Ich würde Weihnachten gerne dieses Jahr ausfallen lassen

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von 960207 28.11.10 - 16:53 Uhr

Hallo

ich habe im Juni meinen Opa verloren, der Mensch der mich mit meiner Oma großgezogen hat.#heul
Meine Eltern wollten mich nicht...daher lebe ich seid ich geboren bin
bei meinen Groß (ELTERN)

Mein Opa (74) war sehr krank aber mit seinem Sterben hat im Juni niemand gerechnet.

Die Zeit heilt keine Wunden denke ich den je länger die Zeit vergeht um so schlimmer kommt es mir vor...
Das ganze Jahr war Scheibenkleister und ich bin frog wen es endlich rum ist.


Ich habe zwei Kinder
Ich muß- Ich weiß
aber ich konnte mich heute nicht aufraffen einen Advendskranz aufzustellen o.ä.

Ich habe im Januar 2010 die Diagnose bekommen das ich an einer unheilbaren Erkrankung leide
Die Erkrankung wird mich nicht umbringen nimmt mir aber jeden Lebensmut und ich bin stark in meiner Selbständigkeit eingeschränkt bzw kann ganz viele Dinge nicht mehr alleine machen...
Was mir große Sorgen wegen meiner Kinder und unsere familiären Situation macht.
Im Febuar eine große Op mit der Aussicht auf Heilung
Im Mai der Verdacht auf Brustkrebs mit dem " großen" Wertegang also allen möglichen Untersuchungen aber ich habe Glück gehabt

Im Juni starb unerwartet mein Opa und ich bekamm einen heftigen Rückfall und die Gewissheit das die ganze Op und die zeit danach nichts gebracht hat#schmoll



Im mom fällt mir alles besonders schwer#schmoll
und ich zähle inständig die Tage das dieses Scheißjahr zuende geht...

Ich vermisse meinen Opi sooo sehr und wen ich nicht daran denke dann muß ich an mein Los mit dieser Scheißkrankheit denken

Beitrag von pepelope 28.11.10 - 17:50 Uhr

Mann, das klingt wirklich gemein, dass manche Menschen
scheinbar nur Prügel vom
Schicksal kriegen:-( Ich habe vor 8 Jahren auch meine Mutter durch Krebs verloren, zwei Monate vor der Geburt meines Sohnes. Sie hatte sich so auf ihren 1. Enkel gefreut. Ich habe das irgendwie verdrängt und einen auf stark gemacht, aber ich bringe es heut noch nicht fertig, zum Friedhof zu fahren, da breche ich ständig in Heulerei aus. Ich bin leider keine Psychologin und weiß auch gar nicht, was man da raten kann, außer, für die Kinder stark zu sein. Ich weiß aber auch gar nicht, ob ich ein Recht habe, einen Ratschlag zu geben , da ich mich in so einer Situation wie der Deinen, mit der Krankheit, nie befunden habe. Vielleicht hilft es Dir einfach etwas, wenn Du mal virtuell ganz dolle gedrückt wirst. Ich wünsche Dir viel Kraft und drücke Dir von ganzem Herzen die Daumen, dass vielleicht doch noch ein kleines Wunder geschieht.Alles Liebe , Petra

Beitrag von kleinerlevin 28.11.10 - 20:57 Uhr

Hallo
#liebdrueck
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.

Das eine Blatt man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.

Doch dieses eine Blatt allein,
war Teil von unserem Leben.

Drum wird uns dieses eine Blatt allein,
auch immer wieder fehlen.


Eine #kerze für deinen geliebten Opi.

Ich habe Gott sei Dank noch nie einen Menschen verloren, der mir alles bedeutet, aber ich habe von anderen gehört, das das erste Jahr wohl das schlimmste sein soll.
Das erste Weihnachten, der erste Geburtstag, Frühling, Sommer, Herbst,Winter, Silvester, Ostern............
Aber ob das stimmt, kann ich dir leider nicht sagen.
Viel Kraft wünsche ich dir auch um wieder gesund zu werden.
Gruß Annette