ebay - an den Pranger stellen

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Forum: Internet & Einkaufen

Kein Gedrängel, keine Ladenöffnungszeiten, alles auf einen Klick. Das Internet wird immer beliebter als Shoppingmeile und Informationsbörse. Fragen zu Angebot, Abwicklung, Versand können hier gestellt werden.

Beitrag von atarimaus 25.11.10 - 13:50 Uhr

Liebe leute,

immer wieder lese im ich Forum "internet & Einkaufen", dass Käufer einen tag nach Ende der Auktion dreist fragen, wo die Ware bleibt, Stress machen mit der Bezahlung und und und.

Leider kann man diese Klapsköppe ja nicht mehr negativ bewerten.

Deshalb muss eine andere Form her.... eine eigene Webseite.

Jeder kann dort Erfahrungen mit dem Käufer/Verkaüfer schildern.

Nun meine Frage: Das sieht rechtlich wohl ziemlich übel aus...oder?
Bei der Lehrerbewertung klagen die Lehrer ja auch meistens umsonst, dann müsste doch ein öffentlicher Pranger für nicknames bei ebay genauso erlaubt sein. Nur Nicknames... keine realen Namen.

Über moralische und ethische Werte mag ich hier jetzt nicht diskutieren.

Gruß
Beate

Beitrag von liz.lemon 25.11.10 - 14:09 Uhr

Das ist bestimmt nicht erlaubt. Obwohl mich das mit den Lehrern auch wundert.


Aber selbst wenn - da würden dann genauso die Klapsköppe und sich über angebliche Langsam-Versender beklagen, weil ihre Ware nicht nach 12 Stunden vor Ort ist.

Beitrag von tami_26 25.11.10 - 14:44 Uhr

Hallo!

Schau mal hier:
http://community.ebay.de/category/Diskussionsforen/3

Hier könnte das ein oder andere zu finden sein.

lg

Beitrag von atarimaus 25.11.10 - 15:18 Uhr

Hi,

meinst du bezügl. der rechtlichen Lage oder eher Ankündigungen, wer schlechter Käufer/Verkäufer ist?

Foren dieser Art finde ich immer sehr unübersichtlich.

Ich stelle mir das eher wie ein Bewertungsportal vor, wo man nach dem ebay - nickname suchen kann.
Dort kann dann jeder seine Erfahrung mit Nick123 beschreiben.

Gruß
Beate

Beitrag von nobility 25.11.10 - 16:50 Uhr

Hallo Beate,

die Deutschen sind bekannt dafür, dass sie alles gründlich machen wollen. Also entweder alles richtig oder gründlich alles falsch. Das da was dran ist, dafür gäbe es unzählige Beispiele.

Nehmen wir mal Ebay. Ebay hat sich überlegt wie sie wohl das Vertrauen gewinnen könne um eine Geschäftstüchtige Plattform für Käufer und Verkäufer im Handel mit Neu- und Gebrauchtwaren gewinnen und gestalten könne.

Das Problem hierbei ist, wie kann man den Angaben eines Verkäufers trauen, den man nicht sieht und vor allem, dessen Ware man nicht vor sich auf dem Ladentisch sieht. Die Schaffung eines Bewertungssystems war die Lösung. Das Interesse der Verkäufer liegt darin möglichst ein gutes Verkaufsergebniss zu erzielen. Das wird erreicht durch geschickte Beschreibung oder durch geschickte Fotoangaben. Hinzu kam früher noch das Druckmittel von sogenannten Rache- ( Negativ ) Bewertungen. In aller Regel hatten Käufer die schlechteren Karten.

Das hat sich nun durch das veränderte Bewertungssystem Gegenteilig geändert. Heute finden "erfinden" Käufer Mängel an der Ware die sie dann geltend machen um so eine nachträgliche Preisreduzierung zu erzwingen oder sie wollen die gekaufte Ware vorgestern geliefert haben. Oder sie geben Zahlung vor, die sie noch vor "Auktionsende" getätigt haben wollen. Oder sie beschädigen die Ware selber, z.B. indem sie z.B.einen Akku falsch einlegen um ihn an der Steckdose aufzuladen und dabei einen Kurzschluss des Akku verursachen und diesen damit vollends beschädigen. Dann hat der VK einen defekten Akku beigelegt und bewerten oder bedrohen VK mit Negativ Bewertungen. Ebay ? Ebay interessiert das alles nicht. Ebay ist allein an ihrem Umsatz interessiert. Folglich bliebe dem VK/K nur der Rechtsweg. Und Ebay? Ebay löscht die Negativ Bewertung nur durch Vorlage eines Gerichtsurteils.

Was also tun? Ich kann nur jedem raten. Alles mehrfach gründlich zu lesen. Wenn was nicht verstanden wird andere um Rat fragen. Fotos genau angucken. Preise vergleichen. Sich ein Preislimit für das mitbieten setzen. Im Zweifel, auch im geringsten Zweifel, NICHT mitbieten! Man braucht keine Angst zu haben, dass es dieses oder jenes morgen nicht mehr gibt. Der Markt ist so heiß im Wettbewerb, da sind manche Neuartikel bei uns billiger als bei Ebay gebraucht oder beim Polenmarkt.

Für VK gibt es viele Alternativen im Internet wo man Artikel genau so gut einstellen kann ohne dafür horrende bzw. überhaupt Gebühren zahlen zu müssen. Es ist doch bezeichnend wenn eine Ebay Vorsitzende wie in Kalifornien unlängst erst geschehen bei der Gouverneurswahl einfach mal so 100 Millionen Euro spendiert.

Ich denke schon, dass das ursprünglich angedachte Vertrauen um welches Ebay wirbt immer mehr und mehr verloren geht. Erinnern wir uns, bei der Telekom hat es auch so angefangen. Erst waren es wenige die von der Telekom gegangen sind, dann waren es Hunderte, dann tausende, danach Millionen.

Gruß
Nobility