Pro und Kontra Nintendo DS

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von espirino 28.11.10 - 21:35 Uhr

Hallo,

irgendwie gibts ja kaum noch ein Kind, daß nicht irgendeine Form von Spielekonsole hat. Auch wir kommen nicht dran vorbei, weil meine Nichten (12 und 10 Jahre) so eine haben und die Jungs damit schon spielen durften.
Nun meine Frage. Wieso ist das Spielen an einer Spielekonsole "schädlicher" als beispielsweise ein Brettspiel, malen oder basteln? Gerade bei schlechtem Wetter wird doch meistens in der Wohnung was ruhigeres gespielt. Fußball geht nun mal nicht.
Manche Spiele fördern doch auch die Fantasie, regen zu Problemlösungen an und wenn meine Jungs an so einem Ding sitzen, beraten sie sogar zusammen was sie tun müssen.

Ich geh jetzt mal grundsätzlich davonaus, das altersgerechte Spiele verwendet werden. Genauso setze ich vorraus, daß das Kind nicht vor dem Ding geparkt wird und dann sich selbst überlassen ist. Also wo ist der Haken? Spielekonsole contra Buch/Puzzle/Malbuch?

LG Jana

Beitrag von cori0815 28.11.10 - 21:52 Uhr

hi Jana!

Naja, nur weil die Jungs ein Problem, das bei einem Konsolenspiel auftritt, besprechen, heißt das ja nicht, dass sie wirklich kommunikativ dabei sind...

Ich finde ganz ehrlich, dass so eine Spielekonsole in einem Haushalt mit Kindergartenkindern nichts zu suchen hat (auch WENN es Spiele für Kids in dem Alter gibt). Denn es gibt doch noch so viele Dinge, die spannend genug sein sollten und Feinmotorik, Konzentrationsvermögen, Bewegung und Problemlösevermögen zugleich schulen.

Das starre Sitzen und das auf den Bildschirmstarren und das ausschließliche Bewegen zweier Daumen ist für mich nicht Anregung und Bewegung genug für ein Kindergartenkind.

Da meine Kinder im Moment sogar noch NULL Interesse am Fernsehen haben, brauch ich mich auch noch nicht wirklich damit beschäftigen. Aber trotzdem ist mir natürlich klar, dass der Reiz, wenn die Kinder es mal gesehen haben, sehr groß sein wird. Trotzdem sind wir uns (im Moment) noch einig (also mein Mann und ich), dass wir frühestens mit 6 Jahren, eher mit 8 Jahren unsere Kinder mit so einem Gerät beglücken werden. So lange müssen sie wohl traurig sein ;-)

LG
cori

Beitrag von sonne_1975 28.11.10 - 21:54 Uhr

Was ist der Nachteil vom Fernseher gegenüber einem vorgelesenen Buch?

Gehört für mich in die gleiche Kategorie.

Bei uns gibt es sehr lange keine Spielkonsolen, wir haben selbst keine, kennen niemanden, der sie hat, und werden so lange es geht, keine für die Kinder kaufen.

Meinetwegen können sie ab Schulalter irgendwas auf dem Laptop spielen, wenn es unbedingt sein muss. Aber nicht früher. Bisher weiss unser Grosser überhaupt nicht, dass es sowas gibt, wir spielen auch auf PCs nicht.

Brettspiele sind Gesellschaftsspiele, man fasst alles mit der Hand an, man ist in Gesellschaft und muss nicht ständig auf einem Bildschirm etwas verfolgen, was für die Augen und Hirn nicht unbedingt gut ist.

Für Kindergartenalter also absolut NO GO von mir.

LG Alla

Beitrag von kleinerlevin 28.11.10 - 21:55 Uhr

Hallo.
Am besten du kaufst zwei Ds und wenn jemand fragt behauptest du einfach eins gehört dir und eins deinem Mann. Und die Kinder dürften höchstens eine halbe Std in der Woche spielen.
Dann sind alle zufrieden.
Die Kinder weil sie eins haben, das Umfeld weil eure Kinder nicht verkommen und du weil sie dich nicht steinigen.
hihi
so machen das jedenfalls 80 % aller Muttis die ich kenne.
Mein Sohn hat ein Ds seit 1 Jahr und mal ist es ganz hoch im Kurs und mal liegt es Wochen/Monate in der Schublade.
Ich spiel trotzdem mit meinem Kind Brettspiele und draußen ist er auch ;-)

Beitrag von jolin80 28.11.10 - 22:22 Uhr

Hallo ,

ich sehe das ähnlich wie du .

So lange die Spiele altersgerecht sind und vor allem die Kinder nicht davor geparkt werden finde ich es in Ordnung .

Allerdings würde ich einem Kleinkind auch noch keinen kaufen .

Meine Töchter bekommen einen zu Weihnachten , sie sind (fast) 6 und 7 Jahre alt.
Unsere kleine 3 jährige wird sicherlich nicht damit spielen.

Auch unsere Kinder sind viel draussen und wir spielen viel und gerne Gesellschaftsspiele , Puzzle , malen etc.
Warum sollen sie dann sowas nicht auch mal spielen dürfen .

lg

Beitrag von schullek 28.11.10 - 22:24 Uhr

hallo,

doch, meins.
mein sohn ist 5 jahre alt. hat einige freunde, die bereits einen nintendo haben udn kennt dies also. hat auch schon gefragt, in welchem alter er sowas bekommt. da er aber noch nicht ganz erfasst hat, was genau ein nintendo ist udn was er kann, hat er noch rel. wenig interesse. ich habe ihm erklärt, wir können darüber reden, wenn er in die schule kommt und die sache war erledigt.
er schaut selber kein fern, nur ab und an mal dvd. er vermisst diese dinge nicht, da er mit so vielen anderen dingen beschäftigt ist. und das finde ich auch gut so. er spielt, malt, macht sport etc. er hat keine langeweile und somit auch gar keine zeit für dererlei dinge.

das konsolen ganz hinten anstehen, wenn es um einen positiven effekt geht ist sicherlich allen klar.
+generell verurteile ich diese dinge aber nicht.
man muss nur grenzen setzen können und die kinder anleiten, statt ihnen die computer unkontrolliert zu überlassen.

ich für meinen teil sehe keinen sinn darin meinem sohn jetzt schon einen nintendo oder ähnliches vorzusetzen, wo er doch so viele andere, weitaus sinnvollere und schönere sachen tun möchte.

lg

Beitrag von zahnweh 29.11.10 - 00:09 Uhr

Hallo,

also ich hatte als ´Kind einen Game Boy. Noch nicht in Farbe.

Hinterher taten mir oft die Augen weh und die Daumen auch. Geparkt wurde ich nicht davor, aber die Versuchung wurde immer größer. Die Ausnahmen häuften sich. Vor allem jedes neue Spiel "musste" am Besten sofort ausprobiert werden.

Die Daumenbewegungen und Fingerschnelligkeit konnte jeweils nur auf das jeweilige Gerät angewendet werden. In allen anderen Fingerfertigkeiten wie Stift halten, kleinere Figuren ziehen ... hatte ich öter Schwierigkeiten, je öfter ich spielte.

Übrigens das Argument, das ich schon öfter gelesen habe, dass Kinder damit aufwachsen, weil es ihnen was für die Zukunft bringt, kann ich nicht bestätigen!
Ich hatte einen Game Boy in hell/dunkelgrün und Sony war grade im kommen. Dann kam der bunte und der Pocket .... was da alles dazwischen lag weiß ich gar nicht .... und jetzt gibt es alles mögliche andere. Man kann damit spielen, aber nicht wirklich arbeiten.
Bei den Computern, mit denen man auch arbeiten kann stimmt es. Die entwickeln sich zwar auch so rasant weiter, aber man kann sie eben auch zum Arbeiten nutzen, was im beruflichen dann doch wichtig sein wird. Bei den Spielekonsolen? Bitte nennt mir EINEN Beruf wo man solche Spielekonsolen nutzen kann - außer Spieletester? #kratz (ich lasse mich gerne belehren, aber dazu brauche ich ein Beispiel :-))


Sehr gut fand ich (jetzt im Nachhinein): ich musste mir JEDES Spiel SELBST kaufen!!! Ohne Ausnahme #huepf

60 DM wollte ich aber nicht einfach mal so ausgeben. Also übte ich mich in Geduld, bis es das Spiel irgendwann billiger gab. So erhöhte sich der Reiz, es wirklich zu spielen, nicht sofort in der Ecke landen zu lassen und eben auch sehr genau zu überlegen WOFÜR ich das Geld ausgebe und ob es mir das wert ist.

Ab 9 oder 10 Jahren hatte ich einen. Das war in Ordnung. Früher wäre definitiv zu früh gewesen.


Für meine werde ich es auch so machen:
wenn sie sich ab ca. 9 Jahren eine wünscht, darf sie selbst darauf sparen und ihr Taschengeld für Spiele ausgeben, aber ich werde ein Auge drauf haben, ob sie zum Alter passen. Als Geschenk nein.
Klare Regeln zum Gebrauch aufstellen (auch wenn sie es bazahlt hat)

Malen, basteln, rätseln, Bücher anschauen - Gesellschaftspiele sollen den überwiegenden Anteil ausmachen. Auch bei Regen.

Entweder Spielkonsole UND alles andere auch. Oder wenn es ein "Contra" also GEGEN sein muss. Dann ganz klar gegen die Konsole :-p

Beitrag von rocking_mum 29.11.10 - 09:12 Uhr

Moin,

meine Tochter ist 7 und hätte auch gerne so einen DS. Sie weiß aber, dass ich den noch nicht kaufen werde. Ist ja auch nicht grad billig. Als ich mit meiner Schwiegermutter über Weihnachtsgeschenke sprach, hat sie mir angeboten, dass wir uns den Preis teilen, aber frühestens NÄCHSTES Jahr.

Meine Tochter und mein mittlerer Sohn (5) haben einen Gameboy Advance (eBay), wofür ich ab und zu mal gebrauchte Spiele vom Amazon Marketplace oder auf Flohmärkten kaufe.

PRO: Selbst bei längeren Autofahrten ist einigermaßen Ruhe hinten. Das wars auch schon.

CONTRA: Wenn meine Tochter mal zu Hause spielt, was ich immer mehr einschränke, beißt sie sich manchmal so sehr im Spiel fest, dass sie kaum ansprechbar ist. Spätestens dann kommt das Ding erstmal weg, dass sie wieder in der Realität ankommt. Es kommt da noch nicht mal drauf an, ob es für das jeweilige Alter gedacht ist, sondern wie das Kind das verarbeitet. Sie spielt am liebsten Biene Maja und Barbie, beides ohne Altersbeschränkung.

Ihr Bruder interessiert sich eigentlich kaum dafür. Anfangs war es interessanter, weil es neu war, aber er hat einfach noch nicht genügend Geschicklichkeit dafür. Ist mir sehr recht. Ich hab auch schon so getan, als würde ich die Ladekabel nicht finden, du solltest mal sehen, wie schnell die Kinder dann normale Spielideen haben. Manchmal brauchen sie einfach einen Anstoß dazu.

In der nächsten Zeit wird der Gameboy aber nicht ausgepackt, weil die Kinder jetzt erstmal im Weihnachtsfieber sind. Sie möchten gerne was fürs Fenster basteln. Da können sie sich ruhig dran festbeißen, das macht ja nix.

LG, mum

Beitrag von sabse83 29.11.10 - 10:47 Uhr

Meine Große hat den Nintendo DS zum 6.Geburtstag bekommen. Sie kann super mit umgehen. ABER ein Spiel wird schnell langweilig. Sie hat jetzt schon länger kein neues mehr bekommen und jetzt ist das Ding unwichtig. Sie bekommt erst wieder zu Nikolaus ein neues. Denn so eín Spiel kostet ja zwischen 25 und 40 Euro. Das geht bei uns nicht einfach so mal zwischendurch.

Sabrina mit ihrem drei Kids