Würded Ihr Eure Eltern um Geld bitten?

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Beitrag von falca 26.11.10 - 16:57 Uhr

Hallo Mädels,

manche von uns können sich eine künstl. Befruchtung ja nicht so ohne weiteres leisten. Würded Ihr daher Verwandte um Geld bitten?

Bei uns würde es zum Glück wohl für die ersten Versuche reichen.

Mich interessieren mal Eure Meinungen...

Liebe Grüße
Falca

Beitrag von kikipatz 26.11.10 - 17:06 Uhr

Hallo Falca,

also ich würde glaub meine Familie nicht darum bitte.
Habe im Dezember meine 1. ICSI und außer meinem Mann weiß im Moment keiner was wir vorhaben.Denke es reicht wenn wir uns Hoffnung machen und evtl. wieder einen Tiefschlag bekommen.
Werde es erst erzählen wenn ich sicher bin das es geklappt hat.
LG Kiki

Beitrag von 1987julia 26.11.10 - 17:32 Uhr

Also ich glaube ich würde eher noch zur Bank gehen als zu meiner Familie. Ich will wirklich keine Hoffnungen schüren und auch nicht nach dem Versuch angestart werden wie ein Alien weil alle auf was warten.

Alles Gute #klee

Beitrag von anja_duisburg 26.11.10 - 17:34 Uhr

Hallo Falca!
Also ich denke es kommt auch drauf an wie die Familie über das Problem denkt.
Unsere Familie ist immer nur der Meinung, das ist aber blöd, und das wird schon, seid ja noch jung, nicht dran denken....
Fragen würde ich nicht, das wäre mir dann doch zu peinlich.
Allerdings wenn mir jemand finanzielle Hilfe anbieten würde, würde ich sie glaube ich annehmen.
LG Anja

Beitrag von osterglocke 26.11.10 - 17:43 Uhr

Hallo #winke,
wir waren zum Glück in der Lage die Kosten zu tragen. Doch Deine Frage würde ich trotzdem mit JA beantworten. Ich hätte unsere Eltern gefragt, wenn es sonst irgendwann am Geld hätte scheitern können. Andere Verwandte eher weniger, vielleicht noch meinen Bruder #kratz.

Es ist einfach schon sehr schade, dass die KK nicht alle Kosten trägt #augen. Aber immerhin die Hälfte :-).

LG
Osterglocke

Beitrag von inoola 26.11.10 - 20:53 Uhr

huhu,
ich würde sagen, das kommt ganz auf die eltern an.
als meine schwiegereltern erfahren haben, das es bei uns nur mit ICSI geht, hat meine schwiegermon sich solche vorwürfe gemacht, da mein mann auf anraten des dahmaligen arztes erst mit 6 jahren an beidseitigem hoden hochstand op wurde.
meine schwiegereltern haben sofort gesagt sie würden die ICSI bezahlen.
(aber da wir eh 4 jahre warten mussten bis ich 25 wurde) haben wir die zeit genutzt und das geld zusammen gespart.

ich hatte meinem dad, zu dem ich ein sehr gutses verhältnis habe von der icsi und den kosten erzählt. (man muss dazu sagen, mein dad hat zu dem zeitpunkt ein haus gebaut, und 100 badezimmerfliesen waren so viel wert wie unsere ICSI)
als ich sagte, wir wissen nicht wann wir das geld zusammen haben, meinte er: naja, wenn ihrs versuchen könnt ist schön, und wenn nicht, geht das leben auch weiter, vielleicht öffnet sich dadurch ne andere tür. das wäre dann auch nicht schlimm.

(das hat mir sehr wegetan, vor allem wenn ich mitbekam, das er dem enkelkind seiner freundin beigebracht hat zu ihm "opa" zu sagen)

im endeffekt bin ich SEHR froh das wir es geschafft haben das geld selber zusammen zu sparen (das ist halt unsere art von hochzeitsreise^^).
ich kann jetzt unsere beiden süßen ansehen und habe nicht im hinterkopf das sie von schwiegereltern finanziert sind.

lg inoo

Beitrag von littlelave 26.11.10 - 20:58 Uhr

Hallo
Wir haben glücklicherweise meine Mutter, die uns sehr unterstützt. Sie sieht, wie ich leide, unsere Tochter gerne grosse Schwester sein möchte und natürlich nicht ganz uneigennützig auch sie selbst, die gerne noch weitere Enkelkinder hätte.
In der Schweiz wird ja von der KK garnichts bezahlt. Wir müssten die 7000 Euro/Versuch selber bezahlen. Könnten das auch, nehmen aber die finanzielle Unterstützung gerne an.
Meine Mutter ist von sich aus auf uns zugekommen, bevor IVF für uns überhaupt zur Diskussion stand.
Im Vordergrund steht für sie unsere Tochter, die nicht als Einzelkind gross werden soll.
Ich hoffe für uns alle, dass es klappt.
Liebe Grüsse