Schweigepflicht - AG hält sich nicht dran

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von wunschkind0808 25.11.10 - 22:48 Uhr

Hallo ihr!

Ich bin stinksauer über Verhalten vom Chef und am Überlegen ob ich mich an den Betriebsrat wende:
Ich habe meinen Chef über die SS informiert und gebeten es noch für sich zu behalten. Nun habe ich von einer Kollegin (und guten Freundin, die als einzige bescheid wusste) erfahren, dass der Chef sich an einer anderen Stelle erkundigt hat, so in der Richtung: "Was wäre wenn jmd. Schwanger wäre, worauf müsste man da achten?" (Zumal es eine Personalstelle gibt, bei der man sich erkundigen kann und nicht bei einer 3.Person...)
Hallo? Auffälliger gehts wohl nicht! Man fragt doch nicht einfach so, sondern erst dann wenn der Fall eintritt! Und es ist an einer Hand abzuzählen, wer gemeint sein könnte...! Bin total :-[ und frage mich ob ich mich beschweren soll. Was denkt ihr?

LG

Beitrag von himbeerstein 25.11.10 - 22:49 Uhr

Hmmm schwierig. Wenn er nicht deinen Namen gesagt hat dann ist es wohl ok. Es sei denn du bist die einzige Frau in der Firma #gruebel

Beitrag von coco1902 25.11.10 - 22:51 Uhr

Hallo,

also ich versteh Dein Problem grade nicht... #gruebel

In ein paar Wochen sieht es doch eh jeder. Ich glaube, deine Reaktion ist ein wenig übertrieben.:-p

Bei uns im Betrieb wussten es auch alle sofort, weil wir solche Quatschtanten hatten...:-(

LG Coco

Beitrag von wunschkind0808 25.11.10 - 23:04 Uhr

mich ärgert es einfach, dass ich es sogar mehrmals gesagt habe und er sich trotzdem nicht dran hält. Ich möchte es erst in 3 wochen offiziell machen (und zwar selber) und es nicht das erste Mal ist, dass sich der Chef daneben benimmt.
Auch wenn kein Name genannt wurde, kommen lediglich 2 Personen in Frage....

Beitrag von coco1902 25.11.10 - 23:15 Uhr

Das ist ja doof. Aber erkundigen muss er sich ja, wenn er nicht bescheid weiss.

Ich denke, er ist sich dessen nicht bewusst, dass es so ein getratsche gibt...

Rede doch mal mit ihm drüber ;-)

LG Coco

Beitrag von blueeyes83 25.11.10 - 23:26 Uhr

Also, er hat sich nur an die Personalabteilung in diesem fall zu wenden. Wenn er fragen hat, dann haben die die Antwort. Nur du hast das recht es öffentlich zu machen!
Mir erging es ähnlich wie dir, nur dass ich in der Personalabteilung arbeite und meine Chefin es in einem Abteilungsleitermeeting veröffentlicht hat #aerger:-[.
Habe es 4 Tage später durch Zufall erfahren. Meine Chefin = Leiterin Personalabteilung hätte es wissen müssen, dass sie es nicht ausratschen darf. Habe es dann zähneknirschend hingenommen. #aerger

Beitrag von nadja.1304 26.11.10 - 06:55 Uhr

Bei mir in der Arbeit gabs sogar nen Aushang, dass ich schwanger bin. :-) Allerdings hätte man es auch nicht wirklich verheimlichen können, da die Chefin BV in den Dienstplan schreiben musste, und da konnte es sich eh jeder denken.
Ich finde es schwierig, deinem Chef jetzt einen Vorwurf zu machen. Hat denn schon irgendjemand konkret zu dir gesagt: Glückwunsch zur Schwangerschaft? Ich mein, evtl. macht das gar nicht so die Runde, wie du denkst, aber wenn du jetzt nen Mordswind drum machst, dann weiß jeder Bescheid. Evtl. denkt die gefragte Person wirklich, er fragt nur für den Fall der Fälle. Ansonsten dem Chef nochmal sagen, dass du es bekannt geben möchtest.

LG Nadja mit Bauchmaus 31+6

Beitrag von maerzschnecke 26.11.10 - 07:19 Uhr

Blöd natürlich, wenn man anhand der Fragestellung Deines Chefs direkt auf Dich schließen kann. Im Prinzip hat er ja aber die Schweigepflicht nicht gebrochen, er hat ja nur gefragt 'Was wäre wenn...'.

Mir ist es auch nicht besser gegangen - ich habe meine Chefs Anfang der 11. SSW informiert, nachdem man mir etwas sehr schwieriges zugemutet hat und wirklich eindringlichst darum gebeten, es für sich zu behalten (risikoschwanger, da bereits 35 Jahre alt und div. Vorerkrankungen). Ein paar Tage später ruft mich der Chef ins Büro und teilt mir mit, dass er den Landesgeschäftsführer über meine Schwangerschaft informiert hat #schock.

Zum Glück hat es dann nur innerhalb der Führungsriege die Runde gemacht und ist nicht bis zu meinen Kollegen vorgedrungen.

Die Frage ist immer, wenn man das meldet (Betriebsrat oder sonstiges): was erreicht man damit?? In der Regel macht es dann noch schneller die Runde. Außerdem will man ja vielleicht nach der Elternzeit in diesen Betrieb zurück. Und sich dann jetzt mit dem Chef anlegen?!? Ich habe es deshalb abgehakt und nichts weiter unternommen.

Beitrag von mainecoonie 26.11.10 - 10:42 Uhr

Ging mir genau so. Hatte mich tierisch aufgeregt, da ich schon mal eine FG hatte und nicht wollte das das ganze Dorf noch vor der Familie von der ss erfährt. Aber nun war es so. Zum Glück ist es mit dem Baby gut gegangen, bin jetzt in der 13.SSW, aber verärgert bin ich noch immer.

Wenn wir einen Betriebsrat hätten, wäre ich dort auf der Matte gestanden, aber so weiß jeder der Pastor hat es rum erzählt, aber niemand sagt was konkretes...

Fakt ist wenn ich mir erlauben würde, was internes aus zu plaudern, hätte ich gleich nen Termin beim Verwaltungrat, aber der Chef darf alles. Ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer!#aerger