Brauche Hilfe

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von sibelli 28.11.10 - 21:26 Uhr


Hallo,

Ich bin verzweifellt und brauche dringend Hilfe.
Meine Tochter ist 11j. und geht in die 5.klasse,
besucht eine Intrigrierte Gesamtschule.
Sie hat LRS und wurde in der Grundschule sehr
Gemobt von schülern und auch von der Klassenlehrerin.
Sie ist seit 2j. bei einer kinderpsychologin bei Behandlung,
weil sie selbstbewusstseinsstörung, Prüfungsangst und blokaden
hat.
Das alles hat jetzt auswirkungen auf ihre noten, der neue lehrer
hat uns vorgeschlagen das jemand aus einer Förderschule kommt
und mit ihr paar tests durchführt und darauf eine Förderung
in der Gesamtschule bekommen wird.
Diese test wurde auch durchgeführt und währe sehr schlecht
ausgefallen.
Das war mir schon klar, sie hat Prufungsangst und sie möchte keine
tests mehr machen.
Sie hat schon soviele tests hintersich.
Am Freitag ruft der Lehrer an und sagt, weil der test so schlecht
war soll sie diesmal vom Schulamt getestet werden und
wir sollen am Montag einen zettel unterschreiben das wir damit
einverstanden sind.
Ich weiss jetzt nicht was richtig ist und was nicht.Meine tochter
ist eine sehr intelligentes kind sie hat Emotionale Probleme Angst.....
Das wird ihr zuviel alles sie weinnt nur noch.Sie ist in ihrer neuen
Klasse sehr GLÜCKLICH und will auf keinen fall in eine Sonderschule.

Hat jemand Erfahrung mit Schulamt usw.

Sorry ich habe zuviel geschrieben


Gruss sibelli

Beitrag von delfinchen 29.11.10 - 09:06 Uhr

Hallo,

bei Prüfungsangt ist es natürlich zweischneidig, dass Tests durchgeführt werden. Auch ist eine Mehrfachtestung in der Regel nicht sinnvoll.
Ich könnte nachvollziehen, dass du deiner Tochter keine weiteren Tests zumuten willst.

Wenn sie wirklich einen normalen IQ hat und nicht sehr verhaltensaufällig ist, wird es aber nicht möglich sein, sie auf einer Förderschule zu geben (zumindest nicht gegen euren ausdrücklichen Willen - wobei Förderschulen generell nichts Schlechtes sind!). Es bestünde - je nach Ergebnis der Tests - aber die Möglichkeit, dass dein Kind an seiner Schule bleibt und für ein paar Stunden in der Woche aus der Klase genommen wird, während denen ein Förderlehrer mit ihr arbeitet.

Die Prüfungsangst ist ein anderes Thema. Daran müst ihr zuhause und mit dem Psychologen arbeiten. Zuhause könnt ihr mit ihr Prüfungsituationen nachstellen, also alte Probearbeiten/ selbst erstelle Probearbeiten hernehmen und sie bearbeiten lassen. Erst ganz ohne Zeitbeschränkung, dann mit Zeitvorgabe, die aber reichlich gewählt sein sollte, und schließlich mit realistischer Zeitvorgabe.
Beobachte sie am Anfang genau: Wie liest sie die Aufgaben durch? Konzentriert oder schaltet sie gleich ab?
Wie geht sie mit den verschiedenen Aufgabenstellungen um? Wann schaltet sie ab?
Wie geht sie damit um, wenn sie etwas nicht gleich weiß?
...

Redet mit ihr darüber, besprecht, wie man bei Proben vorgeht, übt die unterschiedlichsten AUfgabenstellungen immer und immer wieder.

Liebe Grüße und alles Gute,
delfinchen