hcg nachweisbar?

Archiv des urbia-Forums Frühes Ende.

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von tanja160675 26.11.10 - 13:23 Uhr

hallo,

diese woche hatte ich einen sehr leicht positiven test.

heute habe ich blutungen bekommen (zeitlich passend zur menstruation) - hellrotes blut ohne gewebestückchen.

kann man in dem urin, in dem jetzt auch blut ist, noch das hcg nachweisen oder nicht?

hab nächste woche fa-termin.

würde nur gerne wissen, ob ich mir das testergebnis nur eingebildet habe oder das kind jetzt verloren habe #heul

vielen dank im vorraus

Beitrag von mahaluma 26.11.10 - 16:52 Uhr

Wenn der Test schon vorher nur leicht positiv war, kann es gut sein, dass der HCG-Wert von vorn herein reichlich niedrig war und er jetzt noch weiter gesunken ist. Im Blut könnte man ihn noch eher nachweisen.
Ich bin übrigens der Meinung, dass man bei einer so frühen FG noch nicht davon sprechen kann, ein Kind verloren zu haben. Demnach gingen nämlich 60-70% aller Kinder verloren. Mir hat es geholfen, es medizinischer zu betrachten. So nach dem Motto "Na, das wird hier nicht so richtig was, also brechen wir das Unternehmen ab, bevor wir was Komisches bauen."
Ist natürlich trotzdem traurig, und ich will auch keinem sagen, ob und wie er zu trauern hat, aber mir hats wirklich sehr geholfen.

Beitrag von tanja160675 27.11.10 - 07:38 Uhr

hallo mahaluma,

ja, ich weiss, wenn so etwas passiert, ist es zwar im ersten moment schlimm, aber es geht trotzdem weiter.

ich gehöre normalerweise auch zu denen die sagen, die natur wirds schon regeln und wissen, was sie macht.

habe mich aber diesmal riesig gefreut - umso enttäuschender ist es dann natürlich.

und ja, es ist schlimmer, ein kind in der späteren schwangerschaft zu verlieren oder gar noch später.
es tut weh - aber ich dachte mir, als ich mein kind (war 9 monate alt), es muss noch viel schlimmer sein, wenn man sein kind 18 jahre grosszieht und es verunglückt z.b. mit dem auto oder ist spurlos verschwunden.

ich bin auch der meinung, jede situation - und sei sie noch so schmerzhaft - ist für irgendetwas gut - auch wenn man es zu dem zeitpunkt noch nicht erkennen kann.

das ändert aber nichts daran, dass auch ich manchmal traurig bin und mich in selbstmitleid bade :-)

obwohl ich zum thema tod eine positive einstellung habe (ist der tod doch das einzig sichere im leben :-), denn der kommt 100% irgendwann :-)

ich danke dir von herzen, mahaluma!