gruppe "Forum für alternative Impfentscheidungen".

Meine Kleine wird im ersten Lebensjahrnicht geimpft.

Beitrag von familyportrait 25.11.10 - 11:25 Uhr

Das fragst Du hier? Mach Dir über dieses wichtige Thema Deine eigenen Gedanken und triff die für Dich/Euch richtige Entscheidung alleine. Hier wirst Du nur nur polarisieren und die Diskussion droht früher oder später in z.T. schlimme Beschimpfungen abzudriften.

Außerdem gibt es zu diesem Thema ausreichend Threads. Vielleicht liest Du die mal durch, dann weißt Du, was ich meine.

Alles Gute!

Beitrag von miss-mcgowan 25.11.10 - 11:27 Uhr

Hallo mein sohn ist nun 3 Monate und ich habe ihn nicht geimpft und ich werde es auch nicht machen.;-)

Beitrag von binecz 25.11.10 - 11:28 Uhr

Also das ist eine sehr schwere Frage die nur jeder für sich selbst entscheiden kann. Ich finde es super dass du dich damit auseinander setzt!
Ich habe mit meinem Kinderarzt gesprochen und Josephinchen wird frühestens geimpft wenn sie anfängt laufen zu lernen (erhöhte Tetanusgefahr).

Was ich dir ans Herz legen kann ist das Buch

Impfen, Pro und Contra
von Martin Hirte

Er ist tendenziell eher Contra impfen, aber dennoch ist es sehr sachlich geschrieben (aber nicht langweilig).

Vielleicht hilft dir das bei deiner Meinungsbildung. Bei mir schütteln viele den Kopf weil ich später impfen lassen will. Aber JEDER will ja das Beste für sein Kind und in meinen Augen ist halt ein etwas späteres impfen das Beste!

Beitrag von lillyfee0381 25.11.10 - 11:31 Uhr

Ich kann dir auch nur empfehlen zu impfen.
Meiner Meinung nach kommt es nämlich dadurch, dass Eltern ihre Kinder nicht mehr impfen lassen vermehrt wieder zu Kinderkrankheiten, die es schon lange nicht mehr bei uns gab. Ich finde es absolut verantwortungslos sein Kind nicht impfen zu lassen.
Aber im Grunde muss das trotzdem jeder für sich entscheiden!

Unsere Entscheidung war:
Wir haben Lilly komplett impfen lassen, sie hat die Imfpungen gut vertragen.

Jetzt haben wir alle 3 Impfungen rum und müssen auch erst wieder wenn sie fast ein Jahr alt ist zur Nächsten.

LG Lillyfee

Beitrag von berry26 25.11.10 - 11:36 Uhr

Hallo,

also direkt nach der Geburt wird nirgends geimpft. Das wäre tatsächlich eine viel zu große Belastung für den kleinen Organismus. Normalerweise macht man das mit der U3 also mit ca. 2 Monaten. Meine Kleine war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch recht klein also habe ich mich dazu entschieden sie später impfen zu lassen. Sie wurde jetzt mit 5 Monaten zum ersten Mal geimpft. Ich finde impfen durchaus wichtig. Bei meiner Tochter vor allem schon mal deswegen weil sie einen großen Bruder hat, der aus dem Kiga alle möglichen Kinderkrankheiten anschleppen kann.

LG

Judith

Beitrag von seikon 25.11.10 - 11:44 Uhr

Du wirst bei Urbia immer zwei Seiten haben. Die einen, die ihre Kinder aus überzeugung NICHT impfen lassen, und diejenigen, die impfen lassen.

Oftmals wird von den Impfgegnern hier sehr gern behauptet, dass sie in ihrem Bekanntenkreis ja ganz viele Kinder haben, die nicht geimpft sind, und von denen keines jemals so eine Erkrankung bekommen hat. Aber das geht auch nur, weil das Umfeld der ungeimpften Kinder meist durchgeimpft ist.

Leider flammen Krankheiten, wie Masern, derzeit wieder vermehrt auf, eben weil so viele Eltern nicht mehr impfen lassen.

Leider glauben viele Eltern, dass ihr Kind "Impfschäden" davon getragen hätte, die aber gar keine sind. Natürlich gibt es Impfschäden, aber die Anzahl ist um ein vielfaches geringer, als die Komplikationen, die durch eine durchgemachte Erkrankung auftreten können.

Was auch viele vergessen ist die Tatsache, dass Impfstoffe auch weiter entwickelt werden. Das sind ja nicht genau die, die es vor 30 Jahren auch gab. Röteln z.B. war früher Lebendimpfstoff. Heutzutage ist das nicht mehr so.
Impfungen werden immer verträglicher und neueste Erkenntnisse fließen ja auch in die Empfehlung ein. Und auch wenn die STIKO aus Vertretern der Pharmaindustrie und aus Ärzten besteht. Sie haben nicht ausschließlich ihren Profit im Sinn, sondern tatsächlich (auch wenns von den Impfgegner gern verdrängt wird) auch die Gesundheit unserer Kinder.

Beitrag von binecz 25.11.10 - 11:59 Uhr

So so, woher weißt du denn das sie nicht nur ihren Profit im Sinn haben??

Es ist leider so, dass in vielen Fällen eine Kosten-Nutzen-Rechnungs aufgestellt wird. Kostet es die Krankenkassen (und den Staat) mehr zu impfen, oder die Kinder die Erkrankung durchleben zu lassen (was ja auch bedeutet dass die Eltern zu Hause bleiben müssen).

Ich will nicht sagen dass ihnen die Gesundheit der Kinder EGAL ist, aber selbige steht nicht zwingend an erster Stelle.

Und bevor du dich beschwerst, ich werde impfen lassen (allerdings ein klein wenig später)

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