ist das normal?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von santaclause 26.11.10 - 22:46 Uhr

meine kleine verweigert seit ca 8 wochen die flasche. schaffen es mit mühe auf 120 ml je 4 mal am tag. trinken tut sie nebenbei auch nichts.
haben ihr gewicht mit dem kinderarzt beobachtet und sind am mittwoch zu dem entschluss gekommen das jetzt zugefüttert wird.
sie ist jetzt an der unteren grenze it dem gewicht angelangt. ist aber jetzt auch schon 15 wochen.

so mein eig problem ist das sie ca 30 min nach dem gläschen unruhig wird. schreit und nicht mehr schlafen kann. wacht alle 10 min auf und schreit. ich denke sie hat bauchweh.
geb ihr mittags ca 5-6 löffel von bebivita gartengemüse mit kartoffeln.

ist das am anfang normal oder denkt ihr es ist einfach doch noch zu früh für feste nahrung?

Beitrag von lilly7686 26.11.10 - 23:00 Uhr

Dein Baby ist 15 Wochen alt? Wie lange gibst du denn schon Brei????

Der Darm eines Baby's ist mit etwa 6 Monaten reif für Beikost! Nicht früher, auch wenn manche Ärzte schon mit 4 Monaten Beikost empfehlen. Die meisten Babies sind erst mit 5-6 Monaten Beikostreif!

Bitte lass um Himmels Willen den Brei weg! Wie lange machst du das denn schon?

Lg

Beitrag von lilly7686 26.11.10 - 23:04 Uhr

sorry, ich nochmal, hab deinen beitrag jetzt nochmal genau durchgelesen.

Wenn dein Baby nicht zunimmt ist zufüttern der falsche Weg!
Gemüse hat viel weniger Kalorien als Milch!
Dein Arzt hat (wie so viele Kinderärzte) absolut keine Ahnung von Kinderernährung!

Ein 3 Monate altes Baby ist definitiv nicht beikostreif!

Welche Milch gibst du denn?

Beitrag von santaclause 26.11.10 - 23:17 Uhr

hi,

ich hab ihr gestern und heute das erste mal nahrung gegeben.
das problem bei ihr ist das sie die flasche nicht nehmen will.
ab 120ml ist ende. egal welche nahrung es war. haben sie von a-z durch.
mit muttermilch kann ich leider nicht dienen weil ich nach der geburt mein kind nicht annehmen konnte und so auch das abpumpen verweigert habe.

Beitrag von santaclause 26.11.10 - 23:20 Uhr

achso, hab ich vergessen zu schreiben. ihre milch bekommt sie weiterhin, nur wenn sie fertig ist mit trinken soll ich zusätzlich noch etwas nahrung geben, mit der hoffnung das sie diese auch nimmt. der ka meinte sie wäre soweit um die zu bekommen.

Beitrag von lilly7686 26.11.10 - 23:22 Uhr

Und wenn du einfach öfter die Flasche anbietest?

Wenn ihr Probleme mit der Mutter-Kind-Beziehung habt, dann würde ich raten, dem Ganzen psychologisch auf den Grund gehen zu lassen.
Wenn du dein Baby nicht annehmen kannst, dann gibts dafür einen Grund. Und dein Baby merkt das natürlich. Da sollte man etwas machen.

Gibst du noch Pre Nahrung oder schon 1er? Wenn Pre würd ich mal 1er probieren.

Liebe Grüße und gute Nacht!

Beitrag von santaclause 26.11.10 - 23:42 Uhr

das ich sie nicht annehmen konnte war zum glück nur nach der geburt. im kh hab ich sie nicht nehmen wollen. die schwestern haben sie mir zwar ins bett gelegt und auch nicht abgenommen, aber ich hab meinen mann angefleht über nacht da zu bleiben um ihr die flasche zu geben und sie zu wickeln. kaum war ich nach 3 tagen zu hause konnt ich sie nicht mehr aus den armen geben.

haben auch von pre zu 1er gewechselt. die menge wurde kurzzeitig dann weniger aber jetzt ist sie wie mit der pre wieder bei 120 angelangt.

Beitrag von culturette 26.11.10 - 23:25 Uhr

Ich schließe mich dem an was meine Vorrednerin geschrieben hat.
Mit 3 Monaten ist es noch zu früh mit Beikost anzufangen!
Zu früh finde ich es selbst nach 4 Monaten aber die Industrie hat da den Daumen drauf weil sie ihre Produkte an die Eltern bringen wollen.

Ich wundere mich aber, dass deine Tochter seit 8 Wochen die Flasche verweigert. #gruebel
Stimmt die Temperatur, die Saugerlochgröße der Flasche?

Auf jeden Fall ist für euch Pre-Nahrung das Mittel der Wahl!!

Auch mit dem Stillen wärt ihr auf der sicheren Seite gewesen, etwas mit mehr Energiegehalt gibt es glaube ich nicht. #schein

Mein Tipp wäre:
Wenn sie nur 4 mal 120ml schafft, versuche doch mal einfach Zwischen-Milch-Mahlzeiten einzuführen und kleinere ml-Mengen anzubieten die sie zwischendurch zusätzlich trinkt. Manche Kinder möchten einfach lieber häufiger trinken, dafür weniger.
Z.B. 6 mal 100ml oder 8 mal 75ml.

Die Tochter meiner Freundin hat mehrmals am Tag (wie oft weiß ich nicht) immer nur 50ml Milch getrunken. Sie war lange Zeit sehr zart aber dafür quickfidel. Heute ist sie mit 2 Jahren vom Gewicht her im Durchschnittsbereich. Sie hat erst mit 7 Monaten Brei bekommen.

Also das würde ich versuchen!


LG

Beitrag von santaclause 26.11.10 - 23:34 Uhr

meine kleine steht morgend gegen 7 uhr auf, die erste flasche nimmt sie frühestens gegen 11 uhr. früher drückt sie den sauger mit der zunge wieder raus. das gleiche abends.
haben alles probiert. sie hat morgend einfach keinen hunger.
an den saugern liegt es nicht. haben schon jeden typ und jedes loch probiert.
sie bekommt die flaschen schon im 1,5-2h tackt. öfters würde sie mir wenn sie könnte den vogel zeigen :-)
die tempi hab ich auch schon variiert. von sehr warm bis lauwarm und entschuldigt aber meine nerven waren am ende, hab es auch schon kalt probiert.
mehr geht einfach nicht rein. konstant 120ml, danach ist schluß.

Beitrag von culturette 26.11.10 - 23:41 Uhr

Ok.

Also, dann eine weitere Frage zum Gewicht. Hält sie ihr Gewicht an der unteren Grenze wenigstens?
D.h. nimmt sie trotzdem wenige Mengen an Gewicht zu, eben entsprechend dem Verlauf der unteren Grenze? (später würde man sagen, bleibt sie auf ihrer persönlichen Kurve?)

Falls so, dann ist es auch ok. Dann gehört sie zu den 3% der Kindern die eben zarter sind.

Frag dich, ob sie ansonsten einen fitten Eindruck macht. Ob sie mindestens 4 nasse Windeln am Tag hat.

Dann ist offenbar 4 mal 120ml für sie genug.
Denn jedes Baby hat seinen persönlichen Bedarf und der sollte nicht an den Tabellen auf den Milchverpackungen gemessen werden. Das sind nur Richtwerte.

Ohne jetzt voreilig Entwarnung zu geben rate ich dir abschließend noch:
-Besprich das außerdem mit deiner Nachsorgehebamme.
-Erwähne auch was dir hier geraten wird.
-Achte auf das Befinden deiner Tochter
-gib keinen Brei

LG

Beitrag von santaclause 26.11.10 - 23:50 Uhr

sie ist eben von ihrer linie abgewichen und nach unten gerutscht, dabei war sie schon hart an der grenze.
windeln hat sie mehr als 4 nasse am tag :-) ca alle 2 stunden, und morgens riech ich sie durchs ganze zimmer :-)
gekackt wird auch jeden morgen, schön weich und nicht zu hart oder flüssig.
sie ist fit, neugierig und lacht den halben tag.
für mich ein ganz normales fröhliches baby.

sie hat jetzt in 4 wochen nur 210g zugenommen.

Beitrag von culturette 27.11.10 - 00:22 Uhr

Das klingt doch schon mal gut.
Auf dem Foto in deiner VK sieht sie auch nicht krank aus.

Ich an deiner Stelle würde auf jeden Fall so weiter verfahren, nur eben ohne Brei (der kindliche Darm ist noch nicht ausgereift). ;-)

Auch wenn ihr Anfangsschwierigkeiten hattet, so trübt der Mutterinstinkt oft nicht. Wenn du einen guten Eindruck von ihr hast, dann fühl dich darin bestätigt. Vielleicht macht sie einen Satz und nimmt im nächsten Monat dafür erheblich mehr zu. Vielleicht war es eine andere Waage auf der sie gewogen wurde? Vielleicht hatte sie beim ersten mal nicht vorher Verdauung beim zweiten mal wohl.

Zugegeben 210g in 4 Wochen ist schon sehr wenig. Aber es ist eine Zunahme. Bedrohlich wird es, wenn sie abnimmt. Solange sie zunimmt und sich fit zeigt, würde ich mir keine zu großen Sorgen machen.

Beobachte sie einfach.

lg