4 Kinder und PKV (Beamte) FRAGE

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von bunny2204 30.11.10 - 12:23 Uhr

Hallo,

wir bekommen im März unser viertes Kind. Men Mann und ich sind Beamte, daher privat versichert.

Jedes Kind kostet uns 35,00 Euro für die PKV...das summiert sich sehr...

Gibt es irgendeine Möglichkeite das ganze anders abzusichern? Gibts sowas wie eine Familienversicherung?

LG BUNNY #hasi

Beitrag von dentatus77 30.11.10 - 12:34 Uhr

Hallo!
Sei froh, dass es nur 35€ sind!
Mein Mann und ich sind auch privat versichert, allerdings nicht wie ihr Beihilfeberechtigt. Für Stina zahlen wir knapp 100€ im Monat. Und das war schon eine günstige Versicherung (bei guter Leistung). Weniger hätten wir nur zahlen können, wenn wir Abstriche bei den Leistungen gemacht hätten, was wir natürlich nicht wollten.
Es gibt dann noch den Basistarif bei den PKVen, ob du den als Beamte aber bekommst (hast ja noch die Beihilfe, die ist ja Quasi ne Basisversicherung), weiß ich nicht.
Freiwillig in der GKV versichert zu sein macht allerdings auch keinen Sinn, da du nur als Pflichtmitglied eine Familienversicherung hast, als freiwilliges Mitglied zahlst du für jedes Kind, und die Leistungen sind eher Bescheiden.
Liebe Grüße!

Beitrag von bunny2204 30.11.10 - 12:50 Uhr

hab ich fast befürchtet...bei meinen gesamten Kollegen sind die Kinder bei den Ehepartnern in der gestzlichen Kasse mitversichert, da kostet das natürich nichts.

Bunny #hasi

Beitrag von feria11 30.11.10 - 13:35 Uhr

Falsch! Wenn ein Ehepartner privat versichert ist, dann zahlst du für das Kind auch einen Beitrag. Bei der KKH z. B. knapp 150 Euro im Monat. Bei einem Kind hätten wir das auch noch gemacht, aber da momentan Nr. 2 unterwegs ist bleibt mein Mann in der GKV.

Beitrag von dentatus77 30.11.10 - 15:04 Uhr

Auch wieder nicht richtig!
Die Kinder müssen immer beim besserverdienenden Elternteil versichert sein. Sollte das Einkommen des Ehepartners tatsächlich unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze aber oberhalb des Einkommens des Partners liegen, können die Kinder beim gesetzlich versicherten Ehepartner kostenfrei mitversichert sein.
Liebe Grüße!

Beitrag von feria11 30.11.10 - 19:43 Uhr

Aber auch nicht immer! Unser Sohn ist bei mir familienversichert und mein Mann ist definitv derjenige mit mehr Einkommen.

Beitrag von ea73 01.12.10 - 16:59 Uhr

Wenn die gesetzl. KK das spitz bekommt, dürft ihr kräftig nachzahlen.

Ist gesetzeswidrig.

VG, Andrea

Beitrag von feria11 03.12.10 - 11:22 Uhr

Wir sind beide bei der gleichen Krankenkasse und die wissen das natürlich!

Wenn das gesetzeswidrig sein sollte, dann würde ich mich da schon sehr mit der KK streiten bevor ich auch nur einen Cent zahlen würde. Da der SV ja bekannt ist und mein Mann von denen geworben wurde als das Kind schon da war und ich auch schon lange dort versichert war.

Beitrag von eichkatzerl 30.11.10 - 13:16 Uhr

Servus!

Das mit der freiwilligen Versicherung stimmt nur halb.
Ich bin auch Beamtin (Lehrerin) und ich habe mich damals freiwillig versichert und zwar weil mein Mann gesetzlich versichert ist.

Es war so geplant (und auch so gemacht), dass ich und unser Kleiner dann in die Familienversicherung beim Papa wechseln können.
Zwar habe ich in der Zwischenzeit ziemlich viel Geld in die Versicherung gezahlt (mehr als wenn ich mich privat versichert hätte, da ich ja beihilfebereichtigt bin), aber jetzt lohnt es sich.

Ich bin froh es so gemacht zu haben und würde es wieder so machen.

Und was die Leistungen betrifft, die sind die Gleichen wie bei den gesetzlich versicherten und werde aber von den Ärzten meist wie ein Privatpatient behandelt. Habe bisher immer volles Leistungsspektrum bekommen und nie (außer bei IGel) was dazu gezahlt.

Allerdings ist die Diskussion für die Einstellerin ja eher uninteressant, weil ja beide Partner privat versichert sind. Da gibt es ja keine Familienversicherung.
Naja, vielleicht interessiert es jemand anderen hier.

LG vom
Eichkatzerl

Beitrag von dentatus77 30.11.10 - 15:08 Uhr

Hallo!
Das ist natürlich richtig was du sagst. Aber bei der TE ist es ja so, dass beide Partner privat und beihilfeberechtigt sind, passt also auf sie nicht.
Und mit den Leistungen habe ich nicht den Leistungsvergleich Pflichtversichert vs. freiwillig versichert gemeint sondern PKV - GKV. Da bringen - je nach Tarif - die privaten Krankenversicherungen doch meistens noch bessere Leistungen für i.d.R. weniger Geld.
Wobei natürlich die PKVen mittlerweile auch sparen und nicht mehr alles zahlen (bei mir z.B. den GVK nicht, fand ich ne Sauerrei, jetzt weiß ich s aber und werde beim nächsten Kind keinen machen).
Liebe Grüße!