Hallo Häusle-Bauer, brauche euren Rat...

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Forum: Haushalt & Wohnen

In diesem Forum haben Haushaltstipps und alle Fragen rund ums Wohnen und den Garten ihren Platz. Fragen zur Baufinanzierung sind besser bei Finanzen & Beruf aufgehoben. Viele Tricks und Kniffe zum Thema Haushalt findet ihr in unserem Service Die besten Haushaltstipps.

Beitrag von lana82 29.11.10 - 11:16 Uhr

Hallo zusammen,

wir haben nun ein Bauplatz angeboten bekommen... reichen 270 qm Grundstück für ein kleines EFH aus? Es ist ein Neubaugebiet und es können auch DHH gebaut werden, also dann fällt ja 3m Grenze zum Nachbarn weg und das wär ja auch ne Möglichkeit.

Was meint ihr?

Wir haben noch ein Reihenmittelhaus im gleichen Ort im Hinterkopf, aber je mehr ich darüber nachdenke ist wohl der Bauplatz besser..

Hier die Kosten: RMH mit Carport: 285.000 Euro, 120 qm wfl.

Bauplatz: 148 500 Euro (ein kleines haus mit der gleichen wfl. wie das RMH würde vieleicht-160000 kosten-oder was meint ihr?)

So und wenn ich jetzt ca. nur 20 000 - 30 000 Euro drauflegen muß wäre doch die Sache mit dem bpl. einfach besser, oder?

Wir möchten jetzt auch mal in eine Musterhausaustellung und uns dort mal die Fertighäuser anschauen, vieleicht habt ihr ja auch gute Tipps oder mit einer Firma gebaut, mit der ihr super zufrieden seid.

Also vielen Dank schon mal und liebe zerstreute Grüße aus dem Schwabenland...

Beitrag von nadinsche77 29.11.10 - 11:47 Uhr

Hallo!

Hallo!

Natürlich reichen 270 qm. Dann hast du aber fast keinen Platz mehr für einen Garten. Das müsst ihr selber wissen, wie wichtig Euch das ist... Mir persönlich wäre es zu wenig.

Zu den Kosten: Das kann man so pauschal nicht sagen, ob das "in Ordnung" ist. Kommt immer darauf an, ob mit / ohne Keller. Ob mit oder ohne Garage. Wie es gedämmt ist. Welche Baumaterialien verwendet werden. Wie hochwertig die Ausstattung ist. Welche Heizung drin ist? Welche Haustechnik inklusive ist... Diese Liste könnte man noch endlos weiterführen.

Ich kann dir ein Buch ans Herz legen: http://www.amazon.de/Richtig-bauen-Planung-Neubau-Umbau/dp/3937880097/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1291027516&sr=8-4

Musterhausausstellung ist immer gut, um sich Anregungen zu holen.

LG
Nadine

Beitrag von 1familie 29.11.10 - 11:50 Uhr

Hallo,

uns persönlich wäre das Grunstück zu klein - viel zu klein.
Möhctest du noch einen Garten haben oder nur ein Haus mit Stellplatz?

Habt Ihr Kinder oder wollt ihr Kinder - ich finde das sollte man mit berücksichtigen.

Wir haben bisher jedes haus Stein auf Stein bauen lassen - ich zieh das jedem Fertighaus vor.

LG

Beitrag von miau2 29.11.10 - 12:02 Uhr

Hi,
wir haben eine Doppelhaushälfte auf ca. 200qm eigenem Grund.

Der Weg vor dem Haus ist da schon nicht mehr dabei, dito der Stellplatz (also das ist zusätzlich). Ein Spielplatz gehört auch zusätzlich zur Siedlung.

Der Garten ist sehr, sehr klein, ein größerer Schuppen oder ein Gemüsebeet würden da schon (zu) viel Platz wegnehmen, für den Schuppen gibts aber noch einen "Stellplatz" vor dem Haus.

Noch kleiner hätte ich den Garten nicht haben wollen. So ist er klein, pflegeleicht, aber bietet genug Platz für zwei spielende Kinder und eine großzügige Terasse.

Mit zusätzlich noch mal 3 Meter auf der anderen Seite für den Platz zum Nachbarn wäre das Haus schon reichlich klein geworden von der Grundfläche her - und im EG will ich zumindest ja Platz haben für
- ein Gäste-WC
- einen Eingangsbereich, der auch für Klamotten, Schuhe usw. für 4-5 Personen hergibt
- eine Küche, die groß genug ist um auch mit den Kiddis zu kochen oder zu backen und einen Tisch fürs Frühstück usw. stehen zu haben
- einen großzügigen Wohn- und Essbereich.

Das alles haben wir ;-). Eine kleinere Grundfläche hätte da Abstriche bedeutet bei der "Großzügigkeit". Die Bestandsimmobilien (Reihenhäuser), die wir uns angeguckt haben waren da oft alles andere als großzügig - wers mag - bitte, wir wollten es halt gerne anders.

Ich denke, mit 270qm und freistehend bietet der Garten nicht mehr wirklich viel Platz, besonders, wenn dann evtl. auch noch Carport/Stellplatz...aufs Grundstück muss.

Gehen tut natürlich viel :-). Ob ihr das so wollt müsst ihr selbst entscheiden. Wenn ihr das mal aufzeichnet berücksichtigt Platz für
- Gartenschuppen
- Terasse
- ggfs. Stellplatz, Carport
- evtl. notwendige Wege usw...

Dann seht ihr, wie viel letztendlich als reiner Garten übrig bleiben würde.

Bei Empfehlungen von Listenhausbauern usw. solltest du beachten, dass es dabei immer auf den örtlichen Franchise-Nehmer ankommt (i.d.R. arbeiten die mit diesem System). Heißt, wenn in der Stadt XY in Norddeutschland jemand super zufrieden mit seinem Town & Country (soll nur ein Beispiel sein!!!) Haus ist muss das für Eure Region nichts heißen. Ob das bei Fertighäusern auch so extrem ist - keine Ahnung, aber das "listenhaus" von T&C, für das wir ein Angebot hatten wäre halt Stein auf Stein gebaut worden, also kein "klassisches" Fertighaus - von einem örtlichen Franchise-Nehmer (über den wir allerdings nichts negatives gehört haben!). Das nur als "Warnung" zu Nutzung der Erfahrungen anderer...umgekehrt muss es halt natürlich auch nichts heißen, wenn irgend jemand in Berlin unglücklich mit seinem Häuslebauer war. Der Bauträger, der für die gleiche Firma in Eurer Region tätig ist könnte ja absolut super sein...

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von wemauchimmer 29.11.10 - 12:33 Uhr

270qm ist nicht gerade üppig, aber erstens ausreichend und zweitens hier im Schwabenland durchaus eine normale Grundstücksgröße bei Neubauten.
Ich würde lieber ein Einzelhaus als eine DHH bauen, wenn es möglich ist:
- mehr Fenster sind ein großer Vorteil
- hast sicher keine Probleme mit Trittschallübertragung usw., was wohl heutzutage bei DHH auch kein Problem ist, vorausgesetzt, die Baufirma weiß was sie tut; aber bei EFH eben prinzipbedingt schonmal kein Problem
- Du mußt Dich mit keinem abstimmen (z.B. Unterkellerung ja/nein, oft werden DHH ja auch erst gebaut, wenn der 2. Käufer gefunden ist...)
Zu Fertighäusern kann ich Dir nichts sagen. Wir haben massiv gebaut mit einem regionalen Anbieter.
LG

Beitrag von miau2 29.11.10 - 13:37 Uhr

Hi,
Unterkellerung ist auch bei einer "halben" Doppelhaushälfte möglich.

Hängt evtl. vom Anbieter ab.

Und zur modernen Geräuschdämmung kann ich nur sagen: unsere Nachbarn haben wie wir z.T. Fliesen (Trittschall) und ein kleines Baby - wir haben noch nie etwas anderes als eben kurz nach einzug die Bohrmaschine gehört. Und die war nicht lauter als die von den Nachbarn der anderen Seite, mit 6m Luft dazwischen ;-).

Aber der Häuslebauer sollte natürlich wissen was er tut - wobei es allerdings dafür heute auch relativ strenge Vorschriften gibt.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von wemauchimmer 29.11.10 - 13:58 Uhr

Ja, das mit der einseitigen Unterkellerung ist so eine Sache. Wenn Du eine Weile in diversen Bauforen mitliest, wirst Du sehen, daß das immer wieder zu Problemen führt. Da würde ich es nicht für vernünftig halten, irgendwelche Experimente zu machen.
LG

Beitrag von conny3006 29.11.10 - 13:17 Uhr

Hi,

ist es auf den Fildern wirklich so günstig?
Kann ich mir fast nicht vorstellen.

Wir bauen auf 408qm ein Einzelfertighaus mit 145qm Wohnfläche....+Garage...

Wir waren auch in Fellbach und könnten Dir etwas empfehlen.

Schreib mich dann einfach an, ok?

Euer Grundstück ist schon klein...ist auch die Frage, was darf gebaut werden, wie hoch nach Bebauungsplan, welches Dach und die Neigung...

Ausserdem müßt ihr euch einen 2.Partner suchen....so ohne weiteres baut keine Firma eine Doppelhaushälfte ohne einen 2.Baupartner....

Grüße Conny

Beitrag von helly1 29.11.10 - 20:33 Uhr

Hallo,

schaut euch doch einfach mal vergleichbare Grundstücke an, auf denen schon Häuser stehen. Dann bekommt ihr einen Blick für die Größe.
Man kann selbstverständlich auch DHH ohne Partner bauen, bei uns im Neubaugebiet ist das so, die unterschiedlichsten Firmen, die das machen. Man braucht also nicht zwangsläufig einen Partner, und die DHH muss auch nicht identisch mit der 2. DHH sein. Kann also ein komplett anderes Haus sein. Die Frage ist, gefällt euch so was?
Außerdem solltet ihr euch wirklich vorher die Baubeschreibung der Gemeinde anschauen, wie dürft ihr überhaupt bauen. Dachneigung, Höhe, etc.
Was die Kosten angeht: mit 20000-30000 Euro zusätzlich, weiß nicht, ob ihr damit hinkommt. Es kann am Bau immer mal was unvorhergesehenes dazu kommen.Und je nachdem mit wem ihr baut, kommen hier noch mal 10 Euro/ qm mehr, weil euch diese Fliesen besser gefallen und hier noch Mal 20 Euro/ qm etc. Da sollte man unbedingt vorher drauf achten bzw. diese Bemusterungsausstellungen der Baufirmen besuchen. Plant ihr noch eine Garage bzw. wie soll der Garten angelegt werden? Hat er Unebenheiten, die der Fachmann erst Mal ausbessern muss? Das kostet einen Haufen Geld. Wir haben übrigens mit Viebrock gebaut und können die Firma uneingeschränkt weiterempfehlen #pro

LG helly

Beitrag von peterpanter 30.11.10 - 09:35 Uhr

Hi,

meiner Meinung nach ist das sehr eng!

Wichtig dabei ist der Bebauungsplan, u.U. darf auf dieser Grundstücksgröße gar kein freistehendes Haus gebaut werden oder es sind nur eine begrenzte Anzahl qm Wohnfläche und Geschosse möglich.

Wichtig ist die Grz, Gfz und das Baufenster, bevor du also nicht den Bebauungsplan kennst ist hier keine Aussage möglich.

Zur Erklärung dient der Link:

http://www.fragdenarchitekt.de/GRZ+Und+GFZ.aspx

grüßle

peter