Super size me - der Mc Donald Film

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Beitrag von waagekind-mama 30.11.10 - 00:02 Uhr

Erschreckend nicht? Amerika als fetteste Nation...
Morgan Spurlock's extremes Experiment spricht Bände...

"Für seinen Film setzte sich Spurlock einem ungewöhnlichen Selbstversuch aus: er nahm 30 Tage lang nichts anderes als Produkte von McDonald’s zu sich. Seine Regeln waren: drei komplette Mahlzeiten am Tag bei McDonald’s zu essen, jedes Produkt auf der Speisekarte mindestens einmal zu nehmen, keinesfalls mehr als 2000 Schritte pro Tag zu gehen und immer „SuperSized“-Menüs zu bestellen, wenn er danach gefragt werden würde... "

Ich esse den Dreck nicht!

WGK-Mama

P.S. Ach ja, dieser Film lief auf 3-SAT.

Beitrag von ninnifee2000 30.11.10 - 08:47 Uhr

Wenn man sich sonst gut ernährt und mehr als 2000 Schritte pro Tag macht, kann man sich auch mal diesen "Dreck" leisten. Man braucht nur ein bisschen Selbstbeherrschung, die bei den Leuten, die sich dieses Zeug täglich reinschieben, verloren gegangen ist.

So viel besser sind die Deutschen auch nicht, wenn ich daran denke, wie viel Fett bei den meisten Leuten in die Pfanne kommt, wenn sie sich mal eine Frikadelle braten oder ein Schnitzel. Und natürlich überall eine Pannade drum rum und schwupp landet wieder mehr Fett in der Pfanne, weil die Pannade alles Fett aufsaugt. Und dann diese Bratwürste und der Kartoffelsalat dazu. Und diese leckere Schokolade... Deutschland ist vielleicht nicht das größte Fast Food-Land. Dafür wird hier immer noch viel zu fettig gekocht und gebraten und dann wundern, dass die Hose platzt.

Beitrag von valerita 30.11.10 - 09:23 Uhr

Hallo!

Ja, ich hab ihn gesehen.
Erschreckend waren seine Blutwerte, die nach kurzer Zeit schon so im Argen lagen.

ABER: Mit haben die zwei Schwarzen gefallen, die irgendwie zum 2. Mal an diesem Tag zum goldenen M wollten, und der linke hat dann gesagt "45 Minuten Sport täglich, und man hat keine Probleme"

Essen ist nicht das größte Problem einer "fetten" Nation. Es ist die Faulheit.
NO SPORTS. Tja, wenn schon no sports, dann muss ich auch mein Essen dementsprechend einschränken.


Ich möchte gerne mal einen Versuch bei Mäcci starten, ob man mit dem Essen auch abnehmen kann.
Wiener Frühstück, normales Mittagessen, und abends einen Salat mit Dressing.

Dass er täglich literweise Cola getrunken hat, war bitteschön sein eigener Fehler.

Was erschreckend ist, ist die Art, wie solche Ketten um Kinder werben. Erlebe ich doch selbst mit.


Ich gehe sehr gerne zum M.
mindestens 3 mal die Woche.
Mit einem guten Freund auf einen Kaffee. Denn der Kaffee im McCafe ist der beste. Da kann sich so manche berühmte Kaffeerösterei hinten anstellen. Naja, und das Frühstück find ich auch lecker. Denn DIE Semmel (zumindest in Ö) bekommt keiner so hin.


Fazit:
Such das Gute, denn wenn du das Böse suchst, wird es dich finden ;)


lg

Beitrag von scrollan01 30.11.10 - 10:12 Uhr

Ich habe die Doku auch gesehen und war schon entsetzt!

Und der "Blacky" (ist jetzt leibevoll gemeint, meine Freundin sagt dies ab und an zu ihrem Sohn - bitte jetzt KEINE Diskussion) sagte ja auch treffend: 45 Min. Sport, und es geht alles!

Hat er ja recht - dieses Völkchen dort ist aber nun mal sehr bequem und denkt scheinbar: wenn man den Stars "zuschauen" kann in ihren Realitysoaps, dann nimmt man von alleine ab!

Ganz ganz bitter ist aber tatsächlich die Werbung und dass alles dort drüben bunt, schräg, süß und mächtig ist!

Alles in XL - Kartons, alles in XL - Tüten ... grausam!

Ich war vom gucken schon pappsatt!

Beitrag von ayshe 30.11.10 - 13:30 Uhr

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Alles in XL - Kartons, alles in XL - Tüten ... grausam!
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Ja, und 1 Liter Cola?

Wie schafft man das bloß?

Ich kann das gar nicht nachvollziehen.

Beitrag von purpur100 30.11.10 - 13:33 Uhr

*zurSeiteschiel*
hier steht eine 1 Liter-Flasche Cola. Die hält 3 Tage ;-)

Beitrag von ayshe 30.11.10 - 18:53 Uhr

Ja drei Tage, aber scheinbar hauen sich manche echt einen Liter davon rein, essen noch Pommes und Burger und dann wackeln sie wieder los.

Beitrag von shakira0619 30.11.10 - 10:27 Uhr

Hallo!

Ich habe von diesem Experiment in der Zeitung gelesen.

Es war doch klar, daß das nicht gesund sein kann.

Ich gehe vielleicht zweimal im Jahr zu Mc Donald`s. Ich finde, es gibt leckerere Mahlzeiten.

Liebe Grüße

Beitrag von ayshe 30.11.10 - 10:52 Uhr

Das habe ich auch gesehen.

Im Grunde hat der Themenabend nichts Neues gezeigt, finde ich.



Und zu seinem Experiment:
Daß tatsächlich die Leber so derartig versaut wird, hätte ich auch nicht gedacht, den Ärzten schien es ja auch neu zu sein.
Der Rest war klar, auch dieses Suchtverhalten mit den "Entzugserscheinungen" etc.

Ich weiß nicht mehr, wie die Zahlen der MC_Nutzer in USA waren, aber es wurden ja die angegeben, die 1x die Woche hingehen, 3x die Woche und sogar täglich.
Ich wüßte nur gern, wie die Zahlen hier in D sind.


Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie man das so oft essen kann.
Aber ich mag ja auch keine Burger.

Beitrag von peffi 30.11.10 - 12:46 Uhr

Ich glaub, dass durch "normales" zu fettiges und zu kohlehydratlastiges Essen die Leber auch belastet wird. Der Körper gerät in den sauren Bereich und das ist halt ungesund.
Hat also nicht unbedingt was mit McD zu tun, denke ich.
Aber um das zu beweisen, esse ich jetzt nicht ungesund *g*

LEG
Peffi

Beitrag von ayshe 30.11.10 - 13:25 Uhr

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Ich glaub, dass durch "normales" zu fettiges und zu kohlehydratlastiges Essen die Leber auch belastet wird. Der Körper gerät in den sauren Bereich und das ist halt ungesund.
Hat also nicht unbedingt was mit McD zu tun, denke ich.
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Ja, das stimmt sicher, aber es wurde eben nur nochmal dargestellt, wie extrem fettig und zuckerhaltig das Essen dort ist, selbst der Salat oder die Soße eben enthalten extrem viel Zucker.

Selber würde man eigentlich nie so schrecklich kochen.

Beitrag von blattgoldflieger 30.11.10 - 11:06 Uhr

Na ja, eklig war's schon, aber auch sehr vorraussehbar. Davon abgesehen gilt für so etwas die alte Regel: Gift ist eine Frage der Dosis. Ich esse gerne mal bei McDoof, aber nicht eben nicht ständig. Und vor allem spüle ich das ganze dann nicht mit einem Fass Zuckerwasser herunter.

Am dramatischsten fand ich ehrlich gesagt die Zucker-Fett-Hölle in er Schulkantine, die - wenn man dem Film glauben kann - nicht billiger war als die Kantine, in der echt gekochtes und frisch zubereitetes Essen serviert wurde.

Lg,
Betty

Beitrag von leefu 30.11.10 - 13:19 Uhr

Wir haben auch immer mal reingeschaut. War sehr interessant, aber nicht wirklich neu, oder? Ist ja nicht so neu, daß es in den USA recht viele recht dicke Menschen gibt. Wobei ich sagen muß, daß auch bei uns jeder zweite Übergewicht hat. Wenn man mal bewußt drauf achtet, wenn man durch die Straßen geht, kommt das schon in etwa hin. Nun ist ja Übergewicht nicht gleich "extrem fett", aber immerhin. Wir sind auf einem "guten" Weg. Was ja auch eine Geisel der Industriestaaten ist. Zuviel Wohlstand macht sich eben auch auf den Hüften bemerkbar.
Trotzdem essen wir auch ab und zu bei McD. Vielleicht einmal in ein oder zwei Monaten - ich finde nämlich nicht, daß es sonderlich billig ist. Ansonsten ist Fastfood nicht Teil unsres Speiseplans. Naja, und da wir direkt am Wald leben, kommt auch die Bewegung nicht zu kurz. Ich denke, die Fastfood-Konzerne dafür verantworlich zu machen, daß man fett und krank wird, ist wohl wieder so ein typisches Ami-Ding. Ja nicht selber mal die Verantwortung übernehmen, für das was man tut. Wie die kleinen Kinder... Ist ja ähnlich wie beim Rauchen als es in Mode kam, die Tabakkonzerne reihenweise zu verklagen.#augen Meiner Meinung nach sind es weder die Fastfoodketten noch die Schulkantinen, es sind die Eltern, die da verpassen, ihren Kindern etwas über gesunden Lebenswandel mit auf den Weg zu geben. Als Fazit nehm ich für mich mit, daß es durchaus sinnvoll ist, sich auch mal bei den Schwiegereltern unbeliebt zu machen, wenn man z.B. dem Süßigkeitenkonsum Einhalt gebietet und selbst vor dem Kind darauf verzichtet, dauernd zwischen den Mahlzeiten zu naschen oder ungesundes Zeug zu futtern. #nanana

In diesem Sinne, "Sport frei!" und einen schönen Tag allen!

Beitrag von ayshe 30.11.10 - 13:28 Uhr

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Ich denke, die Fastfood-Konzerne dafür verantworlich zu machen, daß man fett und krank wird, ist wohl wieder so ein typisches Ami-Ding. Ja nicht selber mal die Verantwortung übernehmen, für das was man tut.
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Ja, ich finde es bescheuert, es zwingt einen ja keiner, dauernd so etwas zu essen und irgendwo wollen sie alle mündig sein, aber dann wieder zu dämlich um selber zu schnallen, was ungesund ist, das paßt eben nicht.

Beitrag von blattgoldflieger 30.11.10 - 14:00 Uhr

Dem Autor ging es vor allem um die Kinder, die schon früh auf dieses Essen konditioniert werden, und die zum Beispiel in den Schulkantinen keine Chance haben, dem fettigen Essen und den gezuckerten Softdrinks zu entkommen. Und als Kind schnallst du das eben noch nicht so.

Beitrag von sneukje 30.11.10 - 18:07 Uhr

Huhu,

ich hab den damals auf DVD gesehen. Ist jetzt glaub ich schon 5 oder 6 Jahre her....egal.
Gabs denn auch das Bildmaterial, wo er verschiedene Sachen in Gläser gepackt hat um den Verwesungsprozess zu beobachten?

Wenn nicht, irgedwie war das so:
1x Burger (homemade)
1x Pommes (homemade)
1x BigMac
1x FishMac
1x McD Pommes
und noch irgendetwas.

Ergebnis: die McD Produkte hielten sich wesentlich länger als die homemade Sachen. Vergammelten teilweise auch auf sehr eigenartige Weise.

Das für mich an dem ganzen Film ekligste war aber, dass die McD Pommes nach 9 Wochen oder so, immer noch so aussahen wir gerade gekauft. Kein Schimmel, kein Gärprozess....nichts....

DAS möchte ich nicht in meinem Bauch haben.

Beitrag von purpur100 30.11.10 - 19:35 Uhr

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=11&tid=2851776
;-)

Beitrag von jellybaby25 30.11.10 - 21:14 Uhr

Hallo,

warum Dreck?
Ernährungstechnisch bist du mit einem Hamburger, einem kleinen Salat und einem Wasser gut bedient. Zudem ist alles super kontrolliert und hygienisch unbedenklich.

Wie oben schon geschrieben, Gift ist eine Frage der Dosis. Und in diesem Fall auch eine Frage der Auswahl. Ich kenne kein anderes Restaurant, das die Nährwertangaben all seiner Gerichte ausliegen hat. Nur Denken muss der Kunde noch selber.
Und das Gehirn einzuschalten schadet generell nicht.

Gruß,
jelly

Beitrag von waagekind-mama 30.11.10 - 23:36 Uhr

Hallo.

Natürlich trägt jeder die Verantwortung für seine Ernährung selbst.
Da muss nicht nur bei Mc Donald's aufgepasst werden.

Am schlimmsten fand ich, das das Zeug ganz bewusst mit süchtig machenden Stoffen versetzt wird. Ich weiß nicht, ob diese auch im Film benannt worden sind.(Ich tippe mal unter anderem auf Glutamat?) Bei Kindern muss das ja wie eine Gehirnwäsche wirken. Einfach nur gruselig.

WGK-Mama