Mangel bei Sanierung von Steinboden

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von morgenstern66 25.11.10 - 14:02 Uhr



Hallo!

Beim Einzug in die neue Wohnung habe ich den Travertin-Natursteinboden aus Unwissenheit beschädigt. Habe ihn mit Cillit Bang geschrubbt:-( Natürlich hatte ich nun gleichmäßig ungleichmäßige Flecken und Streifen.

Nach Verhandlung mit der Versicherung habe ich ein Angebot einer Firma für Steinbodensanierung bekommen. Die waren dann auch da und haben saniert. Aufgrund technischer Bedingungen (Firmeninhaberblabla) war es nicht möglich, in den Ecken ordentlich zu arbeiten.
Der Flur hat einige Türen (war dem Betreiber bekannt) und somit habe ich etliche *runde* Ecken. Teilweise sind die Ecken 30cm breit noch immer fleckig.

Auf Nachfrage beim Chef (einen Tag später bei genauer Betrachtung) konnte ich nur erreichen, dass ich 5 (!) % Skonto abziehen darf. Wäre so, komme schon mal vor...auch dass die Türrahmen verschrammt werden.

Solche evtl. zu erwartenden Mängel wurden im Anbebot nicht erwähnt.

Ich habe ihm nun per mail eine Frist gesetzt, die Mängel zu beheben und lediglich 2/3 der Rechnung (660 Euro) bezahlt.

Was denkt Ihr?

Grüße Bine

Beitrag von nobility 25.11.10 - 14:48 Uhr

Hallo Bine,

" Beim Einzug in die neue Wohnung habe ich den Travertin-Natursteinboden aus Unwissenheit beschädigt. Habe ihn mit Cillit Bang geschrubbt Natürlich hatte ich nun gleichmäßig ungleichmäßige Flecken und Streifen. "

Es ist wie mit z.B. einer neuen Waschmaschine. Man sollte erst die Bedienungsanleitung lesen und danach einschalten. Aber man kann wirklich reden wie ein Pferd. Es nutzt einfach nix. Einen Natursteinboden mit Cillit Bang schruben. Ich fass es nicht !!!

Entscheidend ist die Vertraglich vereinbarte Leistung. Weiter ist entscheidend ob dieses Angebot der VOB oder oder dem BGB unterliegt. Ob und in welchem Umfang deine angezeigten Mängel berechtigt sind oder nicht, die ausführende Firma muss auf jeden Fall dieser Mängelmitteilung nachgehen und wenn berechtigt in angemessener Frist beseitigen. Ein vorläufiger Einbehalt ( Gewährleistungsansprüche ) ist berechtigt.

Pass aber auf, wenn es sich um eine Mietwohnung handelt, dass der Vermieter nicht evtl. bei Auszug diese Mängel bei dir geltend macht. Also, keine Mängel von der ausführenden Fa. hinnehmen.

Gruß
Nobility

Beitrag von morgenstern66 25.11.10 - 14:54 Uhr

JA, im Nachhinein ist es auch für mich unfassbar. Aber ich habe noch nie mit Natursteinboden zu tun gehabt.
Kork, Laminat und Parkett....aber nie hiermit.

Passiert ist passiert.

*Entscheidend ist die Vertraglich vereinbarte Leistung.*

Wir hatten ein Angebot

Sehr geehrte Frau S.,
wie besichtigt biete ich Ihnen die Instandsetzung Ihres Travertin-Belages, Theodor-Körner 1
in .......an. Der Travertin ist durch eine säurehaltige Flüssigkeit verätzt worden, dies
wird im Diamantschnaßschleifverfahren beseitigt und im Anschluss kristallisiert. Alternativ
biete ich Ihnen das Reparaturschleifen an, dabei weden die Verätzungen auch beseitigt,
jedoch keine Verkantungen/Verkratzungen.

Mehr stand da nicht.

Beitrag von nobility 25.11.10 - 15:09 Uhr

" wie besichtigt biete ich Ihnen die Instandsetzung Ihres Travertin-Belages, Theodor-Körner 1 in .......an. "

Genau darum geht es. Nähmlich um die Instandsetzung. Wie er das macht ist allein seine Verantwortliche Sache. Denn er muss dafür für diese Arbeit gerade stehen. Schließlich ist er der Fachmann und nicht du.

Beitrag von morgenstern66 25.11.10 - 21:04 Uhr

Dabei hat er das gar nicht besichtigt, ich hatte nur zig Fotos geschickt, damit er sich ein Bild des komplizierten Raumes machen konnte.

Ich warte einfach, was passiert.

N8

Beitrag von nobility 26.11.10 - 15:22 Uhr

Heißt das, er hat den Boden vorher garnicht gesehen ? Er hat sich also nur auf deine Fotos verlassen?

Wenn das der Fall sein sollte, wahr er asugesprochen Dämlich. Nun muss er für dieses Risiko welches er eingegangen ist gerade stehen.

LG

Beitrag von morgenstern66 27.11.10 - 15:43 Uhr

jepp.

Bis dato hat er sich nicht gemeldet, vielleicht verzichtet er auch lieber auf den fehlenden 1/3 Rechnungsbetrag.