Warum schläfert ein Tierarzt einen Hund einfach so ein?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von tauchmaus01 26.11.10 - 15:14 Uhr

Ist ja wieder in den Schlagzeilen dass ein Kind vom Schäferhund gebissen wurde.
Die Großeltern ließen daraufhin den Hund der gebissen hat sowie den anderen Hund der NICHT gebissen hat einschläfern!
Irgendwie versteh ich das nicht. Geht das so einfach?

Was denkt ihr darüber?

Mona

Beitrag von thamina 26.11.10 - 15:28 Uhr

#schock

Wir hatten lange keine Threads in denen sich die Köppe eingehauen wurden. Und du müsstest doch am allerbesten wissen wie die Damen hier denken..

#ole #schwitz

Beitrag von tauchmaus01 26.11.10 - 15:30 Uhr

#zitter ja, schon klar#schwitz

Aber ich versteh es eben einfach nicht, so rein vom Tierschutzgesetz her.
Ich kann vielleicht nachvollziehen dass der Hund eingeschläfert wurde, der das Kind so schwer verletzt hat aber der andere Hund war einfach nur da und hat ja nichts getan.

Wäre doch auch eine Option gewesen die Tiere ins Tierheim zu bringen und an erfahrene Halter OHNE Kinder zu vermitteln...oder?

Mona

Beitrag von thamina 26.11.10 - 15:42 Uhr

"§ 4 des Tierschutzgesetzes sagt aus:
„Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. […] Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.“

Die Einschläferung kann bei gefährlichen Tieren, vornehmlich Hunden, durch Polizei- und Ordnungsbehörden zur Gefahrenabwehr angeordnet werden."

#zitter vielleicht wurde es angeordnet?

Beitrag von alkesh 26.11.10 - 22:17 Uhr

Warum sollte man sich bei dem Thema die Köppe einhauen?

Sie fragt doch nur ob ein TA das darf #kratz

Beitrag von germany 26.11.10 - 15:39 Uhr

Hallo,

ich verstehe es auch nicht. Wahrscheinlich hat man dem Tierarzt erzählt, dass der andere auch gebissen hat. Alles andere wäre rechtlich gesehen strafbar. Meine Kusine ist Tierarzthelferin und da wollte auch ein Mann seinen jungen Schäferhund einschläfern lassen, weil er eine Zahnfehlstellung hatte, die aber medizinisch nicht von Bedeutung war.

Natürlich wurde das Tier nicht eingeschläfert und dem Mann wurde klar gemacht, dass es verboten ist, Tiere ohne medizinischen Grund einzuschläfern.



lG germany

Beitrag von kimchayenne 26.11.10 - 15:43 Uhr

Natürlich wurde das Tier nicht eingeschläfert und dem Mann wurde klar gemacht, dass es verboten ist, Tiere ohne medizinischen Grund einzuschläfern.

Leider ist es aber oft so wo kein Kläger da kein Richter,und wenn doch tatsächlich mal jemand nachfragen sollte ist ja schnell ein medizinischer Grund gefunden.
Habe es leider schon oft bei Katzen erlebt,die Tiere sind unsauber,dadurch schwer zu vermitteln,auch wenn eine Vermittlung das problem beheben würde,werden sie dann eingeschläfert udn es fragt ja auch selten jemand nach.
LG Kimchayenne

Beitrag von germany 26.11.10 - 16:16 Uhr

Ja, das stimmt natürlich leider. Es gibt genug Tierärzte die nur das Geld sehen.:-(

Beitrag von simone_2403 26.11.10 - 16:03 Uhr

Hallo

Ja,das geht leider so einfach.

Der TA ist natürlich an Vorgaben gebunden,wenn ein Besitzer allerdings haarsträubende Dinge erzählt,vorallem wenn es um Kinder und beissen geht,wie will der TA das dann nachweisen oder andere Tierschutzorganisationen.....Manchmal reicht es aus wenn man erzählt der Hund würde sich in manchen Situationen agressiv verhalten.Wie will man das Beweisen das dem nicht so ist,man hat ja noch den "Vorführeffekt" auf dem man das ganze schieben kann.

Grausam aber leider viel zu oft gewordene Realität um sich seiner Haustiere zu entledigen #aerger

lg

Beitrag von hunaro 26.11.10 - 21:18 Uhr

Mal schön langsam! Da wurde nix "einfach so" gemacht.

Ich kenne/kannte diese Hunde. Sie lebten Hof an Hof neben meinen Eltern, und ich kenne ihre Besitzer. Und es ist eine vernünftige Entscheidung gewesen, die DSH-Geschwister einzuschläfern.

Nein, es hat nicht der andere Hund dabei gestanden, sondern sich dem Angreifer angeschlossen und mit gebissen. Rudeldynamik. Untereinander waren die Rüden ohnehin heikel und gegenüber anderen Hunden gab es bereits mehrere Beissvorfälle. Die Besitzer kenne ich nur als kynologische Vollfosten. Das es zu dieser Beissattacke gekommen ist, war zwar nicht absehbar, aber ich hielt die Art und Weise der Haltung schon für grenzwertig für die Seele und das Wesen eines DSH.

Die verantwortliche Tierärztin hat sich mit dem zuständigen Amtsvet kurz geschlossen, und die Hunde wurden unter Polizeiaufsicht im Garten eingeschläfert. Die haben es sich gewiss nicht leicht gemacht!

Unverständlich ist mir, warum man jetzt den Staffi der Eltern des Kindes bei sich aufnehmen will. Klar, bei dem Kind kann er jetzt eher nicht leben. Aber haltungsmäßig kommt er in genau die Verhältnisse, in denen die Rüden lebten.

Das Kind ist noch nicht über dem Berg...:-(

Grüßchen, Ute

Beitrag von alkesh 26.11.10 - 22:20 Uhr

Wenn der Amtstierarzt schon da war und involviert ist, kann man ja nur hoffen das der Staff da schnell wieder raus kommt und an verantwortungsvolle Halter vermittelt wird!

LG

Beitrag von hunaro 26.11.10 - 23:12 Uhr

Na, noch isser ja noch nich da. Der Opa hat das nur heute meinem Vater gegenüber geäußert. Der hat ihm, als versierter Hundemensch, natürlich seine Bedenken mitgeteilt, aber darauf geben die sicher nicht nen Pfifferling... Wie auch sonst nicht.

Beitrag von lucylou2005 27.11.10 - 10:22 Uhr

Richtig so, Hunde die beißen gehören eingeschläfert#pro

Und der andere Hund wird garantiert nicht einfach so eingeschläfert worden sein.
Ich hatte auch nen Hund der aggressiv gegenüber meinem Baby wurde den hab ich sofort weggegen zu meine Eltern. Wenn er gebissen hätte dann hätten wir den Hund eingeschläfert.

Tiere dürfen keine Gefahr darstellen schon garnicht für Kinder

Das ist meine Meinung.

LG

Beitrag von kimchayenne 27.11.10 - 10:34 Uhr

Genau,weil der Mensch Fehler macht muss wieder mal das Tier drunter leiden.Ein Tierführerschein würde in meinen Augen viel mehr Sinn machen,dann würden nämlich nurnoch die Menschen Tiere bekommen die auch in der Lage sind diese artgerecht zu halten und verantwortungsvoll zu erziehen.
LG Kimchayenne

Beitrag von lucylou2005 27.11.10 - 20:56 Uhr

Für einen Tierführerschein wäre ich auch dann würde so etwas schlimmes sicherlich seltener geschehen.

Das arme Kind:-( Ich hoffe so sehr es wird wieder gesund

Beitrag von alkesh 27.11.10 - 11:25 Uhr

Einfach nur dumm Deine Aussage, keine Ahnung von Hunden und deren Verhalten aber einfach mal die *** aufreissen!

Beitrag von lucylou2005 27.11.10 - 20:53 Uhr

Ich äussere hier lediglich meine Meinung zu dem Thema also werde bitte nicht ausfallend mir gegenüber#contra

Es ist unentschuldbar wenn ein Tier einem Menschen gefährlich wird da gibts für mich gar keine Diskussion.

Beitrag von dominiksmami 27.11.10 - 12:01 Uhr

#gaehn