Panik und Zukunftsängste.........SILOPO

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von 2joschi 26.11.10 - 09:52 Uhr

Guten Morgen ihr Lieben,

bin jetzt in der 31. SSW und wenn ich an die Zukunft denke, bekomm ich manchmal absolut Panik........#schmoll Meine Kleine ist ein absolutes Wunschkind und ich freu mich wie wahnsinnig auf sie.
Aber dennoch hab ich Angst, weil ich mir Gedanken mache, ob ich mit der Kleinen alles richtig mache. (....Warum schreit sie jetzt?.....Geht es ihr gut?....ect)
Und wenn ich dann weiter denke-was ist wenn sie in der Schule ist???? Kann ich ihr bei den Hausaufgaben helfen??? Wie komm ich mit nem Schulkind zurecht???? etc.................

Total bescheuert, ich weiß!!! Aber manchmal holt mich das ein und muss dann darüber nachdenken und grübeln!!!!! Eigentlich denke ich mir, dass wird sich schon geben, das haben andere auch schon geschafft!"!!

Kann mich jemand verstehen??? Gehts hier jemand genauso???

Danke für eure Antworten!!!!

lg

Beitrag von sunflower1309 26.11.10 - 09:57 Uhr

Guten Morgen!

Ja...hier! Mir geht es ähnlich, bin in der 30.SSW! Habe zwar schon einen Sohn (22 Monate), aber schiebe trotzdem Panik. Meine Gedanken kommen deinen schon sehr nahe. Mache ich alles richtig? Kann ich in der Schule dann helfen und, und, und....
Aber ich denke, man wächst mit seinen Aufgaben und das kommt von alleine. Bei Joshua war es auch so und ich würde sagen, bisher haben wir alles richtig gemacht. Zumindest ist er ein sehr fröhliches, ausgeglichenes und zufriedenes Kleinkind. Und du wirst das auch meistern...ich glaube Mütter haben das einfach im Blut...und wie du schon sagst,- das haben schon ganz andere geschafft! Wünsche dir noch eine schöne Restkugelzeit!

LG,
Agnes

Beitrag von lucie286 26.11.10 - 09:57 Uhr

Hallöchen.

Lass dich erstmal #liebdrueck

Fast zur selben Zeit wie du hatte ich auch diese Panik. Vor allem als ich nachher im Mutterschutz war.
Aber das kommt alles mit der Zeit.
Als ich mit unserer Maus nach Hause kam ging es mir nicht so besonders und ich hatte immer Angst das ich nicht weiß warum sie schreit. Aber meine Hebamme hat uns sehr geholfen.
Nun ist unsere Maus 12 Wochen alt und wächst und gedeiht und ich mache das fast alles mit einer Selbstverständlichkeit.
Man wächst da einfach rein und man macht auch Fehler, aber durch diese Fehler lernt man.
Sicherlich wird es Momente geben wo man nicht weiß was man machen soll, aber die vergehen.

Hast du denn Jemand der dich unterstützt oder denn du
fragen kannst wenn das Baby da ist?
Mir hat auch viel meine Mama geholfen. Jetzt auch noch und dafür bin ich dankbar.

Aber diese Ängste sind normal. Bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger.;-)

Beitrag von michback 26.11.10 - 09:58 Uhr

Hallo,

ich denke, dass ist ganz normal und das macht jeder Frau durch die zum ersten Mal Mama wird. Und es ist gut, dass du dir solche Gedanke machst.

Aber wen du dein Baby das erste Mal am Arm hast, sind deine Ängste weg. Die Unsicherheit wird in den ersten Tage noch bleiben bis du Routine im Alltag hast. Aber dann läuft alles automatisch. Du wirst als Mutter merken ob es deinem Kind gut geht, ob es was braucht etc. Dafür bist du Mama. Und die Natur hat jeder Mama einen Instinkt gegeben das richtige zu tun.

LG
Michaela

Beitrag von schneehase1979 26.11.10 - 09:58 Uhr

Hallo,

mir gehts genauso#schmoll

Bin mit meinem 1. Kind schwanger und ich liebe meinen kleinen Krümmel über alles. Aber manchmal habe ich richtige Angst vor der Zukunft. Habe Angst, dass ich nicht alle Bedürfnisse des kleinen sofort verstehe und vielleicht etwas falsch mache:-(. Habe aber auch Ängste davor nur noch Mutter zu sein und dass z.B. meine Ehe darunter leidet. Weiss auch nicht warum ich mich so fühle. Mein Mann und ich freuen uns sooooo sehr auf unseren kleinen Schatz, aber an manchen Tagen ist mir echt zum heulen zu mute#heul

Es ist auch schwer mit anderen darüber zu reden, weil man sich sofort wie eine schlechte Mutter vorkommt.

#liebdrueck
LG Julia mit Bauchzwerg (34.SSW)

Beitrag von sandra7.12.75 26.11.10 - 10:00 Uhr

Hallo

Mach der mal wegen der Schule noch keine Sorgen.Unsere Große ist 12,5 Jahre und wird wohl wenn es so weiterläuft die Gymnasiale Oberstufe machen.Ich kann ihr nicht helfen.

Weiß du was die Lehrerin gesagt hat???Sie hat selber eine Tochter und in Gewissen dingen kann sie ihrem Kind selber nicht mehr helfen.

So und der andere Rest kommt von ganz alleine.

lg

Beitrag von cork 26.11.10 - 10:06 Uhr

Guten Morgen,

ich kann gut nachvollziehen, wie Du Dich fühlst. Ich bin jetzt in der 38. Woche und bei dem Gedanken, dass sich innerhalb der nächsten Wochen mein komplettes Leben ändern wird, wird mir manchmal ganz schön seltsam. Es fängt damit an, ob ich unser Kind (auch absolutes Wunschkind und wir lassen uns vom Geschlecht überraschen) warm genug anziehe, stillen kann, das nötige Feingefühl für seine/ihre Bedürfnisse entwickle, geht über: was mache ich, wenn es mal ernsthafter krank wird bis hin zu: habe ich wirklich Bock auf einen zickigen Teenager?
Meine Schwester hat schopn versucht mich zu beruhigen und auch von anderen Seiten höre ich stets: "Das haben auch schon andere vor dir geschafft!" - aber das hilft mir in meinen Zweifeln nicht wirklich weiter. Auch dass das Umfeld alles immer auf die Hormone schiebt - damit ist einem ja auch nicht geholfen.
Mein Halt derzeit sind die Momente, in denen ich positiv an die schönen Momente denke, die auf mich zukommen werden (hoffentlich) und die Gewissheit, dass ich einen Mann habe, der mich unterstützt und auch eine Familie, die sich freut (und die müssen es ja schließlich wissen, denn die haben ja zum großen Teil Kinder und wissen, was auf mich zukommt, und wenn ihre Erfahrungen so schlecht gewesen wären, würden sie sich jetzt nicht so auf unser Kind freuen).
So, ich hoffe, ich konnte Dir ein bisschen das Gefühl des "Alleinseins mit diesen Gefühlen" nehmen.

Viele Grüße
cork

Beitrag von schweinemoeppel 26.11.10 - 10:12 Uhr

Hi,

mach dir keine Sorgen, das findet sich alles, denn: der Mensch wächst mit seinen Aufgaben!!

Vertrau dir und deinen Instinkten, wenn es soweit ist. Du wirst das schon meistern!

Vlg.
Andrea

Beitrag von 2joschi 26.11.10 - 10:12 Uhr

Danke, eure lieben Worte tun mir echt gut!!!!#liebdrueck Bin froh, dass ich da mit meinen Ängsten nicht alleine bin!!!!!

Meine Mama wohnt hinterhalb von uns, quasi Grundstück an Grundstück. Die ist schon für mich da, wenn ich nicht mehr weiter weiß!!!!!

lg und vielen,vielen #danke

Beitrag von gingerbun 26.11.10 - 11:18 Uhr

Hallo,
nein es geht mir nicht so aber vielleicht hilft Dir ja meine Sichtweise auf dieses Thema weiter. :-)
Also ich finde, dass Dein Bauchgefühl gegenüber Deinem Kind immernoch das wichtigste und richtigste ist. Das können keine 10 anderen Mütter oder zig Ratgeber ersetzen. Ich habe bisher nicht einen Ratgeber gelesen und lese nicht einen einzigen Ratgeber, da ich der Meinung bin, dass all das von mir kommen muss und so lief es bisher auch immer am besten. War ich der Meinung das Kind schläft bei uns das erste Jahr dann hab ich das so gemacht. Ich habe lange gestillt da es das beste war. Ich habe mit der Beikost begonnen als mein Kind reif dafür war und nicht wie es ein Ratschlag sagte. Ich habe auch an mich den Anspruch nicht, dass ich alles richtig machen muss - ich bin ja auch nur ein Mensch. Meine Eltern haben logischerweise auch nicht alles richtig gemacht und aus mir ist dennoch etwas geworden :-)
Ich finde es wichtig, dass wir unseren Kindern ganz an Anfang jede Menge Urvertrauen mitgeben im dem wir auf jedes ihrer Bedürfnisse eingehen. Später geben wir Ihnen Stärke und Mut, etc.
Wenn sich Eltern unsicher sind, überträgt sich das immer auf das Kind und das ist immer schlecht.
Unsere Tochter ist jetzt 3 und der bisher gegangene Weg zeigt uns es war goldrichtig :-)
Gruß!
Britta