Noch eine Kaninchen Frage, Futter friert ständig durch

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von dore1977 28.11.10 - 18:33 Uhr

Hallo,

seit Donnerstag ist es bei uns sehr kalt (bis -10 Grad) und wir haben Dauerfrost.
Unsre Kaninchen verbringen jetzt ihren ersten Winter draußen und es geht ihnen prima. Nur das Futter friert ständig ein. Ich möchte es eigentlich in die isolierte Schlafhütte legen. Wir haben nämlich nicht nur Kaninchen sondern auch noch richtige Schweine. #augen
Ich füttere jetzt schon mehrmals täglich keine Portionen habe aber immer Angst das sie in der Nacht nicht genug zu Fressen haben. Heute Morgen konnte ich mal wieder die Reste einer Rübe auftauen.

Wie macht ihr das ? Ich habe schon überlegt ihnen getreidefreies Tockenfutter zu geben das dürfte doch nicht einfrieren oder ? Da es hier normalerweise kein Trockenfutter gibt habe ich da keine Erfahrungswerte.

Das Wasser friert natürlich auch ein... ach man...

Ich bitte um Tipps !

Dankeschön #winke

LG Dore

Beitrag von maddytaddy 28.11.10 - 19:03 Uhr

Ich würde es so wie du machen und mehrmals täglich kleine Gemüse-Portionen geben. Wenn sie über Nacht genug Heu haben, dann leiden sie doch keinen Hunger.

LG

Beitrag von anarchie 28.11.10 - 19:07 Uhr

Jo!

So sind meine früheren Hoppler auch immer gut klargekommen...

Wobei ich schon zu An fang des Frosts immer mal etwas gutes Trockenfutter gegeben habe, für ne kleine Speckschicht...
Sonst gibts hier auch nur Frisches und Gras/Heu.

lg

melanie, deren Hoppler leider drinnen bleiben bis zum Frühling

Beitrag von pechawa 28.11.10 - 19:34 Uhr

Hallo,

ich sehe das wie maddyteddy, die Hauptsache ist, sie haben genügend Heu. Wenn sie kein Trockenfutter gewöhnt sind, dann würde ich auch keines füttern.
Meine bekommen allerdings täglich 1 Esslöffel pro Tier getreidefreies und das kaufe ich hier
http://www.kellis-tiershop.de/epages/61631661.sf
Wasser gebe ich nur aus Schalen, nicht aus Spendern und da gebe ich bei Eiskälte 2 x täglich etwas kochendes Wasser drauf, so sind die Tränken mehrmals täglich eisfrei,

LG

Beitrag von tauchmaus01 28.11.10 - 20:58 Uhr

Heißes Wasser gefriert schneller als kaltes Wasser.

Mona

Beitrag von pechawa 29.11.10 - 06:51 Uhr

Ich weiß, aber heißes Wasser macht das Eis im Napf los und die Nins können für 1-2 Stunden trinken.
Im Winter muss auch nicht ständig Wasser zum Trinken vorhanden sein, es reicht, wenn die Tiere 3 x pro Tag trinken können,

LG Pechawa

Beitrag von tauchmaus01 29.11.10 - 08:51 Uhr

Das ist,sorry, UNFUG! Kaninchen brauchen dann Wasser wenn sie Durst haben. 3 mal am Tag trinken nur weil der Mensch es bestimmt ist Käse;-)

Man sagt dass Tischtennisbälle in den Schalen dafür sorgen dass das Wasser nicht so schnell gefriert, weil die OBerfläche in Bewegung bleibt.

Mona

Beitrag von pechawa 29.11.10 - 10:17 Uhr

Das mit den Tischtennisbällen hatte ich ausprobiert, hab' die Bälle dann irgendwo im Gehege gefunden ..... ;-)
Ich gieße morgens + mittags bei Frost heißes Wasser in die Tränken, abends wird das Wasser komplett frisch gemacht. Die Nins haben dann pro Tag 3 x für 2 Stunden Wasser. Ich denke, das reicht, selbst wenn die Tränken nicht eingefroren sind, wird nur halb soviel Wasser getrunken, wie im Sommer. Leider gibt es noch keine bezeizbare Tränken, wie in den Pferdeställen ;-)

LG

Beitrag von windsbraut69 29.11.10 - 10:42 Uhr

Doch, es gibt da was im Geflügelbedarf, Heizplatten, die man unter den Wasserbehälter stellen kann!

LG,

W

Beitrag von tauchmaus01 28.11.10 - 20:57 Uhr

Heu friert nicht ein und ist das Hauptfutter der Tiere. Davon sollten sie eh IMMER sehr viel zur Verfügung haben.
Möhren usw. eben weiter in sehr kleinen Portionen füttern was sie fressen.
Wasser immer wieder nachfüllen.
Trockenfutter gehört in den Müll und nicht in den Kaninchenmagen.
Mona

Beitrag von dore1977 28.11.10 - 21:18 Uhr

Hallo,

danke für Eure Tipp s #winke

Nachdem was ihr schreibt liege ich ja gar nicht so falsch. Heu haben unsre Kaninchen immer zur freien Verfügung in rauen Mengen.

Wasser wechsel ich mehrmals täglich, unsre haben Schalen die Trinkflaschen mag ich nicht.
Ich trink doch auch nicht an so einer komischen Kugel vorbei Wasser.

Trockenfutter gibt es normalerweise gar nicht bei uns aber in diesem Fall hatte ich über getreidefreies nachgedacht.

LG dore

Beitrag von cornichon 30.11.10 - 09:51 Uhr

Hallo,

das Problem kenn ich auch, unsre 4 sind jetzt schon den dritten Winter draußen. Das Futter gefriert auch in der Schutzhütte.

Ich trockne nun selber, Möhren, Sellerie,Kohlrüben, Fenchel und dergleichen, also das was sie im Winter sonst fressen und was sich zum Trocknen eignet wird kleingeschnippelt (geht ganz fix mit Küchenmaschine) und wird im Backofen bei 50°C getrocknet (Ofentür einen kleinen Spalt offen stehen lassen). Dies wiederum dauert leider recht lange, bis es wirklich ganz trocken ist. Dann kommt alles gemischt in ne große Box. Man kann auch noch mit käuflichen Bestandteilen aufpeppen (z.B. Kräuter und getrock. Blüten) Hab auch schon getrockn. Heidelbeeren dazugetan.
Allerdings verwende ich sonst kein getrocknetes Obst, das gebe ich lieber ab und zu frisch.
Dieses Trockenfutter gibt in kleineren Portionen zusätzlich zum Frischfutter. Beim Wasser bleibt nur regelmäßig Napf auswechsen.

Viele Grüße
cornichon

Beitrag von katn1978 30.11.10 - 21:28 Uhr

hallo,

darf ich mal fragen wie lange es dann im ofen sein muß? würde das gern mal ausprobieren.

gruß katn

Beitrag von cornichon 02.12.10 - 11:43 Uhr

Naja, einige Stunden dauerts schon. Ich hab dabei auch nicht so auf die Uhr geschaut. Wenn ich zu Hause bin, läuft das halt nebenher. Möhren zu trocknen dauert aber länger als Kohlrüben, meine ich.
Unter das Gemüse lege ich noch Backpapier und stelle den Herd auf Umluft. Anfangs lasse ich die Tür noch zu und stelle die Temp. auf ca. 100-150°C. Nach ein paar Minuten drehe ich dann runter auf ca. 50°C (kann auch etwas mehr sein, zumindest anfangs). Wichtig ist halt, die Tür einen Spalt offen zu lassen, damit die Feuchtigkeit raus kann. Dazu stecke ich einen Holzkochlöffel in den Türspalt, den brauch man eh zwischendurch, um das Gemüse mal etwas "umzurühren"
Trocken ist es, wenn auch an den größeren Stücken nichts mehr weich ist und man sie durchbrechen kann.

Gruß
cornichon