Frage wg Rectodelt (Pseudo Krupp)

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von xysunfloweryx 26.11.10 - 08:16 Uhr

Hallo,

...hatte gestern schon gepostet....waren beim Kia - ist wohl wieder PK.
Leider war es gestern nacht wieder...aber immer früher u. immer heftiger. Die Nacht davor war es 7 Std!!!
Ich sollte diese Nacht ein Zäpfchen geben, ging auch ned anders.

a) es wirkte erst nach 2 Std!!!
b) Mein SOhn hatte Zitterkrämpfe u SChüttelfrost danach (oder kommt das v. Bellen)

Meine Frage: Was mache ich die nächsten Nächte? SOll ja angebl. 24 STd wirken...aber heut morgen begann das BEllen wieder.
Man darf es ja eh max. 2 Tage geben. Will ich aber wg Kortison aber auch nicht. Aber wie die nächsten Nächte verfahren, wenn sie genauso sind? Notarzt??? War das bei EUch auch schon so?? Habe echt angst...er hatte es schonmal 2009 7 Tage. Aber da war es ned so schlimm, dass ich hätte was geben müssen.

LG

Beitrag von 1familie 26.11.10 - 08:35 Uhr

Hi,

musst du nur die Zäpfchen geben?

Wir mussten immer wieder inhalieren 2-3x am Tag. Einmal mit einem Spray das die Lungen weitet und einmal mit einem Kortision. Wir fanden/finden das sehr effektiv.
Das Zäpfchen hat bei uns nicht sehr gut geholfen, er bellte weiter und weiter - so das wir ins Krankhaus gegangen sind und er auch drin bleiben sollte.

LG und gute besserung

Beitrag von xysunfloweryx 26.11.10 - 08:39 Uhr

na klasse :( ist bei uns auch so. ne, sonst nix bekommen...mist. was mach ich denn dann? wie oft kam das bei euch mit kh vor?

Beitrag von 1familie 26.11.10 - 08:49 Uhr

wir waren insgesamt 6x im KH.

Ich bin froh, das dies endlich ein Ende hat. (hoofe ich)
Bei meinem Sohn wurde aus einem ganz normalen Infekt immer ein PK :-(

ICh würde an deiner Stelle zu einem Lungenarzt für Kinder gehen und dein kind untersuchen lassen. Unsere Kinderärztin hat eben keine solche Spezialisierung, sie hatte uns sogar ein falsches Inhaliergerät gegeben :-(


Beitrag von xysunfloweryx 26.11.10 - 08:50 Uhr

aber krupp betrifft doch gar ned die lunge?! seit ihr während der anfälle selbst noch ins kh gefahren? wie lang?

Beitrag von 1familie 26.11.10 - 09:05 Uhr

Meistens sind die Atemwege, Bronchialsystem und die Lunge mitbetroffen!

Wir waren meist ein Tag im K

Beitrag von criseldis2006 26.11.10 - 08:48 Uhr

Hallo,

wir müssen morgens und abends mit Salbutamol (weitet die Bronchien) inhalieren und danach dann mit Cortison.

Dann für nachts gab es noch die Rectodelt-Zäpfchen, die ich 1 Std. vor dem Schlafengehen geben sollte. 2 Tage in Folge, dann einen Tag aussetzen und am 4. Tag wieder eins.

Das hat bei uns ganz gut geklappt. Die Nächte wurden besser.

Cortison müssen wir allerdings den ganzen Winter über morgens und abends inhalieren.

LG Heike

Beitrag von 1familie 26.11.10 - 09:10 Uhr

hi,

wir müssen auch wenigestens 8-12 Wochen nach einer Erkrankung weiter inhalieren :-(

Die Zäpfchen nehmen wir auch wie ihr.

LG

Beitrag von xysunfloweryx 26.11.10 - 09:14 Uhr

soviele zäpfch. sind doch schädlich oder nicht? wären ja pro erkältung 3 zäpfchen u das locker 6-8x im winter?! war der schüttelfrost evtl nebenwirk.von den zäpfcen? macht das kortison ned den darm kaputt?
was schlagt ihr vor zu machen? kia wechseln? ist jetzt vor we bissl schlecht. hab halt nix zum inhalieren bekommen. können somit nur m kochsalz. aber was macht der notarzt, falls ich den rufe? gibt ja auch nur zäpfchen nochmals.. mika hatte das aber schonmal eine woche.
oder meint ihr diese nacht müsste nach 3 schlechten nächten besser sein?

Beitrag von 1familie 26.11.10 - 09:19 Uhr

die Zäpfchen haben bei uns noch nie geschadet, in Verbindung mit dem Inhalieren eher geholfen um eine ruhigere Nacht fürs Kind zu haben.

Du solltest nicht mit heissem Dampf inhalieren.

6-8x im Winter bekommen das die Kinder dann nicht. Wenn man weiterhin mit den zwei Sprays inhaliert, fängt es in der regel nicht wieder an. Jedenfalls bei uns nicht.

Sollte dein Kind dann mit Notarzt ins KH kommen, wird da sicher inhaliert.

So muss nun weg....

Beitrag von criseldis2006 26.11.10 - 09:47 Uhr

Hallo,

bei uns hat das Cortison auch noch nie geschadet. Laura bekommt es nur, wenn die Bronchien so eng sind, dass sie keine Luft mehr bekommt und nicht bei jeder Erkältung.

Allerdings ist es so, dass wir bei der ersten obstruktiven Bronchities das volle Programm auffahren und danach nur noch mit Salbutamol und Cortison weiter inhalieren - meist bis in den April hinein.

In dieser Zeit tritt - Gott sei Dank - meist nur noch ein Schnupfen auf.

Aber es ist echt schlimm zu sehen, wie die Kleinen leiden.

LG Heike

Beitrag von xysunfloweryx 26.11.10 - 09:55 Uhr

kann es auch ne obst. bronch. sein? wo ist der untersch?

Beitrag von karla86 26.11.10 - 09:34 Uhr

Also mal ganz ehrlich. Ich finde es schrecklich wenn man kinder so vollpumpt mit diesem Cortison. Das Cortison unterdrückt nur für einen Moment und hat nicht wirklich eine langanhaltende und effektive Wirkung für das Kind selbst was allerdings viele Eltern glauben. Also für mich steht fest ich wende es nur im absoluten Notfall an, ansonsten Schwöre ich auf ruhig bleiben mit dem Kind rythmisch atmen und ans geöffnete Fenster setzen. Das hat bei uns immer sofort eine angenehme Ruhe bei meinem Sohn verbreitet und die Sympthome gingen wenn auch nur langsam zurück. Gerade durch diese "Selbstheilung" stärkt sich das Immunsystem von allein und bei jedem weitern mal wird das Kind stärker sich selbst zu heilen. LG

Beitrag von xysunfloweryx 26.11.10 - 09:37 Uhr

genau so denk ich das auch.
ich will kein weiteres geben u auch kein inhal. zeug geben.
aber bei uns hilft nix. kein fenster - nix.
er heult vor panik. nur heute. es war sclimm.
es geht halt 8 std!! das ist lang.....weiss echt ned weiter!

Beitrag von 1familie 26.11.10 - 13:19 Uhr

Schön für dich, wenn bei euch ein geöffnetes Fenster reicht.
Dies aber zu pauschalisieren ist nicht wirklich fein.
Ruhig bleiben hab ich auch schon bei meinem Grossen gelernt und ich weiss eben wann meine Kinder Mefikamente benötigen oder eben nicht.

Ich glaube auch nciht nur den Ärzten, ich habe mich belesen und das schon bei meinem ersten Sohn (der nun 7 jahre alt ist) und gott sei dank, damit gar nciht mehr zu kämpfen hat!

Cortison in gewissen notwendigen Rahmen finde ich daher völlig in Ordnung.

Beitrag von polarsternchen 26.11.10 - 19:43 Uhr

Das ständige Unterdrücken mit Kortison verschiebt nur die Krankheit! Lieber einen erfahrenen Heilpraktiker zu Rate ziehen, damit die Ursache erkannt und behandelt werden kann und die Symptomen nich ständig unterdrückt werden! LG

Beitrag von puschl 26.11.10 - 09:22 Uhr

Hallo,

weiß nicht wie bei euch die Situation ist:

Heizung abdrehen, Feucht handtücher oder Wäsche im Zimmer aufhängen.
gscheit lüften vorm schlafen gehen,

Zapferl geben, Kind warm einpacken und raus an die kalte Luft gehen, durch die kälte geht die Schwellung im Kehlkopf zurück und dem Kind geht es bald besser.

Mein Sohn bekam Zapferl und was zum Inhalieren

lg puschl

Beitrag von xysunfloweryx 26.11.10 - 09:28 Uhr

alles so gegeben. 16 grad im zimmer, keine heiz. nasse tücher. hilft nix. fängt jeden abend früher an und geht durch bis morgens

Beitrag von polarsternchen 26.11.10 - 09:23 Uhr

Hallo,

ich hatte auch ein PK-Kind, jedoch wirkten die Rectodelt Zäpfchen immer relativ schnell, da die Atemnot ja durch eine Schwellung des Kehlkopfes entsteht, die sich durch die Gabe von Kortison eigentlich schnell zurückbilden sollte! Hat der Kinderarzt differenzialdiagnostisch auch andere Krankheiten in betracht gezogen? U.A. sollte auch Keuchhusten ausgeschlossen werden! Weder eine Impfung noch eine durchlebte Krankheit hinterlässt eine lebenslange Immunität! Auch gibt es Impfversager, bei denen die Impfung erst garnicht anschlägt!Das vergessen viele Ärzte und stellen oftmals erst verspätet die richtige Diagnose!

Liebe Grüße und gute Besserung!

Beitrag von xysunfloweryx 26.11.10 - 09:30 Uhr

tja sag das mal den kia's. ne, wurde nix ausgeschlossen! wie schließen die keuchusten aus? was mach ich denn jetzt? kia sagt nix sonst dazu....ätzend. ärztegänge heute helfen f die nacht auch ned und krieg auch sicher keine mehr

Beitrag von polarsternchen 26.11.10 - 11:06 Uhr

Der Arzt hat die Möglichkeit, durch einen Abstrich den Erreger nachzuweisen. Dies gelingt aber nicht immer, da das Bakterium sehr empfindlich ist. Durch Blutuntersuchung kann man, glaube ich, auch eine akute Erkrankung erkennen. Dies müsste aber Dein KiA eigentlich wissen! Würde jedenfalls nicht locker lassen, denn wenn es Keuchhusten ist, ist es erstens sehr ansteckend und zweitens sollte es mit Antibiotikum behandelt werden. Würde das vor dem Wochenende auf jedenfall noch abklären!

Beitrag von xysunfloweryx 26.11.10 - 11:12 Uhr

habe eben angerufen. er inhaliert m mika heute nachm.
aber keuchhusten schließt sie aus. warum auch immer....na toll :(((
aber auch wenn er blut nimmt: die nacht steht dennoch bevor. weiss ned wie ich vorgehen soll

Beitrag von polarsternchen 26.11.10 - 12:30 Uhr

Mit was für einer Begründung schliesst sie Keuchhusten aus? Die Symptome ähneln sich und die Tatsache, dass das Kortison erst so spät wirkte, spricht auch nicht unbedingt dagegen! Gerade bei Keuchhusten ist eine frühe Antibiotikagabe wichtig, damit die Krankheit einen möglichst komplikationslosen Verlauf nimmt. Ich würde auf eine Diagnostik bestehen, auch wenn du erst nächste Woche den Befund bekommst! Auch würde ich mich hier im Netz mal etwas schlau machen, wie man als Mutter den Keuchhusten mildern kann! Evt. mit Schüßlersalzen 3,4,6 und 7. Die kann man in einer akuten Situation alle 15 min. geben. Drücke Dir natürlich die Daumen, dass es kein Keuchhusten ist und Eure Nacht ruhig verläuft!

LG

Beitrag von xysunfloweryx 26.11.10 - 19:44 Uhr

sie hat ihn inhalieren lassen.

er bellt nur nachts und kriegt keine luft. bei keuchhusten ist das doch tags auch. außerdem habe ich heute bei der tamu gehört, dass einige so komische anzeichen haben...und der kia sagte auch, es sei grad ein virus im gange was den kehlkopf angreift. die werden ja ned alle keuchhusten haben aus versch. orten grad gleichzeitig!

ich habe noch einen hustenstiller bekommen, kortison soll ich keines mehr geben. sie meint, es würde nix passieren, ich solle nur ruhig bleiben.

leichter gesagt.
wie ist das denn bei pk? könnten die kids theoretisch ersticken?

wg dem zäpfchen, was nicht wirkte: das las ich hier aber schon oft, dass es ned gewirkt hat. vlt habe ich die zeit und das besser werden auch heut nacht im stress ned richtig einordnen können. etwas geholfen muss es haben, denn von zwei bis sieben schlief er OHNE ein husten. und das ging die nahct vorher gar ned, da war er 7 std dauerwach.

ich hoffe das beste. geh auch um neun schlafen. hab jetzt schon angst!

Beitrag von polarsternchen 26.11.10 - 20:32 Uhr

Hey, Angst ist in so einer Situation nicht gut! Wenn es zu heftig wird, rufe den Notarzt an! Vor allem versuche, postitiv zu denken, denn die Kleinen bekommen mehr mit, als man denkt! Und was den Keuchhusten betrifft, kenne ich allein 2 Fälle (davon einer geimpft!), wo er nicht festgestellt wurde bzw. erst nach Jahren durch Titerbestimmung! Die Ärzte gehen immer davon aus, dass Impfungen schützen, aber niemand kontrolliert den Schutz durch Titerbestimmung! Auch mein heute erwachsener Sohn hatte im Alter von 3 1/2 Jahren wochenlang nachts diese fürchterlichen Hustenanfälle, ich war in Kur mit ihm und hatte wirklich alles unternommen, ständig inhaliert, viel frische Luft, nichts half! Und plötzlich war der Husten weg! Bin mir heute sicher, dass es auch Keuchhusten war (trotz Impfung!). Wer weiss, wieviele Fälle nicht erkannt werden weil nicht sein kann, was nicht sein darf?! Wünsche Euch eine ruhige Nacht und gute Besserung für den Kleinen!

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