Kieferorthopädie bei Erwachsenen

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von cgwkmg 26.11.10 - 22:18 Uhr

Hallo,

ich war als Kind/Jugendlicher beim Kieferorthopäden. Mit 21 wurden die letzten Drähte, die hinten an die Schneidezähne geklebt waren entfernt. Hatte danach superschöne Zähne. Oben ist auch weiterhin alles super aber im Unterkiefer verschieben sich die Schneidezähne plötzlich fürchterlich. Seit der Geburt meine Sohnes vor 4 Jahren kann ich da fast zugucken.
Bisher scheue ich mich, bei einem Kieferorthopäden anzurufen aber nun ist es so, dass die verschobenen Zähne gegen die oberen drücken und ich Angst habe, dass es dort durch den Druck auch bald losgeht.
Ich bin aber nur gesetzlich versichert. Weiß jemand, ob die gesetzlichen Kassen einen Zuschuss bezahlen? Und wenn nicht, hat jemand eine kieferorthopädische Behandlung machen lassen und kann mir berichten was das so gekostet hat? Ich möchte kein Erstgespräch vereinbaren und dann gleich mal 100 Euro bezahlen müssen, nur um zu erfahren, dass eine Behandlung 5000 Euro kosten würde, was ich mir nicht leisten könnte.

Danke.

Beitrag von knackundback 26.11.10 - 23:45 Uhr

Hi

ich bin z.Z. in Behandlung bei einem KFO (feste Spange).

Die Krankenkasse übernehmen leider garnichts. Wohl nur bei medizinischen Gründen mit so einer Gaumen Op. Nach mehr hatte ich nicht gefragt weil das für mich nicht in Frage gekommen wäre ;-)

Die Kosten werden sich (bei mir) bei 2 - 2 1/2 Jahren Behandlung auf 5500,-€ summieren.

Das kann aber sehr variieren.
Wenn Du rechtzeitig hingehst und nicht sooo viel zu tun ist muss das glaube ich nicht so teuer werden.

Ich würde es aber jederzeit wieder tun.

Beitrag von apfeltasche 27.11.10 - 11:58 Uhr

Wenn du dir ein Termin geben solltest bei den Kieferorthopäden ,um zu schauen was man machen muss ,den müsstest du nicht bezahlen den übernimmt die Krankenkasse .
Das war bei mir (bin 32 jahre alt)so habe mir den termin geben und die haben meine Versicherungskarte verlangt,die ganze untersuchung hat die Krankenkasse bezahlt,der Arzt hat mir Kostenplan ausgestellt wie alles kosten wird.
Und kannst immer noch entscheiden ob du machst oder nicht.

Bei mir wirds um ca.4500€ alles kosten,verteilt auf 2,5 Jahre.
Da ich erst Lose Zahnspange bekommen habe, oben und unten hat mich ingesammt 900€ gekostet . Die trage ich jetzt fast 7 Monate ,und ich denke noch ca 3 Monate bis ich die feste Zahnspange bekomme.
Und alle drei Monate 190€ wird von 4500€ abgezogen.

Nächste große Betrag wird fällig wenn mir die feste Zahnspange eingesetzt wird denke ca 1500€ mit alles drum und dran,vieleicht auch etwas weiniger. Danach wird ca 250€ betrag alle drei Monate fällig sein(meine meinung).

Wenn ich ausrechne werde ich 2970€ mit feste zahnspange abbezahlt habe rest wird auf Monate verteilt,aber das größte betrag ist weg ;-).

Ich bin froh das ich diesen schritt gemacht habe und bereue es nicht.
leider wie die anderen schon sagten die krankenkasse bezahlt nichs ausser die erste untersuchung :-[.

Da bei dir viel weniger zu machen ist wird dich natürlich sicher weniger kosten als mich.
Lg.sandra

Beitrag von tweety25883 27.11.10 - 12:51 Uhr

Hallo

Ich habe vor kurzem auch eine Kostenaufstellung bekommen. Bei mir ist es fast nur der Oberkiefer. Habe oben rechst einen Kreuzbiss und von Eckzahn zu Eckzahn einen Zahnengstand. Bei mir belaufen sich die Kosten auf etwa 2300 €. Kann entweder je Quartal zahlen, was angefallen ist oder direkt einen monatlichen Fetsbetrag ausmachen. Behandlund wir etwa 1,5 bis 2 Jahre dauern und anfangen mit einer festen Spange, danache ine lose und einen Teilbogen, der wahrscheinlich immer bleiben wird.

Nur für das anschauen musst du nichts zahlen. Für den Kostenplan werden Abdrücke gemacht und die Situation darzustellen und den Plan erstellen zu können. Die Kosten stehen bei mir im Plan mit drin und sind knapp 200 €.

LG Tweety

Beitrag von gurya 27.11.10 - 19:54 Uhr

Ich hatte meine richtige feste spange mit 18 bekommen. nach knapp 5 jahren sind sehr viele und grosse lücken und zahnverschiebungen im oberkiefer entstanden.

Die 1. KFO behandlung hat noch die Krankenversicherung bezahlt.Dieses mal leider nicht.

Meine Behandlung wird mit lose spange gemacht,und wird 1 jahr dauern(wenn ich sehr sehr viel tragen werde).Am Ende der Behandlung werde ich in den vorderen 4 zähnen ein bogen für Lebenslang geklebt.Behandlungkosten 1000 euro.Ich habe mich entschieden Quartal weise zu zahlen.

Das Beratungstermin war kostenlos.

Ich habe auch mindestens 1 jahr gebraucht bis ich mir ein ruck gab,beim KFO zu gehen(hatte auch angst vor den kosten)

Beitrag von mel240578 27.11.10 - 19:59 Uhr

hallo.
ich arbeite in der kieferorthopädie.
also die krankenkasse zahlt bei erwachsenen definitiv nichts. es sei denn man braucht eine kieferop.
alles andere was die kosten betrifft, ist ermessenssache der ärzte.
kann sich zwischen 2500 und 5000 bewegen. selbst die erste untersuchung könnte was kosten wenn es der arzt verlangt, das liegt daran das eine normale "zahnärztliche" untersuchung kassenleistung ist, aber eine "kieferorthopädische beratung" eine privatleistung bei erwachsenen.
da würde ich bei terminvergabe nachfragen. gibt sicherlich ärzte die das honoriert haben wollen.
aber aus kulanz könnte man es eben als "zahnärztliche" untersuchung über krankenkasse abrechnen.

lg mel