Erfahrungsberichte Paukenerguss und Polypen

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von janinar 26.11.10 - 23:40 Uhr

Hallo

Kurz zur Vorgeschichte: Meine Tochter 2,1 hat eigentlich schon immer eine Rotznase. Seid Monaten ist der Rotz grün und stink! (ich denke das ist eiter) War auch schon beim Kinderarzt. Die sagte nur das Rotznasen wie dreckige Finger zur Kindheit dazu gehören! Ausserdem hat sie keine Begleiterscheinungen wie MOE oder Bronchtis. (Stimmt, eine hatte sie mal) Die U war unauffällig im Bezug der Sprache, ich finde aber das sie nicht gut spricht! Sie hat einen großen Wortschatz aber bei der Aussprache hackt es.

Nun war ich auf eigene Faus noch mal beim HNO. Der guckte nur kurz mit so einem silbernen Stöpsel ins Ohr und meinte - alles klar Paukenerguß. Und wir sollten operieren. Termin gemacht, kurz besprochen und Raus waren wir wieder.
Jetzt fühl ich mich total überrumppelt und habe Angst zu schnell eingewilligt zu haben und noch nicht ausreichend andere Mittel versucht zu haben.
Natürlich, die Syntome wir grüner dauer Rotz und nicht so super Sprache sind da!

Ach Mist, vielleicht habe ich auch einfach nur riesen Schiß!

Würde mich über Erfahrungen und Meinungen freuen!

LG Janina



Beitrag von sonne_1975 27.11.10 - 00:39 Uhr

Mit 2 Jahren gibt es doch keine super Aussprache! Mit 2 Jahren reden viele Kinder nicht mal.

Ich würde noch keine OP machen, sie ist erst 2 und hatte keine (oder nur 1) MOE. Der Paukenerguß geht wieder weg, wenn der Schnupfen weg ist.

Mein Grosser hatte die OP mit über 3 Jahren, aber er hatte ständig MOE und Paukenerguß.

Mein Kleiner wird die OP auch so mit 2 bekommen, weil er schon jetzt dauernd MOE hat (6 Stück und er ist 11 Monate).

Ich würde eine andere Meinung einholen, wobei wohl die meisten HNO-Ärzte für die schnellen OPs sind.

LG Alla

Beitrag von knutschy 27.11.10 - 11:55 Uhr

Hallo,

Du musst es selbst wissen ob es Dir zu schnell geht oder nicht.

Zum sprechen kann ich nur sagen mit 2 Jahren muss ein Kind nicht richtig sprechen.

Ich kann Dir nur unsere Geschichte erzählen:

Mein kleiner fing mit 5 Monaten an mit MOE Nr 1. Antibiotika und gut wahr die Sache. Monat darauf wieder usw ... ungelogen 2 MOE im Monat.

Irgentwann dann 3 Wochen DAUERANTIBIOTIKA und die MOE verschwand nicht, er war damals 14 Monate, und die OP fand am akuten Ohr statt. Das Eiter war schon sooo zäh das es nicht mal lief sondern mit der Spritze gezogen werden musste.

Gesprochen hat er bis dahin garnichts. Auch nicht so toll "Laute" gemacht wie eine Kinder, nur gegurrt hat er wie ein Täubchen.

Paar Wochen nach der Op war alles Super er finf auch das babbeln an #huepf und machte sprachlich für seine Verhältnisse also Forschritte.

Merkte dann das es aufeinmal wieder schlechter wahr. Bin zum Arzt. 1 Röhrchen verstopft und bei dem anderen lief ordentlich der Eiter ab so wie es gedacht war.

Naja Ende vom Lied, das er durch das Röhrch auf der einen Seite so gut wie garnichts hörte (weil verstopft) und löste sich nicht. Und auf der anderen nannten sie das Hörvermögen "mittel"

Er ist nun 2 Jahre (grade gewurden) ... spricht in meinen Augen WUNDERBAR er spricht 2-3 Wort Sätze die fast nur wir verstehen und trotz dem ist seine Ärztin mehr als zufrieden mit ihm.

Ich für meinen Teil weiß das ich wenn das andere Röhrchen dann auch rausfällt und er wieder MOE bekommen sollte, werde ich es erst mit einer Homeopahtin probieren eh ich wieder eine OP durchführen lasse. Den durch sein zähflüssiges Eiter ist die Op völlig kontraproduktiv und ich kann froh sein das nicht beide Röhrchen zu wahren und er dann wirklich fast nix mehr gehört hätte.

Liebe Grüße und Sorry das es so lang ist.