Sinn Weihnachten?

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Forum: Weihnachten

Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsbäume, Weihnachtsschmuck, Weihnachtsgebäck, Weihnachtsfeiern ... hier dreht sich alles um die Weihnachtszeit. Tipp: Schaue doch einmal in unsere Artikel zum Thema: Geschenke für die Kleinsten, Zauberhafte Adventszeit mit Kindern.

Beitrag von martina100 29.11.10 - 19:07 Uhr

...ich verfolge ja immer die Beiträge im Forum mit...und es ist natürlich klar das sich momentan viel über Weihnachtsgeschenke usw. ausgetauscht wird oder z.B. über Fragen zu Sachbüchern über Weihnachtsgeschichten....ich hab manchmal aber echt das Gefühl das eigentlich der Sinn von Weihnachten bzw. das "Kirchen"fest an sich irgendwie völlig "vergessen" werden...wie wärs z.B. anstatt Weihnachtsbücher vorlesen mal in der Adventszeit einen Kindergottesdienst zu besuchen. Ich bin wirklich nicht obergläubig, besuche auch nicht wöchentliche Gottesdienste....unser Sohn bekommt außerdem wie jedes andere Kind eigentlich sehr viel Geschenke ....und trotzdem finde ich sollte man den kirchlichen Sinn des Weihnachtsfestes samt Feiertagen an sich nicht vergessen....

Beitrag von oh-ein-erzieher 29.11.10 - 19:19 Uhr

#pro
Da kann ich nur zustimmen.

Beitrag von sonne_1975 29.11.10 - 19:21 Uhr

Der kirchliche Sinn der Feiertage ist aber nur für Gläubige. Es ging genug Kinder, deren Eltern nicht gläubig sind. Für uns ist es ein Familienfest.

LG Alla

Beitrag von clementine80 29.11.10 - 20:08 Uhr

Für uns auch!

Beitrag von gussymaus 29.11.10 - 20:19 Uhr

das hab ich gerne... "ich glaub nur was ich sehe" auf die fahne schreiben aber jeden christlichen feiertag mitnehmen wollen... sorry aber sowas mag ich ja gar nicht...

Beitrag von knutschka 29.11.10 - 20:28 Uhr

Nun ja, es mag sein, dass ich mich irre, aber das Weihnachtsfest fußt doch auf einem heidnischen Fest und wurde erst später von den Christen für sich beansprucht, oder?!

Ich komme aus MV und ich glaube, es gibt hier sehr wenige Familien, die Weihnachten vor dem Hintergrund Christi Geburt (behauptet die Kirche eigentlich wirklich, dass sich diese am Weihnachtsabend ereignet habe - ich glaube, das macht sie nicht, bin mir aber nicht sicher) feiern - wir auch nicht und ich finde nichts Verwerfliches daran.

Sollen wir unsere Traditionen nun einfach aufgeben, weil du dich gestört fühlst?

Von mir aus könnten die christlichen Feiertage wegfallen (also ich würde da auch ohne Probleme arbeiten gehen, weil mir die Tage selbst nichts bedeuten) - wir würden Weihnachten dann wohl am Wochenende feiern. Aber ich glaube, ich käme mit einer Petition gegen christliche Feiertage nicht weit, oder? ;-)

LG Berna

Beitrag von gussymaus 18.12.10 - 13:25 Uhr

genau das ist ja der knackpunkt: ohne den sonntag, den du zu ehren deines schöpfers ruhen solltest, gäbe es gar kein wochenende... aber amcht doch alle wie ihr wollt..

Beitrag von bine3002 29.11.10 - 20:35 Uhr

Enbtschuldige bitte mal, aber das ganze Drumherum mit Baum und Kerzen und dem ganzen Tannengrün geht auf nicht kirchliche (heidnische) Traditionen zurück. Die Kirche hat diese Traditionen annektiert, den Feiertag auf ein heidnische Fest gelegt (wie bei vielen anderen Feiertagen auch). Ich will jetzt nicht sagen, dass ich heidnische Feste feiere, aber ich (als Ungläubige) nehme mir das Recht raus, dieses Fest so zu feiern wie ich das gerne möchte und es lediglich als Familienfest zu begehen.

Im Übrigen habe ich in diesem Land hgar nicht die Möglichkeit, ein heidnisches Fest zu feiern, selbst wenn ich das gerne möchte, zumindest bekomme ich dafür nicht frei.

Beitrag von schullek 29.11.10 - 23:49 Uhr

sehe ich genauso!

Beitrag von gussymaus 01.12.10 - 14:16 Uhr

an s ich kannst du urlaub nehmen wann es dir passt... wenn ich am 23.dezember meine was feiern zu müssen muss ich mich auch mit meinem arbeitgeber arrangieren... das kann an jedem tag unpassend sein. aber am 24 wird sich sicher keiner beschweren, wenn du seinen dinst übernehmen willst.

ich finde es einfach nur "bäääh" dass es null anerkannt wird wo was her kommt und einfach alles gefeiert wird, hauptsache es kommen freie tage dabei raus..

ein fest mitzufeiern und den eigentlichen sinn dahinter völlig zu vergessen finde ich heuchlerisch. es nicht so genau zu nehmen ist ja eine sache, aber es völlig auszublenden dass das (auch) ein christliches fest ist ist doch #kratz wenn mir an einem anlass überhaupt nichts liegt, dann feier ich ihn auch nicht... alles andere finde ich falsch...

Beitrag von clementine80 29.11.10 - 21:25 Uhr

#rofl#gaehn

Beitrag von schullek 29.11.10 - 23:46 Uhr

wenn allen freigestellt werden würde: feiertag oder freie wahl der selben menge freien tage. was meinst du würde die mehrheit auch der christlichen mitbürger tun?

sorry, aber nur weil unsere gesellschaft christliche wurzeln hat, muss ich mich nicht dafür rechtfertigen, dass ich eben an den gesetzlichen feiertagen auch frei habe. wenn es nach mir ginge könnten wir dise gerne alle immer auf einen freitag legen udn familientage nennen. wäre auch weitaus weniger heuchlerisch.

lg

Beitrag von cori0815 29.11.10 - 21:36 Uhr

Übrigens sind diese Kinder der nicht gläubigen Leute meistens leider zwangsläufig auch nicht gläubig. Und somit hat wohl das Weihnachtsfest an sich als christliches Fest bald ausgedient und wird mehr und mehr zur Kommerzschlacht.

Feiert ihr eigentlich auch alle das Zuckerfest der Moslems? Schließlich gibt es da im Kreise der Familie ja auch satt zu essen und zu naschen. DAS wäre doch mal ein Familienfest, gelle?;-)

Und auch in den anderen Religionen wäre da sicher noch der ein oder andere Feiertag abzugrasen.

LG
cori

Beitrag von anyca 29.11.10 - 19:49 Uhr

Wieso widerspricht sich das mit "Weihnachtsbücher vorlesen"? Meine Kleine liebt im Moment

http://www.amazon.de/Mein-erstes-Buch-vom-Weihnachtsstern/dp/3815716705/ref=sr_1_16?s=books&ie=UTF8&qid=1291056521&sr=1-16

und auch andere Bücher mit der Weihnachtsgeschichte.

Beitrag von zahnweh 29.11.10 - 19:55 Uhr

In die Kirche gehen wir am hl. Abend, wenn es uns gut geht.

Für uns ist neben dem kirchlichen Sinn auch das GEMEINSAM wichtig. Nicht nur die Geburt Jeu zu feiern, sondern auch der lieben Verstorben zu gedenken. Eine besinnliche Zeit zu feiern. Den uns liebgewonnenen Menschen Grüße zu schicken. Ja, zu Weihnachten einmal im Jahr ist zu wenig. Doch besser es da endlich zu tun, als gar nicht. Das ganze Jahr ist so hektisch und immer was los. 1000 Aufgaben gleichzeitig die alle schon gestern mit Leistung vollbracht sein sollen.... Weihnachten ist zwar oft noch stressiger, aber auch deshalb, weil da auch die Ruhe sein sollte.

Manche nehmen sich diese Momente mit Kirchenbesuche. Wir in dem wir vorlesen und ausruhen. Über uns und das Jahr nachdenken.

Beitrag von gussymaus 29.11.10 - 20:20 Uhr

da muss ich dir allerdings recht geben... mit den lieben grüßen genauso wie mit dem gottesdienst: besser einmal im jahr als gar nicht!

Beitrag von gussymaus 29.11.10 - 20:17 Uhr

an sich hast du recht... aber:

kindergottesdienst heißt bei uns in der adventszeit üben fürs krippenspiel, der reguläre kiGo fällt dafür aus. das ist für "neue" kinder der schlechteste zeitpunkt einzusteigen...

der sinn ist nicht kirchlich sondern hristlich, aber lassen wir diese feinheiten... der christliche sinn des weihnachtsfestes ist wirklich viel zu wenig bekannt... ich finde es schon traurig dass es auffällt dass im kindergarten nur zwei kinder wissen warum man weihnachten feiert. die anderen 58 sagten "weil der weihnachtsmann dann kommt" oder "weils dann geschenke gibt" finde ich schon traurig... ganz frech finde ich auch die familien die bitteschön keinen sonntagsdienst schieben wollen, aber an sonsten stolz sind auf ihre atheistische erziehung. denen es ganz wichtig ist an nichts zu glauben (wenn das denn geht) aber jeden christlichen feiertag als arbeitsfreien tag genießen usw.

Falls es dich beruhigt: es gibt noch familien bei denen das geschenke wirklich nebensache ist. ich kenne mitlerweile auch ein paar... und bei vielen weiteren wird zumindest wieder die weihnaachtsgeschichte wieder etwas mehr in den vordergrund geholt... also ich hab da noch hoffnung.


Beitrag von angelinchen 29.11.10 - 22:08 Uhr

"denen es ganz wichtig ist an nichts zu glauben (wenn das denn geht) aber jeden christlichen feiertag als arbeitsfreien tag genießen usw."

was bitte ist das für eine Aussage? Hat man in Deutschland denn eine WAHL, was Feiertage angeht? #kratz ja wohl nicht, oder?

Und genau so eine Engstirnigkeit viele "Christen" hält mich davon ab, der Kirche beizutreten.

LG Anja

Beitrag von gussymaus 01.12.10 - 14:08 Uhr

ja natürlich hast du eine wahl... nur weil ein feiertag hier gestzlich ist, weil wir eben eine christlich geprägte gesellschaft sind heißt das noch lange nicht, dass du diesen tag auch feiern musst...

nehmen wir doch mal einen unchristlichen feiertag: den tag der deutschen einheit.... wer ihn nicht ferien will, kann an dem tag ja arbeiten, wenn auch nicht als verkäufer, dann meinetwegen als gärtner im eigene garten oder so...

Beitrag von sonne_1975 29.11.10 - 22:14 Uhr

"ganz frech finde ich auch die familien die bitteschön keinen sonntagsdienst schieben wollen, aber an sonsten stolz sind auf ihre atheistische erziehung. denen es ganz wichtig ist an nichts zu glauben (wenn das denn geht) aber jeden christlichen feiertag als arbeitsfreien tag genießen usw. "

Muss man das jetzt verstehen? Warum geht es nicht an Gott zu glauben? Wir können genau so wenig verstehen, wie man glauben kann. Aber wir akzeptieren es. Was ihr nicht tut.

Und die Feiertage sind GESETZLICH, nicht kirchlich, auch wenn der Ursprung vom arbeitsfreien Tag kirchlich ist.

Was meinst du mit Sonntagsdiensten? Natürlich will sie keiner freiwillig machen (ausser man braucht Geld wegen der Zuschläge), weil es ein FAMILIENtag ist, alle haben frei, auch die Kinder.
Und nicht wegen der Kirche.

Beitrag von babylove05 29.11.10 - 20:21 Uhr

Hallo

Ganz erhliche .... wie wärs wenn man nicht nur zu Weihnachtszeit den Kinder den Glauben näher bringt , sondern das im laufe des ganzes Jahres immer wieder tut ....

Wir gehen regelmässig zum Krabbelgottesdienst ....

Lg Martina

Beitrag von bine3002 29.11.10 - 20:37 Uhr

Christliche Hintergründe sind mir völlig egal. Ich bin nicht getauft, nicht gläubig und mir bedeutet das ganze absolut gar nichts! Weihnachten feiern wir allerdings schon, einfach weil es ein hübsches gemütliches fest ist zu einer sonst eher ungemütlichen Zeit. Wir holen uns einen Baum ins Haus, wir schmücken ihn, futtern ganz viel Süßzeug, tauschen Geschenke aus und haben uns alle ganz doll lieb... insofern als schon christlich.

Beitrag von cori0815 29.11.10 - 21:33 Uhr

Zu Weihnachten habt ihr euch lieb und beschenkt euch?

Fein!

Und sonst nicht?
Schade! Und vor allem wenig christlich ;-)

LG
cori

Beitrag von gingerbun 29.11.10 - 21:30 Uhr

Hallo,
ich bin zwar nicht gläubig aber feiere dennoch Weihnachten. Was mir gegen den Strich geht ist der scheinbar grenzenlose Konsum. Ich habe manchmal den Eindruck dass es um gar nichts andres mehr geht und das finde ich schade. Mir tun auch die Kinder leid, die mit Geschenken nahezu überschüttet werden. Das ist a) gar nicht gut und b) eben nicht Sinn von Weihnachten, egal welcher "Gesinnung" man ist.
Gruß!
Britta

Beitrag von schullek 29.11.10 - 23:44 Uhr

hallo,

wir sind nicht religiös im kirchlichen sinne, weshalb also sollten wir weihnachten eine kirche besuchen? wäre das nicht genauso heuchlerisch, wie das kirchliche heiraten, weil es schön ist udn nicht weil man gläubig ist?

für un ist weihnachten kein kirchliches fest. war es noch nie. natürlich werde ich meinem sohn die wurzeln dieses feiertages rklären. aber auch, dass das nicht der grund ist, warum wir selber es feiern.

lg