"Großes" Pseudokrupp-Husten-Kind

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Beitrag von fibi7 28.11.10 - 15:09 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist 6 Jahre alt und kämpft in den Wintermonaten immer noch mit häufigen Kruppanfällen.

Wir haben nun die dritte miese Nacht durch. Haben jedes Mal 100 mg Prednisolon gebraucht und es ist echt nimmer lustig....

Er ist Allergiker, hat aber kein Asthma, nur Heuschnupfen.

Es ist eindeutig ein inspiratorischer Stridor, also kein Pfeifen bei der Ausatmung... Trotzdem habe ich zusätzlich den Eindruck, dass ihm das Ausatmen schwer fällt... Er ist ashtmamäßig extrem vorbelastet und ich habe so ein wenig Angst, dass die Kruppattacken in Asthma umschlagen...

Wer hat ältere Kruppkinder? Wann hat es bei euch aufgehört? Gibt es Eltern von Krupkindern, die ein Asthma entwickelt haben?

Vielen Dank für eure Hilfe
fibi

Beitrag von vaida3 28.11.10 - 17:11 Uhr

Hallo,

unser ist 4 Jahre und hat auch jedes Jahr Krupp.:-[

Wie du schon geschrieben hast zum schluß mit Hochdosierten

Cortison behandeln.:-[

Er ist Asthmatiker und bekommt jetzt auch noch Flutide damit die enstehung

von Krupp garnicht erst kommt.Also entzündung der Bronchen verhindern.

Vielleicht braucht deiner das ja auch ? Auch wenn er kein Asthmatiker ist.

Gruß Vaida#winke

Beitrag von fibi7 28.11.10 - 18:51 Uhr

Danke für deine Antwort....

Krupp und Asthma sind zwei paar Schuhe.

Beim Krupp schwillt der Kehlkopf an, beim Asthma die Bronchien. Flutide kann die Entstehung von Kruppanfällen nicht verhindern. Es reduziert nur die Hyperreagibilität der Bronchien.

Es ist eben meine Frage gewesen, ob die Überempfindlichkeit vom Kehlkopf auf die Bronchien abrutschen kann. Bei euch scheint es ja einen Zusammenhang zu geben.... Hm, schwierig.

Mein Kleiner (4Jahre) hat ein sehr schweres Asthma bronchiale und bekommt dauerhaft hochdosiert viani. Und oft eben syst. Kortison... Er reagiert eben ganz anders als der Große, hat bisher kaum gekruppt...

Der Große kruppt oft so schlimm, dass auch auch Kortison versagt und wir Adrenalin inhalieren...

Euch alles Gute und nochmals danke,gell!?!

fibi

Beitrag von pechawa 29.11.10 - 07:39 Uhr

Hallo,

meine jüngste Tochter hatte bis zum 8. Lebensjahr diese Pseudo-Kruppanfälle. In den beiden letzten Jahren allerdings nicht mehr so häufig - ca. 2-3 mal im Jahr.
Sie hatte danach kein Asthma entwickelt, ist allerdings auch keine Allergikerin,

LG Pechawa

Beitrag von fibi7 29.11.10 - 16:05 Uhr

Danke für deinen Erfahrungebericht...

Lg
fibi

Beitrag von musas.mom 29.11.10 - 12:40 Uhr

Hallo fibi,

mein Sohn hatte bis er ungefähr 6 Jahre alt war auch Pseudo Krupp, danach hat er allergisches Asthma und Heuschnupfen entwickelt. Unser Kinderarzt sagte uns damals, dass es häufig eine "Vorstufe" von Bronchialasthma sei, wenn die Kinder Pseudokrupp haben. Einen Zusammenhang gibt es da definitiv.

Wir haben unseren Sohn dann, als es mit dem Heuschnupfen anfing, gleich homöopathisch behandeln lassen und ich kann jedem eine homöopathische Konstitutionsbehandlung nur wärmstens empfehlen. Jetzt hat er kaum noch Symptome und selbst unser Kinderarzt (gleichzeitig auch Lungenfacharzt) staunt nur darüber. Mein Cousin (auch Pseudo-Krupp gehabt, jetzt chronische Bronchitis) ist jetzt auch in homöop. Behandlung und hat trotz des feucht-kalten Wetters seitdem keine nächtlichen Hustanfälle mehr.

Alles Gute #klee

Beitrag von fibi7 29.11.10 - 16:06 Uhr

Danke für deine Antwort...

Hm, mal sehen, was bei ihm draus wird. Heute geht es ihm zu Glück schon wieder besser...

Lg
fibi

Beitrag von mel240578 29.11.10 - 13:37 Uhr

hallo!
mein sohn ist jetzt 7 jahre alt und das letzte mal hatte er im oktober 2009 krupp also mit 6 jahren.
wir haben also lange nichts mehr gehabt und ich hoffe wir haben das endlich hinter uns gelassen.
allerdings hat er mal mehrere wochen über engegefühl in der brust geklagt, waren letztes jahr zur kinderasthmasprechstunde und jetzt nochmal, aber der arzt meint es wäre alles in ordnung. blut hat auch keine allergiewerte gezeigt.

lg
mel

Beitrag von fibi7 29.11.10 - 16:09 Uhr

hallo du,

wie sieht es bei euch sonts in der Familie aus? Allergien?

Er hat eben nachgewiesene Nahrungsmittel- und pollen/pollenassozierte Allergien. Allerdings wirken sie sich bislang noch ohne Lungenbeteiligung aus.

Wir werden es einfach weiter beobachten...

Danke für deine Beitrag....

fibi

Beitrag von lelas_mama 29.11.10 - 17:22 Uhr

Hallo fibi,

unsere Kinder hatten beide Pseudokrupp und Asthma. Den letzten letzten Pseudokruppanfall hatte unser Sohn mit fast acht Jahren. Unsere Tochter hatte Anfang des Jahres noch mit knapp 9 Jahren noch einen Anfall, wir hoffen es war der letzte Anfall.

Bei unserem Sohn gehören sowohl Pseudokrupp als auch Asthma der Vergangenheit an, er hatte und hat auch keinerlei Allergien. Unserer Tochter blieb leider das Asthma (Infekt-, Belastungs- und allergisches Asthma) erhalten, sie hatte jedoch auch schon sehr früh mit Allergien und Neurodermitis zu kämpfen.

Drei Kruppnächte hintereinander sind heftig für alle Beteiligten. 300mg Kortison sind eigentlich auch (zu)viel ... was sagt der Kinderarzt dazu?

LG und gute Besserung

Beitrag von fibi7 29.11.10 - 18:10 Uhr

hallo du,

ja war heftig, aber es ist eben kein vergleich zu meinen kleinen. da ist pseudokrupp harmlos...

300 mg prednisolon sind sehr viel, ja. unser kinderarzt ist chefarzt einer kinderklinik. wir sind dort wegen des kleinen in behandlung, und der einfachheit halber eben auch mit dem großen- kia sagt, nachdem es bei ihm ein "einzelfall" ist, also er nicht daueraft so viel braucht ist es zu vertreten. bei kortikoiden ist bei so kurzem hohem gebráuch auch nicht mit weiteren nebenwirkungen zu rechnen, zum glück.

hm, okay, also habt ihr das auch in eurer familie.... gibt mir zu denken. ich habe heute nur noch mit ihm inahliert mucosolvan und etwas salbutamol und der husten ist nur noch ganz leicht und etwas produktiv...

nun ja, mal sehen, was draus wird.

mein kleiner kämpft grad extrem mit seinemasthma und hat aus dem virusinfekt was bakterielles entwickelt. er fiebert hoch und giemt ordentlich, trotz inhalieren... er hatte schon bei der geburt lungenprobleme...

danke für deinen beitrag und deine hilfe
fibi

Beitrag von lelas_mama 29.11.10 - 19:44 Uhr

Hallo nochmals,

unsere Tochter bekamen wir nach der Geburt auch schon direkt mit einer Bronchitis nach Hause ... Wir waren zwei Tage nach der Geburt aus dem KH entlassen, als sie ihren ersten Infekt bekam. Hochfiebrige Infekte, Lungenentzündungen usw. waren in den ersten sechs bis sieben Jahren unsere ständigen Begleiter. Im Kindergarten hat sie teilweise bei einer Lungenentzündung vier Wochen am Stück gefehlt, im ersten und zweiten Schuljahr hatte sie auch noch viele Fehltage...

Ich glaube man muss das Schicksal ein Asthmakind zu haben einfach annehmen und versuchen das Beste daraus machen. Ich kann Euch nur raten möglichst früh eine Kinder-Reha mit altersgerechter Asthmaschulung zu machen. Und das Kind ansonsten genauso behandeln wie ein gesundes Kind auch. Möglichst viel Sport und Bewegung, gesunde Ernährung. Dem Kind kindgerecht erklären was in seinem Körper passiert und versuchen so Ängste aufzufangen.

Aber erst mal wünsche ich Euch aber alles Gute für den momentanen Infekt, auf dass er schnellstmöglich ausgestanden ist! Auf lange Sicht wird es wirklich einfacher, auch wenn es heute noch nicht so aussieht.

LG
Kathrin

Beitrag von fibi7 29.11.10 - 19:48 Uhr

hallo kathrin,

wir waren schon mehrmal szhur reha mit dem kleinen, der große wa auch dabei und wurde mit geschult.

ich habe meinen kleinen das schwere allergische asthma vererbt. leider.

der zwerg fehlt auch laufend im kiga.

ja es ist schwer, aber gut, man wächst an seinen aufgaben...

was nimmt deine tochter an dauermedikamenten?

lg alex

Beitrag von lelas_mama 29.11.10 - 20:52 Uhr

Hallo Alex,

ich habe eben Deine VK gelesen. Da habt Ihr schon ein ziemlich schweres Päckchen zu tragen... ich antworte Dir morgen ausführlicher per PN.

LG und eine ruhige Nacht

Kathrin

Beitrag von fibi7 29.11.10 - 20:56 Uhr

okay, freue mich...

naja, wird nicht wirklich ruhig,

mäuschen hustet sich durch trotz kortison...

lg
alex

Beitrag von fehmarn3005 30.11.10 - 23:44 Uhr

Hallo fibi...

Also mein Großer hatte es bis zu seinem 12. Geburtstag immer wieder mal...

Es hat abends angefangen mit einem bißchen Husten oder Schnupfen und dann über Nacht war der Krupp-Anfall da...

Aber seit letzten Jahr ist es wie vom Erdboden verschluckt...

Meine ehemalige Kinderärztin hat damals gesagt, daß es mit dem Schulalter weggehen soll und ne Freundin von mir sagt, entweder mit dem Schulalter oder aber wenn sie erwachsen werden...

Und das ist bei meinem Sohn (13) der Fall

Ich möchte Dir nur dringend raten, Dich von deinem Kinderarzt richtig wegen Asthma beraten und deinen Sohn behandeln zu lassen, denn Krupp kann zu Asthma führen.

Wir haben eine ganz tolle Kinderärztin, die auch gleichzeitig KInderlungenfachärztin ist und die hat Patrick so toll auf Medikamente (Atmadisc, Singulair...etc.) eingestellt, daß er kaum noch Probleme hat...

Drücke Euch fest die Daumen, daß Euch der Krupp bald in Ruhe lässt !!!

LG fehmarn3005

P.S.: bei Fragen kannst mich gerne anschreiben !!! ;-)