Doppelmörder, gehört nicht hierher aber bin so sauer!!!

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Beitrag von lilalaus2000 25.11.10 - 22:17 Uhr

Hallo Mamas und Papas.

Im Forum Medienwelt gehts um den doppelten Kindmörder, und da schieb man, dass ja seine Mutter versuchte die Tat durch eine schwere Kindheit zu erklären.

Jedenfalls gebe ich der Mutter eine Mitschuld, denn sie ist ja für die schwere Kindheit ja auch mit verantwortlich.

Nun meine Frage: Würdet ihr nicht ind Frauenhaus und alle Hebel in Bewegung setzten, damit euer Kind nicht auf die schife bahn gerät und Gewalt ertragen muss???

Sorry, ich schreibe wirr, aber könnte platzen vor Wut auf diejenigen, die da so "schönreden"

Beitrag von lilalaus2000 25.11.10 - 22:22 Uhr

Sorry, ich war echt sauer, ihr müßt nicht antworten ....

Beitrag von nieslchen 25.11.10 - 22:32 Uhr

ich weiß zwar nicht was ne schwere kindheit immer damit zu tun hat das man auf die schiefebahn geraten muß aber naja ist eine tolle aussrede... und wenn ich als mutter zusehe wie meinem kindweh getan wird , dazufällt mir nix ein...
wenn ich an den falschen geraten wäre, und es wäre was. ich wär sofort weg...
ich finde es immer ne frechheit die ach so schwere kindheit vorzuschieben... es gibt genug die ne schere kindheit hatten und es besser machen als ihre eltern und nicht auf die schiefebahn geraten...

bin auch bissi durch den wind heute... aber ich denke ihr versteht was ich meine!

Beitrag von andrea1990xx 25.11.10 - 23:26 Uhr

hallo erstma ich sehe es harrgenauso immerhin hat er das leben 2er fmilien zerstört die später auch mal oma und opa geworden wären einfach alles hat der doppelmörder zerstört auf einer art ist es klar das die mutter so reagiert aber es so schön zu reden ist echt nen unding ich könnte jedesmal richtig ausrasten wenn ich höre ein kind ist schon wieder umgebracht worden was können denn die kleinen dafür also echt die wollten doch einfach noch ihr leben genießen und nun werden sie soaus dem leben gerissen. wenn man merkt das der anstatz bei einer person da ist sollte man gleich etwas dagegen untermehmen es ist genauso wie in den familien wo die kinder geschlagen werden und die angeschissen werden beim jugendamt es passiert immer erst etwas wenn es zu spät ist.

ich habe auch diese angst das irgendjemand irgendwann einmal meiner kleinen tochter etwas anzutun ich lasse sie ja nicht ein mal länger als 2 tage bei meinen ellis weil ich solch eine angst hab es laufen ja genug solcher potentieller täter rum

Beitrag von amalka. 26.11.10 - 02:01 Uhr

Weißt du, du hast ein Problem. Die menschen in dem Medienforum haben es dir klipp und klar gesagt. Du be(urteilst) etwas, was du nicht kennst. Du bist eine frischgebackene Mama und willst du erzählen, was du nicht alles in Bewegung setzen würdest..hey, du bist grade wie du sagst..frishgebackene Mama..ein neuling, der was über Frauenhöuser und schiefe bahnen und alles erzählen will..

und als man dir da deutlich sagt, dass die Welt nicht so einfach ist, gehst du hier rein und öffnest du ein Beitrag, der mit dem Thema Baby nichts zu tun hat.

um Selbstbestätigung zu bekommen ?????

die Frau geht mich nichts an. Sie kann mir nur leid tun weil egal, was sie erzählt, sie wird die Mutter des zweifachen Mörders bleiben und sie wird von alleine genug traumatisiert und ausgeschlossen. Punkt.

und ob sie mist erzählt. Ich habe keine Ahnung, ob ich dieser Situation noch mist erzählen würde oder mir gaaanz leise Tabletten nehmen würde...jooo, die schlimme Frau...

Traurig sowas lesen zu müssen.

Beitrag von balie1705 26.11.10 - 09:25 Uhr

als außenstehender ist schnell geurteilt.
es ist sehr tragisch, was da passiert ist und dieser mensch gehört nie mehr frei gelassen!!!! und wäre es mein kind, das getötet worden wäre, wäre ich vermutlich gleich hinterher gegangen. ein kind zu verlieren, muss das schlimmste sein, was einer mutter passieren kann. soviel dazu.

ABER, und das schreibe ich jetzt rein objektiv betrachtet unter ausblendung meiner gefühle zu dieser tat:
viele frauen bleiben bei männern, die sie schlagen - aus einer abhängigkeit heraus. aus angst, verfolgt zu werden, mit der hoffnung, dass es besser wird etc. pp. es ist ein teufelskreis, aus dem sie nicht herauskommen. sie werden vermutlich bis aufs bitterste eingeschüchtert, müssen mit ansehen, wie das eigene kind geschlagen wird und können sich nicht wehren! WIE FURCHTBAR MUSS DAS SEIN!!!

ich will auch garnicht weiter ausholen. ich glaube nur, dass, wie meine vorrednerin schon schrieb, die frau ihr leben lang sowieso nicht mehr glücklich wird und schon bestraft genug ist.

aber jetzt zu sagen: wär sie mal ins frauenhaus usw. ist nicht fair. keiner von uns weiß, was genau damals passiert ist. und sie hat bestimmt nicht freiwillig gesagt: hey, ich suchen einen mann, der mein kind schlägt...

gruß, balie

Beitrag von windsbraut69 26.11.10 - 09:32 Uhr

Ich denke, das kann niemand beurteilen, der es nicht selbst erlebt.
In der Theorie macht kein Mensch Fehler, da läuft alles perfekt.
Kannst Du garantieren, dass Dein Kind mal nicht "auf die schiefe Bahn" gerät?

Gruß,

W

Beitrag von romance 26.11.10 - 09:57 Uhr

Hallo,

du suchst ein Schuldigen, damit du beruhigt bist. Aber das steckt mehr dahinter als du vielleicht in deiner Welt erahnen kannst.

Und wie schon geschrieben worden ist. Weißt du nicht, ob dein Kind auch auf die schiefe Bahn gerät und was dann....Dann hättest du auch Mitschuld, weil dein Kind was getan hatte was du dir niemals erträumt hättest.

Urteilen geht schnell, dahinter schauen würde eh viel zu lange dauern. Daher schnell den bösen Finger zeigen und deine welt ist wieder in Ordnung.

Es ist tragisch was passiert ist. Die Familien müssen nun mit der Trauer leben.

Mein Onkel (kann eigentlich ihn nicht so bezeichnen) hatte seine Frau umgebracht, auf bistalischer Weise. Und dann noch seine Tante, alles an einem Tag. Jeder kennt das Schweigen der Lämmer und mehr muß ich nicht sagen. Ich knapse auch nach 12 Jahre noch. Und warum?

Weil es mich hätte auch treffen können und müssen aber er hat zum Glück sein Plan geändert. ER wollte lieber sein Leben ein Ende setzen, was schief ging. Nun schmorrt er im Gefägnis, Lebenslang mit Sicherheitsverwahrung. Soll mich das beruhigen? Nein, denn das Wissen...das er alles geplannt hatte aber mich nicht finden konnte. Das beunruhigt mich mehr als das Wissen, das er nun sitzt und doch kennt jeder kennt die Skandale. Frei trotz Sicherheitsvewahrung.

Die Angehörigen werden ihren Lebenlang trauern, damit Leben müssen das das Liebste genommen worden ist.

Und die Mutter macht sich es einfach...seine Kindheit war schuld. Ja, meine war auch nicht berauschend trotzdem werden ich nicht zum Massenmörder.

Dann müssten alle aber auch alle die so eine grausame Kindheiten hatten, zum Mörder werden.

Die Mutter macht es sich zu einfach, der Leser macht den #nanana und dann in paar Wochen ist es vergessen. Aber die Familien der Opfer trauern weiter. Für sie wird es kein Fest der Liebe geben.
Der Mörder merkt nicht was er getan hat, falls er irgendwann mal wach wird und merkt. upps ich bin ja ein Mörder.

Er wird seine Strafe bekommen, hoffentlich können die Angehörige ein wenig verarbeiten und weiter leben...trotz ihren großen Verlustes.

Und ich bete, das ich immer eine gute Mutter bin. Das ich alles das meinem Kind beibringen kann, damit es in dieser großen Welt zurecht kommt. Das es hoffentlich nicht auf die schiefe Bahn gerät und das falls es passiert, ich ihr helfen kann rauszukommen.

Denn ich keine meine und nicht ihre Zukunft aber ich mache das Beste draus.

Und noch zu deiner Frage. Frauenhaus.

Die Frauen müssen erstmal bereit sein, diesen Schritt zu tun. Sie haben sich aufgegeben und auch wenn Kinder im Spiel ist. Es bedeutet viel Kraft die sich aufbringen müssen, um zu erkennen was bei den gerade abläuft. Das es falsch ist. Und das sie ihre Kinder schützen müssten. Aber wenn der Wille gebrochen ist, wo soll da die Erkenntnis kommen?

Es sagt sich immer leichter, wenn mann nicht in der Situation ist.

LG Netti

Beitrag von fionala 26.11.10 - 10:35 Uhr

Sehr schön und wohl treffend formuliert! #blume

Und furchtbar zu gleich was du selbst erlebt hast!

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Die Menschen suchen doch immer irgendwo einen Schuldigen (ich meine nun ausser dem Täter selbst). Sei es nun die schlimme Kindheit ( ich denke das es sehr viele Menschen in Deutschland gibt die keine Bilderbuchkindheit hatten und dennoch nicht zum Massenmörder wurden). Computerspiele (habe ich zB auch öfters gespielt es war etwas zum runterkommen und entspannen, dennoch habe ich nicht das Bedürfnis jemandem nach dem Leben zu trachten). Gewaltfilme und und und ich glaube man könnte ewig so weiter machen.

Es kann keiner sagen, das aus seinen Kindern nicht doch mal was schlechtes wird. Wer weiß, was für Freunde, Menschen in deren Leben treten und ich glaub, da kann oft das Elternhaus noch so gut sein.

Was wir tun können, ist zu versuchen aus unseren Kindern einen guten Menschen zu machen, ihnen den "richtigen" Weg zeigen, immer für sie da sein und zu versuchen gegen negative Einflüsse gegen zuwirken. Aber ich glaube ob das wirklich zu 100% gelingt, vermag niemand zu sagen!

Liebe Grüße #blume

Beitrag von gingerbun 26.11.10 - 11:31 Uhr

Hallo,
ich versteh das mit dem Frauenhaus jetzt nicht ganz aber ganz allgemein bin ich der Meinung dass kein Mensch als Mörder geboren wird. Klar ist auch das Menschen die aus Lust andere Menschen töten eben keine normale Kindheit gehabt haben. Liebe, Zuneigung und Urvertrauen werden sie nicht mitbekommen haben. So viel ist mal klar. Aber wenn diese eben keine Kinder mehr sind ist das Kind eben schon in den Brunnen gefallen wie man so schön sagt. Und ja, es ist das Elternhaus Schuld. Genauso wie bei den Amokläufern.
Gruß!
Britta

Beitrag von golm1512 26.11.10 - 12:49 Uhr

Und die Erde ist eine Scheibe!

Ja, doch, ich tu alles, damit meine Jungs eine gute Chance bekommen, um in diesem Leben zurecht zu kommen. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Ich will es besser machen als meine Eltern!!! (Ach, ihr anderen auch?)

Und jetzt kommt die Überraschung: Weder du noch ich haben eine Garantie für unsere Kinder dazu bekommen. So ist das eben!

Und eh du dich versehen hast, verlierst du zunehmend die Kontrolle über dein Kind. Weil das so sein muss und zum Großwerden dazu gehört. Dann kannst du nur hoffen, dass sie genug Rüstzeug haben, um nicht auf die "schiefe Bahn" zu geraten.
Sollten meine Kinder zu Mördern werden, werde ich auf jeden Fall mir die Schuld geben und sie weiterlieben wie bisher. Und das, obwohl ich mir bisher ziemlich sicher bin, dass ich alles getan habe, dass das nicht passieren wird. Das sind alle anderen Mütter aber auch: sicher, dass ihre Kinder keine Mörder werden.

Die Mutter der Mutter hat ja auch schon "Fehler" gemacht und die Mutter davor... wo willst du anfangen?

Platz du mal vor Wut und dann komm runter von der Palme und vom hohen Ross. Das Leben ist kein Ponyschlecken und auch nicht schwarz/weiß. Keiner redet hier was schön, weil die Geschichte nicht schön ist. Sie ist schlimm und entsetzlich, aber nicht schwarz/weiß.

Vielleicht kriegst du das auch noch raus....

Beitrag von justagirl22 26.11.10 - 13:57 Uhr

Hi,

also ich glaube eine schlechte Kindheit wird bei so was einfach gerne vorgeschoben, ist aber in meinen Augen nie der Auslöser für sowas.

Meine Kindheit war verdammt beschissen,aber ich käme nicht im Traum darauf jemanden umzubringen. Es muss für so eine Tat also andere Gründe geben...

Beitrag von hedda.gabler 26.11.10 - 17:34 Uhr

Hallo.

>>> also ich glaube eine schlechte Kindheit wird bei so was einfach gerne vorgeschoben, ist aber in meinen Augen nie der Auslöser für sowas. <<<

Vielleicht solltest Du Dich mal wissenschaftlich mit dem Thema beschäftigen (die biografischen Gleichheiten bei solchen Tätern sind sogar belegt!), bevor Du einen solchen Unfug schreibst.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von holy_cow 26.11.10 - 15:19 Uhr

Hola,
das Argument der schweren Kindheit ist ein Aufhaenger und wissenschaftlich nicht mal haltbar.
Denkt man mal an all die Kinder die den Krieg und die Nachkriegszeit erlebt haben, Kinder die hungern mussten, in Ruinen wohnten und mit der Gewalt gross wurden. Frauen die hart arbeiten mussten um ihre Kinder durch zu bekommen, selber schwer traumtisiert durch den Krieg.
All diese Nachkriegskinder muessten dann ja zu Verbrechern mutiert sein. Eben wegen der schweren Kindheit.

Ein guter Freund von mir wurde in einem Kinderheim gross, weil er unehelich geboren wurde. Seine Mutter war eine kalte Frau die ihn ab und zu besuchen kam. Im Heim wurden die Kinder mit Schlaegen und Essensentzug bestraft, Liebe und Zuneigung gab es keine. Das war Anfang der 60ziger. Dieser Freund hat studiert, sich sein Studium selber finanziert und ist ein liebevoller Ehemann und Vater.

Dieses Taetergehaetschel finde ich den Opfern gegenueber einfach nur widerwaertig.

Saludos

Beitrag von zeitblom 26.11.10 - 16:29 Uhr

Fische leben im Wasser. Nicht alle Lebewesen, die im Wasser leben, sind Fische.

Beitrag von king.with.deckchair 26.11.10 - 17:21 Uhr

Uninformiertes Geschwätz.

Beitrag von holy_cow 26.11.10 - 18:04 Uhr

Dann hilf mir doch mal auf die Spruenge und informiere du mich mal!

Meine Familie ist Opfer und glaube mir, ich bin mit dem Thema sehr gut bekannt!

Saludos!

Beitrag von hedda.gabler 26.11.10 - 17:35 Uhr

Pseudointellektueller Blödsinn.

Beitrag von holy_cow 26.11.10 - 18:15 Uhr

" Pseudointellektueller Blödsinn "

Als nicht Intellektueller Mensch haettest du es vielleicht mir so naeher bringen koennen : Die griechische Vorsilbe "pseudo" bedeutet, unecht, nachgemacht, nachgeahmt. Es handelt sich um einen Menschen, der sich fuer einen Geisteskopf haelt, ohne einer zu sein.
Oder um wirklich einen reinzudruecken haettest du auch schreiben koennen:
Jemand, der gerne mal unbedacht aber angeberisch und selbstueberzeugt ein schwammiges Quasiwissen zum Besten gibt.

Das haette mich zutiefst getroffen und den schoenen, sonnigen Freitag mir verdorben.

Saludos

Beitrag von sneakypie 26.11.10 - 18:30 Uhr

>>Dieser Freund hat studiert, sich sein Studium selber finanziert und ist ein liebevoller Ehemann und Vater.<<

Es gibt resiliente und weniger resiliente Menschen. Niemand kann sich aussuchen, zu welcher Gruppe er gehört.

>>Dieses Taetergehaetschel finde ich den Opfern gegenueber einfach nur widerwaertig.<<

Eben das ist doch der Punkt: viele Täter waren zuvor selber Opfer. Und einige Opfer werden später selbst zu Tätern.

Gruß
Sneak

Beitrag von holy_cow 26.11.10 - 18:51 Uhr

" Und einige Opfer werden später selbst zu Tätern. "
Dann setzt man doch logischerweise erst bei den Opfern an.

Natuerlich,

http://de.wikipedia.org/wiki/Resilienz_%28Psychologie_und_verwandte_Disziplinen%29,

kann man sich mit den Fakten vertraut machen und nachlesen ( ich kannte das Wort nicht ) und daraus Schluesse ziehen. Einer waere, dass niemand mehr fuer seine Taten verantwortlich gemacht werden kann.

Saludos

Beitrag von king.with.deckchair 26.11.10 - 21:30 Uhr

Differenzieren war ja noch nie so deins, nech?!

Beitrag von sneakypie 26.11.10 - 23:09 Uhr

>>Dann setzt man doch logischerweise erst bei den Opfern an.<<

Also auch dann, wenn sie bereits Täter geworden sind bzw auf dem Weg dorthin sind?

>>Einer waere, dass niemand mehr fuer seine Taten verantwortlich gemacht werden kann.<<

Wurde meines Wissens nach weder hier bei Urbia noch im Wikipedia-Artikel behauptet.
Aber dass die meisten Täter nicht morgens aufstehen und freien Willens bei physischer und psychischer Gesundheit entscheiden: "So, und jetzt mach ich mal [Kapitalverbrechen hier einfügen]", dürfte ebenfalls klar sein.

Gruß
Sneak

Beitrag von holy_cow 27.11.10 - 00:02 Uhr

Hola,


Es gibt Studien ueber Serienmoerder, die in ganz normalen Verhaeltnissen aufgewachsen sind, in keiner Form jemals Opfer waren um dann Taeter zu werden. Einige waren sogar hoechst intelligent und planten ihre Taten.
Menschen die Kinder missbrauchen, planen ihre Taten ganz genau und gehen methodisch vor. Menschen, denen man nicht diese Abartigkeit ansieht noch glauben mag, dass sie faehig sind zu solchen Taten.
Worum geht es denn in dieser Diskusion eigentlich?
Schuldfrage oder darum, dass ueberlegt wird, wie man Taetern helfen kann wieder ein Mitglied in dieser Gesellschaft zu werden? Was fuer Taeter? Alles oder nur bestimmte Gruppen? Es gibt Studien da wird behauptet, dass Kinderschaender nicht therapierbar sind.

Ich selber bin der Ansicht, dass manches nicht zu therapieren ist und man ueberlegen muss, was man mit diesen Menschen macht, die eben und erwiesen gefaehrlich sind.
Opfern, damit meine ich Kinder, die unbedingt therapiert werden muessen, um ein Trauma zu ueberleben. Natuerlich sollten auch Erwachsene Opfer Hilfe bekommen, ohne Frage.

Da werden dann aber links eingestellt und behauptet aufgrund des Geschriebenen, dass es unabdingbar der Wahrheit und den Tatsachen entspricht und da kommen bei mir Zweifel auf, denn es gibt 1000 Studien, gerade ueber Moerder und Co weltweit.

Traumatische Erlebnisse fangen wo an? Wann ist etwas traumatisch, dass die Opfer des Traumas nicht mehr richtig " verdrahtet " sind und kann man das pauschal ueberhaupt behaupten?
Traumatische Erlebnisse durch Naturkataprohen, Kriegstraumas, Haft, Folter, ectr......
Wer will behaupten, was wie schlimm und folgeschwer ist?
Gibt es da eine Messlatte?
Ich kenne selber ein Opfer einer Entfuehrung die ueber Monate ging unter harten aeusseren Verhaeltnissen dazu.
Meine Tochter ist Opfer und ich bin ebenfalls traumatisiert. Ich gehe in die Opferhilfe und mache zur Zeit eine Therapie. Zudem helfe ich ehrenamtlich in einer Stiftung fuer Frauen und Kinder denen Gewalt angetan wurde. Ich sehe so viele traumatisierte Menschen und jede dieser Opfer empfindet sein Schicksal und Trauma als schlimm und grausam.

Ich sehe in unserem Fall eine volle Schuldfaehigkeit des Taeters und ich empfinde kein Mitleid! Diese Person wurde nie misshandelt oder war mal selber ein Opfer. Diese Person ist schlichtweg krank und andere Kinder muessen geschuetzt werden vor weiteren Uebergriffen.
Es geht mir um nichts anderes und ich rede oder schreibe nicht nur, ich helfe aktiv Menschen und versuche vor allem meine Tochter zu schuetzen!

Ich habe nirgendwo geschrieben das hier behauptet wurde, dass niemand mehr fuer seine Taten verantwortlich ist. Ich habe es einfach mal in den Raum geworfen.

Saludos

Beitrag von sneakypie 27.11.10 - 16:04 Uhr

Hallo,

nur kurz, weil ich gleich weg muss:

es gibt nicht nur eine Gruppe von Tätern, die Kinder missbrauchen. Es gibt verschiedene Tätertypen. Manche dieser Typen haben selbst Traumata erlitten, manche nicht.
Bei der Therapierbarkeit von Pädophilen gebe ich dir Recht, da liegt die Erfolgsquote wohl nur bei 15%. Allerdings, und das ist der andere Punkt: nur etwa 20% der Kindesmissbräuche gehen auf das Konto von klinisch Pädophilen. 80% entsprechen eben nicht dieser Kategorie. Wie es da um die Therapierbarkeit aussieht, weiß ich nicht genau, kommt wohl wieder auf den Tätertyp an.

Gruß
Sneak

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