37. ssw und solche angst

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von tick-tack83 25.11.10 - 15:02 Uhr

hallo ihr lieben,
geht es euch genau so? ich bin in der 37ssw und mache mir solche gedanken wie meine entbindung ablaufen wird, habe ehrlich gesagt so ziemlich angst ist das normal ???

lg

Beitrag von lilli1980 25.11.10 - 15:15 Uhr

Hallo du,

ich habe 5 Tage nach dir ET und hatte ebenfalls schlimme Angst vor der Geburt. Ich hab mich mit ALLEM ausführlich befasst und ich glaub je mehr man liest und vor allem im Internet forscht, desto mehr Angst hat man irgendwann #zitter
Ich glaube ganz wichtig ist, dass du aufhörst dir Gedanken über die Geburt an sich zu machen. Stell dir lieber vor wie es ist wenn dein Kleiner dann endlich auf deinem Bauch liegt. Außerdem ist jede Geburt anders und je weniger Angst du hast, desto leichter wird die Geburt werden. Ich versuche mich auf die Geburt vorzubereiten in dem ich jeden Tag ein paar Minuten SS-Gymnastik mache, fleissig Himbeer-Blätter-Tee trinke und täglich Damm-Massage mache. Außerdem probiere ich Akupunktur aus. Somit kann ich mir nicht vorwerfen, dass ich nicht alles getan habe um eine leichte Geburt zu bekommen.
Hast du denn eine Hebamme mit der du über deine Ängste reden kannst? Wo willst du denn entbinden - im KKH, im Geburtshaus oder daheim?

LG, Lilli

Beitrag von tick-tack83 25.11.10 - 15:21 Uhr

ich werde im kkh entbinden, da fühle ich mich sicherer. ja rede ja auch mit meiner hebbi aber es es kommen zeiten wo ich wieder in angst verfalle. wo wirst du entbinden?

Beitrag von lilli1980 25.11.10 - 15:29 Uhr

Ich entbinde auch in einem KKH - allerdings ohne Beleghebamme, das heißt die Hebamme die an diesem Tag zuständig ist lerne ich erst bei der Geburt kennen....
Ich hab mich sehr ausgiebig mit dem Thema Geburt beschäftigt und hatte vor allem Angst vor einem Dammriss/Dammschnitt. Allerdings sagen die meisten Frauen, dass das eigentlich kaum spürbar ist unter einer Wehe.
Ebenso sind wir Frauen ja dafür geschaffen ein Kind zu gebären und deshalb denke ich, dass es ganz wichtig ist sich selbst und seinem Körper zu vertrauen, dass er das schon schafft.
Ich würde übrigens sehr gerne in der Wanne entbinden weil die Geburt schneller gehen soll und die Schmerzen wohl weitaus weniger sind. Allerdings ist mir klar, dass es sein kann, dass ich unter der Geburt plötzlich überhaupt nicht mehr in die Wanne will.
Ich denke es ist wichtig, dass du dir ungefähr überlegst wie du dir deine Geburt vorstellst - und trotzdem offen und flexibel für alles bist. Außerdem würd ich an deiner Stelle ganz viel mit dem Partner über deine Ängste reden und ihm Verantwortung übertragen.

Alles Gute für dich! #klee

Beitrag von schmusimaus81 25.11.10 - 15:37 Uhr

Hallo,

ich hatte schon 2 spontane Geburten und trotzdem graut es mir vor der 3. Geburt. Ich glaube, das ist ganz normal. Man weiß schließlich nie, was einen erwartet. Es kann absolut problemlos ablaufen. Es kann Komplikationen geben. Es kann schnell gehen. Es kann lange dauern. Niemand weiß es vorher. Meine erste Geburt dauerte von den ersten regelmäßigen Wehen 21 Stunden. Klingt viel, aber ich empfand es nicht als schlimm, weil die Zeit trotzdem wie im Flug vergeht. Es ist keineswegs so, dass man ständig auf die Uhr schaut. Meine zweite Geburt dauerte von der allerersten Wehe bis zur Geburt nur 3 Stunden. Sie war von den Schmerzen her heftiger, aber im Nachhinein hab ich mir gesagt, wenn mir das jemand vorher gesagt hätte, dass ich es nach 3 Stunden bereits geschafft habe, dann hätte ich die Wehen vielleicht noch genossen. So hatte ich immer Angst, diese Wehen würden noch 10 Stunden so gehen.

Was bei meiner 2. Geburt anders war als bei der 1. war meine Einstellung zur Geburt. Bei der 1. Geburt hatte ich Angst. Angst davor, wie es sich anfühlen wird. Bei der 2. Geburt habe ich versucht mir vorzustellen, wie sich der Muttermund öffnet und ich das Baby bewusst nach unten drücke während der Wehen. Ich denke, dass das auch was ausmacht. Und dieses Glücksgefühl hinterher... Das ist so unbeschreiblich. Darauf habe ich mich beim 2. Kind gefreut.

Wenn es tatsächlich losgeht mit den Wehen, dann denkt man nicht mehr wirklich darüber nach, ob man vielleicht tierische Angst hat oder so. Man weiß, man muss da jetzt durch und für die Schmerzen wird man mit dem allerbesten Geschenk belohnt. Im Nachhinein ist es dann "gar nicht sooo schlimm".

Du schaffst das. Alles Gute.

LG
Antje

Beitrag von lilli1980 25.11.10 - 15:42 Uhr

Das hast du schön geschrieben #verliebt

LG, Lilli (36. SSW)

Beitrag von schmusimaus81 25.11.10 - 16:11 Uhr

Danke. Es ist halt so, wie ich das empfunden habe. Meine Hebamme hat immer gesagt: JEDE WEHE BRINGT EUCH DEM BABY EIN STÜCK NÄHER UND FÜR ALL DIE SCHMERZEN BEKOMMT IHR DAS SCHÖNSTE GESCHENK DER WELT !!!

Und Recht hat sie !!!

Wenn man sich das während der Geburt ins Gedächtnis ruft, sieht man es vielleicht etwas lockerer. Und je besser man gedanklich "mitarbeitet", umso schneller gehts bestimmt.

Das absolute "Highlight" ist wirklich das Glücksgefühl, wenn das Baby rausgleitet und man es in den Arm bzw. auf den Bauch gelegt bekommt. Das ist so unbeschreiblich. Man weiß, man hat es geschafft, die Wehen hören sofort auf und man bestaunt nur noch das kleine süße Wesen #verliebt Das ist ein Moment, den man nicht vergisst.

LG
Antje

Beitrag von layali 25.11.10 - 15:55 Uhr

hi

also ja, mir geht es genauso :-) vor allem weil ich noch nicht weis ob meine kleine geholt werden muss oder nicht...also weis ich erstmal noch überhaupt nicht ob sie überhaupt von allein kommen darf sondern eben eingeleitet wird oder ein KS gemacht werden muss...:-(

ist schon blöd, ich wünsche mir eigentlich eine ganz normale geburt, eine die von allein los geht aber ansgt habe ich davor schon so langsam^^

da stellen sich fragen

wie wird es passieren und sich anfühlen
wo werde ich sein
wann wird es los gehen und und und naja über schmerzen oder sonstigem denk ich lieber erst garnicht nach^^

ich wünsch dir/euch zu mindest alles alles gute und viel glück das alles so abläuft wie du es dir letzt endlich wünscht :-)

gglg. jessy mit baby Daliya 37+5

Beitrag von gabisteinbach 25.11.10 - 15:56 Uhr

Hallo....
entspann Dich. Klar ist ein gewisses Maß an Angst normal, aber es ist auch gut, wieder etwas in die Gelassenheit zu kommen. Angst macht eng und verkrampft. Ruhiger Atem macht weit und locker. Versuch doch mal ein paar Atemübungen aus dem GVK oder nimm Kontakt zu Deiner Hebamme auf, damit Ihr nochmal ein Gespräch führt und geh immer wieder in den Intensivkontakt zum Baby (auch hier sind konzentrierte Atem- und Entspannungsübungen superhilfreich). Meiner Erfahrung nach lässt die Angst nach und Zuversicht breitet sich aus, wenn Du ruhig und tief atmest und das Baby dabei mit Aufmerksamkeit Überflutest, so dass es Dir Rückmeldung gibt und Ihr immer mehr zum Team werdet.
Ich schick Dir mal per PN nen link, da kannst Du mein ebook kostenlos runterladen. Darin geht es eben drum, wie man Schritt für Schritt die Angst lösen kann.
Aber nochmal...ein bißchen Angst ist ganz normal...nur soll sie Dich nicht auffressen...
alles Liebe
Gabi (Hebamme)

Beitrag von lilo81 25.11.10 - 17:07 Uhr

Hallo GAbi!

Darf ich den link auch haben bitte. Ich leide unter Panikattacken und hab solche Angst, dass es vor und während der Geburt ganz schlimm ist...

Danke,
Lilo

Beitrag von gabisteinbach 25.11.10 - 20:23 Uhr

klar...ist unterwegs :-)