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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von engel-88 29.11.10 - 20:49 Uhr

Ich muss hier mal ein paar Worte dalassen...

...als junge Mama les ich ja viel im Internet, Büchern und Zeitschriften zum Thema schlafen, wie z. B.

- leg dein Baby wach ins Bett
- lass es nicht an der Brust/Flasche oder im Arm einschlafen
- nimm es nicht raus wenn es im Bett wein
- geb nachts keine Milch sondern nur Wasser usw. usw.

Und dann heisst es das wenn man es nicht so oder so macht die Babys Durchschlafprobleme haben...

Dazu muss ich persönlich zu mir sagen "ich habe alles falsch gemacht", denn ICH hab mein Baby an der Brust einschlafen lassen, ICH nehme mein Baby raus wenn es weint, ICH gebe nachts Wasser wenn er Hunger hat usw.

So, nun ist mein Kleiner 6 Monate und er hat von ganz alleine gelernt alleine einzuschlafen und auch durchzuschlafen (schläft von 20:00 Uhr bis 07:30 Uhr) und falls er doch mal wach wird und kurz meckert schläft er sofort wieder alleine ein. Ich bin froh das ich alles so gemacht habe wie ich das für richtig empfunden hatte und was mein Bauchgefühl mir gesagt hat. Wollt euch das nur mal mitgeben, für alle die sich -wie ich auch- einen Kopf machen wegen Schlafen. Es kommt mit der Zeit alles, die Kleinen entwickeln sich und lernen viel und auch beim Thema Schlafen machen sie Fortschritte. Alles hat seine Zeit...

Wünsch euch lieben Mamis noch einen schönen Abend und hoffe der ein oder anderen hat dieser Beitrag geholfen ;)

lg, engel

Beitrag von kaddy1982 29.11.10 - 21:18 Uhr

das gibt mut das zu lesen. ich würde auch nur nach dem bauchgefühl handeln, alles andere wäre blödsinn.
viele grüße:-)

Beitrag von peach1983 29.11.10 - 22:16 Uhr

Hey Engel!!

Da gebe ich dir recht! Letztendlich ist es jedem das Seine aber ich/wir haben bisher auch was das Thema "schlafen" angeht alles eher locker gesehen und aus dem Bauch heraus gehandelt! Und siehe da unsere Maus hat ihren eigenen Rhytmus. Wir legen sie ganz unverbindlich ca 20 uhr ins bett und sie schläft ohne weiteres ganz alleine ohne meckern ein und locker mal bis 8.00 Uhr durch!
Hätte mir das einer in der Schwangerschaft gesagt hätte ich ihn belächelt.
Sie war allerdings von Anfang an ein kleines Schlafwunder und kommt da ganz nach ihrem Papi!

Ein Buch zu diesem Thema habe ich nie gelesen :-)

Liebe Grüße
Peach #winke

Beitrag von mel2312 29.11.10 - 22:33 Uhr

Du hast ja so recht!
Aber es ist ja nicht nur mit dem Schlafthema so, sondern eigentlich mit allen.
Ich hab während der Schwangerschaft alles möglich zum Thema Schlafen, Tragen, Ernährung, Baden usw gelesen und im Endeffekt:
Ich versuche viel nach Gefühl zu machen.
Anfangs wollte Lia nicht ohne mich einschlafen, also bin ich bei ihr geblieben bis sie eingeschlafen ist. Jetzt klappt es wunderbar mit dem alleine einschlafen, sie schläft immer minimum 8 Stunden von ca.19.30 Uhr an, 2 mal hat sie schon durch geschlafen#ole
Wenn sie nachts schonmal unruhig ist, hol ich sie einfach zum kuscheln zu mir ins Bett.
Ich hol mir gerne ab und zu Anregungen aus Zeitschriften oder les hier im Forum, aber von zu viel lesen wird man nur verunsichert.

Meine Maus ist ein ausgeglichenes und sehr zufriedenes Baby, also kann ich es ja nicht so falsch machen:-p

Und das mit dem regelmäßigen Durchschlafen schaffen wir auch noch;-)

LG,

Melanie mit Lia (16 Wochen)#verliebt

Beitrag von woelkchen1 29.11.10 - 22:36 Uhr

Ich handhabe es genauso wie du- Familienbett, Einschlafstillen bis 20 Monate, jegliche Einschlafbegleitung- sowie Kind es will.

Rein wissenschaftlich gesehen gesehen schlafen solche Kinder tatsächlich später durch- und das aus gutem Grund!
Es ist nicht gesund für Babys, tief und lange zu schlafen- somit wird Durchschlafen völlig umsonst als gut angesehen. Nur für Mama!;-)

Beitrag von blami1977 29.11.10 - 23:32 Uhr

Es ist nicht gesund für Babys, tief und lange zu schlafen- somit wird Durchschlafen völlig umsonst als gut angesehen.

Wieso ist es denn nicht gesund?

Also meine kann ich sowieso nicht wach ins Bett legen, sonst wird das ganze Haus wach *lol*

Waren Eure Kleinen denn generell eher gute Schläfer? Denn meine Marie hat (bis auf eine Wunderwoche) nie mehr als 2,5 Stunden am Stück geschlafen. In letzter Zeit kommt es mal vor, dass es 4 Stunden sind, das ist aber selten.
Immerhin, ein Trend ist in Sicht.

Schönen abend noch!
Mirjam

Beitrag von muehlie 29.11.10 - 23:48 Uhr

Auch auf die Gefahr hin, dass irgendeine Userin meine Antwort wieder zum Anlass nimmt, sich angegriffen und beleidigt zu fühlen:

Ein sehr tiefer Tiefschlaf bei Babys wird mit einem erhöhten SIDS-Risiko in Zusammenhang gebracht. Es scheint einfach so zu sein, dass Babys, die sehr tief und dementsprechend auch sehr lange schlafen, eher dazu neigen, einfach mal das Atmen zu vergessen.

Zu deiner anderen Frage: meine Kinder liegen bzgl. Schlaf eher im Mittelfeld. Bei meinem Sohn war bisher schon alles drin: von jede Stunde wach bis hin zu 11 Stunden am Stück durchschlafen (mit 2 Monaten - der Spuk war aber bald vorbei). Meine Tochter ist da etwas besser, aber da sie immer noch bei mir schläft (angestelltes Gitterbett), ist das ohnehin völlig egal.

Beitrag von blami1977 30.11.10 - 00:14 Uhr

Wieso sollte man sich da angegriffen fühlen, Du hast es doch sehr objektiv geschildert und nicht behauptet, dass einige Mütter dies fördern.
Ich wusste von diesem Zusammenhang beispielsweise gar nichts.
Also 11 Stunden hat meine noch nicht geschafft, mit der Hälfte wäre ich schon gut dabei, aber es kommt schon alles irgendwann.

Danke für die Antwort und gute Nacht!

Beitrag von woelkchen1 30.11.10 - 08:48 Uhr

Babys die allein schlafen, schlafen zu tief, und tiefer Schlaf ist bei Babys nicht erwünscht. Denn dann steigt die Gefahr, dass sie zu tief schlafen und von allein (z.B. bei Atemaussetzern) nicht aus dieser Tiefschlafphase raus kommen.

Durch das sogenannte Co-Sleeping (Familienbett) werden die Kinder öfter wach, außerdem passen sie ihrem Atem dem der Mutter an und werden so immer zum weiteratmen animiert!

Somit ist also das "Durchschlafen" für das naturelle Schlafverhalten unnatürlich, oft aufwachen entspricht dem, was die Natur für so kleine Kinder vorgesehen hat!

Beitrag von njmuench 30.11.10 - 13:30 Uhr

Ach tatsächlich.... Und ich dachte nach den neusten Erkenntnisse benötigen Kinder genügend Schlaf, damit sie alles verarbeiten können und die sich Nervenbahnen verbinden... etc....

Aber zum Glück möchte nur ich das er ein Durchschläfer ist...

Beitrag von maryjane85 30.11.10 - 00:38 Uhr

Das Schlafverhalten der Kleinen ändert sich immer wieder mal. Ist zumindest meine Erfahrung. Kann also sein, dass dein Kind in 3 Monaten beschließt, nachts mindestens 2 Mal aufzuwachen.

Beitrag von ayshe 30.11.10 - 09:03 Uhr

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...als junge Mama les ich ja viel im Internet, Büchern und Zeitschriften zum Thema schlafen, wie z. B.

- leg dein Baby wach ins Bett
- lass es nicht an der Brust/Flasche oder im Arm einschlafen
- nimm es nicht raus wenn es im Bett wein
- geb nachts keine Milch sondern nur Wasser usw. usw.

Und dann heisst es das wenn man es nicht so oder so macht die Babys Durchschlafprobleme haben...
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Kommt immer darauf, WAS man liest ;-)

Man kann auch komplett anderes finden ;-)


Ich finde es immer traurig, daß immer noch so viel Müll verbreitet wird.
Babys sind eben kleine hilflose Wesen, die den Halt bei den Eltern suchen, auch Kleinkinder sind noch so.
Sie suchen Schutz gegen ihre Ängste und gegen ihr Unvermögen, manches verstehen zu können, was Dunkelheit ist, was das komische Gefühl beim Einschlafen betrifft, das Aufwachen aus schlechten Träumen usw.

Ich werde nie verstehen, warum manche behaupten, man müsse sie ganz früh irgendwie dazu bringen, zwingen oder sonstwas, damit sie darauf verzichten und alleine vor sich hin leben.



Ich habe auch ewig in den Schlaf gestillt, die Kleine im Bett gehabt, dann als sie in ihr Zimmer ziehen wollte, noch eine Weile bei ihr geschlafen, weil sie nicht alleinsein wollte.
Und auch wenn es dauerte, so hat sie sich selber gelöst, in ihrem Tempe eben.
Und sie schläft super, sie rannte nie nachts rum oder stand dauernd auf oder sonstwas für Probleme, denn sie mußte es ja nie.
Wurde sie wach, hatte Angst, habe ich ihr nur beruhigend zugeflüstert, sie gestreichelt und fertig.

Beitrag von joshua0709 30.11.10 - 10:11 Uhr

Hallo,
ja, das Thema "schlafen" ist in den ersten Jahren ein "großes" Thema!
Ich war anfangs recht naiv, habe mich mit ein wenig Literatur und Informationsbroschüren eingedeckt und mich mit der Entwicklung (Babyjahre von Largo) auseinander gesetzt. Ich wollte unbedingt stillen, deshalb habe ich mich v.a. damit beschäftigt.
Dann kam Joshua und wollte nicht trinken, verbrachte seine ersten Lebenstage auf der Kinderintensiv. Nichts dramatisches, nur erhöhtes CRP und Antibiotikatherapie. Aber das stillen war kompliziert!
Ich habe dann angefangen zu recherchieren und mehr Infos zu sammeln. Habe Kritiken über Bücher gelesen (da bekam so ein ein Schrott wie "Schlaf gut mein Kleiner Schatz" über EGF super Rezesionen), im Bekanntenkreis und bei meiner Hebamme um Tipps gebeten, weil nichts half. Er schien immer Hunger zu haben und konnte Abends schwer zur Ruhe finden, schrie viel. Ich hatte ein Tragetuch, eine Tragehilfe, eine Babyhängematte und dergleichen mehr.
Meine Tochter kam dann 13,5 Monate später und wollte 24h bei Mama sein, musste mich aber logischerweise mit einem Kleinstkind teilen. Wo das stillen unproblematisch war, wollte sie nicht schlafen. Ich habe mich neben sie gelegt, sie stundenlang getragen (mittlerweile mit der manduca-Trage), sie nachts 3/4 stl. gestillt und bin mit einem schreienden Baby um 4:30 aufgestanden.
Fazit: Mein Bauchgefühl hätte und hat mir nicht viel geholfen. Ich war überrascht über die Schwierigkeiten die sich auftaten und wie machtlos ich war.
Wie schnell man sich fehl informieren kann, wie viele Tipps nur oberflächlich sind und wo man suchen muss um wirklich wertvolle und verwertbare Vorschläge zu bekommen. Wie viele Märchen kursieren und welchen Druck die Gesellschaft ausüben kann.
Ganz ehrlich: ich werde von vielen schief angesehen, wenn ich sage, dass unsere Kinder oft bei uns im Bett schlafen, wir jeden Abend bei ihnen sitzen bis sie eingeschlafen sind, schlagen keinesfalls (auch im Ernstfall) eine Option darstellt etc.pp.
Wir hatten und haben sehr klare Vorstellungen, aber es ist nicht alles schwarz/weiß und die besten Zutaten machen noch keinen perfekten Kuchen!
Joshua0709

Beitrag von nicole-liena 02.12.10 - 23:08 Uhr

Hallo zusammen,

ich denke auch, dass sie mit spätestens 18 aus dem elterlichen Bett raus sind ;)

Wir sind Mütter und wir sind mit einer ganz wunderbaren Sache ausgestattet: Intuition.
Wir wissen was für UNS und für unser Kind das Richtige ist - das spürt man einfach.
Zuviel Bücher, Zeitschriften und Ratgeber machen einen doch wirklich irre...
Wenn das Kind Nähe braucht dann braucht es Nähe - Punkt!
Es schreien lassen oder aus dem Zimmer verbannen etc. ist doch alles Käse...die kleinen Würmchen zählen auf uns - und wir sollten sie nicht enttäuschen.
Wir wollen doch auch, dass unsere Bedürfnisse befriedigt werden oder nicht?

Nun ja, Jede muss schauen was für sie persönlich das Beste ist.

LG aus DD

Beitrag von joshua0709 03.12.10 - 12:21 Uhr

Hallo,
nun ja, die Sache mit der Intuition. Ich gebe Dir Recht, dass uns unser Herz und das Gefühl sagen, wenn wir hinter etwas nicht wirklich stehen, uns etwas befremdet, aber reine Intuition zu filtern...da spielt so viel eigene Erziehung und Erfahrung mit rein. Wer kann schon sagen, dass er jetzt ausschließlich intuitiv gehandelt hat?
Ratgeber waren für mich auch verwirrend. Wie ich schon schrieb, muss man sich alleine mit Rat Gebenden über die Ratgeber stark auseinander setzen um überhaupt das Richtige für seine Situation zu finden und lesen schließt denken ja nicht aus. Wenn ich ehrlich bin hat mir urbia viel geholfen, weil ich hier viele verschiedene Meinungen und damit einen Querschnitt raus filtern konnte, einzelne wertvolle Tipps und Gedanken waren auch dabei. Ich bin nur in keinster Weise militant und finde die Affronten die sich hier zeigen haben nicht nachahmungswürdig.
LG
Joshua0709

Beitrag von joshua0709 03.12.10 - 12:22 Uhr

"zeigen" natürlich ohne "haben"#schein

Beitrag von schwilis1 30.11.10 - 12:56 Uhr

wenn man es so betrachtet mach ich seit 13 moanten alles ständig und immer falsch.
er wird in schlaf gestillt, oder er schläft alleine einwenn er das möchte, er wird viel durch die gegend getragen, und sind wir mim kiWa unterwegs und er will raus, dann setz ich ihn einfach in den Mei Tai, er muss auch nicht essen wenn er nicht möchte. und wenn er nur 3 bissen essen moechte, dann ist das auch ok.

ich bin gespannt, und freu mich ihn in seinem Leben zu begleiten und bin gespannt ob er mit 18 immer noch im Familienbett schläft :)

Beitrag von blami1977 01.12.10 - 10:58 Uhr

Naja, im Endeffekt habe ich nach mehreren Gesprächen mit mehreren Müttern festgestellt, dass jede nach ihrem individuellen Bauchgefühl agiert und das ist meiner Meinung nach sowieso das Beste, denn man kennt sein eigenes Kind am Besten und jedes Kind ist anders.
In diesem Sinne freu ich mich für alle Mütter deren Kinder von Anfang an gut und ausreichend lange schlafen und an alle anderen, denen es so geht wie mir: unsere Zeit wird auch wieder kommen :)

Beitrag von gigamama 04.12.10 - 23:58 Uhr

Super endlich mal jemand der es genauso macht wie ich.