Kündigung in Elternzeit - HILFE!

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Beitrag von felicia2010 29.11.10 - 21:24 Uhr

Hallo,

meine Chefin hat mich schon vorgewarnt das sie mir am Ende vom ersten Jahr Elternzeit (solange habe ich genommen) eine betriebsbedingte Kündigung geben muss. Also noch in der Elternzeit. Weiß jemand wie das dann mit dem Arbeitslosengeld wäre falls, ich nicht gleich einen Job finde? Berechnet sich das nach dem Elterngeld oder nach dem Einkommen davor?

Ich hoffe mit dem Einkommen davor, weil mit dem Elterngeld sind wir schon echt mies dran...

Könnte echt heulen, so eine Scheiße!


Hoffe mir kann jemand helfen!

Beitrag von woelkchen1 29.11.10 - 21:32 Uhr

http://www.eltern.de/beruf-und-geld/job/kuendigung-elternzeit.html

Meiner Meinung nach darfst du IN der Elternzeit nicht gekündigt werden, es sei denn, der Betrieb schließt.

Wie lange bist du denn noch in Elternzeit?

Beitrag von felicia2010 29.11.10 - 21:38 Uhr

Ich bin noch bis juli 2011 in elternzeit. Ich bin die einzigste angestellte und wenn sie mich weiter beschäftigen würde, müsste sie den Betrieb schließen, also sie dürfte mich schon kündigen...
Aber ich hoffe ich bekomme dann ALG, bis ich was anderes finden sollte. Das ist nämlich nicht so einfach in meinem Beruf...

Beitrag von mistral68 29.11.10 - 21:36 Uhr

Hallo,

mir ist das im letzten Jahr auch passiert.

Es gibt einen Kündigungsschutz in der Elternzeit. Ganz so einfach kann Dir Dein Arbeitgeber auch in der Elternzeit nicht kündigen. Bei mir ging es auch um eine betriebsbedingte Kündigung aber dafür hat der Arbeitgeber die Zustimmung des Gewerbamtes gebracuth, weil ich in der Elternzeit war.

Ich bin zu einem Anwalt für Arbeitsrecht gegangen. Bei mir war es so, dass das Amt die Zustimmung zur Kündigung in der Elternzeit nicht gegeben hat.

Damit hätte ich bei meinem mittlerweile Ex-Arbeitgeber weiter arbeiten können. Ich wollte aber nicht mehr - hatte viele Gründe. Am Ende haben wir uns auf einen Aufhebungsvertrag und eine Abfindung geeinigt.

Auf jeden Fall zum Anwalt gehen udn Dich beraten lassen!

Wegen Arbeitslosengeld: Bei mir wurden die letzten 12 Monate, in denen ich gearbeitet hatte als Berechnungsgrundlage hergenommen.

Alle Gute!

Kathrin & Vincent (*16.1.2005) & Valentin *1.12.2008

Beitrag von felicia2010 29.11.10 - 21:43 Uhr

Das blöde ist das wir befreundet sind und sie mir sehr viel geholfen hat und jetzt will ich ihr irgendwie auch nicht im Wege stehen, das wäre sonst ihr Ruin. Ich weiß das ist auch irgendwie blöd von mir, so eine Zwickmühle...

Beitrag von bomimi 30.11.10 - 07:49 Uhr

hallo#winke,

um mal deine frage zu beantworten, das "arbeitslosengeld" wird nach der zeit vor dem mutterschutz und elternzeit berechnet.
du musst allerdings dran denken, dich rechtzeitig bei der arge zu melden. d.h. sofort wenn du die kündigung erhalten hast.
ich muss mal dazu sagen, weil alle immer gleich nach einem anwalt usw schreien....: ich finde dass es in deinem fall schon so berechtigt ist, du sagst sie müsse sonst schliessen, da du die einzige angestellte bist, also bitte, welche wahl hat sie? sie hat es dir ja fairerweise auch früh genug gesagt, so dass du dich schon bewerben kannst. natürlich könntest du rechtliche schritte versuchen einzuleiten, wobei ich garnicht weiss wie es in so einem kleinen betrieb aussieht#kratz, ich kann mir nicht vorstellen, dass sie dich behalten müsste, wenn du nicht tragbar bist.
du sagst ausserdem ihr wäret befreundet und du möchtest ihr da nicht im weg stehen, dies finde ich toll von dir, denn da hättet ihr ja beide nichts von, im endefekt hättest du ja aber keine arbeit mehr. ich würde da nicht auf irgendwelches recht(falls es in deinem fall überhaupt so wäre) pochen.

lg bomimi mit engelchen#verliebt

Beitrag von ea73 30.11.10 - 11:22 Uhr

Hallo,

spontan würde ich sagen Elternzeit verlängern - ok, hilft nicht weiter, da Du dann kein Einkommen hast.

Ganz ehrlich - frag einen Anwalt. Die Infos die Du hier bekommst, werden Dir nicht weiterhelfen.

VG, Andrea