Zensus 2011

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Beitrag von barzoli 25.11.10 - 18:38 Uhr

Hallo Zusammen,

als Wohnungseigetümer flatterte uns heute der erste Fragebogen für Zensus 2011 ins Haus.

Ich möchte Euch gerne um Eure Meinung zu diesem Thema Fragen ohne das ich jetzt viel dazu schreibe.

Ich freue mich auf Antworten.

Grüsse
Barzo

Beitrag von leopoldina1971 25.11.10 - 20:20 Uhr

Dann schreibe ich jetzt auch nicht viel dazu. ;-)
Falls du noch auf persönlicher Meinungsbildungssuche bist, hilft dir eventuell dieser Zeitungsartikel hinsichtlich der Fakten:

http://www.abendzeitung.de/politik/229771

Es wird Befürworter und Gegner geben. Eine Wahl hat man letztendlich nicht.

Beitrag von barzoli 26.11.10 - 06:42 Uhr

Guten Morgen,

Danke Dir für den Link.

Ich habe in letzter Zeit ziemlich viele "fragwürdige" Artikel zum Zensus gelesen und ja, Du hattest recht, es ging mir ein bisschen auch um "Meinungsbildungssuche".

Leider finde ich die Berichterstattung diesbezüglich entweder sehr positiv oder sehr, sehr negativ.

Ich bin ehrlich gesagt in der Zwischenzeit schockiert über das was da passiert und ich finde es schon fast beängstigend, dass man keine Wahl hat.
Vor allem die Fakten drum herum, wie z.B. das Ablehnen von 13.000 Verfassungsklagen, wegen angeblicher Formfehler....


Mich hätte jetzt einfach Eure persönliche Meinung interessiert.
Quasi die Meinung derer die Befragt werden, ich kann mir s schlecht vorstellen, dass sich Befürworter finden..... die das dann auch noch plausibel erklären können.

Beitrag von manavgat 25.11.10 - 21:36 Uhr

Ich würde das vermutlich ignorieren.

Gruß

Manavgat

Beitrag von leopoldina1971 25.11.10 - 21:56 Uhr

Dann wird dir, falls du zu den zu befragenden Bürgern gehören solltest, vermutlich ein Bußgeldbescheid ins Haus flattern.#gruebel

Beitrag von manavgat 25.11.10 - 22:22 Uhr

das habe ich dann nie gekriegt.

Wir hatten schon mal eine Volkszählung. Die habe ich damals boykottiert und ich würde es wieder tun.

Gruß

Manavgat

Beitrag von mimi1410 25.11.10 - 22:52 Uhr

hi,
ich misch mich mal schnell ein: im gegensatz zur letzten Volkszählung gibt es nun eine gesetzliche Grundlage und somit Verpflichtung für die ausgewählten Haus- und Grundeigentümer, zu antworten ... bei der letzten Volkszählung - wann war das, 1987/88? - musste man ja diese Auskünfte nicht erteilen.

LG Mimi

Beitrag von manavgat 26.11.10 - 11:41 Uhr

man nennt das "zivilier Ungehorsam".


ich bin dann mal weg....

Gruß

Manavgat

PS: auch bei der Volkszählung der 80er gab es Bußgelder, nur mal so am Rande

Beitrag von leopoldina1971 26.11.10 - 11:59 Uhr

<<..."zivilier Ungehorsam"...>>

#pro







#winke

Beitrag von zeitblom 26.11.10 - 12:30 Uhr

naja, in einer Zeit mit facebook, Internet, Kreditkarten etc. wirkt dieser Ungehorsam etwas laecherlich. Ich halte zwar auch nicht vom Zensus, aber ich erwarte vom Staat auch, dass er sich generell zurueckhalten soll. Dann braucht er auch keine Daten fuer Zukunftsplanungen....

Beitrag von flitzkacke 26.11.10 - 19:18 Uhr

>... aber ich erwarte vom Staat auch, dass er sich generell zurueckhalten soll. Dann braucht er auch keine Daten fuer Zukunftsplanungen.<

Vermutlich wird die inhaltliche Konsequenz dieser Aussage hier nicht allzu deutlich wahrgenommen werden.

Beitrag von leopoldina1971 27.11.10 - 13:40 Uhr

Ich bin der Meinung, dass diese Volkszählung nicht zur Orientierung hinsichtlich Zukunftsplanungen für die Bevölkerung vorgenommen wird, sondern hauptsächlich, um die Verteilung der Steuern auf Länder und Kommunen neu zu ordnen. Daher zittern schon Gebiete mit hoher Abwanderungsquote.
Durch Volkszählungen können weiterhin verschiedenste Rückschlüsse gezogen werden, so auch hinsichtlich zukünftiger Steuereinnahmen.
Zukunftsplanungen fußen meiner Meinung nach allein auf politischen Entscheidungen.

Beitrag von scotland 28.11.10 - 19:55 Uhr

Kann man das selbst ausfüllen oder wird einem da jemand nach Hause geschickt?

Ich frage, weil wir mal für den Mikrozensus ausgewählt waren und fünf Jahre lang jährlich befragt wurden (auch so idiotische Dinge, wie Geburtsort, wurde jedes Jahr neu gefragt, als ob sich das ändert).

Viel schlimmer als die Fragen war die Befragerin. Wir waren damals ein armes Studentenpäarchen und lebten in einer kleinen, schiefen Dachwohnung mit zwei Minizimmern. Aber es war unser erstes Zuhause.
Diese Befragungstante hat es immer hinbekommen, dass wir uns wirklich total schäbig vorkamen, alles nonverbal. Igitt. #schwitz Die war so unsympathisch, mich schauert, wenn ich daran denke.

LG
Scotland

Beitrag von medina26 29.11.10 - 16:32 Uhr

Ich halte davon viel, weil ich damit mein Geld verdiene ;-)