Kleinkind und Hund - wie sieht Euer Alltag aus?

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von jen-c 25.11.10 - 17:43 Uhr

Hallo ihr Lieben,

die Frage steht ja eigentlich schon oben. Beschreibt doch mal detailliert, wie Euer Alltag mit Kleinkind und Hund so aussieht. Wie organisiert ihr alles mit Gassi gehen etc. Lasst ihr den Hund ins KiZi? Bleiben Kind und Hund wirklich nicht eine Sekunde unbeaufsichtigt? Was macht ihr, wenn das Kind im Wohnzimmer (zB) spielt und ihr müsst kurz aufs Klo? Nehmt ihr das Kind dann mit? Sperrt den Hund irgendwo ein? Sorry, klingt grad bissi komisch ;-)

Ich hätte soooo gern wieder einen Hund, aber irgendwie seh ich grad die Vereinbarkeit noch als ein wenig kompliziert an. Wahrscheinlich mache ich es einfach nur kompliziert. Im Moment ist es halt super einfach, meine Mausi und ich sind hauptsächlich im Wohnzimmer, dort hat sie ihre Puzzlematte und Spielsachen. Ich kann kurz rausgehen ohne dass ich mir um irgendwen Gedanken machen muss. Wenn sie Lust hat, krabbelt sie mir hinterher, wenn nicht ist auch ok. Versteht ihr, was ich meine?

Wie schwer war/ ist es dem Kind beizubringen, dass der Hund auch mal seine Ruhe braucht etc.

Wie haltet ihr Eure Wohnung sauber? Grad bei dem Wetter... Jedesmal zu wischen wenn man mit dem Hund draußen war ist ja auch nicht so die Erfüllung.

Habt ihr für jeden genug Zeit? Der Hund soll ja auch nicht nur nebenher mitlaufen.

Das sind halt alles so Gedanken die ich mir mache. Mann oh Mann...

Also, berichtet mal :-)

Danke und viele Grüße
Jen

Beitrag von dore1977 25.11.10 - 19:15 Uhr

Hallo,

also meine Tochter ist inzwischen 7 Jahre alt aber ich erinnere mich noch gut an die Kleinkinder Zeit mit Hund.

Also ich versuche es einfach mal:

Der Hund darf ins Kinderzimmer, will sie aber gar nicht.
Wen sie mal reingeht dann "schmeißt" meine Tochter sie raus. Sie möchte sie nicht im Kinderzimmer haben.

Je nach dem wie groß das Kind war, habe ich entweder das Kind oder den Hund mit auf s Klo genommen oder das Kind ins Laufgitter/Gitterbett gesetzt oder habe den Hund in den Garten gelassen.

Sie hat relativ schnell verstanden das der Hund seine Ruhe will und sie hat ihn auch in Ruhe gelassen. Also musste niemand mehr mit ins Bad. Da war sie etwa 3-4 Jahre alt.

Das mit dem Gassi gehen war relativ simpel. Der Hund war vor der Kind da und das Kind musste mit. Als sie laufen konnte waren wir viel im Wald haben Stöcke gesucht, Blätter angeschaut usw... In der Zeit hatte unser Hund allerdings keine Krebsdiagnose und war körperlich nicht fit. Es war also kein Problem das wir es haben etwas ruhiger angehen lassen.

Die Zeit für den Hund muss man sich eben "freibuddeln" bzw wir gestallten unsren Alltag meist so das der Hund einfach mit kann. Ich würde zB bei einem Ausflug immer ein Ziel vorziehen oder eine Aktivität bei der der Hund mit kann.

LG dore

Beitrag von alkesh 25.11.10 - 20:32 Uhr

Aufstehen, Kind in die Krippe bringen, Gassi gehen, Haushalt, Kind abholen, Gassi gehen, Feierabend ;-)

An Wochenenden kommt der Zwerg mit wenn es raus geht.

Wenn ich den Raum verlasse kommt der Zwerg kurz ins Laufgitter oder aber der Hund mit, er folgt mir ohnehin wenn ich Richtung Küche gehe ;-)

Der Hund darf überall hin, auch ins Kinderzimmer, er darf auch zum Kind unter Aufsicht.

Der Zwerg bekommt ein klares NEIN wenn er zum schlafenden Hund will, reagiert er nicht, nehm ich ihn einfach weg. Ist nichts anderes als ihn von Schränken und Schubladen fern zu halten. Später werde ich es ihm natürlich erklären.

LG

Beitrag von espirino 25.11.10 - 21:20 Uhr

Hallo,

es kommt sehr darauf an, für welche Rasse du dich entscheidest? Einen großen oder kleinen Hund? Agilen oder eher ruhigen? Habt ihr Garten wo er raus könnte, wenns mit Gassi gehen an diesem Tag mal nix wird?

Wir haben unseren Hund geholt (gehört zu den größeren Rassen), als die Zwillinge 3 Jahre waren. Wir konnten ihnen sehr gut erklären, daß der Hund von Zeit zu Zeit Ruhe braucht. Wir hatten damals schon eine Katze, die zu den "Fass-mich-nicht-an-mach-mir-nur-meinen-Fressnapf-voll" Typen gehörte. Keine Kuschel/Streichel-Katze eben. Sie haben schnell gelernt,, wie sie mit dem Hund umzugehen haben und der Hund hat schnell gelernt, was er darf und was nicht.
Jetzt mit dem Baby ist es ja noch nicht so, daß der Kleine und Hund zusammen durch die Stube wuseln. Noch hab ich ihn im Laufgitter, der Hund hat in der Stube seinen festen Platz, wo er auch immer hingeschickt wird, wenns Gewusel mit den Großen zuviel wird. Ich lasse Hund und Baby schon auch mal 5 Min allein, jeder an seinem Platz, aber ich bin immer in Hör-oder Sehweite. Ich weiß, daß unser Hund viel ertragen kann, was Lautstärke und Kniffe angeht. Dennoch möchte ich nichts provozieren, was man dann später in der Zeitung ließt. Eine Zeitlang hab ich mich sogar beim füttern unwohl gefühlt, weil sie mich so angestarrt hat, also unser #hund Da hab ich sie dann meistens voher in den Garten geschickt und erst wieder reingelassen, als ich fertig war.
Gassi gehen planen wir in dem Sinne nicht wirklich, durch unseren Garten. Da spielen wir viel Ball und Stöckchen holen. Meistens geht mein Mann dann mit KiWa und Hund ne große Runde.

LG Jana

Beitrag von chaochao 25.11.10 - 21:57 Uhr

Also,mein Sohn ist nun 2 unser Hund ein halbes Jahr älter und war damit auch etwas eher da ;) .Wir haben einen relativ großen Hund (Schnauzer/Goldi Mischling). Morgens nach dem Frühstück gehts nach draussen,eine große Runde spazieren (so kommen wir auch bei jedem Wetter an die frische Luft) .Danach wird der Hund bei diesem Wetter kurz abgerubbelt und dann geht er erstmal in sein Körbchen und schläft :) .Noah hat bei ihm am Körbchen nichts zu suchen,egal ob der Hund drin liegt oder nicht,da dies seine Rückzugsmöglichkeit ist wenn er Ruhe will.Der Hund hat in Noahs Zimmer nichts zu suchen und das hat er auch ziemlich schnell verstanden.
Über den Mittag bzw Nachmittag verteilt geht der Hund in den Garten oder wir unternehmen etwas wo er dann mitkann.Abends geht mein Mann nochmal eine Große Runde. 2 mal die Woche sind wir ausserdem noch auf dem Hundeplatz. #verliebt


Lg

Beitrag von minimal2006 26.11.10 - 07:31 Uhr

Guten Morgen Jen

Bei uns ist das alles bissel anders... wir haben von Zeit zu Zeit mal mehr Hunde ;-)

Ich stehe morgens um 6 Uhr auf.
Die Hunde gehen zuerst in den Garten und verrichten das nötigste.

Kinder wecken, Frühstück, die Jungs gehen 7:25 Uhr aus dem Haus.
Ich mach die Kleine für den Kiga fertig.
Die Hunde nehme ich dann mit und fahre, wenn ich Maike im Kiga hab, aufs Feld.
Da können sie ne halbe Stunde (manchmal auch länger) richtig rennen.

Wieder zu Hause,kümmer ich mich um den Haushalt, mach die Wäsche und koche das Essen.
Zwischendurch gehen sie in den Garten.
Ich bin froh und dankbar, das wir einen großen Garten haben:-P.

Nach dem Mittagessen ist Hausaufgabenzeit.
wenn diese erledigt sind, gehe ich hier (ohne Auto) meinen Marsch.

Fahre ich Mittags mal in die Stadt, nehme ich meine Mädels meist auch mit.
Sie sind viel mit mir unterwegs.

Die Gedanken, die du dir machst, sind auch völlig ok..

Meine Mutter sagt immer, das sie es an die Nerven bekäme, müsste sie meinen Alltag mit mir tauschen.
Aber das mag wohl an meiner Rasse liegen, die ihr doch eine Nummer zu stramm sind ;-).

Ich hatte, als Maike gerade ein Jahr alt wurde, Welpen hier.
Maike war gerade im Krabbelalter.
Manchmal war es stressig.
Die Welpen wollten spielen und sprangen auch mal auf sie drauf, rannten sie um... aber Maike ist genau SO groß geworden, sie kennt das nicht anders.
Sie ist im Umgang mit den Hunden wirklich sehr lieb und liebt die Hunde sehr. Sie fragt mittlerweile, wann wir wieder Welpen haben werden:-D

Wohnung...
Ja, ich wische täglich, aber nicht jedesmal, wenn sie von draußen reinkommen.
Wenn sie im Garten waren, bleiben sie auch an der Balkontür stehen.
Sie wissen, das wir die Pfoten abputzen...
Ich hab auch einfach mal den Wischer da stehen und wische einfach nur die Tapsen weg.
In unserem Haus gibt es so gut wie keine Teppiche ;-)

LG minimal und die Rüssells

Beitrag von jen-c 26.11.10 - 09:33 Uhr

Hi,

vielen Dank schon mal für Eure Antworten!

Ich hab gestern Abend nochmal das Thema mit meinem Mann erörtert und jetzt kam noch ein neuer Aspekt zustande... Eigentlich hatten wir immer nur Hunde aus dem Tierheim o.ä., einfach weil ich einer armen Socke helfen wollte. War auch immer ok bisher.

Jetzt ist es aber so, dass er -wenn überhaupt- nur einen Welpen holen würde, damit er zusammen mit unserer Kleinen aufwächst und Kinder von Anfang kennt. Er findet es zu riskant einen Hund von einer Tierhilfe zu holen, da man ja nie weiß, ob er nicht doch einmal schlechte Erfahrungen gemacht hat. Womit er ja nicht unrecht hat...

Seht ihr das genauso? Ist es zu unsicher einen Tierheim-Hund zu nehmen und bin ich in der Hinsicht zu blauäugig? Wobei die beiden wären ja eh nicht unbeaufsichtigt.

Hmmmmm, Fragen über Fragen.

LG
Jen

Beitrag von paula179 26.11.10 - 12:43 Uhr

Hallo!
Also, meine Kinder sind 9 und 2 und die Hunde, ein Jack Russel, 8 jahre alt und der Australian Shepherd, 11 Monate alt.
Ich hatte also zweimal ein Kleinkind und einen Welpen.
Die Zeit war schon sehr anstrengend, gerade letztes Mal, weil wir den Hund im Februar geholt haben, als draussen alles eingeschneit war :-D

Wir haben uns auch bewusst für einen Welpen entschieden, weil im Tierheim auch nur Hunde waren, die nicht für Familien mit kleinen Kindern geeignet waren. Das war mir auch zu riskant.

bei uns dürfen die Hunde nicht ins Kinderzimmer und die Kinder (speziell die Kleine) darf auch nicht in die Hundekörbchen.
Wenn wir essen, dürfen (meistens klappt es) die Hunde nicht an den Tisch und wenn die Hunde fressen, sollen die Kinder sie auch in Ruhe lassen.

Also, so bis 2 Jahre habe ich immer sehr darauf geachtet,, dass die Hunde nicht mit den Kindern alleine sind.

Morgens geht einer von uns mit den Hunden, der andere macht die Kinder für die Schule fertig. Mittags sind die Kinder noch nicht zu Hause und nachmittags gehen wir dann alle zusammen raus.

Es ist sooo schön, wenn Kinder mit Hunden aufwachsen, aber gerade die erste Zeit ist auch sehr anstrengend.

LG Paula